Ascendance of a Bookworm (Teil 2) (Anime)Honzuki no Gekokujou: Shisho ni Naru Tame ni wa Shudan o Erande Iraremasen (2020) / 本好きの下剋上 司書になるためには手段を選んでいられません (2020)

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  • TypTV-Serie
  • Episoden12 (~)
  • Veröffentlicht05. Apr 2020
  • HauptgenresAlltagsdrama
  • HerkunftJapan
  • Adaptiert vonLight Novel
  • ZielgruppeMännlich

Anime Informationen

  • Anime: Ascendance of a Bookworm (Teil 2)
    © 香月美夜・TOブックス/本好きの下剋上製作委員会
    • Japanisch Honzuki no Gekokujou: Shisho ni Naru Tame ni wa Shudan o Erande Iraremasen (2020)
      Honzuki no Gekokujō: Shisho ni Naru Tame ni wa Shudan o Erande Iraremasen (2020)
      本好きの下剋上 司書になるためには手段を選んでいられません (2020)
      Status: Abgeschlossen
      Veröffentlicht: 05.04.2020 ‑ 21.06.2020
    • Englisch Ascendance of a Bookworm (Part 2)
      Status: Abgeschlossen
      Veröffentlicht: 04.04.2020 ‑ 20.06.2020
      Publisher: Crunchyroll, Sentai
    • Deutsch Ascendance of a Bookworm (Teil 2)
      Status: Abgeschlossen
      Veröffentlicht: 04.04.2020 ‑ 20.06.2020
      Publisher: Crunchyroll
    • Synonyme: Ascendance of a Bookworm (2020), Honzuki no Gekokujou: Shisho ni Naru Tame ni wa Shudan wo Erande Iraremasen (2020)

Anime Beschreibung

Nachdem sie ihre Taufzeremonie abgeschlossen hat, beginnt Myne im Tempel als Lehrling zu arbeiten. Denn dort erwartet Myne, was sie sich schon immer ersehnt hat: ein Zimmer voller Bücher! Und doch ist ihr neues Leben nicht ganz das, was sie sich erhofft hatte. Denn nun ist sie umgeben von Adligen, die ihre bürgerliche Herkunft offenkundig verachten und selbst ihre eigentlichen Untergebenen bringen Myne nichts als Ärger. Darüber hinaus muss sie auch noch ständig gegen die Schwächen ihres Körpers ankämpfen. Doch mit ihrer ganz besonderen Liebe für Bücher im Hinterkopf gibt sie ihr Bestes, um die neuen Pflichten als Lehrling zu erfüllen.
Sprachauswahl: Deutsch, Englisch
Hauptgenres / Nebengenres / Tags

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Avatar: Asane
Redakteur
#1
»The slice-of-life isekai we didn't deserve, but definitely needed.«

Auch Redewendungen irren manchmal. "Don't judge a book by its cover", heißt es in angelsächsischen Gefilden. Was natürlich bei Lichte betrachtet Quatsch ist. Denn das Buch möchte verkauft werden, und um einen möglichst treffenden, zumindest guten Eindruck beim potentiellen Käufer zu hinterlassen, wird der Umschlag in der Regel so gestaltet sein, daß man sehr wohl auf das Buch schließen kann.

Im Grunde genommen war also schon beim Anblick des Anime-Cover völlig klar: diese Serie ist für mich gemacht! Und dieser Eindruck hat nicht getäuscht; mehr noch: es war so atemberaubend wie herzergreifend, welch frischer, sympathischer, liebenswerter Charakter sich in Main* verbirgt.

*Zur Problematik der Transkription siehe hier.

Atemberaubend war auch die Transportation (oder wie man diesen Übergang nennen will) von der dieseitigen Welt in das Mittelalter-Isekai der Stadt Ehrenfest, das an die dramatischen Ereignisse von Haibane Renmei denken lässt, wo Rakka in die rurale Welt von Guri hineingeboren wird, als ein Akt der Reinkarnation.
Darin erschöpfen sich auch schon die Gemeinsamkeiten, denn bei Honzuki geht man andere Wege. »Und das ist auch gut so«. Drehte sich in der ersten Staffel alles darum, wie Main in dieser fremden Umgebung Fuß fasst, wie sie mit den Leuten klarkommt und es schafft, sich in diese Gesellschaft zu integrieren (so gut es eben geht) und ihren heißen Herzenswunsch zu verfolgen, steht nun in der zweiten Staffel ihr Werdegang im kirchlichen Dienst im Mittelpunkt, inklusive all der Probleme und Ereignisse, mit denen eine von niederstem Stand in der klerikalen Gesellschaft so zu kämpfen hat. Die dritte Staffel führt sie dann – so hat es den Anschein – in die Welt des Adels, die sicherlich ebenfalls mit Fallstricken reich gesegnet sein wird.

Als angehende Priesterin der Kirche, und daher im entsprechenden Ornat gewandet, das eigentlich nur Personen adliger Herkunft zusteht, erfährt sie die ganze Bandbreite an Neid und Missgunst (wie man so schön sagt), an Intrige und Bigotterie. Aber nie so, daß es den Rahmen des Erträglichen sprengen würde. Immer dominiert eine warmherzige Wohlfühlwelt, die Main durch ihre schiere Präsenz um sich herum aufbaut. Und natürlich nicht nur dort, sondern vor allem beim Zuschauer.
Bei einigen Stationen der Handlung stellt sich dennoch leichtes Stirnrunzeln ein, wenn einige Verhältnisse ein wenig zu simplifiziert und zu idealisiert dargestellt werden, wie zum Beispiel die ganze Geschichte um die Waisenkinder. Das mag ein wenig zu pädagogisch wertvoll geraten sein, man nimmt es aber wohlwollend hin, denn schließlich hat man mit Honzuki eine wunderbare, herzerwärmende Serie, die den Schwerpunkt auf die Charaktere setzt und zugunsten der Feel-Good-Atmosphäre auch kleinere logische Unstimmigkeiten in Kauf nimmt.

Dabei liegt der Schwerpunkt gar nicht mal so sehr auf "Bücherwurm" oder "Isekai", sondern eindeutig auf der Persönlichkeit der reinkarnierten Main, ihrer komplizierten Gefühlswelt und den Problemen, sich in der ungewohnten Umgebung zurechtzufinden.
Und ganz nebenbei lernt man - ohne jeglichen pädagogischen Zeigefinger - immer wieder einige ausführlichere Details zum Leben in einer mittelalterlichen Ständegesellschaft. Hier trifft sich "Spice and Wolf" gewissermaßen mit "Hakumei to Mikochi".

Der Zuschauer wird durchweg getragen von einem unerschütterlichen, Iyashikei-mäßigem Pacing, das sich durch nichts aus der Ruhe bringen lässt; man lässt sich Zeit, Stimmungen und Eindrücke, gerade die von Main, wirkungsvoll einzufangen, und es ist die reinste Freude mitzuerleben, wie sich ihr Innenleben in ihrer lebhaften Mimik und Gestik spiegelt, was aber nie übertrieben dargestellt wird. Genuin komische Szenen gibt es eher wenige, dafür ist der Anime durchzogen von leichtem, warmem, mitfühlendem Humor, wie man ihm auch in "Hakumei" begegnen kann.

Schon in der ersten Staffel hat man versucht, den Übergang einzelner Szenen durch kleine sketchartige Einschübe im Chibi-Stil aufzulockern, was im großen und ganzen auch gut funktioniert hat. Hier in der zweiten Staffel jedoch nimmt das etwas überhand, und gerade da, wo es um innere Unsicherheiten und Abgründe geht, wird dieses Stilmittel deutlich überstrapaziert und wirkt entsprechend deplaziert.
So deplaziert, wie stellenweise die Musik, die sich redlich bemüht, feudales Flair und rustikale Robustheit in der Welt der Händler und Handwerker zu verbreiten, meist im klassischen Stil, und dabei so manches Mal stimmungsmäßig danebenlangt. Vielleicht nicht direkt deplaziert, aber auf alle Fälle heiterkeitserregend wirken dagegen die Benamsungen von allerlei Zeug, von Gilden, Göttern und Gewerken, für deren Betitelungen man sich dreist wie ahnungslos bei Begriffen deutscher Ehr' und Art bedient hat. Man muss es mit Humor nehmen, ansonsten befällt einen unversehns leichtes Grausen.

Keine Frage: die kleine Main trägt die komplette Serie. Mit Leichtigkeit. Es reicht eigentlich schon aus, ihr zuschauen zu dürfen, Handlung spielt da bestenfalls eine sekundäre Rolle. In dieser Hinsicht besteht auch eine nette Parallele zu Non Non Biyori: Diese Serie gilt mittlerweile als der Inbegriff von Iyashikei. Aber insgeheim geht es doch gar nicht um das Baumeln lassen der Seele. Es geht darum, Renge in Aktion erleben zu dürfen. Und genau so verhält es sich mit Honzuki: die Serie mag Isekai sein oder Slice of life oder beides – aber darum schaut man sie nicht; man will an der Seite von Main diese fremde Welt und ihren Alltag erleben und ist damit absolut glücklich.

Und so gesehen bin ich heilfroh, nicht ihr Vater zu sein: ich könnte ihr keine Bitte abschlagen und keinen Wunsch verwehren. Als Vater wäre ich ein Versager. Aber ein glücklicher Versager.
Und das Geheimnis dieses aufmüpfigen Bücherwurms (als das man "Honzuki no Gekokujou" auch lesen kann) liegt vielleicht in dem einfachen Satz: Ein Blick sagt mehr als tausend Worte.
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