Smile Down the Runway (Anime)Runway de Waratte / ランウェイで笑って

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  • TypTV-Serie
  • Episoden12 (~)
  • Veröffentlicht11. Jan 2020
  • HauptgenresAlltagsdrama
  • HerkunftJapan
  • Adaptiert vonManga
  • ZielgruppeMännlich

Anime Informationen

Anime Beschreibung

In »Runway de Waratte« ersehnt sich Chiyuki Fujito, Tochter eines Inhabers einer Model-Agentur, nichts sehnlicher, als selbst irgendwann im Rampenlicht zu stehen. Seit sie ein kleines Kind war, träumt sie davon, das Starmodel in der Agentur ihres Vaters zu werden und auf der Pariser Fashion Week aufzutreten. Doch obwohl sie mit gutem Aussehen und viel Talent für den Laufsteg gesegnet ist, fehlt es ihr leider an einer ganz entscheidenden Voraussetzung: der Größe! Denn Chiyuki ist nur 1,58 m groß und damit zu klein für eine klassische Model-Karriere. Doch obwohl alle um Chiyuki ihr raten, von ihren Träumen Abstand zu nehmen, gibt sie den Glauben an sich selbst nicht auf.

An ihrer neuen Schule trifft sie auf ihren Klassenkameraden Ikuto Tsumura, der ein besonderes Talent für das Designen von Kleidung hat. Ihm fehlen allerdings die finanziellen Mittel, um sich seinen Traum, eines Tages Modedesigner zu werden, erfüllen zu können. Das Schicksal bringt Chiyuki und Ikuto zusammen und die beiden geben sich das gegenseitige Versprechen, den bestehenden Konventionen in der Modewelt den Rücken zu kehren und ihren eigenen Weg zu gehen.
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Anime Rezensionen

Avatar: Acuros
Datenbank-Helfer
#1
"Echt jetzt? Ein Anime übers Modeln? Hätt's das unbedingt gebraucht?". Ich könnte jetzt den Fiesling spielen und mit "Nö, eigentlich nicht" antworten, aber stattdessen sage ich lieber: Meine Einstellung zu dem Thema hat sich nicht geändert, dennoch habe ich den Anime relativ gern geschaut.

Wir haben hier trotz des unverbrauchten Settings einen typischen Ganbatte-Anime, man kann sich also darauf einstellen, was einem im Groben erwartet: Diverse Höhen und Tiefen in einem wie so oft idealisierten Umfeld, erlebt von einer Hauptfigur, mit der man mitfiebern soll. Ergo im Wesentlichen das, worauf ich gehofft habe.
Wobei Runway de Waratte mit gleich zwei Disziplinen und somit zwei Hauptfiguren (Chiyuki und Ikuto) ja schon mal ungewöhnlich ist.

In meinem Fall hat mich das "passenderweise" zu gleich zwei Falschannahmen geführt.
Erstens: Auch wenn die zwei immer wieder aufeinandertreffen, die Erfolgswege der zwei Helden verlaufen kaum zusammen. Sieht man von der 3. Folge ab, machen die beiden sozusagen nie wirklich gemeinsame Sache (hätte mir besser gefallen).
Zweitens: In den 12 Folgen bekommt Ikuto spürbar mehr Aufmerksamkeit geschenkt als Chiyuki.

Und das ist bedauerlich.

Sieht man mal davon ab, dass ich nicht der größte Fan von Ikuto's Synchronsprecher bin (genauso wenig wie bei Tanjirou aus Kimetsu no Yaiba), ist mir sein Charakter auch erstmal zu glatt. Diese Kombination aus brav, lieb und auch naiv ist zumindest bei mir fürs klassische Ganbatte-Mitfiebern nicht so förderlich. Allerdings rettet es seine Leidenschaft fürs Entwerfen und Anfertigen der Kleidung – und im Zusammenhang damit auch die Freude darüber, wenn jemand seine Klamotten mag oder gar trägt. Ikuto ist schlichtweg aufrichtig, was für mich die Hauptursache der Sympathie war – das und die Tatsache, dass Ikuto im Laufe der Staffel doch ganz langsam anfängt, ein wenig Kampfgeist zu entwickeln. Der Autor hat es zum Glück nicht versäumt, dem effektiven Protagonisten Charakterentwicklung zu spendieren.

Chiyuki ist fürs Modeln deutlich zu klein, aber das hält sie die gesamten 12 Folgen nicht davon ab, diesen Weg stur weiterzugehen (wortwörtlich), natürlich sehr zum Leid für manche Nebenfigur. Es mangelt ihr, im Gegensatz zu Ikuto, nicht an Selbstbewusstsein und ebenfalls nicht an Aufrichtigkeit. Beides Gründe, warum die beiden Figuren hervorragend harmonieren und sich gewissermaßen gegenseitig anziehen. Es gibt diverse Szenen mit den beiden, die deutlich dazu beitrugen, dass mir der Anime gefallen hat.
Und es hätte noch viel besser sein können, hätte man Chiyuki eben mehr in den Vordergrund gerückt. So manche ihrer Erlebnisse verlaufen parallel zur Handlung offscreen und werden bestenfalls in kurzen Rückblenden oder gar nur durch Nebenfiguren thematisiert.
Rein subjektiv kam sie mir gegen Ende schon fast wie eine Nebenfigur vor. Das ist bitter, weil sie den Anime mühelos allein tragen könnte. Hier wurde Potential liegen gelassen – ich kann nur hoffen, dass das im Manga nicht so bleibt.
Ihre Synchronsprecherin hat mir auch außerordentlich gefallen. Dass die Frau es kann, konnte man schon bei Hayasaka Ai aus Kaguya-Sama: Love is War hören.

Stattdessen wird später der Fokus auch noch zusätzlich auf eine Nebenfigur (Kokoro) gelegt, die aber leider eine noch blassere Variante von Ikuto ist. Ihre Umstände klingen auf dem Papier ja ganz vielversprechend: Ein Model, dass lieber Modedesigner sein möchte, aber nicht darf. Allerdings reicht die Serienlänge auch hier nicht aus, um sie selbst interessant zu machen und sie ausreichend zu behandeln, ergo kann der Konflikt seine Wirkung auch nicht entfalten.

Bei 12 Folgen sollte man sich auch nicht zu viele "Wettkämpfe" erwarten. Das beschränkt sich auf die Modeschau in Folge 3 (effektiv Feuertaufe für Chiyuki und Ikuto) und auf den Wettbewerb im letzten Viertel. Über die ganzen oft skurrilen Outfits konnte ich meist nur den grinsend Kopf schütteln, dennoch habe ich die Events relativ gebannt verfolgt. Trotz all der genannten Problemchen ist der Cast dann doch relativ liebenswert.
Bonuspunkt für die Szene mit Ikutos Mutter in Folge 10 – vielleicht der schönste Moment der ganze Serie.

Der Anime sammelte auch Pluspunkte mit der Inszenierung. Mindestens solide Animationen gepaart mit einem schönen und sauberen Zeichenstil, passender Musik (grad bei den Events) sowie ausreichend Humor und nicht übertriebenem Drama sorgten dafür, dass ich bei der Stange blieb. Das rechne ich Mangaka, Animationsstudio usw. durchaus hoch an.

Fazit:
Ein handwerklich gut gemachter und eigentlich auch schöner Anime, der aber etwas unter dem Präsenz-Ungleichgewicht seiner Figuren sowie der zur kurzen Länge leidet – die meisten bekannteren Ganbatte-Animes haben wenigstens doppelte Länge. Das ist übrigens auch der Grund, warum ich auf den Rest des Casts nicht eingegangen bin: Er erfüllt seine funktionale Rolle ganz gut, hat aber zu mehr nicht ansatzweise die Chance bzw. die Zeit.
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Avatar: OPYoshi
Moderator
#2
  • Handlung
  • Animation
  • Charaktere
  • Musik
Ja ja, Ganbatte mit Drama gibt es wie Sand am Meer. Runway de Waratte macht vieles gleich und doch anders.


Chiyuki ist eine normale Oberstuflerin mit dem Traum in Paris zu modeln. Ihr großes Problem: Sie ist zu klein. Auf ihrer Schule trifft sie Ikuto, der in ärmlichen Verhältnissen lebt und für seine allein erziehende Mutter und drei kleinen Schwestern die Klamotten näht. Mi seinem Talent möchte er selber Wäsche designen. Beide schwören sich ihre Ziele zusammen zu erreichen, müssen aber eine Menge Hürden überwinden.

Inhaltlich, wie äußerlich wäre es eigentlich die Serie für KyoAni gewesen, aber auch Ezo'la (u.a. Happy Sugar Life und Sounan desu ka) macht eine recht ordentliche Arbeit. Das Design wirkt etwas altbacken, lebvoll, aber auch farblos und das, obwohl die Klamotten schon sehr extravagant sind. Der gute Schnitt und Szenenwechsel machen die Fehler aber schnell wieder wett. So richtig in Fahrt kommt das Studio erst, wenn die Mode oder Modenschau im Vordergrund stehen und mit überragenden Kamerafahrten und Perspektiven an die Models entlang fahren und diese auch mal überblenden.
Sobald es um Szenen mit Design oder der Herstellung geht, wird das Studio schon fast pampig, überspringt diese oder stellt es nur sehr schemenhaft dar. Die Hintergründe selbst wirken häufig überladen und vollgestopft, manchmal auch bewusst wegen den Lokationen, aber an einigen Stellen wirken die Bilder einfach nur überfüllt.

Man hätte die Serie richtig schön mit Harem und Tsunderes vollklatschen können, aber genau das haben sie zum Glück nicht gemacht. Mit Chiyuki steht eine erwachsene junge Dame fest im Leben, mit Träumen und Problemen. Daneben wirkt Ikuto, als andere Hälfte der Doppelspitze, schon etwas farblos und generisch mit seinen unglücklichen Familienverhältnissen und miesen Einstellungen sich selbst gegenüber. Zusammen ergänzen die sich aber ungemein gut und es macht Spaß zu sehen, wie die beiden mit der Zeit an ihren Aufgaben wachsen und auch standfester werden.
Eigentlich entwickelt man schnell eine gewisse Sympathie und auch Verständnis für den gesamten Cast, aber aufgrund der speziellen Thematik kann die Dramatik der Serie schnell auch mal lächerlich wirken.

Mit Runway de Waratte feiert auch die Sängerin Ami Sakaguchi ihr Debüt und steuert mit einer etwas überdrehten Popnummer und dünnen Stimme das Opening bei. Nichtsdestotrotz ist die einfache Komposition ein gut gewählter Einstieg in jede Folge.
Als Ending hat man den, gerade unter K-Pop-Fans bekannten, Star Jae Joong einspannen können. Dem breiten Publikum kennen ihn einige vielleicht auch aus der bekannten Gruppe Tohoshinki. Auch hier ist die Komposition wieder sehr einfach gehalten, bringt eine gewisse Ruhe mit sich und einen gelungenen Ausklang.
Generell ist der Soundtrack sehr ruhig gehalten und trägt die Serie mit. Man könnte sich wünschen, dass etwas aufregendere Szenen auch dementsprechend untermalt wären. Interessant und sehr gut gelungen ist übrigens die Musik während der Modenschau. Total klischeehaft, aber so, wie man es erwartet.



Mit Chiyuki und Ikuto ist Smiling Down the Runway eine der wenigen Serien mit einer Doppelspitze und verfolgt zwei parallel laufende Schicksale, die mal mehr, mal weniger fest miteinander verbunden sind. Gerade dank dieser Balance ist die Serie überaus angenehm zu schauen und bietet mehr Spielraum für Identifikationen. Die Schicksale sind nicht überzogen und die Figuren werden versucht realitätsnah darzustellen. Ob man sich immer in die Situation reinversetzen kann, ist dabei aber eine andere Sache.
Überzeugend sind dabei auch die lockeren, nicht überladenen Animationen, die die Atmospäre gut untermalen, auch, wenn man sich gerne mal ewas mehr Farbe, gerade bei den Charakteren, wünschen würde.

Das Thema Modedesign sticht zwar richtig aus der Masse heraus, hat aber Probleme die schwache Handlung auszugleichen. Genauso fehlt es den Charakteren an Tiefe, bringen aber eine Menge Sympathie mit und machen damit auch einen gr0ßen Teil der Serie aus. Insgesamt schafft es die lockere Serie zu überzeugen und gerade für zwischendurch sehr gut geeignet.
Beitrag wurde zuletzt am 03.05.2020 um 14:45 geändert.
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Anime Kommentare

Avatar: Aodhan
V.I.P.
#1
Nichts spricht so sehr für die Qualität eines Animes, als dass er einem gefällt, obwohl man mit dem Thema überhaupt nichts anfangen kann. Ich finde Fashion eigentlich langweilig, aber Runway de Waratte hat mich trotzdem sehr gut unterhalten. Das liegt zum einen daran, dass mir die wichtigen Charaktere alle sympathisch sind und zum anderen an der ich nenn sie mal Shounen-Wettkampf-Formel, die mit so gut wie jedem Thema funktioniert. Wenn der Autor weiß, wie man solche Geschichten packend erzählt.
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