Adachi and Shimamura (Anime) ➜ Forum ➜ RezensionenAdachi to Shimamura / 安達としまむら

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  • TypTV-Serie
  • Episoden12 (~)
  • Veröffentlicht09. Okt 2020
  • HauptgenresRomanze
  • HerkunftJapan
  • Adaptiert vonLight Novel
  • ZielgruppeMännlich

Anime Rezensionen

Hier findest Du sowohl kurze als auch umfangreichere Rezensionen zum Anime „Adachi and Shimamura“. Dies ist kein Diskussionsthema! Jeder Beitrag im Thema muss eine für sich alleinstehende, selbst verfasste Rezension sein und muss inhaltlich mindestens die Kerngebiete Handlung und Charaktere sowie ein persönliches Fazit enthalten. Du kannst zu einer vorhandenen Rezension allerdings gern einen Kommentar hinterlassen.
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Avatar: OPYoshi
Moderator
#1
  • Handlung
  • Animation
  • Charaktere
  • Musik
  • Romance
Immer mehr Leute werden lese faul, aber gegen den Trend werden Light Novel immer beliebter, was auch an deren unzähligen Anime-Adaptionen liegen. So schaffen es immer wieder auch Subgenre weiter nach vorn.


Adachi und Shimamura stehen als Oberstuflerinnen in der Blüte ihres Lebens, gehören aber zu den Menschen, die das wenig ausnutzen. Natürlich kann das nicht so bleiben und so erleben die beidem beim Schulschwänzen ihre schicksalhafte Begegnung und die zwei Mädchen erleben nicht nur den Frühling ihres Lebens.

Verantwortlich für die Serie ist das Studio Tezuka Productions (u.a. Dagashi Kashi, Young Black Jack), die mit leicht verwaschenen Farbtönen nicht nur einen Augenschmaus bieten, sondern auch mit Shizue Kaneko (u.a. Sen to Chihiro no Kamikakushi, Lost Song) eine Menge Fluff in die Serie bringen. An keiner Stelle wirken die Animationen schwerfällig oder erdrückend, erschlagen einen aber fast mit der Farbpalette auf kleinen Flächen.
Die Bewegungen sind sehr ausladend, mit Schwung und einem gewissen Maß an Dynamik. Gespielt wurde ebenfalls mit den Kamerafahrten, die teilweise gut eingebracht wurden, aber letztendlich nur gedacht sind um die Leute wenigstens des Fanservice wegen an sich zu binden.

Und schon wieder haben wir eine Serie mit Weltuntergangsstimmung vor uns liegen, die Menschheit wird hier wohl wegen fehlenden Nachwuchs aussterben... Spaß beiseite, aber Abwechslung bleibt aus. Immerhin geiern nicht alle den Protagonistinnen hinter her, wirken aber wieder so, als ob man mit den wichtigen Personen den Zuschauer nicht zufrieden stellen könnte. Schade, dass die Mädchen verzweifelt in eine Form gepresst werden müssen, damit man dem Genre treu bleibt und sie dadurch nicht richtig aufblühen können. Man hat gezeigt, dass sie auch frei sein können, leben, lachen und leiden, aber in einer Flut aus zweifelhafter Romanze untergehen.
Das schlimmste an der ganzen Geschichte bleibt aber das "Alien", welches viele Szenen zwar rettet, aber die meisten vorher auch zerstört hat. Bei anderen Serien mit anderen Genre hätten es wirken können, hier nicht.

Was wäre eine Serie ohne guten Seiyuus? Richtig, nicht viel. Leider bedeutet das nicht, dass die auch gute Sängerinnen sind. Trotz einfacher Komposition bleiben die beiden Protagonistinnen ohne jegliches Volumen und ist nur auf niedlich gebaut. Zum Ende hin wird alles noch seichter und lässt nur noch eine Stimme "singen" und versucht nicht mehr zu sehr auf die Serie gedrückt zu werden und hinterlässt ein besseres Gefühl zum Ausklang.
Gelungener hingegen ist der Soundtrack, der sich überraschend gut in die Thematik einfügt und das Gefunkel noch glitzernder wirken lässt. Der klassisch instrumentale Stil findet leider nicht mehr so häufig Einzug in Anime, kann aber immer wieder überzeugen.



Light Novel sind Fluch und Segen zugleich. Man hat viel Freiraum für Interpretationen, aber gleichzeitig einen festen Rahmen für die Figuren. Problematisch wird es nur, wenn man bei so einer Adaption zu erzählerisch wird und dem Zuschauer mit immer wieder denselben Gedanken zutextet. Richtig schlimm wird es, wenn man dabei weiterhin zum Publikum distanziert bleibt. Und genau das passiert bei "Adachi to Shimamura". Der Cast soll sympathisch rübergebracht werden, vielleicht auch etwas zum Schmachten verleiten, aber die Schritte noch vorne sind viel zu klein und seitwärts stolpert man zu schnell. Zum Schluss endet es damit, dass man sich immer weiter von den Charakteren entfernt und selbst wichtige Szenen eher mit Fanservice zukleistert. Warum muss man auch bei ernsteren Unterhaltungen mit der Kamera unter den Tisch fahren?
Mein größtes Problem an der Serie waren meine Erwartungen an eine schöne, knuffige Girls Love Geschichte, aber letztendlich waren es zu viele innerliche Monologe, zu wenig Unterhaltungen und zu wenig Romanze. Die Protagonistinnen wirken wenig natürlich und lassen sich sogar von Nebencharakteren in den Schatten stellen.

Zum Schluss könnte man natürlich solche Sprüche loslassen wie "Wer Yuri mag, der mag auch das". Okay, im Gegensatz zu Girls Love wäre ja schon einmal das Thema Liebe ausgeklammert, aber das ist nicht das einzige Problem und es fehlt an vielen Ecken und Kanten. Letztendlich ist Adachi to Shimamura eine lockere, seichte Serie, die mehr für die Augen, als das Herz und Kopf gemacht wurde.
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Avatar: Ixs
V.I.P.
#2
  • Handlung
  • Animation
  • Charaktere
  • Musik
  • Yuri
Adachi to Shimamura“ hatte einige gute und einige schlechte Seiten, daher war insgesamt meine Freude an dem Anime ein bisschen getrübt. Da ich den ersten Band der Light Novel und die Mangas gelesen habe, wusste ich ungefähr was auf mich zukommt. In dieser Serie dreht sich alles um die Geschichten von Sakura Adachi und Hougetsu Shimamura. Man kann diesen Anime als in zwei Bögen geteilt betrachten: Adachis Bogen (Episode 1 bis 6) und Shimamuras Bogen (Episode 7 bis 12). Jeder der beiden Charaktere hat seine eigene Geschichte, in der er versucht seine Gefühle und Wünsche zu verstehen. Es sind zwei Seiten derselben Medaille. Im Kern handelt die Geschichte von zwei Personen, die versuchen sich selbst besser zu verstehen.

Leider muss man bei diesem Anime extrem geduldig sein bis auch nur ein winziger Fortschritt in der Beziehung der Protagonistinnen erzielt wird. Angeblich ist hierbei das Hauptgenre „Romanze“, aber es ist manchmal eher ein Qual Adachi zu zusehen, wie sie versucht den Mut aufbringt Shimamura näher zu kommen. Die Versuche der Komödie fanden bei mir auch keinen Anklang. Gleiches gilt für das Drama. Also, was macht „Adachi to Shimamura“ dann aus? Vielleicht ist es die Glaubwürdigkeit. Aber so glaubwürdig und realistisch einige Teile dieses Animes auch sein mögen, es geht leider auf Kosten der Unterhaltung.

Weder Adachi noch Shimamura als Charakter haben viel dazu beigetragen das Tempo der Geschichte zu verbessern. Adachi ist ein sehr zurückgezogenes Mädchen. Abgesehen von Shimamura ist sie sozial sehr weit entfernt von fast allen anderen, sogar von ihrer Familie. Mit ihrer Schüchternheit war Adachi die Frustration in Person. Ihre Zurückhaltung war manchmal sogar schmerzhaft zu beobachten.

Was Shimamura betrifft, so ist auch sie aufgrund eines vergangenen Ereignisses sozial distanziert. Nicht so wie Adachi, aber sie kommt auch nicht gut mit anderen aus. In ihrem Fall ist es ihre Angst, jemandem nahe zu kommen. Shimamura ist jedoch als Charakter sogar ziemlich komplex. Ihr macht es nichts aus, allein zu sein, aber sie hat das Gefühl jemanden zu brauchen. Ihr macht es nichts aus, sich falsch zu verhalten, möchte aber gleichzeitig, dass jemand sie als sie akzeptiert. Es macht ihr nichts aus, ziellos zu sein, aber sie möchte, dass jemand ihr einen Sinn gibt.

Einige der Nebencharaktere, an erster Stelle Akira Hino und Taeko Nagafuji, waren amüsant. Leider gibt es da aber auch noch Yashiro Chikama. Anfangs, als sie noch in ihrem Raumanzug steckte, fand ich sie sogar noch ungewöhnlich, aber es dauerte nicht lange bis ich ihrer überdrüssig wurde. Ich fand sie definitiv nicht lustig und sie fühlte sich für meinen Geschmack fehl am Platz an.

Die Animation sah gut aus, was ich nicht erwartet hatte, weil Tezuka Productions das verantwortliche Studio war. Trotz unzähliger dramatischer innerer Monologe ist der Anime überraschend ruhig anzusehen. Die Ästhetik der Serie war angenehm. Der „Widescreen“ zu Beginn jeder Episode oder während der Traumsequenzen, die die Gedanken der Mädchen zu diesem Zeitpunkt präsentierten, passte. Es erinnerte mich an die Animation in „Bloom Into You“. Eines der Dinge, die ich an „Adachi to Shimamura“ auch mochte, war das Charakterdesign. Viele der Gesichtsausdrücke wurden durch ihre Augen dargestellt, wenn es eine Szene tiefer Gedanken oder einen Moment der Erkenntnis gab, funkelten oder verdunkelten sich ihre Augen, je nach der spezifischen Szene. Zudem gab es ein bisschen mehr Fanservice als ich erwartet hatte. Die Musik war ebenfalls ziemlich gut. Der Soundtrack war melodiös und entspannt. Sowohl Opening als auch und Ending waren nett.

Zusammenfassend fand ich „Adachi to Shimamura“ schön, als ich verstand, welche Geschichte der Anime zu erzählen versuchte. Leider ist dies einer jener Anime die sehr gut hätten sein können, aber letztendlich dem Hype nicht gerecht wurden. Jeder, der mit einem extrem langsamen Tempo und minimalem Fortschritt in der Beziehung zurecht kommt, kann hier gerne reinschauen.
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