Ascendance of a Bookworm (2019)

Honzuki no Gekokujou: Shisho ni Naru Tame ni wa Shudan o Erande Iraremasen / 本好きの下剋上 ~司書になるためには手段を選んでいられません~

Informationen

  • Anime: Ascendance of a Bookworm
    © 香月美夜・TOブックス/本好きの下剋上製作委員会
    • Japanisch  Honzuki no Gekokujou: Shisho ni Naru Tame ni wa Shudan o Erande Iraremasen
      Honzuki no Gekokujō: Shisho ni Naru Tame ni wa Shudan o Erande Iraremasen
      本好きの下剋上 ~司書になるためには手段を選んでいられません~
      Typ: TV-Serie, 14 (~, Gesamt: ~6 h)
      Status: Abgeschlossen
      Veröffentlicht: 03.10.2019 ‑ 26.12.2019
      Season: Herbst 2019
      Staff: Miya KAZUKI (Original Work), Mitsuru HONGOU (Direction), Toshihisa KAIYA, Yoshiaki YANAGIDA (Character Design), Michiru (Music)
      Adaptiert von: Light Novel
    • Englisch  Ascendance of a Bookworm
      Status: Abgeschlossen Synchronisiert
      Veröffentlicht: 02.10.2019 ‑ 25.12.2019
    • Deutsch  Ascendance of a Bookworm
      Status: Abgeschlossen
      Veröffentlicht: 02.10.2019 ‑ 25.12.2019
      Publisher: Crunchyroll
    • Synonyme: Ascendance of a Bookworm: Stop at Nothing to be a Librarian, Honzuki no Gekokujou: Shisho ni Naru Tame ni wa Shudan wo Erande Iraremasen

Inhaltsangabe

»Ascendance of a Bookworm« adaptiert die gleichnamige Light Novel von Miyu Kazuki. Motosu Urano ist endlich fertig mit ihrem Studium und hält nun ihr Zertifikat als Bibliothekarin in den Händen. Ein Leben voller Bücher steht ihr bevor – sowohl auf Arbeit als auch privat! Die junge Frau kann sich nichts Schöneres vorstellen, doch bis zur Rente schafft sie es leider nicht … Kaum hat sie mit der Arbeit begonnen, erschüttert ein Erdbeben ihren Heimatort und die Bücher, die sie so liebt, werden zur tödlichen Falle und begraben Motosu unter sich. Dabei gibt es doch noch so viele Bücher zu lesen! Mit einem Stoßgebet wendet sie sich an Gott; dieser erhört ihr Gesuch und schenkt ihr ein neues Leben …

So lebt sie nun in einer völlig neuen Welt – ihr Name ist jetzt Myne und sie ist stolze fünf Jahre alt! Als Tochter eines ärmlichen Soldaten hat sie es nicht immer leicht, doch an ihren Interessen hat sich nicht viel geändert, noch immer ist sie völlig vernarrt nach Büchern und will so viele davon lesen wie möglich. In dieser neuen, mittelalterlichen Welt wird sie dabei jedoch mit einem völlig neuen Problem konfrontiert: Fast niemand hier kann lesen und ganz davon abgesehen, dass es nur sehr wenige Bücher in dieser Welt gibt, würde eines davon auch noch ein Vermögen kosten! Myne wäre jedoch keine echte Bücherliebhaberin, wenn sie sich davon unterkriegen lassen würde … Wenn es hier keine Bücher gibt, dann macht sie halt ihre eigenen!

Hauptgenres / Nebengenres / Tags

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Charaktere

Zitate

  • Myne

    If there aren’t any books, I’ll just have to make them myself.

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Rezensionen

Avatar: Ich&AnimeKekssucher#1
Yoga machen und einen Gott anbeten - natürlich geht das! Der Beweis ist "Ascendance of a Bookworm" und der Beweis dafür ist das Bild unter diesen Zeilen.


Übrigens handelt es sich bei dieser Review um eines für beide Teile der Staffel... wer also nicht alle 26 Folgen sah, der sollte jetzt auf etwas gefasst sein.

Worum geht es in "Ascendance of a Bookworm" jetzt eigentlich? Nun ja, es geht um ein Mädchen aus unserer Welt, dass von den Dingen getötet wurde, was sie am meisten liebte - Bücher! Als sie dann im Körper der fieberkranken Myne aufwacht, hat sie wieder nur eins im Sinn: Bücher! Denn mit denen kann sie selbst in dieser grauenhaften Mittelalterlichen Welt im Körper eines Todkranken Mädchens aushalten - oder hilft ihr Wissen aus unserer Welt, um sie zu retten?

Der Anime ist... interessant. Das absolut größte Problem wäre die Einleitung, die nicht nur sehr langatmig und langsam, sondern auch langweilig ist. Innerhalb der ersten sechs Folgen geschieht nichts relevantes oder spannendes, weshalb man einiges an eigener Motivation und Energie aufbringen muss, um den Anime nicht abzubrechen. Oder man schaut sie mit einem Freund. Zu Beginn kennt man schließlich weder Mynes Probleme, noch Fähigkeiten: Ein Kind in einer mittelalterlichen Welt, das kränkelt? Nichts ungewöhnliches oder spannendes. Auch die Charaktere sind nicht wirklich überzeugend bzw. überzeugend genug, um einen an den Anime zu binden.

Doch wenn man es durchhält und die schrittweise voranschreitende sowie detailreiche Handlung aushält, so wird man ab spätestens Folge 12 mit einem sehr witzigen Anime belohnt, über den man nur lachen kann - zumindest, wenn auf Details geachtet wird.... die Vogel-Pose hat mir einen Lachkrampf wie lange nicht mehr bereitet.
Wer ansonsten auf einen eher langsamen, langatmigen Slice-of-Live Anime steht wird hier keine Probleme haben, er wird den Anime sogar lieben! Die Charaktere, Story und Welt haben eine gute Story, sind deep und ausgereift - werden nur sehr lahm erklärt. Und da ich eher von der ungeduldigen Sorte bin, muss ich den ersten Part der Staffel, die das Szenario im Schneckentempo aufbaut und sehr viel Wert auf Einzelheiten sowie Gespräche legt, leider schlechter bewerten... insgesamt kommen wir weiterhin aber bei 4 Sternen heraus, denn in der Kombo sind beide Teile der Staffel ideal.

Wirklich lobend erwähnen muss ich die sehr Detailreiche Welt, die so absurd und doch realistisch wirkt. Realistisch, da die Wertvorstellungen aus dem Mittelalter hier sehr gut Ausgelegt, interpretiert, aufgezeigt und verwendet wird, ungewohnt weil das Mittelalter ziemlich mieß für so ziemlich alle war, die nicht gerade zum richtigen Zeit am richtigen Ort geboren wurden. Diese Welt ist einfach sehr faszinierend und mein Grund, trotz des für mich zu langsamen Erzählstils am Anime festzuhalten.

Die Charaktere sind zudem auch unglaublich und liebenswürdig. Auch wenn Myne z.B. ziemlich OP ist und dies auch deutlich gemacht wird, machen ihr die Wertvorstellungen der Welt das Leben echt schwer - und nicht so pseudo schwer wie in "The misfit of Demon King Academy", sondern wirklich schwer. Weitere Chars sind... anwesend? ich finde sie wirklich schwer einzuschätzen, da auch sie sehr realistisch gestaltet sind. Sie zeigen nicht ihren gesamten Charakter in den wenigen Momenten, wo sie Screentime bekommen und natürlich ist Mynes Mutter fürsorglich ihrer Tochter gegenüber, aber mehr bisher auch nicht. Das ist durchaus realistisch und andere Charaktere zeigen auch mal mehr Emotionen... daher sind sie wohl gut? Hintergrundgeschichten fehlen allerdings meist und auch Stereotypen oder Pappaufsteller lassen sich im vielfältigen Cast finden - Mynes Vater ist nur der über-fürsorgliche, eifersüchtige Vater und Mynes Schwester hat nicht einen Charakterzug, an dem ich mich wirklich erinnere... sie war einfach anwesend.

Technisch ist der Anime wirklich ausgefeilt, zum Schluss lassen Animation und Sub an Qualität nach - so fand ich die einzigen Fehler im Sub in den letzten Folgen und hier vermehrt und in der 2. Hälfte treten vermehrt lange (bis zu 20 sek) Standbilder auf.

Alles in allem also ein zu Beginn langsamer, etwas eigener Anime, der zum Schluss aber viele Plottwists und Witze aufweist. Mich erinnert er vom Aufbau an "Mushoku Tensei", wenn auch mehr auf dem Mittelalter als auf dem Fantasy Aspekt bezogen.
Beitrag wurde zuletzt am 26.11.2021 04:06 geändert.
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Kommentare

Avatar: OjisanKekssucher
V.I.P.
#1
Normalerweise finde ich Isekai nur öde, vor allem wenn der oder die Held(in) mit Superkräften, einer Handyverbindung in unsere Welt, als Topmagier oder gar als Schleim 🙄 wiedergeboren wird und dann mit links die neue Welt erobert. Laaaangweilig 😑!
Dieser Bücherwurm ist anders! Die Heldin Myne (oder besser: Main) stirbt als angehende Bibliothekarin in unserer Welt und landet im Körper einer ca. Sechsjährigen in einer magischen Parallelwelt, die ein bisschen an unser Mittelalter erinnert. Die erste „Bewohnerin“ ihres Körpers ist durch die sogenannte Zerfressung über Nacht gestorben. Die Familie, eine grundsympathische Unterklassenfamilie in einem strengen Kastensystem, merkt davon nichts, weil am Morgen ihre Tochter wie gewohnt wieder aufwacht. Nur wundern sich alle, dass die immer noch schwächliche Myne plötzlich mit ganz neuen Ideen um die Ecke kommt, von revolutionären Kochrezepten bis hin zum Wunsch, Bücher zu lesen.
Leider sind Bücher Luxusware und ausschließlich Adligen vorbehalten. Na dann muss man sie eben selber herstellen. Aber zuerst muss man Papier erfinden und Tinte, und … eine ganze Menge mehr, um das alles zu finanzieren. Myne kämpft sich also durch die ganze Bandbreite von Innovationen, und das alleine aufgrund ihres Wissens aus der anderen Welt.
Alleine diese Botschaft finde schon ich super: Wissen ist Macht! Sagt man so leicht, aber könnte ich (oder Du, lieber Leser) das auch alles nacherfinden? Und darüberhinaus ist Myne auch noch süß, sympathisch und ein echter Gutmensch, auch wenn sie durchaus Leistung für Lohn fordert. Ein bisschen Spannung, einen echten Fiesling und moderate Dramatik gibt es auch, aber für mich war die Entwicklung von Mynes Unternehmungen und Erfindungen am interessantesten zu verfolgen, verbunden mit ihrem sozialen Aufstieg zuerst in der Kirche, und am Ende sogar … aber schaut selber.
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Avatar: CipherDoodKekstitan
Redakteur
#2
Muss gestehen Myne muss man einfach gern haben. Sie zieht einen mit ihrer Art in ihren Bann und lässt einen dann einfach nicht mehr los. Die Krönung des ganzen sind die Illustrationen zum Ende jeder Episode. Diese sind ein Schatz für sich.

Myne ist die Größte
Beitrag wurde zuletzt am 24.11.2021 13:14 geändert.
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Avatar: Shisou#3
Fun-Fact: Die Schriftzeichen (マイン) des Namens des Hauptcharakters (Myne) werden Ma-i-n gelesen, genau wie die (lateinischen) Schriftzeichen der Sprache aus dem Anime (M-a-i-n).
Trotzdem steht überall "Myne" statt "Main". xD
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Avatar: jrmaier23#4
Vorerst haben mich die ersten drei folgen überzeugt , Die Story selbst ist dem Genre entsprechen jedoch , it die Protagonistin nicht OP oder besonderst intelligent , sie ist einfach normal in jeder Hinsicht zumindest in ihrer alten Welt , in der neuen ist sie schwächlich , doch das wissen aus der alten Welt ist alles evryday knowledge und dennoch äusserst nützlich dort das spricht mich an dem Anime am meisten an , die Animationen sind schön , nicht mit Anime wie sancha sanyu zu vergleichbar aber dennoch wunderbar passen zum Anime , die Charaktere in diesem Anime wurden mit einer liebe zum Detail geschrieben und kommen in den Animationen wundervoll zur Geltung , mal abgesehen von den auffälligen Charakterzügen , sieht der Zuschauer mit ein wenig Empathie viele kleine Nuancen in den Charakteren in welche man sich deshalb wunderbar hinein versetzen kann . Das Musik und Hintergrundgeräusch ensemble sind sanft und dezent begleiten den Anime und stören im Verständnis nicht , ich hätte mir persönlich jedoch etwas mehr gewünscht , etwas mehr wie in die Szenen unterstützend anstatt begleitend , 3 Sterne da ich auch sehe das viele menschen begleitend bevorzugen . zu guter letzt zum Opening , nach dem letzten Jahr mit Anime wie domestic no kanojo bei dem das Opening mit Herz und seele den Anime representierte , aus dem man wenn man seinem herzen lauschte den Anime nicht hätte schauen müssen um zu wissen worum es geht (auch ohne japanisch Kenntnisse ) , ist meine Messlatte sehr hoch gelegt für gute Openings , letzten Endes hat mich auch hier "ascendence of a bookworm" komplett abgeholt , denn auch hier kam das selbe Gefühl rüber das Opening ist ruhig langsam aufbauen und vermittelt ein Gefühl von wärme es weckt in mir ein Gefühl von Geborgenheit gefolgt von Vorfreude welche dann sanft in einem Gefühl der Befriedigung abklingt , als ob man etwas wichtiges erreicht hat dass man erreichen wollte , wenn ich diese Gefühls reise auf den Anime übertrage sieht man so viel , die liebe und wärme ihrer neuen Familie und die Vorfreude die unsere Protagonistin wieder und wieder erfährt und auch hoffentlich das befriedigende Gefühl das erreicht zu haben was sie erreichen möchte , einfach mal ein buch lesen .
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