Kaguya-sama: Love Is War (Anime)Kaguya-sama wa Kokurasetai: Tensai-tachi no Ren'ai Zunousen / かぐや様は告らせたい~天才たちの恋愛頭脳戦~

  • TypTV-Serie
  • Episoden12 (~)
  • Veröffentlicht12. Jan 2019
  • HauptgenresRomantische Komödie
  • HerkunftJapan
  • Adaptiert vonManga
  • ZielgruppeMännlich

Anime Informationen

  • Anime: Kaguya-sama: Love Is War
    © 赤坂アカ/集英社・かぐや様は告らせたい製作委員会
    • Japanisch Kaguya-sama wa Kokurasetai: Tensai-tachi no Ren'ai Zunousen
      かぐや様は告らせたい~天才たちの恋愛頭脳戦~
      Status: Abgeschlossen
      Veröffentlicht: 12.01.2019 ‑ 30.03.2019
    • Englisch Kaguya-Sama: Love is War
      Status: Abgeschlossen
      Veröffentlicht: 12.01.2019 ‑ 30.03.2019
    • Deutsch Kaguya-sama: Love Is War
      Status: Abgeschlossen
      Veröffentlicht: 12.01.2019 ‑ 30.03.2019
    • Synonyme: Kaguya Wants to be Confessed To: The Geniuses' War of Love and Brains

Anime Beschreibung

In Kaguya-sama: Love Is War, der Anime-Adaption zum gleichnamigen Manga von Aka Akasaka, ist der Name Programm! Auf der einen Seite steht die Vizepräsidentin des Schülerrates der renommierten Eliteschule Shuchiin Academy und Titelheldin Kaguya Shinomiya. Sie ist die Erbin der Shinomiya-Gruppe, die mit einem Kapitalvermögen von 200 Billionen Yen und mehr als 1000 Tochtergesellschaften – darunter unter anderem eine eigene Bank – eines von Japans vier reichsten Konglomeraten ist. Passend zu ihrer sozialen Stellung, sind auch ihre akademischen Leistungen an der Spitze der Nahrungskette zu finden. So konnte die überaus talentierte und hübsche Kaguya bereits mehrere Auszeichnungen in den verschiedensten Gebieten – von Musik bis hin zur Kampfkunst – erringen und ist heute eine mehr als stolze junge Dame. Auf der anderen Seite des Schlachtfelds finden wir den Schülerratspräsidenten, Miyuki Shirogane. Im Gegensatz zu Kaguya ist Miyuki kein geborenes Genie, sondern die Personifizierung des Fleißes und der Hingabe. Durch harte Arbeit und ständiges Lernen sichert er sich nicht nur regelmäßig den Platz an der Spitze der Examensergebnisse, sondern konnte so auch die Position des Schülerratspräsidenten erlangen, obwohl er noch relativ frisch an der Shuchiin Academy ist.

Zwei derart „perfekte“ junge Menschen, die (arbeitsbedingt) jeden Tag viel Zeit miteinander verbringen, sind natürlich schnell das Thema von Gesprächen und Gerüchten in der Schülerschaft und während jeder nur darauf wartet, dass die Beziehung zwischen Kaguya und Miyuki endlich offiziell wird, entwickeln sich zwischen den beiden tatsächlich romantische Gefühle. Doch wenn zwei solche Narzissten aufeinander treffen, ist Chaos vorprogrammiert, denn keiner der beiden denkt auch nur im Traum daran, den ersten Schritt zu gehen und so intrigieren sie und schmieden Ränke, um den jeweils anderen dazu zu bewegen, endlich das Liebesgeständnis abzulegen! So liefern sich Kaguya und Miyuki täglich eine gedankliche Schlacht nach der anderen – wer wird am Ende wohl siegen?
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Avatar: Slaughtertrip
Redakteur
#1
Beziehungsstatus: It’s Complicated!

In Animes wird gerne mal übertrieben. Sei es ein Faustschlag, der einen bis in die Lüfte befördert, oder aus der Nase schießende Blutfontänen, die mehr Liter beinhalten als der menschliche Körper überhaupt fassen kann. Viele dieser Übertreibungen basieren aber auf einem wahren Kern. So wie auch in „Kaguya-sama: Love Is War“. So brachial der Titel auch klingen mag, versteckt sich hier lediglich eine Geschichte von zwei Verliebten, die es einfach nicht schaffen, sich ihrer Gefühle bewusst zu werden und ihre Liebe zu gestehen.

Ruft euch doch bitte einmal in Erinnerung, welche irrationalen Dinge ihr schon alles aus Liebe/Verliebtheit getan habt. Wenn, dann wahrscheinlich in der Pubertät, oder? Würdet ihr euch heute noch einmal so verhalten? Vermutlich nicht. Man lernt schließlich aus seinen Fehlern. Obwohl… Liebe ist ein so starkes Gefühl, dass man wohl oder übel erneut Fehler begeht. Es müssen ja nicht dieselben sein. Und wenn doch, hat das Herz über das Hirn gesiegt. Oder seid ihr vielleicht sogar stolz auf eure Taten, auch wenn ihr diese heute nicht mehr machen würdet? Oder blickt ihr lachend zurück? Was wäre denn das Leben, ohne je ein paar Blödheiten angestellt zu haben? Das Motiv – die Liebe – könnte edler nicht sein. Ich geb’s zu, ich habe schon oft Dinge getan, von denen ich mir heute denke, dass ich am liebsten in eine Zeitmaschine springen und mein Vergangenheits-Ich fragen würde, warum er das macht. Die Antwort wäre wahrscheinlich: „Ich bin verliebt.“ Ich glaube, damit wäre ich wohl zufrieden…
Im Fall der Protagonisten äußert sich deren durch Liebe ausgelöstes irrationales Verhalten durch Kriegsführung in Form von Psychospielchen, die das Ziel haben, den jeweils anderen dazu zu bringen, den wichtigen ersten Schritt zu machen. Die einzelnen Schlachten werden entweder von einer der beiden Seiten gewonnen, es gibt eine kollektive Niederlage oder ein Happy End für alle. Betrachtet man den „Krieg“ jedoch längerfristig und als großes Ganzes, gibt es – wie bei den meisten richtigen Kriegen auch – keinen wirklichen Gewinner. Eine mögliche Beziehung wird dadurch nämlich so lange verhindert, bis einer der beiden den Mumm aufbringt, seine Gefühle zu offenbaren. Wie war das früher noch mal? „Willst du mit mir gehen? Ja! Nein! Vielleicht!?“ Hach, waren das Zeiten…

Auf der einen Seite des Schlachtfeldes steht die Großmacht Shinomiya Kaguya. Sie ist die Vize-Präsidentin des Schülerrats der Shuchiin-Akademie, einem Ort für die Speerspitze der reichen und intellektuellen Schülerschaft. Als wohlhabende Unternehmenstochter scheint ihr das Glück in die Wiege gelegt worden zu sein. Aber statt sich einfach nur mit dem Titel der „reichen Tochter“ zufriedenzugeben und bis ans Ende ihrer Tage ein unbeschwertes Leben zu führen, hat sie weitaus ambitioniertere Ziele. Sie ist ein wahres Genie und scheint auf mehreren Gebieten fast mühelos eine Trophäe nach der anderen abzuräumen. Die akademischen Prüfungen würde sie auch immer auf dem obersten Siegertreppchen abschließen, wäre da nicht…
…die Großmacht Shirogane Miyuki, der Präsident des Schülerrats, auf der anderen Seite des Schlachtfeldes. Er und Kaguya ergänzen sich hervorragend, ist er doch im Gegensatz zu seiner Angebeteten weder ein Genie noch ein privilegiertes Unternehmenskind. All seine Errungenschaften hat er seinem Ehrgeiz und seinen Anstrengungen zu verdanken.
Fujiwara Chika ist die unerwartete dritte Partei des Krieges. Sie ist ein weiteres Mitglied des Schülerrats und die menschgewordene Chaostheorie. Egal wie ausgeklügelt die Strategien von Kaguya und Miyuki auch sein mögen, sie schafft es immer wieder, einen der beiden – im schlimmsten Fall sogar beide – aus dem Konzept zu bringen und alle Bemühungen zunichte zu machen.
Ishigami Yū ist der neutrale, zu bemitleidende Zwergstaat inmitten der Schlacht der Großmächte. Er ist das vierte und letzte Mitglied des Schülerrats und hat die Aufgabe des Kassenführers inne. Ohne am Geschehen aktiv beteiligt sein zu wollen, bekommt er die volle Breitseite der Konsequenzen des Krieges ab.

Anfangs machen Kaguya und Miyuki einen ziemlich arroganten Eindruck. Sie wollen einander ihre Liebe nicht gestehen, da es sie in ihrem Stolz verletzen würde. Sogar eine Nichtigkeit wie die Einladung zu einem Eis würde ihre weißen Westen beschmutzen. Das ist aber nur die äußere Fassade, die zu bröckeln beginnt, sobald man Einsicht in ihre Gedanken bekommt. Sie fangen an zu menscheln, wodurch sie eine Menge Sympathiepunkte sammeln. Sie zerdenken die einfachsten Dinge. So haben sie schon beim kleinsten Verdacht, der jeweils andere habe seine wahren Gefühle herausgefunden, ein Bild ihres Geliebten, der hohen Rosses auf einen herabblickt, vor Augen. Die Szenarien, die ihnen durch den Kopf gehen, sind unrealistisch und nur ihren Unsicherheiten geschuldet. Und das kann ich nachvollziehen. Mir ergeht es nämlich ähnlich. Gibt es eine Frau, die ich mag und nehme mir vor, sie anzusprechen, gehe ich im Kopf alle möglichen Ergebnisse durch. Was passiert, wenn sie „Ja!“ sagt? Welche positiven und negativen Veränderungen könnte diese Antwort auf mein Leben haben? Was passiert, wenn sie „Nein!“ sagt? Gleiches Spiel von vorne.

Ich weiß nicht, ob Liebe Krieg ist. Sie kann aber ganz schön kompliziert sein und Menschen zu den seltsamsten Dingen verleiten. Ja, kompliziert… in ihrem Irrsinn aber auch ein großer Teil von dem, was das Leben ausmacht.
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Avatar: Ich&Anime#2
Den Anime kann man, wenn überhaupt, nur auf super hohen Niveau kritisieren. Objektiv gesehen kann man den Anime kaum bemängeln, subjektiv hatte ich aber ein etwas größeres Problem.

Subjektiv
Mir kam es so vor, als hätte der Anime eine art Genre Entwicklung durchgemacht. Während Anfangs alles noch super strategisch und durchgeplant wirkte, quasi so wie Lelouch aus Code Geass, wenn er Schlachten plant, wirkt der Anime immer stärker "Zufällig". In der ersten Folge lieferten sich Kaguya und Miyuki noch ein richtiges Battle, man konnte quasi spüren, wie ihre Hirne qualmten. Alles war irgendwie vorbereitet oder inszeniert und der Gegenüber versuchte dann mit aller macht einen kühlen Kopf zu bewahren und den Angriff zu kontern. Das geht, zu meinem bedauern, nach und nach verloren. Zwar gibt es immer noch solche Inszenierungen, allerdings wirken die meist nicht besonders durchdacht und der Gegenüber muss sich auch nicht anstrengen um die Situation zu lösen, da kümmert sich Chika drum.
Trotz allen ist der Anime durchaus noch lustig, ich selber bin aber kein großer Fan von gescheiterten Romancen, die nicht einen Schritt aufgelöst werden. Dieses Problem wurde vorher durch dieses strategische kaschiert, als das verschwunden war, störte es mich wieder.

Objektiv

Story
Da es keine richtige Story gibt, kann ich an ihr nicht viel aussetzen. Der Anime dreht sich hauptsächlich um die Charaktere. Die Verwendung dieser ist aber kreativ und die immer wieder neu erschaffenen Situationen ebenso.

Charaktere
Die Charaktere sind, an vielen stellen, Stereotypisch gehalten. Wir haben den faulen Gamer, der immer schlechte Noten kriegt, dass naive Dummerchen, die Tsundere und den fleißigen Hauptcharakter, der selber eigentlich total schwach ist, es durch Fleiß aber wieder ausgleicht. Nichts, was man noch nicht gesehen hat.
Dennoch ist die Darstellung und Verwendung dieser durchaus gelungen. Ich hab mich jedes mal schlapp gelacht, wenn Yu wieder panische Angst vor Kaguya hatte und auch die Stereotypischen Jungs, die nichts von den Mädchen verstehen, waren amüsant umgesetzt und dargestellt.
Der einzige wirkliche Kritikpunkt bei den Charakteren wäre, dass die Protagonisten Kaguya und Miyuki nicht gleich stark wirken. Kaguya schafft es vor allem im späteren Verlauf des Anime immer wieder, Miyuki soweit in die Ecke zu drängen, dass er eigentlich verloren hätte - wenn Chika nicht eingreifen würde. Miyuki selber schafft es auch nicht einmal, Kaguya wirklich richtig anzugreifen. Man beobachtet ein nie endendes Katz und Maus spiel, bei dem die Katze niemals gewinnen wird, obwohl die Maus keine Chance gegen sie hat.

Sonstiges
Der deutsche Sub ergibt, an manchen Stellen, keinen Sinn. Beispielsweise wird einmal über das Wort "jetzt" philosophiert und das gesagte ergibt einfach keinen Sinn. Diese komischen Stellen gibt es nur in den ersten paar Folgen, aber da hier die Wortgefechte zwischen den Protagonisten besonders durchdacht und strategisch wirken, stören diese sinnfreien Antworten oder Überlegungen ziemlich, auch wenn es nicht viele gab.

Fazit
Kaguya-sama: Love Is War ist ein unglaublich starker Anime. Zwar rutscht er immer weiter ab, dennoch definitiv empfehlenswert. Ich selber fand ihn nicht ganz so gut, da er sehr Romance lastig ist und ich das Genre einfach nicht mag, trotzdem hat es sich alleine für die vielen Lacher schon gelohnt, mir die 1. Staffel anzuschauen.
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