Mr. Tonegawa Middle Management Blues! (Anime)Chuukan Kanriroku Tonegawa / 中間管理録トネガワ

  • TypTV-Serie
  • Episoden24 (~)
  • Veröffentlicht04. Jul 2018
  • HauptgenresKomödie
  • HerkunftJapan
  • Adaptiert vonManga
  • ZielgruppeMännlich

Anime Informationen

Anime Beschreibung

Chuukan Kanriroku Tonegawa ist ein Spin-off der Kaiji-Serie mit dem Manager Yukio Tonegawa als Hauptfigur. Tonegawa ist die rechte Hand des Präsidenten des Unternehmens Teiai, Kazutaka Hyoudou, und führt für diesen zahlreiche Glücksspielturniere durch. Weil Hyoudou zunehmend von seinem Lebensalltag gelangweilt ist, beauftragt er seinen Manager damit, ein sogenanntes Todesspiel zu organisieren. Es liegt daher nun an Tonegawa, Hyoudou gemeinsam mit seinen Untergebenen glücklich zu machen. Was folgt sind die absurd-komischen Geschichten aus dem Tagesgeschäft von Tonegawa bei dem Versuch, seinen Präsidenten stets aufs Neue bei guter Laune zu halten.
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Avatar: Slaughtertrip#1
„Kaiji: Ultimate Survivor“ und die Fortsetzung „Kaiji: Against All Rules“ gehören zu meinen Lieblingsanimes. Bei der Ankündigung eines Spin-Offs habe ich dann natürlich (gedankliche) Freudensprünge gemacht. Die Vorfreude wurde aber leider durch ein kleines, unscheinbares Wort getrübt: „Komödie“. Aus meiner Sicht gehören die Vorgänger zu dem Besten, was das animierte Thriller-Genre zu bieten hat. Kann dieser Anime mit ihnen mithalten, wenn er auf Lacher statt auf Nervenkitzel setzt? Nicht ganz. Bei mir persönlich liegt das aber wohl eher daran, dass mich gut gemachte ernste Geschichten emotional mehr mitnehmen als Komödien auf demselben Niveau. Ich denke, man sollte erst einmal die Erwartungshaltung nicht allzu hoch setzen und sich auf ein Genre einlassen, das nicht unterschiedlicher zu seinen Vorgängern sein könnte, um einer Enttäuschung zu entgehen. Hat man das gemacht, hat man eine witzige, parodienreiche und unterhaltsame Erzählung der Vergangenheit von Tonegawa vor sich, deren Pech es ist, sich mit zwei Meisterwerken messen zu müssen.

Eines vorweg: Es gibt durchaus Spin-Offs, die man sich unabhängig vom Hauptwerk ansehen kann. Hier trifft das nicht zu, weil es zu viele Referenzen auf die Vorgänger und mehrere Rückblenden wichtiger oder entscheidender Szenen gibt. Wenn man also mit dem Gedanken spielt, sich auch irgendwann die beiden Kaiji-Teile anzusehen, sollte man dies zuerst machen.

Die Handlung ist einfach zu erklären. Tonegawa Yukio - ein späterer Antagonist von Itō Kaiji - steht hier im Mittelpunkt. Es wird sein Arbeitsalltag in der Teiai Group erzählt, bevor er auf Kaiji treffen sollte. Begleitet wird er von einer Horde „Men in Black“, die - manchmal mehr, manchmal weniger - selbst im Mittelpunkt stehen. Sie arbeiten direkt unter Tonegawa und erledigen quasi jeden Auftrag, der ihnen erteilt wird. Tonegawas dominantes Auftreten fängt aber an zu bröckeln, wenn er versucht, bei Hyōdō Kazutaka - dem Chef der Teiai Group - nicht selbst ins Fettnäpfchen zu treten.

Die Interpretation der Charaktere ist eine völlig andere als bei den Vorgängern. Am meisten profitiert Tonegawa davon. Er war mir von Beginn an sympathisch. War er bei Kaiji ein typischer Bösewicht, den es zu besiegen galt, wird er hier als ganz normaler Manager dargestellt - mit all seinen Stärken, Schwächen, Erfolgen und Fehlschlägen. Besonders interessant finde ich, wie anhand seiner inneren Monologe sein Wesen offengelegt wird. Man taucht quasi in die Gedankenwelt eines richtigen Managers im wahren Leben ein. Er macht sich z.B. Gedanken darüber, wie er seine Mitarbeiter am besten motivieren kann. Manchmal hält er es für besser, streng zu sein; ein anderes Mal versucht er es als „Kumpel“, mit dem man nach Feierabend ein Bier trinken kann. Dabei habe ich mich gefragt, ob Zuseher, die eine ähnliche berufliche Position haben und mitunter dieselben Überlegungen anstellen müssen, sich in Tonegawa selbst wiedererkennen und vielleicht sogar selbst schon einmal dieselben Entscheidungen - egal ob richtig oder falsch - getroffen haben wie er.
Der zweite Hauptcharakter - Hyōdō Kazutaka - kommt bei mir nicht so gut weg. Das liegt daran, dass er viel zu oft als Witzfigur dargestellt wird. Aber ich glaube, das ist in gewisser Weise auch nötig, damit die Serie als Komödie funktioniert. Kazutaka spielt hier den Furcht einflößenden Chef, an dem sich Tonegawa die Zähne ausbeißen muss, um ihn zufrieden stellen zu können. Seine weiteren Merkmale: Er sabbert andauernd; ist oft schlecht gelaunt; ihm wird schnell langweilig; und wenn er etwas gefunden hat, das sein Interesse geweckt hat, verliert er dieses innerhalb kürzester Zeit. Und Tonegawa ist meistens der Leidtragende. Aber dadurch, dass er so menschlich dargestellt wird, kann man sich gut in ihn hineinversetzen und empfindet teilweise sogar Mitleid.
Dem im Arbeitslager im Untergrund arbeitenden Ōtsuki wurden ab der Mitte des Anime sogar eine ganze Folge und danach mehrere halbe Folgen als Hauptcharakter spendiert. Man begleitet ihn an seinen freien Tagen in der Außenwelt, die er sich im Untergrund erkaufen muss. Zuerst dachte ich, das könnte eine gute Abwechslung zu Tonegawas Alltag sein, doch seine Parts fand ich dann doch mit am schwächsten. Das liegt wohl zum Großteil daran, dass ich keine Sympathie für ihn empfinden konnte.
Ein weiterer Charakter, den man bereits aus Kaiji kennt, ist Kurosaki Yohishiro. Dieser ist Tonegawas Rivale und steht in der Firmenhierarchie hauchdünn unter ihm. Die Befürchtung, Yohishiro könnte ihm seinen Rang ablaufen, wird dadurch bestärkt, dass er bei Kazutaka viel besser ankommt. Und Tonegawa weiß nicht, woran das liegt. Über die Jahre hat er gelernt, ein Ja-Sager zu werden, um Kazutaka nicht zu erzürnen. Yohishiro hingegen traut sich, „nein“ zu sagen und kommt dabei sogar besser weg als der seinem Chef immer zustimmende Tonegawa.
Von den neuen Charakteren spielen die Männer in schwarz eine große Rolle. Sie bilden ein Team mit Tonegawa und sind in ihrer Gesamtheit quasi ein weiterer Hauptcharakter. Sie kommen zwar auch in den Kaiji-Animes vor, sind dort aber nur die unscheinbaren Handlanger der Teiai Group, deren Aufgabe es ist, eine problemlose Durchführung der Spiele zu gewährleisten. Genauso wie Tonegawa werden diese auch sehr menschlich dargestellt. Sie sind das passende Gegenstück zu ihm. Macht sich Tonegawa Gedanken über den richtigen Umgang mit seinen Mitarbeitern, zerbrechen sich diese ihre Köpfe über das passende Verhalten ihrem Vorgesetzten gegenüber. Die Chemie zwischen beiden Parteien funktioniert wunderbar. Geht in einer Folge so ziemlich alles schief, wird in einer anderen Folge deren Beziehung um eine freundschaftliche Komponente erweitert. Auf die wichtigsten Männer in schwarz geht man gut genug ein, um ein klares Bild über deren verschiedene Charakterzüge zu bekommen, jedoch haben sie nie zu viel Screentime, sodass der Fokus immer auf Tonegawa bleibt.

Ein paar Sachen gibt es aber schon, die meine Nerven überstrapaziert haben. Kennt jemand Michael Buffer? Vielleicht nicht namentlich, aber ich denke, bei den meisten sollte es bei „Let’s get ready to rumble!“ klick machen. Der berühmte Ansager von Boxkämpfen. Der Erzähler in diesem Anime macht ihm in puncto penetranter und übertriebener Aussprache Konkurrenz. Nein, ich würde sogar meinen, er hat Michael Buffer bereits in der ersten Runde K.O. geschlagen.
Was ich gleichermaßen nervig fand, waren die von Frauenstimmen geflüsterten „Zawas“ - auf dem halben Bildschirm zugekleistert übersetzt mit „Psst“ - bei besonders spannenden Stellen. Dieses Stilmittel gab es zwar auch schon bei den Vorgängern, dort wurde es aber wesentlich dezenter eingesetzt.
Es wäre viel angenehmer gewesen, wenn diese beiden Nervtöter nicht in einer so hohen Häufigkeit aufgetaucht wären.

Wie bei einer Rezension eines anderen Anime schon geschrieben, finde ich es schwierig, bei Komödien eine Empfehlung abzugeben, da hier der persönliche Geschmack vermutlich eine gewichtigere Rolle spielt als bei anderen Genres.
Ich jedenfalls habe mich wunderbar unterhalten gefühlt. Das lag aber nicht nur daran, dass mich die Comedy angesprochen hat, sondern auch daran, dass man als Kaiji-Fan voll auf seine Kosten kommt. Es wird nämlich eine gute Mischung aus Alt und Neu geboten. Man taucht sofort wieder in diese Welt ein, indem es jede Menge Referenzen auf die Vorgängern gibt. Man begleitet unter anderem über mehrere Folgen das Spiel „Restricted Rock-Paper-Scissors“ von seiner Erfindung bis hin zur praktischen Anwendung. Das Spiel „Human Derby“ hingegen wird in einer Episode nur kurz vorgestellt. Seine Grausamkeit in der Praxis wird dem Zuseher aber erspart, was in dieser Folge der Gag selbst ist. Auch der Bog - die „Dämonische Pachinko-Maschine“ - hat einen Auftritt. Dem Zuseher werden darüber hinaus tiefe Einblicke in die Charaktere gewährt, wodurch bereits liebgewonnene Charaktere noch sympathischer werden. Und selbst wenn nicht, lernt man sie zumindest noch ein Stückchen besser kennen. Zusätzlich bekommt man viele Hintergrundinformationen über die Arbeit in der Teiai Group im Allgemeinen. Die neuen Haupt- und Nebencharaktere tauchen nicht willkürlich aus dem Nichts auf, sondern sind die bereits bekannten Männer in schwarz, denen hier jedoch eine größere Rolle zuteil wird.
Ein nicht weniger entscheidender Faktor für meine gute Kritik ist das interessante und gut umgesetzte Thema des Anime: Eine Geschichte über einen Mann im mittleren Management, der einerseits seine Angestellten unter Kontrolle haben muss, andererseits aber bei seinem Vorgesetzten Fingerspitzengefühl beweisen muss, um nicht selbst Opfer seiner Launen zu werden. Wie schon beim Ending passend gesagt wird: „This is the story of a lone man who struggles between his employer, the president, and his own employees, the men in black… Tonegawa Yukio: Middle Manager!“
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Avatar: RiRi#2
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  • Charaktere
  • Musik

Vorab handelt es sich hierbei um ein Spin-Off zur Serie Kaiji: Ultimate Survivor, den man vorher gesehen haben muss, da in diesem Spin-Off viele Verweise auf die Hauptserie getätigt werden. Bei diesem Spin-Off handelt es sich um eine reine Komödie, die als "Prequel" angesehen werden kann.


Handlung:

Dieser Anime dreht sich um die Nummer 2 der Teiai Unternehmnsgruppe: Tonegawa Yukio! Dabei wird er zunächst einem neuen Team voller "Männer in Schwarz" vorgestellt, mit denen er zukünftige Projekte umsetzen soll. Bei diesen Projekten handelt es sich um teuflische Spiele, welche zur Befriedigung der Nummer 1 Hyōdō Kazutaka dienen sollen. Dabei liegt der Fokus zu Beginn auf dem Versuch Tonegawas eine Beziehung zu den vermeintlich charakterlosen Männern in Schwarz aufzubauen, um die geforderten Projekte zur Zufriedenheit Hyodos auszuführen. Vermeintlich deshalb, weil auf dem ersten Blick diese Männer in Schwarz als Fillerfiguren auftreten wie bei Kaiji: Ultimate Survivor. Hierbei werden alltägliche Probleme eines Managers aufgezeigt. Wie baue ich eine Beziehung zu meinen Mitarbeitern auf? Was mache ich mich unqualifizierten Mitarbeitern? Wie streng oder wie viel Freiheit gewähre ich meinen Mitarbeitern? Jede Aktion Tonegawas sich positiv auf das Arbeitsklima auswirken ruft eine Reaktion hervor. Ist Tonegawa zu streng, trauen sich die Männer in Schwarz nicht mehr eigene Ideen einzubringen, ist Tonegawa zu lasch, so kommen seine Mitarbeiter zu spät oder machen sonstigen Unfug. So ist Tonegawa gefangen zwischen seinem verrückten Vorgesetzten der ihm mächtig im Nacken sitzt und den Männern in Schwarz denen er vertrauen muss. Im weiteren Verlauf kommen auch weitere Characktere, welche man aus Kaiji: Ultimate Survivor kennt vor. So werden Alltagsgeschichten an der Oberfläche vom Gruppenchef Ōtsuki erzählt, welcher normalerweise in einer Untergrundeinrichtung der Teiai Gruppe lebt und sich diese eintägigen Ausgänge an die Oberfläche erkauft.

Animation:

Die Animation ist für diejenigen die diesen Stil noch nicht bei Kaiji: Ultimate Survivor gesehen haben, gewöhnungsbedürftig. Jedoch finde ich den Stil sehr gut gelungen.

Charaktere
Der Anime hat es geschafft eine Gruppe voller fast identisch aussehenden Männer als glaubwürdige und tiefgründige Charaktere zu verkaufen. Jeder dieser Männer hat nachvollziehbare Gefühle & Ziele. Man kann sich sehr leicht mit dem ein oder anderen in einer jeweiligen Situation identifizieren, was für mich ein gutes Charakterdesign ausmacht. Das gleiche gilt auch für den eigentlichen Hauptcharakter Tonegawa. Also Führungsperson im hohen alter sind seine Handlungen realistisch und nachvollziehbar. Der eigentliche Antagonist in der Serie Kaiji wird hier zum wahren Sympathieträger. Ein Mensch der Probleme vermeiden will und trotzdem Ziele hat. Dies gilt leider nicht für den Vorsitzenden Hyōdō Kazutaka. Dieser wird nur übertrieben teuflisch dargestellt, der seine Fetische ausleben will. Wieso und Warum wird einem nicht klar, aber da es eine Komödie ist ist dies halb so schlimm. Gruppenchef Ōtsuki wirkt ebenfalls sympatischer als er es bei Kaiji war, nur fand ich seine Handlungen eher sinnlos, und verstehe nicht die Intention dahinter. Ihn hätte man getrost rauslassen können. Ein weiterer Character und für mich der Grund wieso dieser Anime so gut geworden ist, ist der Erzähler/in. Man kann Sie lieben oder hassen, ich feier Sie. Diese übertriebenen Metaphern, diese überspitzen Übersetzungen ins Englische haben mich tränen fließen lassen. Die Art und Weise wie man eine Geschichte rüber bringt ist einfach einzigartig. Die heimlichen Hauptcharaktere der Geschichte.



Musik:

Musik ist immer etwas persönliches wie ich finde, mir gefällt die Musik persönlich sehr gut.

Fazit:

Ich habe lange nicht so gelacht wie bei diesem Anime. Wer auf die alltäglichen Geschichten eines Managers abfährt, dem kann ich das hier nur empfehlen. Allein schon der/die Erzähler machen diesen Anime zum Muss. Diese Witzen Metaphern, diese japanisch/ englische Aussprache und diese übertriebenen Vergleiche sind absolut sehenswert! Wie gesagt sollte man Kaiji vorher schauen, ansonsten wünsche ich euch viel Spaß!

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