Magic User's Club TV (Anime)Mahou Tsukai Tai! / 魔法使いTai!

  • TypTV-Serie
  • Episoden13 (~)
  • Veröffentlicht07. Jul 1999
  • HauptgenresAbenteuer
  • HerkunftJapan
  • Adaptiert von-
  • ZielgruppeWeiblich

Anime Beschreibung

Anime: Magic User's Club TV
Die Außerirdischen sind besiegt und die Glocke wurde in einen riesigen Kirschbaum verwandelt. Nun aber wird der tapfere „Magic User’s Club“ mit einem neuen Problem konfrontiert. Anscheinend hat jemand einen gigantischen Wolkenkratzer neben den Baum bauen lassen, welcher zudem auch noch zu einem echten Problem für die Stadt wurde. Auch wenn der Klub keine Ahnung hat, wer solch eine rücksichtslose Aktion hätte durchführen können, fühlen sie sich verpflichtet zu helfen. Währenddessen wird der Klub aber von einer sehr mysteriösen Person, in Form eines kleinen Jungen, überwacht.
Sprachauswahl: Deutsch, Englisch
Hauptgenres / Nebengenres / Tags

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Anime Rezensionen

Avatar: DeBaer#1
Die Mahou Tsukai Tai OVA war ein recht kurzweiliger und abgedrehter Ritt der dank seinem individuellen Mix aus Magic, Sci-Fi und Ecchi-Comedy für Unterhaltung sorgen konnte. Nichts anderes erwartete ich von der TV-Serie, doch zu meinem Leidwesen hat man sich hier dazu entschlossen die vom Vorgänger gewohnte Whackiness um einiges herunterzuschrauben und die Handlung mehr mit Slice of Life-Elementen anzureichern, die im Endeffekt dafür sorgen das kaum etwas vom charmanten Flair der OVA zurückbleibt. Auch durch das komplette wegfallen der Sci-Fi. macht "Mahou Tsukai Tai" in seinem TV-Gewand einen mehr herkömmlichen Eindruck und löst sich damit von etwas das vorher noch halbwegs involvierend war und Abwechslungsreichtum in die Geschichte brachte. Stattdessen bekommt der Zuschauer nun eine Fülle an in sich abgeschlossenen Episoden präsentiert die sich um den Alltag der Magieclub-Mitglieder drehen, welcher häufig durch fehlgeschlagene Zaubersprüche durcheinander gewirbelt wird. Dabei springen hier und da ein paar unterhaltsame Momente heraus, aber insgesamt bieten die Episoden inhaltlich weder sonderlich viel Kreativität noch großartige AHA-Momente. Etwas Abhilfe schaffen da zum Glück die nach wie vor sympathischen Charaktere und deren Interaktion, die in Sachen Comedy für den einen oder andere Lacher sorgen können. Allerdings wirkt sich auch hier etwas auf Dauer negativ auf den Unterhaltunswert aus, das auch schon in der OVA leicht präsent war: Die Redundanz der Gags. Der OVA hat ihre Kurzlebigkeit in dieser Hinsicht noch einen guten Dienst erwiesen und bevor man sich völlig satt am Slapstick gesehen hatte war sie auch schon zu Ende, aber hier hat man es mit 13 Episoden zu tun und das was vorher schon langsam alt wurde wird hier von Episode zu Episode noch älter, bis man keinen Mundwinkel mehr verzieht und mehr davon genervt ist wenn Takakura zum hundertsten Mal auf seinem Ecchi-Trip ist oder vor seiner Kindheitsfreundin in Ehrfurcht erstarrt und keinen Ton herausbringt da ihn ihre Riesenbrüste so sehr beeindrucken. Wiederum positiv ist das man im Gegensatz zur OVA dank dem Slice of Life-Aspekt dieses Mal ein wenig mehr über den Cast erfährt und auf das Umfeld der einzelnen Figuren etwas näher eingegangen wird. Schade ist nur das man mal wieder außer Sae keinen anderen Charakter groß entwickelt und von substantieller Seite diesbezüglich nach wie vor vieles nur auf Sparflamme kocht. Fazit: Die TV-Serie geht insgesamt noch als nette, mit magishen Elementen verzierte, Slice of Life-Comedy durch, lässt aber leider viel zu viel von dem Vermissen was "Mahou Tsukai Tai" in meinen Augen ausgezeichnet hat. Unspektakuläre Episodeninhalte, über weite strecken zu statischer Cast und Comedy die stark an Monotonie leidet, schädigen das Gesamtbild ebenfalls beträchtlich.

Animation

Schlechter als die Animationsqualität der OVA, wie man es erwarten konnte aber dennoch auf dem soliden Niveau einer 98er-Produktion. Das heißt natürlich nicht das man die Animationen mit heutigen Standards vergleichen kann und man muss sowohl mit unspektakulären Backgrounds die nur mit den nötigsten Details versehen sind, als auch mit simplen Bewegungsabläufen bei den Charaktermovements klar kommen. Die Charakterzeichnungen an sich sind aber über den Großteil der Serie sehr sauber und nur die Statisten die bei einzelnen Szenen im Hintegrund stehen wurden ab und an etwas schluderig gezeichnet. Ansonsten kann man hier kaum etwas großartig hervor heben. Ein paar ganz wenige Szenen, vornehmlich die in denen Magie verwendet wird, wurden mit ein paar Effekten angereichert, was im Vergleich zu dem was man heutzutage gewohnt ist allerhöchstens "nett" ausfällt, aber dennoch dazu in der Lage ist die Atmosphäre so manches Mal gut zu verstärken.

Sound

In dieser Kategorie bietet "Mahou Tsukai Tai" leider nicht sonderlich viel Neues. Die orchestralen Stücke wurden fast 1:1 aus der OVA übernommen und auch wenn diese sich nach wie vor gut anhören, wäre etwas Abwechslung druchaus wünschenswert gewesen, vor allem da man die Songs ständig bis zum Erbrechen wiederholt. Bezüglich Opening und Ending muss ich sagen das mir ersteres ziemlich gut gefallen hat. Der Song ist fröhlich und ein echter Kopfnicker mit seinem "Do do do it, do more!" ^^ Das Ending hat mir schon nach einmaligem Hören nicht gefallen so das ich es ständig geskippt hab, war mir einfach zu sehr das typisch, seichte Gesäusel. Das einzige was man hier als Highlight betiteln könnte sind die Synchronsprecherleistungen, bei den vor allem Takakuras und Saes Seiyuus hervor zu heben sind. Besser können der hibbelige Hampelmann und das schüchterne, zerstreute Mädel kaum klingen.

Story

Die Story schließt direkt an das Ende der OVA an. Die Aliens sind vertrieben worden, die Welt kann aufatmen und das einzige was an die Invasoren erinnert ist ein riesiger Kirschbaum der urprünglich mal die ominöse Alienglocke war. Nachdem Sae & Co dem Baum, im wahrsten Sinne des Wortes, Beine gemacht haben kehrt der Alltag der Magieclubmember wieder ein und...tja, beim Alltag bleibt es dann auch. In den ersten gut 9 Episoden gibt es keinen roten Faden und jede Episode dreht sich um ein anderes mal mehr und mal weniger kurioses Vorkommnis das aus unachtsamen Gebrauch von Magie entstanden ist. Ein Zauberspruch sorgt z.B. dafür das Akane zum Winzling wird, ein anderer dafür das plötzlich jede Tür durch die unsere Magier schreiten sie an einen Ort bringt den sie sich just im Moment vorgestellt haben. Es gibt aber auch ganz normaler Alltag im Leben eines Highschoolers zu sehen und es wollen Projekte für Schulfeste gestaltet, sowie Ausflüge auf's Land zu den Verwandten durchgeführt werden. Das mag alles vielleicht recht spaßig und nett klingen, aber die einzelnen Episoden bieten kaum etwas was man hervor heben könnte und sind skripttechnisch nur wenig abwechslungs- und einfallsreich. Es gibt keine Twists, keine Überraschungen, kein gar nichts, eben typisch Slice of Life. Einzig und allein die letzten 4 Episoden weisen einen fortlaufenden Handlungsstrang auf, welcher immerhin etwas unterhalten kann.

Charaktere

Der Cast hat sich im Vergleich zur OVA kaum verändert und demnach sind sie natürlich nach wie vor Stereotyp. Takakura ist der verkappte Perverse vom Dienst und ein Loser wie er im Buche steht, Nanaka der Tomboy, Akane das Prinzesschen, Abaratsubo ist ein Bishi-Homo und Sae stammelt und stolpert sich nach wie vor durch die Welt, mag alle ihre Freunde, will ihnen helfen und ihnen gut zureden falls es nötig ist. Es gibt bei ihnen insgesamt nur wenig Entwicklung zu sichten und Substanz ist auch kaum vorhanden, aber wenn man sie bereits in der OVA ins Herz geschlossen hat dann wird man sie auch hier wieder sympathisch finden. Das man auf die familiären Verhältnisse der einzelnen Figuren eingeht ist auch nicht schlecht, allerdings hätte man hier ruhig etwas tiefer bohren und die Beziehungen mancher Figur zu ihren Elten dem Zuschauer etwas näher bringen können. Wie es schon in der OVA der Fall war, so ist auch dieses Mal der Hauptcharakter Sae die einzige Figur die sich im Laufe der Serie ein wenig verändert. Dieses Mal dreht sich ihr innerer Konflikt allerdings mehr um Liebe, als um ihr Selbstbewusstsein als Magierin, was ihr meiner Meinung nach ein Stück ihres "Ganbatte-Charismas" nimmt und dafür sorgt das man sie weit weniger innerlich anfeuert als in der OVA. Enttäuscht war ich im Übrigen auch von Miki. Da man Sae ständig über sie reden lässt, wie toll sie ist und das sie ihr soviel beigebracht hat etc. etc. hatte ich mir schon mehr von ihr erhofft als die Rolle eines völlig blassen Tools um Sae's Entwicklung in einer EINZIGEN Szene in eine bestimmte Bahn zu lenken. Insgesamt ist der Cast aber trotzdem sympathisch und charismatisch genug um die Serie noch gerade so über die Runden zu schleppen, auch wenn ihre Verhaltensweisen etwas monoton sind und die von ihnen hervorgebrachte Komik auf Dauer langweilig wird.

Wert

Eins ist klar: Wer "Mahou Tsukai Tai" aufgrund seiner abgedrehten Art mochte, der wird bei dieser TV-Serie eine herbe Enttäuschung hinnehmen müssen. Vom Magic-Sci-Fi- und Ecchi-Comedy-Spektakel zum mittelklassigen Slice of Life mit Magie als Zusatzelement und der völligen Abstinenz von Science-Fiction. Fans von Slice of Life sollten hier jetzt aber auch nicht viel erwarten. Es gibt wirklich bessere Alternativen wie z.B. "Mahoutsukai ni Taisetsu na Koto", da ist auch Magic dabei und wird auch um einiges besser "ausgespielt". Die OVA würde ich mir evtl. noch einmal anschauen aber diese TV-Serie wird für mich definitiv ein einmaliges Erlebenis bleiben. Dafür bietet sie einfach viel zu wenig was man als übermäßig Unterhaltsam preisen könnte.
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