Cells at Work! (Anime)Hataraku Saibou (2018) / はたらく細胞 (2018)

  • TypTV-Serie
  • Episoden13 (~)
  • Veröffentlicht08. Jul 2018
  • HauptgenresKomödie
  • HerkunftJapan
  • Adaptiert vonManga
  • ZielgruppeMännlich

Anime Beschreibung

Anime: Cells at Work!
© 清水茜/講談社・アニプレックス・davidproduction
Die Welt ist ein gefährlicher Ort für den menschlichen Organismus! Grippe, Heuschnupfen, Streptokokken – für die ca. 37 Billionen Zellen in jedem Körper ist stets viel zu tun. Jede einzelne von ihnen geht tagtäglich ihren Aufgaben in der Welt Deines Körpers nach. Nun kannst Du sie endlich kennenlernen, die unbekannten Helden in Deinem Inneren, die die stetigen Kämpfe in Dir austragen. Vom Sauerstoff transportierenden roten Blutkörperchen bis zum bakterienbekämpfenden weißen Blutkörperchen, sie alle kommen zusammen, wenn es darum geht, Dich gesund zu halten. Begleite die vielen verschiedenen Zellen bei ihren Aufgaben und ihren alltäglichen Geschichten.
Sprachauswahl: Deutsch, Englisch
Hauptgenres / Nebengenres

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  • Hakkekkyuu
    Antigen sighted!
  • Hakkekkyuu
    Die, germs!
  • Seigyosei T Saibou
    Yes... You've always been the same. Bad at strategy... and swayed by emotion. Unable to feed off victory, nor to rise above defeat. You've always been like that. You will never defeat me. Your struggle is futile. Give up and cease your attacks.

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Anime Rezensionen

Avatar: Frostwolf#1
Cells at Works hat mich überrascht, denn der Anime hat mich bis zur letzten Folge prima unterhalten. Wie viele habe ich früher Es war einmal das Leben gesehen, aber schon nach der ersten Folge war für mich klar, dass Cells at Works seinen Wert nicht aus der Vermittlung von Wissen zieht, sondern aus der Unterhaltung, die es bietet. Und das schafft der Anime meiner Meinung nach erstaunlich gut.

Die Charaktere sind jetzt sicher nicht die tiefgründigsten Geschöpfe, immerhin haben wir hier es mit vermenschlichten Blutplättchen und so weiter zu tun. Aber im Rahmen dessen, waren viele Charaktere sympathisch und liebenswert, worauf es der Anime - Siehe die Thrombozyten - auch ansetzt.

Die Handlung verfolgt keinen größeren Faden, nur manchmal zieht es sich über zwei Folgen. Sieht man von der ersten Folge, die ich persönlich noch etwas öde fand, und einer anderen Folge, die eher gegen Ende kam, ab, haben mich alle Folgen prima unterhalten. Die Gags sind simpel, aber mitunter doch recht unerwartet und mit den Eigenheiten der Charaktere wird gerne gespielt - Siehe die Weißen Blutzellen und wie sie mitunter recht psychopathisch wirken.
Comedy steht klar im Vordergrund, auch wenn manche Folgen durchaus mit Drama aufwarten.

Was die Wissensvermittlung angeht ... Das eine oder andere schnappt man schon auf, vor allem wenn es um die verschiedenen Zellen geht. Hier kriegt man öfter Vergleiche mit Es war einmal das Leben zu hören und zuerst war ich auch geneigt, zuzustimmen, dass Es war einmal das Leben das Wissen besser vermittelt hat ... bis mir auffiel, dass ich überhaupt nichts mehr davon in Erinnerung habe. Da räume ich Cells at Works mit seinen niedlichen und extremeren Darstellungen dann bessere Chancen ein.

Eine zweite Staffel würde ich mir auf jeden Fall anschauen, denn selbst wenn es bei der lockeren Handlung der ersten Staffel bleibt, ist der Anime schön und unterhaltsam anzusehen.
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Avatar: OPYoshi
Moderator
#2
  • Handlung
  • Animation
  • Charaktere
  • Musik
  • Humor
Eines der größten Bedürfnisse der Menschheit ist es, anderen beim Arbeiten zuzusehen und dabei selber so wenig wie möglich zu machen. Und Hataraku Saibou will da nur das beste für unser körperliches Wohl.

Die Idee an der Serie ist weder neu, noch wirklich innovativ. Es gab schon immer Serien, auch Anime, die auch pädagogisch wertvoll sind, nur ändert sich auch immer der Stand der Dinge, als auch die Vorlieben der Zuschauer. Hier hat man den Spagat zwischen Lehren und Unterhalten sehr gut hingekriegt. Leider ist da dann kein Platz mehr für eine große Rahmenhandlung, sondern die "Geschichte" wird in Kapiteln aufgeteilt, wo spezielle Funktionen des Körpers behandelt werden. Die sind nicht tiefgründig, aber lehrreich.

David Production ist kein neues Studio, hat aber auch in der Quantität bisher wenig geliefert, aber wenn etwas kam, dann haben die es gut gemacht. Oftmals hängen die zu sehr an Standbildern, aber wenn die Animationen liefern wollten, haben die auch welche geliefert. Sauber und detailreich. Ebenfalls in Sachen Hintergründe haben die keine Kosten und Mühen gescheut, das Setting so gut wie möglich zu hinterlegen. Etwas schade, dass manchmal die Anatomie der Charaktere unschön dargestellt wurden, kann man aber bei der Thematik verzeihen.

Wo wir gerade bei den Charakteren sind: Eigentlich ist der Begriff schon etwas schwammig. Die haben weder einen Namen noch genauere Eigenschaften bekommen. So ist so ziemlich jeder einer Zellengattung zugeordnet und wird in seiner Kaste gesteckt. Lustiger Weise ist das eine der großen Vorteile der Serie, dass man sich nicht wirklich darauf festsetzt, auch, wenn natürlich die gleichen immer wieder im Vordergrund stehen. Noch lustiger, wenn man daran denkt, wie viele Zellen ein Körper hat und die sich trotzdem treffen.
Jedenfalls ist der Cast gut getroffen und irgendwie muss man die schon etwas mögen.

Mein leidiges Thema mit den singenden Seiyuus. Das Opening glänzt eigentlich nur durch die gute Komposition, die etwas die Aufgedrehtheit der Serie wieder gibt. Ansonsten ist es nicht, was man sich auf längere Dauer antun kann.
Anders hingegen das Ending. ClariS klingt besonders seit der Neubesetzung weniger schrill, wobei die Lieder immer sehr zugänglich sind. Eine gute Wahl eine Folge ausklingen zu lassen, ohne zu ernst oder abgedreht zu wirken.
Der Rest des OST mein vielleicht nett gedacht worden zu sein, aber mich haben die Kompositionen nicht angesprochen. Es wirkt alles dadurch ziemlich lahm und unterstreicht die Serie nicht so gut, wie es hätte sein können.

Cells at Work hat einen sehr speziellen Humor, für den man auch etwas geschaffen worden sein muss. Es lebt vor allem durch die Gegensätzlichkeiten. Alte prüde Mägde schwingen Macheten oder kleine Kinder sorgen dafür, dass die Baustellen repariert werden. Vieles wird gerne als Running Gag zu oft eingebaut und es ist verständlich, wenn einige Witze am Ende nicht mehr so witzig sind, wie sie es am Anfang waren.



Es ist nicht immer einfach, wissen zu vermitteln und dabei auch unterhaltsam zu sein. Hataraku Saibou darf man aber ruhig als eine Serie bezeichnen, die eben das geschafft hat. Es wird wirklich viele erklärt, auch, was man als Erwachsener noch nicht weiß, wobei man sich auch fragen darf, ob das für die Zielgruppe eine gute Thematik ist. Wenn man etwas weniger Verständnis für die Materie hat, kann es schnell passieren, dass man nicht von der Serie abgeholt wird.
Besonders schön ist aber, dass man stellenweise versucht auch die etwas "schwereren" Themen anzugehen, wo dann auch Krebszellen auftauchen oder der Körper lebensbedrohlich verletzt wurde. Durch die dargestellt Welt wirkt es manchmal vielleicht etwas zu surreal, aber ansonsten lässt es sich auch nicht so gut bildlich darstellen.

Wenn man sich den arbeitenden Zellen nähern will, sollte man schon den passenden Humor mitbringen. Er geht zwar nicht unter die Gürtellinie, aber auch weit weg von intelligentem Humor. Es lebt einfach für den Moment.
Hoffnungen auf eine tiefgründige Story sollte man auch nicht mitbringen, aber dafür etwas Verständnis für den menschlichen Körper. Es wird zwar viel erklärt, aber die Masse macht es aus.
Es ist schon schwierig, das richtig weiter zu empfehlen. Ihr solltet schon etwas Interesse am Thema haben, aber nicht unbedingt mit Serien wie "Es war einmal..." oder ähnliches vergleichen.
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Avatar: Pilop
V.I.P.
#3
Ich kann mir nicht vorstellen, dass irgendjemand aus meiner Generation diese Serie sieht und dabei nicht sofort an Es war einmal das Leben denkt. Nicht zum ersten Mal wird mit Cells at Work ein Blick ins Innere des menschlichen Körpers geworfen, wo anthropomorphe Blutkörperchen etc. ihre Arbeit verrichten und damit den Körper am Laufen halten. Der Unterschied zwischen den beiden genannten Serien ist dann aber sowohl die Zielgruppe und was man damit vermitteln will und Cells at Work zieht für mich im Vergleich klar den Kürzeren.

„Es war einmal das Leben“ ist eine Kinderserie, die ihrem jungen Publikum etwas über das Funktionieren des Körpers lehren soll. Cells at Work ist… ja, was ist diese Serie eigentlich überhaupt und was will sie? Es ist für mich das größte Problem dieses Anime, das er sich eben nicht wirklich entscheiden kann. Für eine Bildungsserie gibt es zu viel belanglose Action, für eine Actionkomödie gibt es zu viel Lehrinhalte. Der schwerwiegendste Fehler war es wahrscheinlich, dass ein Weißes Blutkörperchen einer der Helden ist. Dessen einzige Aufgabe ist die Verteidigung des Körpers gegen Krankheitserreger etc. und wenn man so eine Figur zu einer der beiden Hauptfiguren macht, dann muss es auch in jeder Episode einen Krankheitserreger geben, der bekämpft werden soll. Und so ist es auch… und es ist ermüdend. Zwar steigt so der Actionanteil rasant an, aber die Action ist nicht weiter aufregend und letztendlich wird so Zeit verschwendet, die man mit weit abwechslungsreicheren, spannenderen Inhalten hätte füllen können. Statt Infotainment ist die Serie wohl eher mehr eine klassische Unterhaltungsserie mit einem signifikanten Info-Anteil, die aber eben dadurch bei beidem unter ihren Möglichkeiten bleibt. Auch der oft sehr hohe Abstraktionsgrad mit dem die körperlichen Vorgänge dargestellt werden torpediert dahingehende „Bildungsziele“. Die Figuren an sich sind zwar nicht unsympathisch – und wer kann die Kinder-Blutplättchen auch nicht niedlich finden? – aber sie leiden darunter ziemliche One-Gag-Charaktere zu sein. Seien es das Rote Blutkörperchen, das sich ständig verirrt, oder das Weiße Blutkörperchen, das eher emotionslos das Blut der Krankheitserreger in Fontänen hervorschießen lässt, es wiederholt sich alles ständig. Dadurch wurde mir die Serie, die zunächst vielleicht noch als durchschnittlich durchging, mit steigender Episodenzahl immer langweiliger. Es ist schlicht kein stimmiges, interessantes Konzept, das einem hier geboten wird, was sich schnell bemerkbar macht.
Beitrag wurde zuletzt am 01.10.2018 um 20:25 geändert.
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