Die Ewigkeit, die du dir wünschst (Anime)Kimi ga Nozomu Eien / 君が望む永遠

  • TypTV-Serie
  • Episoden14 (~)
  • Veröffentlicht05. Okt 2003
  • HauptgenresLiebesdrama
  • HerkunftJapan
  • Adaptiert vonVisual Novel
  • ZielgruppeMännlich

Anime Beschreibung

Anime: Die Ewigkeit, die du dir wünschst
Das romantische Drama Kimi ga Nozomu Eien basiert auf der gleichnamigen Eroge von âge und dreht sich um die Dreiecksbeziehung zwischen Takayuki Narumi, Haruka Suzumiya und Mitsuki Hayase.

Das schüchterne Mädchen Haruka gesteht mit Hilfe ihrer besten Freundin Mitsuki dem Jungen Takayuki ihre Liebe und bittet ihn, mit ihr zu gehen. Takayuki stimmt zu, obwohl er sich anfangs über seine Gefühle noch nicht im Klaren zu sein scheint. Sie werden ein Paar und Takayukis Unsicherheiten lösen sich nach einiger Zeit in Luft auf und er genießt die gemeinsame Zeit mit Haruka, bis zu jenem Ereignis, welches sein Leben auf einen Schlag ändert und er sich auf einmal in einer komplett neuen Situation wiederfindet.
Sprachauswahl: Deutsch, Englisch
Hauptgenres / Nebengenres / Tags

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Anime Rezensionen

Avatar: DeBaer#1
Schaut man sich die ersten 2 Episoden von Kimi Ga Nozomu Eien an so könnte man schnell dazu neigen voreilige Schlüsse zu ziehen und diese Serie als eine der vielen klischeelastigen Romanzen die es wie Sand am Meer gibt abzustempeln. Wer das jedoch tut wird spätestens ab Episode 3 Lügen gestraft und Zeuge wie sich dieser Anime grundlegend ändert und von da an in eine völlig andere Richtung läuft. Ich für meinen Teil war sehr überrascht und mein Interesse an dieser Serie wuchs und wuchs. Was zu Beginn noch ziemlich harmlos anzuschauen und voraussehbar war entspinnt sich nach und nach zu einem mitreißenden Drama das gleichzeitig zu berühren und schockieren vermag und mich komplett in sich auf nahm und fesselte. Was KGNE so besonders macht ist die realness der Charaktere. Sie wirken so unheimlich authentisch, wie aus dem richtigen Leben gegriffen und sie werden mit bitteren Erfahrungen konfrontiert durch die sie sich alle in verschiedene Richtungen entwickeln und emotional verändern. Durch diese Tatsache bekommt man mit der Zeit einen echten Bezug zu den Figuren und leidet regelrecht mit ihnen da man sich durch ihre Authentik sehr gut in sie hinein versetzen kann. "Was würde ich jetzt in dieser Situation tun?" Diese Frage kam oft in mir hoch und regte mich zum nachdenken an. Mein Gott ich konnte eine Nacht kaum einschlafen weil ich immer wieder an die verschiedensten Dinge denken musste die diesen Anime betreffen, es ging mir einfach nicht mehr aus dem Kopf. Kimi Ga Nozomu Eien schafft es im Zuschauer Gefühle zu wecken wie Hass, Mitleid, Rat- und Fassungslosigkeit. Mir ging es nach der ein oder anderen Episode echt miserabel und ich habe minutenlang ins Leere geschaut. Kimi Ga Nozomu Eien hat all das bei mir bewirkt und das ist für mich ein klarer Beweis dafür das diese Serie ein absolut großartiges Drama ist das man nicht besser in Szene setzen könnte. Dieser Anime ist unheimlich anspruchsvoll und ganz klar auf ein erwachsenes Publikum zugeschnitten! Ich würde KGNE jedem empfehlen der auch nur ein bisschen was für Dramen übrig hat, denn in meinen Augen ist diese Serie das beste Drama das ich jemals gesehen habe und das beschränkt sich nicht nur auf Anime.

Animation

Da man es hier mit einem Drama zu tun hat dürfte klar sein das man keine besonders spektakulären Animationen zu Gesicht bekommt. Doch es wurde das Beste draus gemacht, alles ist schön gezeichnet und die Palette gibt sich auf die jeweilige Situation mal farbenfroh und mal trist. Die Charaktere sind zeichnerisch besonders gelungen und da ihnen im gesamten Verlauf der Serie die meiste Aufmerksamkeit geschenkt wird schaut man dadurch natürlich mit Freude hin. Jedoch habe ich das Gefühl das die Hintergründe etwas darunter gelitten haben und deshalb nicht übermäßig viele Details bieten. Ansonsten gibt's aber nichts zu meckern.

Sound

Das OP "Precious Memories" gefällt mir ungemein und auch das ED ist ein wirklich schönes Stück. Der beste Song der Serie ist jedoch ganz klar "Rumbling Hearts", es kommt am Ende der 2. Episode mit den dazugehörigen dramatischen Szenen so unheimlich tragisch rüber das ich minutenlang Gänsehaut hatte! Die BGM ist typisch für ein Drama und untermalt jede emotionale Szene passend mit traurigen Pianoklängen oder orchestralischer Musik. Der Soundtrack ist zwar nichts besonderes, gibt der Serie aber den gewissen Touch der ein gutes Drama ausmacht.

Story

Es dreht sich alles um Narumi, Mitsuki und Haruka für die die Welt am Anfang noch in Ordnung zu sein scheint, doch es passiert etwas Unerwartetes das ihr Leben für immer verändert. Von da an nimmt die dramatische Geschichte ihren Lauf und schickt die 3 auf einen Weg voller Leid und Schmerz der so emotional und tragisch ist das man nicht anders kann als diesen Leidensweg mit ihnen zu gehen! Man wird ein ums andere mal überrascht sein welche Wendungen und Plotwists eintreten, man will unbedingt die nächste Episode sehen um herauszufinden wie die Geschichte um die 3 Hauptfiguren ausgeht. Die Storyline bietet genau das was man von einem Drama erwartet und bleibt bis zum Ende höchst spannend! Und was dieses Ende angeht bin ich mir bis jetzt noch nicht mit meinen Gefühlen im Klaren, ich weiss ehrlich nicht ob ich lachen oder heulen soll... und das ist großartig!

Charaktere

Die Charaktere sind sehr authentisch und emotional. Wie emotional sie wirklich sind bekommt man durch ihr Handeln aus ihrer Verzweiflung heraus so gut vermittelt das es einem fast in Fleisch und Blut übergeht und man von einem Wechselbad der Gefühle ins nächste geworfen wird. Man wird schnell von den Figuren eingenommen und bringt ihnen Hassgefühle sowie Mitleid entgegen was sich wiederum im nächsten Moment wieder ändert wenn man um Fassung ringt und nicht glauben kann was er/sie getan hat. Sie gewähren tiefe Einblicke in ihre Psyche und man selbst fühlt sich vor dem Bildschirm fast hilflos es mit ansehen zu müssen. Ein Drama brauch vor allem eins: Überzeugende, glaubhafte Charaktere und in diesem Punkt schöpft KGNE aus den Vollen und überzeugt tadellos auf der ganzen Linie.

Wert

Meiner Meinung nach gehört Kimi Ga Nozomu Eien in die Sammlung eines jeden Fans der etwas für Drama übrig hat und ist jedes Geld wert. Natürlich ist es bei einem Rewatch nicht mehr dasselbe wie beim ersten Mal da man ja nun genau weiss wie die Serie ausgeht und was alles passiert, trotzdem kann man sich die Serie noch mehrmals anschauen. Allein um diese Gefühle und Emotionen noch einmal zu erleben. Pflichtkauf!
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Avatar: b-s-v#2
Bock auf einen Schlag in die Magengrube? Dann mal immer reinspaziert....


Ich habe grade lange darüber nachgedacht, was ich dieser Serie für ein Rating geben soll und bin nun zu dem Schluss gekommen, dass ein hoher 8er wahrscheinlich das angemessenste ist. Rein vom dramatischen her ist Kimi ga Nozomu Eien zwar sicher eine 10er Show, doch sie hat mich emotional stellenweise so derbe gefickt, dass ich sie ehrlich gesagt nichteinmal jemandem weiterempfehlen möchte. Selten habe ich solch einen Hass gegenüber einem Anime-Charakter empfunden, dessen Beweggründe ich gleichzeitig so gut verstehen konnte.

Was beginnt wie ein typischer 08/15 Romance Anime und schwer vorhersehbar erscheint, entpuppt sich bald als ebenso fesselnde wie deprimierende Geschichte, deren Hauptpersonen realer und nachvollziehbarer nicht sein könnten. Besonders positiv möchte ich noch anmerken, dass die Charaktere hier mal offen mit einander über ihre Probleme reden und nicht von einer falschen Schlussfolgerung zum nächsten Missverständnis stolpern. Die Figuren wirken extrem erwachsen, nur ist das bei unserem Anti-Helden Narumi leider mehr Schein als Sein und so entwickelt sich aus der Romanze schnell ein Drama zwischen verschiedenen Verantwortlichkeiten, den persönlichen Gefühlen und der Flucht vor ihnen, sowie der Wahl zwischen dem leichten und dem schwereren Weg.

Wer schon immer Wissen wollte, was man in seinem Liebes- und Sexualleben besser nicht macht, ist hier genau an der richtigen Stelle, nur wird er/sie die wahren Schmerzen der Charaktere, an denen sie konstant kaputt gehen und zerbrechen wohl nicht gänzlich nachempfinden können, wenn er sie nicht schon selbst erlebt hat. In einem Wort: Übel...

Von technischer Seite hat man sich hier bei weitem nicht so sehr ins Zeug gelegt, wie bei der Story: Die Zeichnungen sind relativ minimalistisch, die Hintergründe schlicht, die Animationen nicht immer flüssig und alles in allem liegt hier das Urteil "TV-Standard" ziemlich nahe. Ist allerdings vollkommen nebensächlich, denn hier geht es ausschließlich um das Schicksal der Figuren.

Musikalisch ist KgNE passender Weise sehr sehr ruhig und so klimpert mal hier und da ein Piano, erklingt da und dort eine Geige und gelegentlich auch mal die Akustik-Gitarre. Opening und Ending sind ebenfalls ziemlich langsam und besinnlich, für meinen Geschmack allerdings etwas zu nahe an der Grenze zum Schlaflied. Der Sound sticht insgesamt nicht groß hervor, passt aber gut zur Serie und ist zumindest bei entscheidenden Momenten stets präsent.

Fazit:
Emotionaler Abfuck der übelsten Sorte, der mich mehrfach an den Rand des Ausrastens und Abbrechens der Serie gebracht hat... Konsum auf eigene Gefahr!


Wer in Episode 8 ebenfalls einen Schreikrampf bekommen sollte, kann die Antwort auf seine brennende Frage in folgendem Spoiler nachlesen (alle anderen sollten das Öffnen tunlichst vermeiden):
Keine Sorge, sie kriegt den Penner noch... der Preis ist aber viel zu hoch
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Avatar: flumo#3
"Kimi ga Nozomu Eien" ist wahrlich kein Anime-Meisterwerk wenn man es mit Allround-Kunstwerken à la "Death Note" oder "Full Metal Alchemist" vergleicht die in ihrer Produktion keine Ecken und Kanten besitzen.

Aber das was es macht, nämlich Tragik und Dramaturgie zu erzeugen, das macht diese Serie mehr als richtig!



Handlung:

Grob gesagt geht's um einen Einblick in das Leben von Mitsuki Hayase, Haruka Suzumiya und Narumi Takayuki, angefangen bei der Schulzeit. Direkt am Anfang der Serie merkt man bereits das diese Serie mehr auf Romantik und Beziehungen als auf Comedy und Fanservice (normalerweise üblich bei solchen Schulszenarien) ausgelegt ist. Mehr will ich allerdings noch nicht verraten ;)
Die ersten beiden Episoden packen einen ungemein und man will unbedingt mehr sehen. Leider erlebt "Kimi ga Nozomu Eien" danach einen ziemlich Einbruch im Erzählfluss. Bis Folge 8 wiederholen sich ständig die Geschehenisse (insgesamt gesehen passiert eigentlich nicht viel), dafür wird ein tiefer Blick in die Beziehung zwischen Mitsuki und Takayuki geworfen was aber aufgrund der Unentschlossenheit beider Charaktere (mehr dazu später) fast schon zu einer Geduldsprobe wird.
Ich hab mir persönlich jede Begegnung mit Haruka herbeigesehnt da diese Begegnungen die doch eher lahme Story in Fahrt bringen konnte.
Das Ende war nicht das was ich mir vorgestellt habe, Freunde von Happy-Ends werden wahrscheinlich tief enttäuscht sein. Dafür saß bei mir der Kloß ziemlich weit oben und die storytechnische Talfahrt die die Serie bis hierhin erleben musste sind wie verschwunden.

Charaktere:

Das Prunkstück dieser Serie sind und bleiben die Charaktere. Aufgrund ihrer Unentschlossenheit, ihrer Unsicherheit sind sie ungemein menschlich, zeigen Schwächen und Abgründe.
Mitsuki als bestes Beispiel, man kann sie hassen oder lieben, aber so wie sie dargestellt wird bleibt sie menschlich und nachvollziehbar.
Bei mir wanderte sie oft auf einem schmalen Grat zwischen "Hass" und "Ja, vielleicht akzeptiere ich sie". Aber genau das sind die Charaktere die so eine Serie braucht, nicht so herkömmliche Fanservicelitfaßsäulen.
Haruka ist mein Lieblingscharakter geworden, allein durch ihre Präsenz hat sie die Serie qualitativ angehoben. Am Ende mag sie wahrscheinlich der größte Verlierer von allen gewesen zu sein, aber durch ihre vorerst unscheinbare Art und ihre Entwicklung zu einem mental-starke Mädchen war sie von allen Hauptcharakteren diejenige vor der ich am meisten Respekt hatte. Takayuki hat eine ähnliche Gratwanderung wie Mitsuki unternommen, blieb aber immer glaubhaft und menschlich. Insgesamt ist der Cast durch seine Menschlichkeit und seine Unbeständigkeit spitze, der einzige Wermutstropfen waren die 2 Diner-Girls die mir ehrlich gesagt einfach nur auf den Zwirn gingen.

Zeichnungen:

Die Charaktere sehen blendend aus, dafür hat man ordentlich bei den Hintergründen eingespart. Durch die bunten Farben (auch betont durch die unkonventionellen Haarfarben der weiblichen Charaktere) und den üppigen Proportionen der Mädels kam ich mir manchmal wie in einer H-Game Verfilmung vor. Aber was letzlich zählt ist der Inhalt und das Äußere ist insgesamt akzeptabel.

Musik:

Die Hintergrundmusik dudelt vor sich hin, hat mich aber nie gestört. Die Openings und Endings sind eine Klasse für sich und unterstützen die Tränendrüse nochmal ein wenig mehr Flüssigkeit rauszudrücken.
Muss gestehen das ich mir das Ending seit dem Anime nie mehr angehört habe, weil's einfach nur zu traurig-schön ist um es auf einer Winamp-Playlist unter kommerztriefenden Partykrachern verkommen zu lassen.

Gesamt:

"Kimi ga Nozomu Eien" ist nicht perfekt, aber das was es kann macht es richtig. Ich muss mich auch outen das mir bei diesem Anime am Ende die Tränen liefen und das nicht nur einmal, mir war die ganze Woche danach nicht sehr wohl.
Diese Serie ist so ein kleines Stück Meisterwerk welches wahrscheinlich nur von fortgeschritteneren Anime-Guckern gesehen werden kann. Wer zurzeit nur auf "Naruto", "Bleach" abfährt wird damit wahrscheinlich eher weniger anfangen und spätestens ab Episode 3 zu ersterem wechseln.

Trotzdem ist dieses feine kleine Drama eine kleine, stark glitzernde Anime-Perle die man in seiner Sammlung haben sollte. Mir hat dieser Anime eine bittersüße Zeit eingebracht die ich nicht so leicht vergessen werde.
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Avatar: resdayn
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#4
Kimi ga Nozomu Eien vermittelt zu Beginn bewusst einen völlig falschen Eindruck, denn es startet als seichte Teenager-Liebesgeschichte mit generischer Charakter-Konstellation, entwickelt sich aber recht bald zu einem packenden romantischen Drama, das sehr stark auf Coming-of-Age-Elemente setzt.

Bekommt man in anderen Vertretern dieses Genres oft klar definierte Sympathieträger vorgesetzt, sorgen bei KGNE die Charaktere immer wieder für Diskussionen. Deren Persönlichkeitsentwicklung wird realistisch und nachvollziehbar dargestellt, aber eben nicht so, dass man sich automatisch mit ihren Handlungen und Entscheidungen identifizieren kann (oder möchte).


Das Schicksal bzw. unglückliche Zufälle treiben mit den Protagonisten mehrfach ein böses Spiel, so dass die Geschichte an einigen Punkten etwas konstruiert erscheint – diese für das Fortschreiten der Geschichte nötigen Schlüsselereignisse lassen den Einfluss der Vorlage erkennen (Rumbling Hearts ist eine VN-Adaption). Mein Eindruck war, dass die Story darunter nicht leidet – die Trennlinie von dramatischer Inszenierung zu Gefühlskitsch überschreitet KGNE zu keinem Zeitpunkt und bleibt ein ernstes und ernst zu nehmendes Drama, gelegentlich unterbrochen durch die Auftritte zweier Comic Relief-Charaktere, welche genau wie die Hauptfiguren oft kontrovers betrachtet werden. Sie bleiben aber auf einen Nebenschauplatz beschränkt und dienen so einerseits der Auflockerung der Geschichte und beleuchten andererseits einen wichtigen Aspekt der Persönlichkeit des männlichen Protagonisten. Würden sie an der Main Story teilhaben, hätte ich sie mit Sicherheit als deplatziert empfunden, aber so bieten sie dringend benötigte Zwischenstationen, in denen der Zuschauer auch mal zum Atemholen kommt.

KGNE schafft es mühelos, mit seiner immer beklemmender werdenden Atmosphäre und den überzeugenden Charakteren einen nahezu perfekten Spannungsbogen zu erzeugen und den Zuschauer gefangen zu nehmen. Das Gefühl, das man schon mal bei Horrorfilmen hat, wenn hinter einer Tür unweigerlich das Verderben lauert und man der Person auf der Leinwand zurufen möchte auf keinen Fall die Klinke in die Hand zu nehmen, wird hier auf den zwischenmenschlichen Bereich übertragen, dergestalt dass die Protagonisten emotional an ihre Grenzen geführt werden. Interpretationshilfe für deren Verhalten wird nicht gegeben; egal ob man mit ihnen sympathisiert oder ihr Vorgehen missbilligt, immer wieder wird die Frage aufgeworfen: „Was würde ich in dieser Situation tun?“. Den Zuschauer derart stark in den moralischen Aspekt zu involvieren, habe ich bisher noch bei keinem anderen Anime in diesem Ausmaß gesehen und ist meiner Meinung nach die größte Stärke von KGNE.

Fazit: Intelligentes, bewegendes Charakterdrama über Liebe, Gewissen und falsche Entscheidungen aus den richtigen Gründen.
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Avatar: Nankurunaisa#5
Bevor ich KGNE, Rumbling Hearts oder auch "Die Ewigkeit, die du dir wünschst" selbst gesehen hatte, hörte ich doch sehr viel, hauptsächlich Positives über diesen Anime. So flogen Begriffe wie "Meisterwerk" oder auch "Taschentuchgarant" immer wieder in allen Variationen an mir vorbei, was natürlich zu enormen Erwartungen meinerseits führte.

Nachdem ich den Annime jetzt innerhalb von 3 Tagen gesehen habe, muss ich für mich sagen, dass ich keineswegs enttäuscht wurde, im Gegenteil! Zur Bewertung:


-Story:
Die Story in KGNE hat mich seit der 3. Episode gepackt. So bekommt man anfangs ein Szenario geboten, welches aus vielen anderen "Romance-Animes" bereits bekannt ist, nach dem sich eine scheinbar problematische Dreiecksbeziehung anbahnt.

Allerdings sollte man nicht den Fehler machen, den Anime als "Massenware" deswegen fallenzulassen". Beherzigt man dies, so bekommt man ab Episode 3 eine Story geboten, die stetig an Tiefgründigkeit, Durchdachtheit, Komplexität und Spannung gewinnt. Besonders heraus sticht dabei die hohe Nähe zur wirklichkeit, die geradezu grandios umgesetzt wurde, was das Ganze sehr glaubhaft und "miterlebbar" macht.

Auch zeigt die Geschichte moralische Aspekte auf, wie u.a. Freundschaft, Vertrauen, Verantwortung, Respekt und natürlich Liebe! Diese können sich für 14 Episoden durchaus sehen lassen.

Das Ganze wird dann durch einen Verlauf abgerundet, der nie langweilt und teils auch sehr überraschend daher kommt.

Schließlich erfolgt noch ein Ende, welches es phänomenal schafft, sowohl traurig-melancholisch, also auch glücklich zu stimmen.
Ich muss allerdings zugeben, dass ich mir auch die Kombination Takayuki x Haruka lieber gewünscht hätte, als das vorgebene Ende, schon alleine, weil sie es "verdient" hätte...


-Charaktere:
Die Charaktere sind die Säulen dieses Animes. So bekommt man - trotz der relativen Kürze von 14 Episoden - tolle individuell handelnde Charaktere geboten, die auch eine mitunter richtig schmerzliche charakterliche Entwicklung durchleben. So wirken sie sehr lebendig, was es erleichtert, sich in die Situationen zu versetzten. Bei mir führte das mitunter zu sehr melancholischer Stimmung.

Auch muss man gerade bei den Charakteren die tollen Verbindungen und Beziehungen untereinander loben, die doch außerordentlich gut dargestellt werden und aufgrund der "Deteilgenauigkeit" überzeugen können.
Genial fand ich dabei z.B. die Stelle, an der Mitsuki Takayukis Hand ergreift und diese, wie zuvor Haruka, in ihrer verschränkt. Daraufhin denkt der fiebernde Takayuki, Haruka wäre anwesend und ruft sie, was Mitsuki wiederum hart trifft.

Auch muss ich sagen, dass gerade die "Fehler" der Figuren, sowohl in der Beziehung zu sich selbst als auch zu anderen, toll dargestellt wurden und die Kosequenzen, die daraus resultierten stimmig herüberkamen.

Einzig und allein die "Nebencharaktere" hinken teils etwas, wobei diesen aber auch keine wirkliche Zeit gewidmet bekommen.

-Action:
Was die "Action" angeht, so muss eines gleich gesagt werden: KGNE ist ein "Alltags-Beziehungs-Anime", welcher dementsprechend auch keine Ballereinen, Blutorgien oder andere derartige Dinge enthält.

Jedoch sollte dies nicht dazu verleiten, das Ganze als fade und langweilig abzutun. Die "Action" liegt hier eher im alltäglichen Leben und seinen Herausforderungen. Berherzigt man dies, so wird man sicherlich nicht enttäuscht werden.

-Humor:
Bei all den genannten Aspekten bekommt auch der Humor einen kleinen Platz. Er spielt allerdings eher eine Nebenrolle und dient mehr dazu, die Ernsthaftigkeit der Handlung nochmals zu betonen.
Ich denke da v.a. an den Streit zwischen Shinji und Takayuki hinter dem Restaurant über die Tatsache, ob sich Takayuki wirklich freuen sollte...


-Musik:
Die Musik in KGNE hat mich wirklich überzeugt. So unterstützt sie die Handlung doch sehr gut. Das Opening führt meiner Meinung nach gut in die doch teils recht turbulente Story ein. Das Ending wiederum schafft genau das Gegenteil, nämlich eine gewisse Beruhigung die teils auch in Melancholie umschlagen kann. Beide, sowohl OP, als ED haben mir außerordentlich gut gefallen. Auch die restlichem musikalische Untermalung leistet einen wichtigen Beitrag zur Erzeugung der richtigen Stimmung.

Einzig und allein gestört haben mich die "Zeitsprünge", bzw. Rückblenden, die teils doch etwas plötzlich auftreten und v.a. zu Beginn der Geschichte (zumindest bei mir) für etwas Verwirrung sorgten. Das soll jedoch nicht heißen, dass sie mir nicht gefallen hätten, denn für die Geschichte empfand ich sie als ausgesprochen wertvoll und stimmungsmäßig passend.

-Fazit:
Mit KGNE liegt meiner Ansicht nach ein wirkliches "Meisterwerk" vor. So bietet es eine wirklich tolle Story, unterstützt durch sehr glaubwürdige Charaktere, welche die ganze Geschichte auch auf unsere Realität übertragbar machen.
Darin liegt meiner Meinung nach die besonderer Leitung, die KGNE so beliebt gemacht hat (und auch mich überzeugt hat...).
Demnach kann ich KGNE jedem guten Gewissens empfehlen, der nach einer romantischen, wenn auch teils sehr melancholischen Geschichte sucht. Allerdings sollte man sich vielleciht wirklich eine Box Taschentücher bereitstellen, nur für alle Fälle...
An dieser Stelle möchte ich mich für das Interesse bedanken. Über eine Bewertung würde ich mich sehr freuen. Falls ihr noch Fragen habt, könnt ihr die auch gerne in mein GB schreiben, oder mir eine PM zukommen lassen. ...
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Anime Kommentare

Avatar: Dreambird1973#1
Ein kleines Meisterwerk eines Anime. Ein Liebesdrama das realistich, klischeefrei und selbst was Liebe/Erotik angeht absolut normal und realitätsnah erzählt wird. Ein Anime der gefühlvoll und gekonnt die Empfindungen und Probleme der Charactere dem Zuschauer näher bringt. Hier gibt es keine Charactere die man in Schubladen stecken könnte und selbst der Umgang zwischen dem einzigen Schubladencharacter "Tsundere" und dem männlichen Protagonisten kommt erfrischend anders rüber als in anderen Serien.

Ein Anime dessen Hauptstory tatsächlich genausogut sehr gut einen echten Film mit realen Schauspielern füllen könnte. Und das is positiven Sinne gesagt.

Kritik am Anime gäbe es hier nur wenn man akribisch danach sucht. Wer mal ein realitätsnahes Liebesdrama als Anime sehen möchte ist hier sehr gut bedient.

Lieblingscharacter(e):
Akane
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Avatar: RuriNeko#2
Nachdem ich zuvor auf diversen Anime DvDs den Trailer zu diesem Anime gesehen habe dauerte es noch ne weile bis ich ihn dann auch wirklich gekauft habe. Ich war sehr skeptisch ob dieser Anime mir wirklich gefallen würde das ich eigentlich andere Genre eher schaue als ein Liebesdrama nunja. Zur meiner Freunde konnte ich beide Vol. für einen annehmbaren Preis erwerben und so kam es zu dem Tag an dem Ich Disk 1 in meinen Player schob.

Zur Story:
Grob:
Zu Beginn sieht man wie ein Junge und ein Mädchen zusammen kommen und eine glückliche Zeit erleben. Diese ist allerdings nur von kurzer dauer denn durch ein tragisches Ereignis gerät die Welt des Jungen aus dem "Gleichgewicht". Danach macht die Handlung einen sprung von 3 Jahren. Der Junge scheint das Ereignis überwunden zu haben und ist auch mit einem neuen Mädchen ( der besten Freundin des anderen) zusammen gekommen. Beiden führen ein ruhiges Leben aber als das andere Mädchen wieder in sein Leben tritt gerät seine Welt wieder aus dem Gleichgewicht denn er hat sowohl für seine alte auch für seine neue Freundin gefühle und er befindet sich in einer Zwickmühle.

Ich entwickelte im laufe der Story sympathie für die Charakter was wohl ein fehler war ;) denn das schicksal der einzelnen Charaktere nahm mich so sehr mit das ich nach einer Folge erstmal so da saß und wirklich traurig war. Ich denke fast jeder Mensch mit Herz wird bei diesem Anime mitgerissen das die Charaktere und ihre Schicksale einfach berühren.


Deutsche Synchro: 

In den meisten Animes ist die Deutsche Synchro einfach nur schlecht auch wenn ich sagen muss das ich wohl zu denen gehöre die alles aushalten. Bei Kimi ga Nozomu Eien gefällt mir die Synchro jedoch recht gut da ich einige der Stimmen bereits aus xxxHolic oder Magister Negi Magi kannte und sie dort bereits mochte.

Dieser Anime ist sein Geld wirklich wert und biete bis zum schluss ein klasse drama und man fiebert wirklich mit für welches Mädchen sich der Held am ende Entscheidet. Sie hätten ruhig mehr als 14 Folgen machen können ;).
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Avatar: VentusUmbra#3
Anspruch:mittel
Action:wenig
Humor:wenig
Spannung:mittel
Erotik:mittel
Wenn ich es nicht besser wüsste, würde ich sagen ich hätte etwas verpasst..

Kimi ga Nozomu Eien hat mit Sicherheit keine uninteressante Geschichte, ist aber auch nicht wirklich etwas Besonderes. Die meiste Zeit über ist die Geschichte vorhersehbar und wenig unterhaltend. Hätte mir der Zeichenstil nicht so gut gefallen, wäre die Wertung wohl schlechter ausgefallen.

Die Musik ist durchgehend in Ordnung, wenn auch wieder nichts Überwältigendes.

Selbstredend möchte ich den Anime nicht schlecht machen. Die Personen an sich sind recht interessant, aber man erfährt einfach viel zu wenig, um sie richtig zu mögen. Außerdem kam der Zeitsprung viel zu früh, da hätte man mit Sicherheit noch mehr machen können. Hätte man die Spannung langsamer und mit mehr Folgen aufgebaut, hätte ich vermutlich Tränen vergossen, als es zwischen den Hauptcharakteren kritisch wurde. Das war nicht der Fall, weil ich nicht genug Zeit hatte, mich wirklich an sie zu gewöhnen. Selbst am Ende waren sie fast noch fremd für mich, das haut für mich einfach nicht hin bei einem Liebesdrama, sorry.

Fazit: Nicht schlecht, leidet aber unter schlechter Umsetzung.
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Avatar: AnimeFreund2012#4
Anspruch:mittel
Action:mittel
Humor:viel
Spannung:viel
Romantik:sehr viel
Dieser Anime raubte mir schon sozusagen die Luft zum Atmen. Ich war hin und weg. Das hatte ich bei bisher noch keinem Liebesdrama, aber dieser hier hat es geschafft.

Meiner Meinung nach ist es defintiv ein Meisterwerk! Es hat eine super Story, passende Charaktere und ist einfach nur gelungen.

Ich kann dieses Anime diejenigen empfehlen die wirklich auf Dramen stehen.. Denn dieser hat es in sich. Nur weiter zu empfehlen! Einsame Spitze!
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Avatar: Furukuro#5
Anspruch:sehr viel
Action:nichts
Humor:wenig
Spannung:mittel
Erotik:wenig
Kimi ga Nozomu Eien, ein realistisches Drama das nicht nur durch schöne Animation überzeugt, sondern auch durch seine unerwarteten Wendungen.

Die Geschichte über die Hauptprotagonisten wird sehr ausführlich erzählt, nur leider kommen alle Nebencharaktere zu kurz, was sehr viele offene Fragen und Spekulationsmöglichkeiten über den männlichen Hauptdarsteller zulässt.

Akane hat doch eindeutig Gefühle für Takayuki, und Ayu sowie Fumio sind auch schwer verdächtig

Auch der Hintergrund über die Hauptdarsteller ist leider unzureichend und lässt "nur" Mutmassungen und vage Vermutungen zu.

Die Entwicklung der einzelnen Charaktere ist schön zu verfolgen und hat zur Folge, das man unbedingt Wissen will was in der nächsten Episode passiert. Die kurzen Comedy einlagen und das bisschen Erotik haben ebenfalls nicht geschadet.


Trotz der negativen Kritikpunkte ist dies definitiv ein Anime den man in Originalsprache gesehen haben muss, denn die deutsche Übersetzung schafft es leider nicht die volle Gefühlsgewalt rüberzubringen.


ps. ein bisschen Hintergrund über die jap. Kultur sollte vorhanden sein um einige Szenen besser zu verstehen
da giesst er sich doch tatsächlich selbst ein, wie ein Faustschlag ins Gesicht
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Titel

  • Japanisch Kimi ga Nozomu Eien
    君が望む永遠
    Status: Abgeschlossen
    Veröffentlicht: 05.10.2003 ‑ 04.01.2004
  • Englisch Rumbling Hearts
    Status: Abgeschlossen
    Veröffentlicht: 19.12.2006 ‑ 27.03.2007
  • Deutsch Die Ewigkeit, die du dir wünschst
    Status: Abgeschlossen
    Veröffentlicht: 03.09.2007 ‑ 29.10.2007
  • xx Synonyme
    KGNE, The Eternity You Wish For, Kimi ga Nozumo Eien, KimiNozo

Bewertungen

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