I want to eat your pancreas (Anime)Kimi no Suizou o Tabetai / 君の膵臓をたべたい

  • TypFilm
  • Episoden1 (~)
  • Veröffentlicht01. Sep 2018
  • HauptgenresDrama
  • HerkunftJapan
  • Adaptiert vonLight Novel
  • ZielgruppeMännlich, Weiblich

Anime Beschreibung

Anime: I want to eat your pancreas
© 住野よる/双葉社 © 君の膵臓をたべたい アニメフィルムパートナーズ
Haruki Shiga ist ein unsozialer Einzelgänger, der seine Zeit lieber mit Büchern verbringt und in seiner Klasse kein besonders hohes Ansehen genießt. Sakura Yamauchi ist lebensfroh und charakterstark und mit ihrer offenen und sonnigen Persönlichkeit allseits beliebt. Die beiden könnten unterschiedlicher kaum sein und doch werden sie eines Tages unzertrennlich miteinander verbunden. Als Haruki im Krankenhaus darauf wartet, dass er aufgerufen wird, findet er ein kleines Buch – »Leben mit dem Tod« –, ein Tagebuch, dass das tägliche Leben eines sterbenden Menschen beschreibt. Es dauert nicht lang, bis die Besitzerin des Buches auftaucht: seine Klassenkameradin Sakura. Sakura leidet an einer Bauchspeicheldrüsenerkrankung und obwohl medizinische Fortschritte ihr ein fast normales Leben ermöglichen, wird sie bald sterben. Das ist allerdings etwas, das sie all ihren Freunden bisher verheimlicht hat, denn was sie in dieser letzten Zeit auf Erden braucht, ist kein Mitleid, sondern echte Normalität – Normalität, die sie in Haruki findet, der nun von einem »einfachen Klassenkameraden« zu einem »Klassenkameraden, der mein Geheimnis kennt« wird.

So wird Haruki von Sakura mitgerissen und umso mehr Zeit die beiden miteinander verbringen, umso mehr finden sie sich gefangen in einem Sturm aus Gefühlen, die sie sich selbst nicht erklären können. »Freundschaft«? »Liebe«? Derart triviale Worte reichen nicht, um die Beziehung der beiden zu beschreiben. »Lass uns die Welt genießen, bis ich sterbe, okay?« – das sind ihre Worte und so bricht der Freigeist Sakura Stück für Stück Harukis harte Schale und er beginnt die Welt mit anderen Augen zu sehen …
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Anime Rezensionen

Avatar: Acuros#1
Ehrlich gesagt: Diesem Anime eine Rezension zu verpassen ist aufgrund der Beschreibung oben gar nicht mal zwingend nötig - mich hat sie zum Anschauen motiviert. Aber andererseits ... in den Top 30 zum Zeitpunkt des Verfassen und dennoch rezensionslos? Das kann ich dann doch nicht so stehen lassen.

Wie auch immer: Ich mag normalerweise keine Anime-Filme, weil sie meist einfach zu kurz sind. Selbst ein 12-Folgen-Anime hat locker die doppelte, zuweilen dreifache Zeit. Kimi no Suizou o Tabetai macht seine Sache nicht nur in diesem Rahmen, sondern auch darüber hinaus sehr gut. Zum Beispiel lässt schon die erste Szene kein Zweifel daran, wie die Sache ausgeht. Es mag komisch klingen, aber ich fand's gut so. Damit entfällt das lästige Bangen, das aufgrund der Inszenierung auch einfach gestört hätte.

Wenn die Zeit eines Animes knapp bemessen ist, kann die übermäßige Behandlung von Nicht-Hauptfiguren und zu vielen Nebensträngen quasi tödlich sein. Ergo hat man das hier fast komplett verworfen und bis auf eine Ausnahme nimmt der Film davon auch keinen Schaden. Stattdessen wird sich von Anfang an vorrangig auf die zwei Hauptfiguren und deren Miteinander konzentriert.

Wenn die Zeit eines Menschen knapp bemessen ist, kann er es sich nicht leisten, den Rest seines Lebens mit Trübsal zu verbringen. So jedenfalls das Motto von Sakura, die natürlich kein blanke Frohnatur ist, sondern sich fortwährend gegen die Verzweiflung, die Depression, die Hoffnungslosigkeit, die eine nicht heilbare und demnächst tödliche Krankheit mit sich bringen kann (und es meist auch tut), zur Wehr setzt. Neben der schönen Inszenierung ist die größte Stärke des Films der Kontrast zwischen ihrer (streng genommen aufgesetzten) Fröhlichkeit und dieser ängstlich-traurigen Seite, die immer mal wieder zum Vorschein kommt, aber nie überzogen dramatisch ist.
Haruki, das männliche Gegenstück, ist ein komplizierter und introvertierter Mensch, der durch blanken Zufall Sakuras Notizbuch findet und dadurch von ihrer Krankheit erfährt. Weil er aber der so ziemlich einzige Mensch ist, der sie deswegen trotzdem neutral (zunächst sogar regelrecht desinteressiert) behandelt, findet Sakura gewissermaßen schnell Gefallen an ihm.

Die daraus resultierenden gemeinsamen Erlebnisse sind das Herzstück des Animes. Und weil diese einfach überwiegend schön dargestellt sind, braucht der Film auch gar nicht mehr. Er bleibt bis auf ein paar Dramaeinschübe angenehm bodenständig - und selbst diese Einschübe wirken nicht fehlplatziert.
Aufgrund von Sakuras Situation und der eher kurzen Zeitspanne im Film findet keine wirkliche Charakterentwicklung bei ihr statt (oder nur unscheinbar). Dafür erhält man sukzessive Einblicke in ihre Gefühlswert. Das allein genügt, um aus ihren die interessante und vor allem sehr liebenswerte Figur zu machen, die nicht nur zum Spaß in meine Favoritenliste aufgenommen wurde.
Haruki wiederum hätte mehr Zeit gebraucht. Eben weil er (zunächst) so unnahbar ist, fällt jeder Mangel an Hintergrundgeschicht umso mehr auf. Keine Frage - auch er ist ein Sympathieträger und entwickelt sich durch die Erlebnisse weiter. Und weil er auch der passive Part ist, war es für mich etwas schwieriger, mich in die Figur reinzuversetzen. Das allerdings ist wirklich nur Jammern auf hohem Niveau. Im großen Kosmos der Animefiguren finde ich ihn immer noch deutlich besser als zahlreiche andere Vertreter.
Vor allem waren es die überwiegend harmonische Wechselwirkung der zwei Charakter, die mich so eingenommen hat.
Die restlichen Figuren sind natürlich bzw. zum Glück nur Mittel zum Zweck, lediglich bei Sakuras Freundin, Kyouko, verpatzt das Werk ein bisschen: Sie taucht immer mal wieder auf, ist nicht gänzlich irrelevant, hat aber dennoch keine Chance aus dem bei mir schnell etablierten Schmollzicken-Image herauszukommen. Gut, in der letzten Szene ist das anders, aber die Änderung dahin erlebt man als Zuschauer leider nicht.

Zu den technischen Seiten:
- Bei den Synchronsprechern liefert die Sprecherin (zuletzt Gilda aus Yakusoku no Neverland) von Sakura den wohl besten Job ab, sie bringt die Figur ziemlich gut rüber. Ähnlich passend ist der Sprecher von Haruki - zumindest das Reservierte und Verschlosse kommt relativ gut rüber. Der Sprecherin von Kyouko muss man vermutlich Mitleid aussprechen - sie kann definitiv mehr (z. B. Patema aus Sakasama no Patema oder Harumi aus Citrus), hat dazu aber zu wenig Gelegenheit. Der Rest ist nicht wirklich erwähnenswert, aber dafür sind auch keine Ausfälle zu verzeichnen.
- Den Zeichenstil bei den Figuren würde ich nur als OK bezeichnen, er bekommt aber einen Pluspunkt dafür, dass man zur Abwechslung mal keine Anime-Glubschaugen zu sehen bekommt. Die Hintergründe sind nicht nur detailliert (gut, sollte man von einem 2018er-Film erwarten können), sondern in Kombination mit den Lichteffekten auch einfach schön. Die Animation ist in dem Genre eher weniger relevant, aber zumindest mir anspruchsloser Seele ist nix Negatives in Gedanken geblieben.
- Der Soundtrack (immerhin gut 30 Lieder, eins davon fast 7 Minuten) ist so eine Sache: Sowohl Titellied als auch Abspannlied sind vom gleichen Künstler und bewegen sich irgendwo zwischen J-Pop und J-Rock. Während der Abspann stimmungsmäßig noch geht, finde ich das Titellied da nicht wirklich passend. Aber egal - die eigentliche Filmlieder sind überwiegend im eher melancholisch-schönen Bereich, auch wenn es ein paar gibt, die mehr zum Positiven tendieren. Auffallend ist, dass der Pianoklang ziemlich überwiegt, Streicher sind schon nicht mehr so oft zu hören. Auch wenn ich mir die Lieder jetzt nicht wiederholt anhören würde, kann ich den Soundtrack als gelungen bezeichnen, unterstreicht er die Stimmung mehr als nur passend und trägt auch nicht zu dick auf. Und das ist schließlich die Hauptsache. Falls jemand ein Kostprobe haben möchte, dann verweise ich einfach mal auf dieses Lied hier - wenn ich so darüber nachdenke, beschreibt es den Film klanglich ziemlich passend.

Fazit:
Wirklich schöner Film, den sich nicht nur Fans von eher stillem bzw. bodenständigem Drama postwended zu Gemüte führen sollten. Eines der Anime-Highlights der letzten Zeit.

Update-Historie:
28.05.2019 Rechtschreibfehler + Doppelte Formulierung korrigiert
Beitrag wurde zuletzt am 28.05.2019 um 20:41 geändert.
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Avatar: Thor87#2
  • Handlung
  • Animation
  • Charaktere
  • Musik
  • Anspruch
Es war der 22.03.2013, als eine Freundin von mir an Lymphdrüsenkrebs verstab. Es war eine harte Zeit für sie, für mich, sowie für ihre Freunde und Angehörige. Ich erinnere mich an die Ohnmacht und die Machtlosigkeit, als ich auf der Palliativstation ihre Hand gehalten habe. Ich erinnere mich an meine Gedanken und an den Schmerz und an die vielen Tränen, die ich ihretwegen vergossen habe. Aus eigener Erfahrung kann ich sagen, das Schlimmste daran jemanden zu verlieren, der einem nahe steht, ist nicht das Wissen oder die Angst, dass er sterben wird, oder dass der Verlust ein tiefes Loch im eigenen Herzen hinterlassen wird. Das Schlimmste ist mit anzusehen, wie diese Person langsam dem Griff entschwindet, mit dem man sich so sehr an ihr festzuklammern versucht, während sie noch am Leben ist. Das Gefühl einem Menschen in die Augen zu sehen, dessen Geist sich bereits zur Hälfte auf der anderen Seite befindet, ist nicht in Worte zu fassen. Der Schmerz an dieser Person festzuhalten, die bereits Vorkehrungen trifft, was nach ihrem Tod geschehen soll, ist einfach nicht zu beschreiben.
Dieser Schmerz macht einen Menschen taub und blind zugleich. Man ergreift ihn und umarmt ihn, weil man nur in der Nähe dieser Person sein möchte. Man möchte ihr helfen, ihr zur Seite stehen in diesen finsteren Tagen und erkennt dabei nicht, wie sehr man dieser Person damit eigentlich weh tut. Man wird taub für andere Gefühle als die eigenen. Man wird blind für die Augen anderer Menschen. Niemand stellt sich in einem solchen Moment die Frage, wie sich die dem Tode geweihte Person eigentlich fühlt, wenn sie jeden Tag, in jedem Gesicht, in jedem Paar Augen nur den Schmerz sieht, den die Krankheit in ihnen auslöst. Wenn Freunde und Familie einen behandeln wie ein rohes Ei, weil sie nicht mehr den Menschen sehen, der lebt, sondern nur noch den, der bald sterben wird. Und ich bereue bis heute, dass ich erst zu dieser Erkenntnis gelangt bin, als es bereits zu spät war.

Um ehrlich zu sein, glaube ich nicht, dass ich aufgrund meiner eigenen Vorgeschichte in diesem Fall eine objektive Bewertung oder Meinung abgeben kann. Darum werde ich es auch gar nicht erst versuchen. Da mich dieser Film viel zu sehr an meine eigene Geschichte erinnert, möchte ich diese Erfahrung nutzen um zu erklären, wie akurat dieser Film das Thema Leben mit dem Tod behandelt.

Zunächst einmal möchte ich die Autoren dafür loben, wie sie mit dem ganzen Thema umgehen. Auch wenn die Charaktere in euren Augen ein wenig unverständlich reden und agieren mögen, trifft deren Verhalten jedoch zu 100% zu. Es ist wahr, dass man selbst, der von einer solch tödlichen Krankheit betroffen ist, diese am wenigsten schmerzhaft empfindet. Es ist auch wahr, dass man sich die meisten Sorgen um die Menschen macht, die einem wichtig sind, statt um sich selbst, da das ohnehin keinen Sinn hätte. Man selbst wird nicht mehr lange leben, die anderen aber schon. Ebenso wahr ist der unerträgliche Schmerz der Eingeweihten und der Schmerz des Betroffenen in deren traurige Augen zu blicken. Die einzige Möglichkeit diesem Schmerz zu entgehen ist, ihnen nichts von ihrer Krankheit zu erzählen, was zwangsläufig zu Einsamkeit führt. Es ist auch völlig normal sich verraten zu fühlen, wenn man erst hinterher davon erfährt, vor allem wenn es sich um eine sehr nahestehende Person wie die beste Freundin oder den besten Freund handelt. Die Trauer, die man erfährt ist etwas egoistisches, weil man darum weint, dass einem ein wichtiger Mensch entrissen wurde ohne dabei an die verstorbene Person selbst zu denken. Und die Erkenntnis darüber zu erlangen lässt einen nur noch zusätzliche Schuld fühlen. Daber solle sich jeder von uns aber klar machen, dass wir auch alle nur Menschen sind. Uns allen geht es so und das ist nichts wofür man sich schämen sollte. Genauso wenig sollte man sich dafür schämen diese Art von Schmerz nicht zu fühlen, weil man sich nicht auf das konzentriert, was man verloren hat, sondern auf die gemeinsamen Tage, die einem geschenkt wurden.

Handlung
Und genau dieses Thema behandelt dieser Film. Er legt seinen Fokus nicht nur auf den bevorstehenden Tod, sondern erklärt dem Zuschauer gleichzeitig, welchen Wert und welche Bedeutung das Leben eigentlich hat. Er stellt dabei eine Brücke für all diejenigen dar, die selbst einen geliebten Menschen verloren haben und versucht ihnen einen Weg aus der Finsternis zu zeigen. Es gelingt ihm dabei auf verschiedene Aspekte des Lebens einzugehen und dem Zuschauer begreiflich zu machen, was dieses kleine Wort eigentlich bedeutet und wodurch es seinen Wert gewinnt. Der Anime ist eine wunderschön anzusehende Reise von der Dunkelheit ins Licht und schenkt dort neue Hoffnung, wo viele glauben, das Ende des Weges bereits erreicht zu haben.

Charaktere
Warum ihm das so gut gelingt sind die beiden Hauptcharaktere. Sakura ist ein sog. Manic Pixie Dream Girl, das vor Lebensfreude strotzt. Aufgrund der Tatsache, dass sie ihren eigenen Tod vor Augen hat, ist eine tiefe Verbundenheit mit dem Leben auch durchaus nachzuvollziehen. Haruki stellt mit seinem emotionslosen Charakter hingegen das Pandant zu ihr dar. So ein Manic Pixie Dream Girl wird meist in Verbindung mit einem gebrochenen oder gefühlskalten Charakter verwendet, weil ihre Lebensfreude das Feuer in dem Charakter entfacht und sein Herz langsam auftauen lässt, was hier zu einer herzerwärmenden Charakterentwicklung führt.

Animation und Musik
Leider sind die Animationen eher auf Serien-Level und nicht auf dem eines Filmes. So bewegen sich meist nur die Münder gefolgt von diversen Standbildern. Auch wenn das Artdesign schön azusehen ist und die ruhige, poppige und mit klassischen Elementen angehauchte Musik zum Film passt. Einerseits stört das nicht weiter, da der Anime kaum Szenen beinhaltet, die eine aufwendige Animation benötigen. Andererseits kann man in einem solchen Fall vielleicht auch erwarten, dass dafür an anderen Stellen etwas mehr Aufwand betrieben wird. In diesem Fall hat das Budget bei diesem Film wohl doch nicht ganz gereicht.
Ehrich gesagt stört mich viel mehr, dass der Film ein Anime ist. Ich habe das bereits bei Your Name schon angeprangert, dass die Kosten für einen Anime in keinem Verhältnis zu einem Live-Action-Film mit echten Schauspielern ist. Diese sind um ein vielfaches höher, weshalb sich ein Anime eig. nur dann lohnt, wenn auch viele Animationen gezeigt werden, die in einem Live-Action-Film so nicht und nur schwer umsetzbar sind. Aber das ist nur meine persönliche Ansicht und fließt wie auch schon bei Your Name nicht in meine Wertung mit ein.

Fazit
Der Film stellt trotz z.T. schlechter Animation eine glanzvolle und elegante Gradwanderung zwischen Leben und Tod dar und erklärt dabei, wie nahe beide beieinander liegen und beieinander liegen müssen, damit sie jeweils einen wirklichen Wert haben. Er stellt dabei heraus, dass der Tod zum Leben dazu gehört und sich das Leben selbst nach dem Tod einer geliebten Person noch zu leben lohnt. Alleine wegen der behandelnden Thematik, welche Bedeutung Leben und Tod eigentlich haben, sowie deren brillianter Umsetzung, würde ich diesen Film jedem weiterempfehlen.

Schlusswort
Ich möchte mich an dieser Stelle noch persönlich bei den Autoren bedanken, dass sie mich an die schöne Zeit, die ich mit geliebten Menschen verbringen durfte, zurückerinnert hat, sowie den Menschen mit denen ich diese gemeinsame Zeit verbringen durfte und denen mit denen ich hoffentlich noch viel Zeit verbringen darf. Ruhet in Frieden in unseren Erinnerungen bis zu dem Tag, an dem wir uns alle wieder sehen.
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Avatar: CybernetikFrozone#3
Bluray Review von I want to eat your pancreas

Die Insulin und Glukagon produzierende Bauchspeicheldrüse in Fachkreisen auch Pankreas genannt, hat jetzt endlich ihren eigenen Animations-Film... ja die Drüse von Yoru Sumino´s Manga bzw. Light Novel war anscheinend erfolgreich genug, das man entschied eine Anime-Adaption bei Studio VOLN (Karakuri Circus)anzufertigen. Unter der Führung von Shin'ichirou Ushijima entstanden Regie und Drehbuch. Im Rahmen der 2019er Akiba Pass Festival Reihe von Peppermint Anime lizenziert, veröffentlichte man I Want to Eat Your Pancreas aufgrund des Erfolges im September, nun auf Bluray.

Darum geht es in „I want to eat your pancreas “:
Die Schülerin Sakura Yamauchi leidet unter einer tödlichen Erkrankung der Bauchspeicheldrüse, hält diese Information aber vor ihrer Umwelt geheim. Als einer ihrer Klassenkameraden jedoch eines Tages zufällig über ihr Tagebuch stolpert, gerät der Alltag der beiden Teenager gehörig durcheinander. Sakura bittet den Jungen, in ihren letzten Monaten gemeinsam noch einige Dinge zu erleben, die sie sich sehnlichst wünscht, dabei aber weiterhin ihr Geheimnis vor dem Rest der Welt zu verbergen. Für den Jungen beginnt damit eine aufregende, aber auch schwere Zeit voller emotionaler Höhen und Tiefen…

Verpackung & Extras:
Digipackmäßig kommt der Film etwas anders daher wie Bunny Girl, während das Mädchen im Hasenkostüm mit etwas angerautem Schuber erscheint, haben wir hier gefühlt eine schlechtere Verpackung, die nicht so wertig an Steins;Gate oder Your lie in April anknüpfen kann, ob Peppermint zurzeit Experimente wagt, weiß ich nicht aber für die Zukunft, wäre so eine Glanzoptik nicht schlecht. Die Cover sind ganz im Themenbereich Kirschblüte und zeigen uns die Hauptfiguren. Wie für Peppermint zurzeit üblich existiert noch eine auf 2000Stück limitierte Sammlerausgabe des Filmes die mit Soundtrack,60Seiten Booklet und einem Hardcoveschuber ausgestattet ist.
  • Beschreibung 1
    Vorderseite
  • Beschreibung 2
    Digipack Rückseite, Scheibe
Bild:
Etwas Banding schimmert durch. Optisch gute Hintergründe, hat etwas von Your Name, hervorheben möchte ich eine Szene, in der ein Feuerwerk vorkommt, das Bildmäßig gedreht wird, was recht gut aussieht. das Figurendesign stört aber etwas.
  • Beschreibung 1
    Gespräch mit der Mutter
  • Beschreibung 2
    Haruki und Sakura,gemeinsame Zeit
  • Beschreibung 3
    Himmel


Trailer Deutsch
Zurück zu Bunny Girl Senpai, denn die Synchronisation kommt ebenfalls vom opus-live Studio in München, Dialogregie wieder Katharina von Daake, das Buch steuert diesmal Kathrin Stoll bei. bis auf eine stelle in der Synchronisation, ist die Fassung okay, diese Stelle, hört sich aber auch im japanischen gekünstelt an und hätte da schon normaler herübergebracht werden müssen. Sie ist jetzt nicht der Überflieger, wie die Oxygen Sound Studios Werke aber es ist weit über Metz-Neun Niveau. Cool finde ich auch Anke Kortemeier als Kyoko. Was mich eher nervt, wir haben immer wieder Suffixe drinnen und aus dieser Zeit sollten wir uns doch endlich mal verabschieden.

Interpreten und Musik

Fanfare von sumika zum einstieg,Haru Natsu Aki Fuyu zum Ende und dazwischen drei Insert Lieder, die erstaunlich gut funktionieren, auch hier sind durchaus Ähnlichkeiten zu Your Name gegeben. der Soundtrack passend zum Film ruhig, mit Violine und Klavier, manchmal lustig, manchmal nachdenklich.

Synchronsprecher:

Technische Daten:

Veröffentlichung: 16.09.2019
FSK: Ab 0 Jahre
Laufzeit: 108 Minuten
Bildformat: 16:9 -1080p
Sprache/Tonformat: DTS.HD MA 5.1, Japanisch PCM 5.1
Untertitel: Deutsch (weiß)
Extras:
Limited Edition auf 2000Stück.
Soundtrack,Booklet und Hardcoverschuber.
Verpackung: Digipack

Fazit:
der Film konnte mich jetzt nicht so begeistern, definitiv schöne Bilder, ganz toll hat mir, die Stelle vor den Abspann gefallen und da würde ich mir mehr Zeit oder eine Serie wünschen um diese Zeit nach dem Tod mehr auszubauen, allgemein denke ich, aber das die Geschichte als Nebenhandlung in einer Serie besser funktioniert hätte. Trotzdem schöne Bilder und ein ruhiger Soundtrack. Kaufen kannst du ihn hier.

Herzlichen Dank an Peppermint Anime für das kostenlose Zurverfügungstellen des Filmes.

Testgeräte:
Bildschirm: LG E2350VR-SN (23 Zoll)
Blu-ray Player: Panasonic DMP-BDT165

Bilder:
Fotos des Produkts und der Szenen aus Eigenproduktion
Screenshots: ©Yoru Sumino/Futabasha Publishers Ltd 2015 ©Your Pancreas Anime Film Partners

Quellen:
Videomaterial:
Peppermint Anime YouTube-Kanal
Beitrag wurde zuletzt am 28.10.2019 um 11:28 geändert.
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Avatar: Kenji-SR#4
Ohne viel Umwege, möchte ich einfach nur mal sagen, dass Kimi no Suizou o Tabetai ein sehr schöner Anime ist. Hervorragend Animiert und gespielt (synchronisiert).

Man konnte sich wirklich in den Anime hinein versetzen, zurücklehnen und Zeuge sein eines Lebensabschnitts zweier Teenager, die es so wirklich im Leben hätte geben können. Auch wenn mir Sakura ein wenig zu weise für ihr Alter erschien und Haruki ein wenig zu weltfremd. Speziell die ersten 15-20 Minuten fand ich ihn extrem unsympathisch. Danach besserte sich so einiges bei ihm. Beides kann man vergeben, da man beides begründen kann. Wenn jemand bereits seit Ewigkeiten weiss, dass sein Todesurteil schon längst unterschrieben und jederzeit vollstreckt werden kann, hat man vielleicht eine andere Sichtweise auf das Leben und wirkt vielleicht wirklich etwas weiser für das Alter. Und Haruki ist nun mal ein Storyelement, dass wir zu genüge von anderen Animes kennen. Wie gesagt, aufgrund der sehr guten Inszenierung kann man aber wirklich darüber hinweg schauen.

Es gibt hier nicht wirklich viel was passiert. Nur sehr viele Augenblicke zwischen diesen beiden Charakteren die zwischendurch von belanglosen Nebencharakteren unterbrochen werden. Und mit unterbrochen meine ich abgewechselt, um den Erzählfluss am laufen zu halten. Was teilweise auch gut funktioniert und zur Story beigetragen hat.

Und das ist auch schon alles, was man hier erwarten kann. Eine gute (Alltags)Story, die ein wenig über das Leben sinnieren lässt, gute Animationen, hervorragende (japanische) Synchronsprecher.

Zu den fünf Sternen hat es für mich aber nicht gereicht. Da 50% des Casts (Haruki) zu Anfang doch nicht das Niveau des Animes halten kann, wie gesagt wird das zwar später etwas besser, aber auch gegen Ende fällt er doch ein wenig zurück. Vielleicht liegt es auch daran weil Sakura einfach eine extrem starke Persönlichkeit ist, dass er daneben so abloost, unterm Strich fand ich es aber zuwenig. Zusätzlich hat mir das Ende, zumindest das Element dass der Anime genommen hat um sich abzuschliessen, seeehr unglücklich gewählt. Man hätte das Ding erwartungsgemäß durchziehen müssen. Ich hätte nämlich gerne gesehen, wie Haruki in einer anderen Situation gehandelt oder beigestanden hätte. So war das mehr ein Cheap-out im Storytelling.

Dennoch ein sehr guter Anime. Leute die nah am Ufer gebaut sind, werden hier mehr als nur eine Packung Taschentücher verbrauchen.
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Anime Kommentare

Avatar: Einfaltspinsel#1
Ein echt Guter Anime mit einem echt schweren Thema. Eine echte empfehlung für Drama Fans wenn nicht sogar ein muss.
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Avatar: Nesta#2
Bei der ausführlichen "Beschreibung" stellt sich mir die Frage, lohnt es sich überhaupt noch den Anime zu gucken? Mir hat nach dem ... nur noch gefehlt

Ende.
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Avatar: MrPoxi#3
Lange drauf gewartet den Film sehen zu können, jetzt endlich geschafft.
Und junge junge war ich unvorbereitet.
Die Prämisse des sterbenden weiblichen Hauptcharakters war mir vorher bewusst (und auch wenn nicht, eröffnet der Film mit ihrer Beerdigung) und ich DACHTE, dass es ja schon nicht so schlimm sein wird.
Der Umgang mit dem Thema Tod an sich wird meist humoristisch genommen, lässt ihn so etwas an Ernsthaftigkeit verlieren aber immer präsent sein. Die beiden Hauptcharaktere interagieren zu 100% "passend" zusammen, die Unstimmigkeiten und die spätere Entwicklung seines Charakters sind meines Erachtens grandios.
Wie schafft es der Film also, trotz der bekannten Prämisse ihres Todes, Spannung aufzubauen und aufrechtzuerhalten? Schwierig, für mich ist es die Harmonie der beiden Helden - aber das wird wohl jeder anders sehen.

Auch wenn ich auf Sakuras Tod vorbereitet war, auf die Art und Weise, wie es geschehen ist trifft dies mit absoluter Sicherheit nicht zu. Dem Film gelingt es dabei aber Motive über den ganzen Film zu verteilen, die am Ende wichtig werden, in diesem Fall die vorher erwähnten Überfälle, über die Sakura und Haruki sich unterhalten. Von den anderen Motiven, wie ihren passenden Namen, den Gegensätzlichkeiten (polar opposite - find ich im Manga etwas besser umgesetzt) und ähnlichen ganz zu schweigen.
Letztlich hat es der Film geschafft mich trotz der klaren Ausgangslage zu schockieren und mich im Anschluss dazu verleitet,den Manga zu lesen.
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