Angels of Death (Anime)Satsuriku no Tenshi / 殺戮の天使

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  • TypTV-Serie
  • Episoden12 (~)
  • Veröffentlicht06. Jul 2018
  • HauptgenresThriller
  • HerkunftJapan
  • Adaptiert vonVideospiel
  • ZielgruppeMännlich, Weiblich

Anime Informationen

Anime Beschreibung

Als die 13-Jährige Rachel erwacht, findet sie sich im Keller eines verlassenen Gebäudes wieder. Sie hat all ihre Erinnerungen verloren und weiß nicht, wo sie sich befindet. Als sie einsam und benommen durch das Gebäude irrt, trifft sie auf einen mysteriösen Jungen, der sich ihr als Zack vorstellt. Er trägt eine Sichel wie die eines Sensenmannes bei sich und sein gesamter Körper ist in Verbände gewickelt. Zwischen Zack und Rachel entsteht nach und nach eine seltsame Bindung und gemeinsam versuchen sie, aus dem Gebäude, in dem sie beide gefangen sind, zu entkommen.
Hauptgenres / Nebengenres / Tags

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Anime Zitate

  • Rachel GARDNER

    Don't kill me! Not like this... Don't kill me!

  • Rachel GARDNER

    I wanted to achieve my own ideal. I couldn't accapt anything other than that. ... But the Bible told me... That it was me who would not be accepted.

  • Rachel GARDNER

    I wanted family.

  • Rachel GARDNER

    Both you and I are not her play things... Killing and being killed... Are both our decisions to make.

  • Rachel GARDNER

    I'm sorry... Making you kill someone as boring as me.

Anime Forum

Anime Rezensionen

Avatar: OPYoshi
Moderator
#1
  • Handlung
  • Animation
  • Charaktere
  • Musik
  • Thriller
In dieser Review schreibe ich über die 12-teilige TV-Serie, sondern auch über die vier Folgen der ONA, die nahtlos ineinander übergehen.


Die junge Rachel findet sich in einem Zimmer in einem Krankenhaus wieder und kann ihre Lage nicht zuordnen. Mithilfe des Doktoren Danny soll sie ihre Vergangenheit verarbeiten, aber irgendetwas ist ihr da nicht Geheuer.
Zusammen mit Zack, einem weiteren "Bewohner" des Gebäudes beginnt für sie nicht nur ein Kampf um Leben und Tod, sondern auch um Schuld und Sühne.

Ray und Zack bilden ein interessantes Paar, was unterschiedlicher nicht sein kann. Einmal die Unschuld vom Lande, die ohne ihre Eltern keinen Lebenssinn mehr hat und auf der anderen Seite der kaltblütige Mörder, der nur zum Spaß die Menschen abschlachtet. Aus der Zweckgemeinschaft bildet sich im Laufe der Zeit ein eingefleischtes Team, wo allmählich die Grenzen zwischen Engel und Mörder verwischen.
Auch die Antagonisten sind zum Teil sehr gut gelungen und ihr auftreten wurde stark eingerechnet. Leider geht dadurch der ein oder andere Überraschungsmoment in die Hose, dient zum Großteil aber auch der Auflösung der Vergangenheiten der Protagonisten. Zum Leidwesen des Zuschauers halten einige der "Bösen" länger durch, als es der Serie gut tut.

J.C. Staff hat bei vielen Produktionen seine Hände im Spiel, wodurch es vielen Serien an Individualität fehlt. Hier versuchen die sich aber das Genre zu Nutze zu machen und schaffen es durch einfache Charakterdesigns und einer detailreichen Welt einen unglaublichen Kontrast aufzubauen.
Aber nicht nur da, auch die Animationen an sich sind sehr gelungen. Die actionreicheren Szenen haben eine gute Dynamik und die Flashbacks einen blaugrauen Ton, der in dem Genre zwar schon Standard ist, aber seine Wirkung nicht verfehlt. Etwas schade, dass die Serie in sich nicht konsequent ist.

Oftmals haben OSTs einen geringen Wiedererkennungswert oder einfach gedachte Kompositionen, die im Hintergrund spielen sollen. Die Klaviertöne in dieser Serie werden sehr stark hervorgehoben und wirken manchmal schon etwas penetrant, werden aber immer passend eingespielt und unterstreichen die Stimmung perfekt.
Das Opening und Ending gebrauchen sich auch nicht zu verstecken. Masaaki Endou mit seiner leicht rauchigen Stimme passt perfekt für einen Einstieg in die Serie und Haruka Chisuga, die Stimme von Rachel, bringt einen guten Ausklang. Auch wenn ich weiterhin nicht viel von singenden Seiyuus halte, ist das nicht schlecht geworden.



Es ist heutzutage nicht gerade einfach innovative Serien auf den Markt zu bringen. Satsuriku no Tenshi ist das keine Ausnahme, aber man muss das Rad nicht immer neue erfinden, es reicht auch, es einfach mal anders zu gestalten. Mit einem recht actionlastigen Einstieg und einer immer tiefer gehenden Story ging man hier auf einen schmalen Grad, von dem man leicht abrutschen kann. Leider ist gerade das auch innerhalb der Serie passiert. Man verrennt sich mit der Zeit immer mehr in der Schuldfrage und muss sich viele Moralpredigten anhören, die einem nicht ganz in Konzept passen könnten, wenn man sich zu sehr auf die ersten Folgen versteift und den Umschwung in der Serie verschlafen hat. Aber selbst wenn das nicht der Fall ist, können einem einige Folge in der Mitte ziemlich lang vorkommen. Zum Glück schafft die Serie es noch, sich wieder zu fangen und bietet einen guten Spannungsbogen mit einem Ende, dass man nicht unbedingt mögen muss, aber dann doch der Serie treu bleibt.

Wer sich die Serie zu Gemüt führen will, sollte sich im klaren sein, dass die Serie nicht so endet, wie es anfängt. Es herrscht zwar ständig der Überlebenskampf, aber er rutscht immer weiter in den Hintergrund, was auch den Erzählstil stark verändert.
Zwar mit einigen Hängern kann Satsuriku no Tenshi trotzdem Leute begeistern, die gerne etwas düstere Handlungen mögen und dabei nur sekundär mit Mord und Totschlag zu tun haben. Auch sollte man im Hinterkopf behalten, dass es kein reiner "Escape the room" ist. Wer sich von den Sachen etwas lösen kann, wir hier eine sehr gute Serie vorfinden und sich Folge für Folge in ihren Bann ziehen lassen.
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1× Empfehlungen erhalten
Avatar: Ich&Anime#2
  • Handlung
  • Finale
  • Charaktere
  • Aussehen/Synchro
Ich schreibe hier nur über die 12 Folgen der eigentlichen Serie, nicht über die 4 extra Folgen!


Was zunächst wie eine interessante und innovative Idee wirkte, war, nachdem ich die letzte Folge sah, maßlos enttäuschend.

Handlung
Grob handelt der Anime von den merkwürdigen Paar Zack (der Name wird wie im Englischen ausgesprochen!) und Rachel. Rachel erwacht, ohne Erinnerungen, wie sie dort hin kam, in einen kleinem Raum. Kurz darauf wird sie zum Opfer erklärt und trifft Zack, welcher versucht sie zu töten. Erst entkommt sie diesem, erinnert sich aber nach der Begegnung mit Dr. Danny, dem Engel des 2. Stockes, an einiges wieder. Daraufhin verliert sie die Lust am leben und bietet Zack darum, sie zu töten. Dieser lehnt aber ab, außer sie hilft ihn, aus dem Turm zu entkommen.
Im Verlauf der Story treffen Rachel und Zack in jeder Etage auf einen neuen Wächter, mit eigener Persönlichkeit und eigenen Störungen. Somit ist jede Etage einzigartig und versucht auf die Weise des Engels bzw. Wächter der Etage, Zack und Rachel zu töten, während sie ihrerseits versuchen, den Engel zu töten und den Aufzug in die nächste Etage zu finden und zu aktivieren.

Die Idee generell ist echt gut und im ersten Moment unterhaltend. Nur Leider wurde vieles nicht so gut umgesetzt, zumindest hat mich nichts so richtig gepackt. Durchaus war es interessant zu sehen, wie das ungleiche Duo sich annähert und die Rätsel der Ertagen löst, auch war die düstere Vergangenheit von Zack und seine Entwicklung zum Mörder interessant - aber nicht spannend. Auch die splatter Szenen haben mich nicht erschrocken oder anderweitig berührt, da hätten die auch einen Eimer roter Farbe auskippen können.

Leider verlässt alles, was mich an dem Anime Szenen interessiert hat, in dem letzten Drittel die Serie. Rachel befindet sich über mehrere Folgen (vorher waren es immer ca. 2, hier sind es mindestens 4) alleine in eine und derselben Ebene, in welcher der Gegner ihr nicht unbedingt feindlich gesinnt ist. Dadurch gehen sowohl die interessanten Aktionen im Team als auch die Lösung der einzelnen, einzigartigen Ebenen verloren. Rachels Vergangenheit tritt in den Vordergrund und wird immer stärkler angedeutet und im Finale aufgelöst. Nur leider war es sehr leicht vorauszusehen, was, zumindest ungefähr, mit Rachel geschah- nicht zuletzt aufgrund einer massiven Zahl an Hinweisen, die der Anime schon in der ersten Folge gab.

Der Anime geht auch kaum auf Fragen ein, die einem beim schauen kommen. Vor allem die Frage, wo der Anime spielt und die Hintergrundgeschichte um diesen Ort wird kaum erwähnt. Lediglich ein Charakter spricht diesen Punkt einmal an, doch die Antwort von diesem wahr so unbefriedigend, dass ich ihm nicht glaube.

Finale
Das Finale war echt schlecht, weshalb ich es hier einmal erwähnen muss. Zum einen wäre da der Punkt, den ich schon bei der Handlung ansprach: Alles, was ich vorher interessant fand, ist nicht mehr da, nur dass diesmal Zack auf einer Etage rumläuft. Zum anderen wäre da das große Geheimnis um Rachel, diese Problematik habe ich ebenfalls schon bei der Handlung erwähnt. Ich konnte sehr genau erraten, was mit Rachel geschah und dass spätestens ab der 2. Folge! Das wirklich schlimme am Finale ist aber, dass es eigentlich kein Finale ist. Die letzte Folge endet quasi mitten im Finale. Zwar gibt es noch extra Folgen, aber warum macht man extra-Folgen und packt die nicht in die eigentliche Serie?


Charaktere

Die Charaktere sind alle interessant, aber meistens sehr einseitig gestrickt.
Die Engel selber, mit Ausnahme von Zack, da er einer der Hauptcharaktere ist, sind allesamt ziemlich eindimensional und besitzen noch nicht einmal eine Hintergrundgeschichte. Vielleicht hat mich ihr Tot deshalb auch nicht interessiert, ich konnte keine Verbindung, weder eine gute noch schlechte, mit ihnen aufbauen.

Bei den Hauptcharakteren sieht dies schon anders aus: Vor allem Zack war wirklich interessant, seine Hintergrundgeschichte und Charakter wurden komplett durchleuchtet. Dadurch konnte man gut nachvollziehen, wie er zu dem werden konnte, was er im Anime ist. Meine einzige frage zu ihm, die offen geblieben ist, lautet: Wie er in diesen Turm kam und zum Engel wurde.
Rachel ist da ein bisschen anders. Dadurch, dass ihr Charakter und ihre Vorgeschichte sehr leicht vorauszusehen sind, fand ich auch sie ziemlich uninteressant. Zwar sieht man nicht alles von ihrer Vorgeschichte, dennoch sind alle Lücken offensichtlich, genauso wie ihr, eigentlich unbekannter, Inhalt.

Aussehen/Synchro
Ich habe den Anime mit deutscher Synchro gesehen und hier ist mir nichts negatives aufgefallen.
Das Aussehen war leicht enttäuschend, so werden im Anime andauernd ihre leeren, leblosen Augen angesprochen, sie sehen aber nur in ganz bestimmten Situationen auch so aus.

Fazit
Der Anime hat einen echt guten Start und enttäuscht, vor allem zum Ende hin, an vielen Stellen. Das Finale war unter aller Sau und die letzten 4 bis 5 Folgen öde.
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Avatar: Lailune#3
  • Handlung
  • Animation
  • Charaktere
  • Musik
Ich beziehe mich hier auf die 12 Folgen der TV-Serie + die Zusatzepisoden.


Handlung
Was ich an dieser Serie richtig gut finde ist, dass die Geschichte zu Anfang erstmal sehr undurchsichtig und verwirrend ist. Bereits in Animes wie Baccano und Durarara hat mich diese Art, des sich aufbauenden großen Ganzen, schon in Spannung gehalten. Am Anfang wusste ich nicht so recht was ich von der Story halten soll. Es wirkte erstmal wie ein plumper Splatter-Anime. Tatsächlich wurde aber von Folge zu Folge mehr auf die Hauptcharaktere und ihre Hintergrundgeschichte eingegangen. Nach und nach fügte sich das Puzzel zusammen, bis es dann zum großen Höhepunkt kam. Kurz darauf geht es dann mit den zusätzlichen Web-Folgen weiter. Leider muss ich sagen hätten diese noch etwas mehr Inhalt vertragen können. Das Ende kam mir dann doch etwas sehr schnell und war in meinen Augen nicht überraschend.

Charaktere
Es dürfte wenig überraschend sein daß Isaac für mich tatsächlich die interessanteste Figur im ganzen Anime war. Er hat eine interessante Persönlichkeit und es war spannend seine Veränderung im Laufe der Serie zu erleben.
Weniger gut hat mir tatsächlich Raycel gefallen. Das ist aber mehr meinem persönlichen Geschmack empfunden. Sie wirkt auf mich die ganze Zeit Wie eine Puppe, leblos und klammert sich an ihren "Helden". Ich denke, dass es auch im Sinne ihres Schöpfers lag, sich durch ihre entsprechende Hintergrundgeschichte so zu verhalten. Leider kann ich mit diesen "Puppencharakteren" so überhaupt nichts anfangen und empfinde sie mehr als nervig.
Auf die restlichen Charaktere wird leider nur sehr wenig eingegangen, sodass man nur selten oder garnichts über ihre Hintergründe erfährt.

Bezug zum Spiel
Der Anime bezieht sich auf das gleichnamige Spiel das mit dem Anime nicht zu vergleichen ist. Tatsächlich musste ich als ich den Anime anfing gleich denken: "das fühlt sich an, wie aus einem Spiel" und sieh da es gibt sogar eins (erhältlich auf Steam). Das Spiel ist grafisch sehr simple gehalten und hält sich optisch an Titel wie Corpse Party oder Mad father. Lustiger Weise gibt es für eben dieses einen Zusatz in dem man noch etwas mehr über Eddy erfahren kann. Wie es mit den anderen Charakteren aussieht kann ich leider nicht sagen.


Zusammengefasst
Ein guter Anime für zwischendurch mit spannender Handlung. Es lohnt sich es zumindest bis zum Ende zu schauen.
Kleine abschließende Anmerkung:
Wer hier auf eine Lovestory mit Happy End hofft der wird leider enttäuscht :)


Beitrag wurde zuletzt am 03.06.2020 um 19:24 geändert.
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Anime Kommentare

Avatar: 2Derp2Die#1
sehr undurchsichtige story daher sehr spannend. sollte man sich mal ansehen ... eng dub vorhanden ... (viel blut )
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Avatar: OPYoshi
Moderator
#2
Ich habe immer Probleme, in einen Anime reinzukommen, aber Satsuriku no Tenshi hat mit schnell gepackt. Einfach zu verfolgen, wie Ray und Zack versuchen aus dem Gebäude des Todes (so nenne ich es einfach mal) zu kommen. Die Beweggründe der beiden mögen vllt etwas untypisch sein, aber man muss es ihnen einfach abkaufen. In der Hinsicht hat mir die Serie gut gefallen.
Leider verliert sich im Laufe der Geschichte immer weiter in Moralpredigten und Schuldzuweisungen, die gefühlt einfach nicht enden wollen und auch gerne mal eine ganze Folge einnehmen. Die Macher haben zwar versucht es interessant dazustellen oder zumindest aussehen lassen, aber irgendwann mag man den Leuten nicht mehr zuhören.

Das Ende der ersten zwölf Folgen ist zwar sehr dürftig, aber es werden ja immerhin noch vier weitere Folgen als ONA folgen und ich denke und hoffe, dass wir einen super Abschluss kriegen.
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