Karakai Jozu no Takagi-san (Anime)Karakai Jouzu no Takagi-san / からかい上手の高木さん

  • TypTV-Serie
  • Episoden12 (~)
  • Veröffentlicht08. Jan 2018
  • HauptgenresRomantische Komödie
  • HerkunftJapan
  • Adaptiert vonManga
  • ZielgruppeMännlich

Anime Beschreibung

Anime: Karakai Jozu no Takagi-san
© 2018 山本崇一朗・小学館 からかい上手の高木さん製作委員会
„Sobald du errötest, verlierst du.“ – mit diesem Grundsatz wird der Mittelschüler Nishikata von seiner Sitznachbarin Takagi-san aufgezogen, welche ihn tagtäglich neckt und ihn in Verlegenheit bringt. Trotz seines am Boden zerstörten Stolzes, nimmt er sich vor, den Spieß umzudrehen und Rache zu üben. Und so versucht er nun Tag für Tag, Takagi-san selbst in eine peinliche Falle zu locken – doch wird es ihm wirklich gelingen oder bleibt er weiterhin nur ihr Opfer?
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Anime Rezensionen

Avatar: RaestHD#1
Karakai Jouzu no Takagi-san ist eine dieser Serien welche man Anfangs nicht auf dem Schirm hat. Recht unspektakulär wirkt die Beschreibung und zu sehr auf Kindchenschema getrimmt wirken die Figuren. Doch hinter dieser niedlichen Einfachheit verbirgt sich eine leichtgängige kleine Romanze die unterhält. 

„She got me!" (Nishikata) 

Takagi-san ist erstmal eine schlichte Slice-of-life Serie und mischst dabei etwas Humor und kaum Romantik mit ein. Warum also schreibe ich von "kleiner Romanze"? Rhetorische Frage 1,2,3 richtig, weil die Chemie zwischen den Figuren passt. Nun ja, sie wirkt etwas aufgezwungen. Auf der einen Seite haben wir die gewitzte Takagi-san mit einem schlagfertigen Intellekt, welchen Sie nutzt um ihren Banknachbar von einem Fettnäpfen ins Nächste geraten zu lassen und ohne dabei wirklich böswillig zu wirken oder ganz vergessen zu lassen, dass auch Sie schlicht eine junge Heranwachsende ist. Man merkt schnell das Sie Gefühle für ihren Nachbar Nishikata hegt, nur hat dieser eine ungesund lange Leitung. "Nullchecker", so der Fachterminus. So laufen die episodischen Kurzgeschichten im Aufbau ähnlich bis gleich ab und können so schnell zu Übersättigung führen, wenn man sich mehrere Episoden hintereinander anschaut. Das Pärchen ist niedlich, keine Frage, und auch ihre "Duelle" wer wenn, mit offensichtlichem Ausgang, hinters Licht führen kann sind unterhaltsam. Doch man muss den Figuren schon was abgewinnen können, den mehr als leichtes Geplänkel bietet die Serie nicht. Für Fans von Slice-of-life mit Humor aber einen Blick wert.
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Avatar: Asane#2
Welche Sorte Comedy und welche Sorte Romance man hier erwarten darf, darüber geben allein schon die Screenshots Aufschluss. Sehr zuverlässig und beredt. Das heißt im Umkehrschluss: so einfach und zielsicher man die Qualitäten des Anime daraus herleiten kann, so einfach und wenig differenziert gestrickt präsentiert er sich dann auch.

Leider. Denn das Potential, dies ein wenig abwechslungsreicher und unterhaltsamer zu gestalten, wäre reichlich vorhanden. So verbleibt es im Rahmen dessen, was man von diesem Genre üblicherweise gewohnt ist.

"Überlicherweise" wie z.B. in Tonari no Seki-kun, wo es auch darum geht, dass ein gewitzter Protagonist den Banknachbar ärgert und dieser dann am Ende - und ungerechtfertigterweise - der Dumme ist. Interessanterweise herrscht bei "Seki-kun" die gleiche Sitzordnung wie hier bei "Karakai", nämlich letzte Reihe, Fensterplatz. Nur mit dem Unterschied, dass die Rollen vertauscht sind.

Am Fenster sitzt Nishikata-kun, nicht besonders helle, aber eigentlich harmlos; rechts neben ihm Takagi-san, durchtrieben und mit blühender Phantasie, aber keineswegs bösartig. Ihr Nachbar Nishikata bietet sich als Opfer ihrer kleinen Neckereien und Streiche geradezu auf dem Silbertablett dar, denn dem Übermaß an Naivität korrespondiert eine ausgeprägte Schwäche der Selbstbeherrschung.

Die kleinen, grundsätzlich harmlosen Kabbeleien, die sich dadurch ergeben, spielen sich im wesentlichen immer nach demselben Muster ab. Im Gegensatz zu Takagi ist Nishikata nicht in der Lage, die entscheidende Ecke weiter zu denken, und jede erfolgreiche Aktion seitens Takagi wertet er als Niederlage. Die es natürlich aufs entschiedenste zu rächen gilt.

Und genau darin liegt eine große Schwäche des Anime: es läuft nämlich nach dem immer gleichen Schema ab. Das ermüdet eigentlich schon am Ende der ersten Folge. Nishikata ist kein unsympathischer Kerl; nur dass eben das Skript ihn dazu verdammt hat, bei jeder "Niederlage" (und jede Szene mit Takagi mündet in eine Niederlage) entnervt und enervierend rumzukreischen, worauf er prompt den Anschiss des Lehrers kassiert.
Möglich wird das vor allem dadurch, dass von den "Standard-Situationen" in Sachen Peinlichkeit absolut keine ausgelassen wird. Situationen, die Takagi erkennt und skrupellos ausnutzt, sei es in Sachen "pantsu" oder "oppai" oder unanständige Manga oder was auch immer. Und das besonders Peinliche für den Zuschauer liegt darin, dass der Kerl absolut lernresistent ist, durch ungeeignete Reaktionen, Ausreden, Ausflüchte, erpressbar wird und sich um Kopf und Kragen redet. Besonders nervig wird es meist dann, wenn gewisse Eigenschaften seines Charakters Takagi längst bekannt sind und er sich trotzdem aufführt, als dürfe sie das nie erfahren.

Also hat sich die Regie entschlossen, nicht nur Nishikata als ziemlich begriffsstutzig dastehen zu lassen, sondern auch den Zuschauer. Und der Zuschauer - in dem Fall der Schreiber dieser Zeilen - dankt es ihnen mit zunehmendem Unmut.

Takagi allerdings reißt's raus. Sie verhält sich nie nachtragend oder bösartig, sondern nimmt das Ganze sportlich. Ihre Stärke liegt in der Ruhe, der Souveränität und ihrem wachen Verstand, woraus ihre Überlegenheit resultiert. All dem hat Nishikata nichts entgegenzusetzen außer seinem enthemmten Rumschreien, und sei es auch nur im inneren Monolog seiner zu eindimensionalen Gedankengänge.

Was den Anime jedoch absolut sehenswert macht, sind zum einen die ungewöhnlichen Kameraeinstellungen und -perspektiven, die die Stimmung, die Atmosphäre einer Szene sehr gut reflektieren und vertiefen, und zum anderen, quasi als reflektierender Gegenpol, der Blick auf andere Grüppchen in der Schule wie das neue Liebespärchen und die kleine Dreierbande, die oftmals das gleiche Thema wie bei Takagi/Nishikata aufnehmen und auf ihre Weise variieren. (Gerade in der Freibad-OVA kommt das sehr gut und sinnfällig zum Tragen.)

Wie anderswo schon geschrieben:
Wäre da mehr Charakterentwicklung von Nishikata drin, weniger exzessiv übertriebene Reaktionen und innere Monologe (Takagi braucht keine - die ist schon entwickelt) und würde man das ganze Arsenal an typisch japanischen Peinlichkeiten nicht rücksichts- wie ideenlos abarbeiten - das wäre eine super Serie geworden. Aber so?

(PS: die Seiyuu von Takagi, Rie Takahashi, ist einfach unglaublich. In diese Stimme muss man sich doch verlieben - oder?)
Beitrag wurde zuletzt am 03.06.2019 um 02:18 geändert.
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Titel

  • Japanisch Karakai Jouzu no Takagi-san
    からかい上手の高木さん
    Status: Abgeschlossen
    Veröffentlicht: 08.01.2018 ‑ 26.03.2018
  • Englisch Karakai Jozu no Takagi-san
    Status: Abgeschlossen
    Veröffentlicht: 08.01.2018 ‑ 26.03.2018
  • Deutsch Karakai Jozu no Takagi-san
    Status: Abgeschlossen
    Veröffentlicht: 08.01.2018 ‑ 26.03.2018
  • xx Synonyme
    Skilled Teaser Takagi-san, Nicht schon wieder, Takagi-san, Teasing Master Takagi-san

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