Darling in the Franxx (Anime)ダーリン・イン・ザ・フランキス

  • TypTV-Serie
  • Episoden24 (~)
  • Veröffentlicht13. Jan 2018
  • HauptgenresActiondrama
  • HerkunftJapan
  • Adaptiert vonOriginalwerk
  • ZielgruppeMännlich

Anime Beschreibung

Anime: Darling in the Franxx
© ダーリン・イン・ザ・フランキス製作委員会
Sie träumen davon, durch den freien, weiten Himmel zu fliegen – ein Traum, von dem sie wissen, dass er niemals in Erfüllung gehen wird …

In einer fernen Zukunft, in der die Erde weitgehend zerstört und ein Großteil der menschlichen Zivilisation ausgelöscht wurde, errichteten die wenigen Überlebenden wandelnde Festungsstädte – die „Plantations“ –, um sich selbst und die wenigen Reste der Zivilisation am Leben zu halten. Die Kinder der Bewohner leben in einer Trainingseinrichtung, die weithin als „Vogelkäfig“ bekannt ist. Ohne je mit der Außenwelt in Berührung gekommen zu sein, werden sie dort für den Kampf gegen die mysteriösen Lebensformen ausgebildet, die die Menschheit so dezimierten. So lernen die Kinder, wie man die riesigen Roboter, die „Franxx“, steuert und wie man in ihnen kämpft – denn nur Pilot eines „Franxx“ zu sein, ist ein Beweis für die eigene Existenz.

Code-Nummer 016 – Hiro – wurde einst als Wunderkind angesehen, doch als er mit seinen Kameraden nicht mehr mithalten konnte und es ihm nicht mehr möglich war, einen „Franxx“ zu steuern, verlor seine Existenz jegliche Bedeutung … schließlich ist es fast dasselbe als würde er gar nicht existieren. Eines Tages jedoch erscheint ein mysteriöses Mädchen vor ihm. Zero Two, so ihr Name, schaut ihn mit vertrautem Blick an und während Lichtreflexe mit den zwei glänzenden Hörnern auf ihrer Stirn spielen, sagt sie: „Ich habe dich gefunden, mein Darling.“
Sprachauswahl: Deutsch, Englisch
Hauptgenres / Nebengenres / Tags

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Anime Rezensionen

Avatar: Rabiator
V.I.P.
#1
Eine der wichtigeren Maximen beim Geschichtenerzählen - sei es literarisch oder audiovisuell - ist "Show, don't tell!" (Sinngemäß: Zeigen, nicht erzählen!) In den ersten drei Vierteln der Show ist Darling in the Franxx meiner Meinung nach ein sehr gutes Beispiel dafür, wie man diese Richtlinie mit Leben erfüllt. Woche für Woche schaut man den jugendlichen Protagonisten dabei zu, wie sie (in den Sachzwängen ihrer Umgebung gefangen) versuchen, in einer rauen und dystopisch anmutenden Welt zu überleben und mit dem in der Pubertät entstehenden, wilden Gefühlsleben klarzukommen, ohne dass ihnen (und uns) irgendjemand erzählt, was-zur-Hölle überhaupt los ist. Das eröffnet viel Spielraum für Spekulationen - den ich sehr gerne nutze, wenn es eine Serie schafft, mich für ihre Protagonisten und deren Probleme zu begeistern.

Das ist bei dieser Serie zweifellos der Fall gewesen. Wenn man den in den ersten zwei, drei Folgen deutlich vorhandenen und danach ebenso deutlich abnehmenden Fanservice ausblendet, beginnt schon dort eine tiefgreifende Charakterentwicklung nicht nur der beiden Hauptcharaktere, sondern auch der anderen Mitglieder von Squad 13, die mich quasi instantan am Haken hatte. Dabei wechseln sich in ersten Hälfte der Show grafisch ansprechend umgesetzte Mecha-Kampfeinsätze mit Slice-of-Life-Elementen ab, die zusammen mit der Zeit immer mehr Fragen entstehen lassen, als sie beantworten. Der damit aufgebaute Spannungsbogen erreicht mit der Folge #13 ihren ersten Höhepunkt. Diese Folge ist inzwischen eine meiner drei Lieblings-Anime-Einzelfolgen! Sie ist absolut emotional aufgeladen, passt perfekt zu den vorher gezeigten 12 Folgen und animiert dazu, sich den ganzen Stiefel gleich noch mal und ganz von vorn anzuschauen. Wenn man das tut, kann man plötzlich viele, an sich unbedeutend erscheinende Einzelheiten zuordnen, die vorher ein bisschen in der Luft hingen und zur mysteriösen Atmosphäre beitrugen.

Der Nachhall dieser Folge sorgte aber eben leider auch dafür, dass eine ganze Reihe von Fans mit der in Folge 14 gezeigten Entwicklung nicht zufrieden war und die extremsten von ihnen der Seiyuu(!) von einer der Figuren Todesdrohungen zukommen ließen. Die Serie setzte in der folgenden Woche aus und präsentierte in der 15. Folge eine Lösung und einen Höhepunkt, der diese Fans wahrscheinlich zufriedenstellte, aber zumindest bei mir erstmalig ein Gefühl aufkommen ließ, welches sich im letzten Viertel der Serie immer deutlicher in den Vordergrund drängen sollte: Die Folge wirkte im Tempo überhastet und zu dicht gedrängt. Immer neue Geschichtselemente wurden zusätzlich eingeführt und leider nicht mehr mit der detailverliebten Aufmerksamkeit der ersten Folgen bedacht.

Als Beispiel dafür sei die Entwicklung der beiden Hauptfiguren in der letzten Folge angeführt: Diese Entwicklung wurde gewissermaßen in drei Minuten abgehandelt und ließ dem Zuschauer überhaupt keine Möglichkeit, sich in die Lage der beiden hinein zu versetzen und die epischen Dimensionen der Raumzeit zu "erfühlen", in denen sie in dieser Folge unterwegs sind. Die gleiche Entwicklung, aufgeteilt auf zwei Folgen und in aller Dramatik des Setups dargeboten - und man könnte viel besser nachvollziehen, was die beiden auf sich genommen haben. Weniger Dichte wäre (nicht nur) hier deutlich mehr gewesen.

Hier und da schlichen sich gegen Ende außerdem logische und Kontinuitätsfehler ein, was auch nicht so richtig zum Eindruck der ersten beiden Drittel der Serie passte. Das ganze Finale wirkte leider wie mit der heißen Nadel und unter Rückzug auf bereits bekanntes Gebiet von Standard-Tropen hingestrickt. Auch "Show, don't tell!" wurde gegen Ende zum Teil links liegen gelassen, offene Enden wurden mit Hilfe von Drei-Sekunden-Erklärungen abgehandelt (nicht wahr, Futoshi?) Und so schön, wie das Ende mit dem Baum symbolisch auch ist, der Abspann von Wall-E bediente sich genau der gleichen Symbolik und war damals einzigartig, DitF aber nun eben nicht mehr. Es wirkte irgendwie so, als ob man möglichst viele Fans mit dem Ende zufriedenstellen und zum Kauf der Devotionalien animieren wolle. Oder vielleicht wollte man auch einfach nur seine Seiyuu schützen...

Mein Fazit: Darling in the Franxx kann man mal gesehen haben, bis inklusive Folge 18 war das in meinen Augen Fünf-Sterne-Material - der ganz große Wurf ist es am Ende aber dann doch nicht gewesen.
Beitrag wurde zuletzt am 10.07.2018 um 19:15 geändert.
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Avatar: Tnoobo#2
Darling in the Franxx

Kurzbeschreibung
Die Geschichte einer Gruppe Jugendlicher, jene mit Kampfrobotern gegen bösartige Viecher in die Schlacht ziehen. Dabei hervorzuheben ist das jeder Roboter von einem Mädel und einem Jungen gesteuert wird.

Story
Ich glaube was sich die Macher gedacht haben war so etwas in der Art wie:"wir lassen uns zur Abwechslung Mal Zeit."

Und das ist was gutes. Denn hier gibt es kaum Füller, hier wird einfach in Ruhe alles erzählt. Sei es die Story an sich, die vorstellung und das Kennenlernen der Charaktere, usw. Hier beweist sich der Anime und zeigt seine größte Stärke., Denn meiner Meinung nach geht der Anime dabei mit einem unglaublichen Fingerspitzengefühl vor. Sei es bei Internierung vom Drama(es wirkt nicht aufgesetzt!) oder der Erzählweise und die Balance zwischen Cliffhänger, Storyfortschritt und Spannung.

Die Langsamkeit ist aber auch die größte Schwäche. Du brauchst Geduld. Viel Geduld. Gerade die ersten Folgen. Hat der Anime dich aber einmal in seinem Bann drinnen, lässt du nicht mehr los. Wenn ich mit anderen Dramen vergleiche ist das einer der ernsthaften und weniger überdrehten oder aufgesetzten. Und das bei einem sci-fi setting. Respekt.

Leider beginnen die Charaktere sehr jung, sodass der Zugang zu diesem, das mitfühlen erst entstehen muss. Zumindest bei älteren Publikum. Für mich bei solch einem Potenzial und der eher ernsten, erwachsenen Story durchaus ein Manko.

Charaktere
Charakterentwicklung, glaubhafte Charakter entwicklung. Auch hier. Nicht komplett überdreht, entstehen Veränderung über mehrere Folgen. Sehr gute Leistung.

Musik
Gut, aber hier fehlt mir was. Im Bereich Animation und Story würde sich eine Wahnsinnsmühe gegeben, bei der Musik fehlt mir der letzte Funke. So unglaublich gefühlvoll und dramatisch der Anime auch wird. Die Musik kann leider nicht immer schritthalten. Oft, aber halt nicht immer.

Animationen
Schön. Wirklich, wirklich schön. Mehr habe ich auch nicht zu sagen dazu.


Fazit
Ich bin etwas gehypet. Selten so ein glaubwurdig es Drama gesehen. Diese Eigenschaft ist meiner Meinung nach auch die größte Stärke. Als Konzequenz ergibt sich aber leider eine teilweise etwas zähe Schau-Erfahrung, gerade für ungeduldige.
Hinzukommt, das man sich am Anfang stark auf setting und Charaktere einlassen muss um das Drama mitzufühlen.

Die Action ist gut inszeniert spielt aber nur an zweite Stelle und das tut dem Anime auch gut.

zu empfehlen für:
Geduldige, aufgeschlossene Zuschauer, die sich von dem kindlich, realistischen verhalten verhalten nicht abschrecken lass n. Sci-Fi- Post Apocalypse Fans, sofern sie denn mit dem Drama was anfangen können und Drama Fans.
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Anime Kommentare

Avatar: Rabiator
V.I.P.
#1
Ich liebe es, wie der letzte Satz von Dr. Frank so schön in zweierlei Hinsicht gedeutet werden kann. Herausragend!

Seit drei Folgen habe ich eine Idee von einer möglichen Auflösung der Serie, die (fast) nicht mit dem zusammenpasst, was in den (englischen) Boards diskutiert wird. Auch in dieser Folge haben sie wieder die Balance zwischen den verschiedenen Deutungsmöglichkeiten erhalten - und zwar so, dass ich mich öfters auch mal selbst bezweifle.

Selbst wenn's jetzt nicht so wird, wie ich mir das denke, kann ich nur sagen: "Hut ab!" Die Art und Weise, wie der Anime zum Mitdenken und Spekulieren einlädt, gehört für mich zum Besten, was das Medium bislang zu bieten hat.

Der Ur-Franxx kam also tatsächlich von den Klaxos. Dr. Frank hat sie "nur" erforscht, und die Bedingungen herausgefunden, unter denen sie am besten funktionieren. Das hat er sehr erfolgreich getan, deshalb hat er von APE nahezu Narrenfreiheit. Allerdings kommt das jetzt nicht kostenlos: Die besten Erfolge gibt es, wenn die Pilot[inn]en so nahe am urprünglichen Menschen wie möglich befinden und deren beste Seiten (Liebe, Fürsorge & hemmungslosen Sex) herauskehren. Die Nebenfolgen der Rück-Vermenschlichung bekommt "Papa" gerade zu spüren.

(Edith meint, ein bisschen Klaxoblut sei im Franxx-Cockpit auch nicht schlecht. Der optimale Pilot in der Klaxo-Lösung namens Franxx konvergiert also in Richtung Mensch-Klaxo-Hybrid. Das wäre fein ausgedacht, ihr Klaxos - Kooperation mal anders motiviert als durch Zwang.)

Nine Iota wird sich in der finalen Schlacht entscheiden müssen, ob sie der Schlüssel für Ringhorn sein will. Stand jetzt sind die Anreize gesetzt, ein letztes Mal auf "Papa" zu hören...
Beitrag wurde zuletzt am 28.05.2018 um 12:52 geändert.
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Avatar: Daritus#2
APE sind also Metamenschen und Zero-Two ist ein Klon der "Bienenkönigin"...
Moderator: Spoiler versteckt
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Avatar: AnimePhilosoph#3
Ist aber auch nich zum ersten Mal, dass neue Openings nicht direkt nach der Hälfte der Episoden kommen. Und man sollte ja froh sein, wenn der Anime fertig wird endlich mal. :D (Noch länger strecken ist nicht gut. Wobei es natürlich noch schlimmere Anime gibt wo nur in den letzten 2-3 Episoden erst die richtige Handlung losgeht.)

Ein Film - das fänd ich vorstellbar ... dass man nen Film nachlegt. Aber dazu müsste sich der Anime auch verkaufen. Mit 2-cour hat er schon recht viele Episoden für ein Originalwerk, das sonst kaum Einnahmen bringt - wie andere Werke die auf Vorlagn basieren und dann die Verkaufserlöse der Vorlage boosten sollen.
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Avatar: Aodhan
V.I.P.
#4
Das wäre aber eine sehr ungewöhnliche Länge.
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Avatar: Daritus#5
Sicher das der Anime 24 Folgen bekommen wird?

Ich finde es ein wenig Seltsam das bei einer Serie mit zwei Cours erst ab Folge 16 ein "neues" Opening kommt - Story mal dahin. Könnte mir locker 32 Folgen vorstellen.
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Titel

  • Japanisch Darling in the Franxx
    ダーリン・イン・ザ・フランキス
    Status: Abgeschlossen
    Veröffentlicht: 13.01.2018 ‑ 07.07.2018
  • Englisch Darling in the Franxx
    Status: Abgeschlossen
    Veröffentlicht: 13.01.2018 ‑ 07.07.2018
  • Deutsch Darling in the Franxx
    Status: Abgeschlossen
    Veröffentlicht: 13.01.2018 ‑ 07.07.2018
    Publisher: Crunchyroll

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