Maquia: Eine unsterbliche Liebesgeschichte (Anime)Sayonara no Asa ni Yakusoku no Hana o Kazarou / さよならの朝に約束の花をかざろう

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  • TypFilm
  • Episoden1 (~)
  • Veröffentlicht24. Feb 2018
  • HauptgenresDrama
  • HerkunftJapan
  • Adaptiert vonOriginalwerk
  • Zielgruppe-

Anime Informationen

  • Anime: Maquia: Eine unsterbliche Liebesgeschichte
    © PROJECT MAQUIA
    • Japanisch Sayonara no Asa ni Yakusoku no Hana o Kazarou
      さよならの朝に約束の花をかざろう
      Status: Abgeschlossen
      Veröffentlicht: 24.02.2018
    • Englisch Maquia: When the Promised Flower Blooms
      Status: Abgeschlossen
      Veröffentlicht: 27.06.2018
    • Deutsch Maquia: Eine unsterbliche Liebesgeschichte
      Status: Abgeschlossen
      Veröffentlicht: 16.05.2019
      Publisher: LEONINE Anime
    • Synonyme: Let Us Adorn the Morning of Farwells With Flowers, Let’s Decorate the Promised Flowers in the Farewell Morning

Anime Beschreibung

Maquia wurde in eine außergewöhnliche Familie hineingeboren, deren Mitglieder allesamt im Jugendalter aufhören zu altern. Ihr friedlicher Alltag wird eines Tages jedoch gewaltsam zerschlagen, als der Klan von einer Armee angegriffen wird, die auf das Geheimnis hinter jener Unsterblichkeit aus ist. Ein Mädchen namens Leilia wird entführt und auch Maquias heimlicher Schwarm verschwindet spurlos, doch ihr gelingt die Flucht. Während sie allein durch den Wald streift, stößt Maquia plötzlich auf einen kleinen Jungen, den sie Erial nennt und aufzieht. Je älter das Findelkind aber wird, umso bewusster wird sich Maquia ihrer Unsterblichkeit …
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Anime Rezensionen

Avatar: TheWeirdOne#1
  • Handlung
  • Animation
  • Charaktere
  • Musik
  • Anspruch
Handlung
Der Film ist eine Liebesgeschichte, aber keine Romanze im herkömmlichen Sinne. Er ist vielmehr eine Reise durch das Leben eines Menschen aus der Sicht einer außenstehenden Person. Er behandelt verschiedene Erfahrungen und zeigt uns die schönen Dinge im Leben wie auch die schlechten. Und an dieser Stelle will gesagt sein, dass dieser Film echt finster und nichts für schwache Nerven ist. Ich finde es beeindruckend, wie man in nicht ganz 2 Stunden so viele verschiedene negativ gewertete Themen ansprechen und behandeln kann, ohne dabei jemandem auf den Schlips zu treten. Entführung, Krieg, Mord, Vergewaltigung, Selbstmord und versuchte Abtreibung sind nur ein paar der Dinge, die wir hier sehen dürfen. Zugegeben, einiges davon wird nicht explizit gezeigt, aber wer nicht ganz in seiner kindlichen Naivität stecken geblieben ist, der kann sie sich zusammen reimen. Der Anime zeigt unverblümt die Grausamkeiten unserer Gesellschaft und ich denke, dass ihn eben dieser Umstand erst so authentisch macht, was ihn stellenweise echt nahe gehe lässt. Über einen Mangel an Emotionen kann ich mich auf jeden Fall nicht beschweren. Außerdem führt er auf, dass jede Tat irgendwo Konsequenzen haben, sowohl für uns wie auch für andere und wir diese oftmals gar nicht abschätzen können.

Charaktere
Die Charaktere sind allesamt sympathisch und der Film kommt sogar ohne Quotenar*****ch und ich würde sagen, eig. schon fast ohne richtigen Antagonisten aus, da die Geschichte selbst irgendwo der Antagonist ist. Bemerkenswert ist, dass fast jeder wichtigere Charakter eine Entwicklung durchmacht und das nicht unbedingt zum Guten. Mit was die Charaktere hier konfrontiert werden ist echt harter Tobak und auf eine perfide Art und Weise macht es tatsächlich Spaß ihnen dabei zuzusehen, wie sie an sich selbst und ihrer eigenen Unfähigkeit zerbrechen.

Animation & Musik
Animation und Musik sind in meinen Augen super. Sicher gibt es hie und da bessere Animationen und eingängigere Musik, aber für einen Film sollten sie in erster Linie dazu dienen die Geschichte an den Zuschauer zu kommunizieren. Und was das angeht, macht dieser Film einen hervorragenden Job, auch wenn mir die Titelmelodie jetzt nicht im Gedächtnis geblieben ist. Recht viel mehr kann ich dazu erhrlich gesagt nicht sagen, weil mir da irgendwo die Ahnung fehlt. :D

Fazit
Wenn ich den Film in einem Satz beschrieben müsste, dann würde ich sagen: "Er ist grausam und in dieser Grausamkeit ist er einer der schönsten Filme, die ich je gesehen habe." Selten hat mich ein Anime so emotional berührt wie dieser hier. Sind die guten Bewertungen gerechtfertig? In meinen Augen ja. Lohnt es sich Film anzusehen? Auf jeden Fall. Aber seid euch darüber im Klaren, dass dieser Film echt schwere Geschütze auffährt, was depressive Momente angeht. Für Tränen kann ich zwar nicht garantieren, aber ich denke, dass ihr auch dabei auf eure Kosten kommt. Sofern ihr das beachtet kann ich den Film von meiner Warte aus besten Gewissen empfehlen.
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Anime Kommentare

Avatar: Asane
Redakteur
#1
Angesiedelt irgendwo zwischen Fantasy und Spätmittelalter. Wie vom Fantasy-Gerne gewohnt, ist die Welt das, was man sich gemeinhin unter der vorindustriellen Guten-Alten-Zeit vorstellt. Viel königlicher Prunk, viel Fachwerknostalgie, viel ungeschlachtes Benehmen. Und vor allem: viel Inkonsistenz, insbesondere in technischer Hinsicht. Egal: trotz all dem funktioniert das ziemlich gut, was vor allem an den glaubwürdigen Charakteren liegt.
Es kommen Kriegsdrachen vor, die man irgendwo schon mal gesehen hat, und die dem Königreich allmählich wegsterben, was insofern kritisch ist, als die gesamte militärische Überlegenheit davon abhängt. Solange man diese Macht noch skrupellos gegen andere Völker und Reiche ausüben kann, bedient man sich also bei den Frauen eines seltsamen Volkes, dessen Menschen nach Erreichen der Geschlechtsreife kaum noch altern. Daher wird in gewohnt brutaler Manier die schöne Leila entführt in der Hoffnung, die besonderen lebensverlängernden Eigenschaften sich aneignen zu können, in dem der Thronfolger Nachkommen mit ihr zeugen darf. Oder muss - so genau weiß man das nicht. (Was das mit der Erhaltung militärischer Macht zu tun hat, bleibt irgendwie unklar)

Dies aber nur als Rahmen. Im Zentrum des Films stehen ganz andere Dinge. Z.B. das Problem, wie man (oder die Gesellschaft) damit fertig wird bzw. darauf reagiert, wenn ein normal alternder Mensch mit einem von ewiger Jugend zusammenlebt, wie man damit zurechtkommt und welche emotionalen Abgründe sich da auftun. Dabei bleibt dies nicht das einzige Thema. Der Film reißt noch eine ganze Reihe andere Themen an, die sich aus dieser Konstellation ergeben - und hierin liegt letztlich seine große Stärke.
Zwar wird man immer wieder von abrupten Zeitsprüngen und Szenenwechseln überrascht, dennoch überwiegt ein angenehm ruhiges und unaufgeregtes Pacing, da grundsätzlich nicht so sehr auf Action Wert gelegt wird, sondern auf Einblicke in emotionale Welten, auf Empathie. Und das gelingt hier durchweg sehr gut, bei überragendem Niveau, was die visuelle Umsetzung anbelangt (Überraschung: es wird sogar an solchen Stellen traditionell animiert, wo man aufgrund anderer katastrophaler Erfahrungen CGI erwartet hätte).

Ohne zuviel verraten zu wollen: Die erwähnten Drachen erliegen nach und nach einer mysteriösen "Roten-Augen-Krankheit" - die durchaus auch auf den Zuschauer übergreifen kann. Mich zumindest hat der Film in den letzten 20 Minuten einige Male auf dem falschen Fuß erwischt - obwohl er in Sachen Emotionalität gerade gegen Ende entschieden zu dick aufträgt, beispielsweise was die Rate an Rückblenden wie auch die Heulquote (Liter pro Minute) anbelangt.

Daher: spätestens ab Mitte des Films Taschentuchvorräte checken!


Edit: Kann es sein, dass der Haarschnitt dieses etwas dicklichen Königs dem eines gewissen nordkoreanischen Despoten ähnelt?
Beitrag wurde zuletzt am 18.11.2018 um 19:08 geändert.
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Avatar: Sansento#2
Ich möchte mit diesem Kommentar eine kleine zusammenfassug geben, wie ich den Film Maquia erlebt habe.
(Ich bitte dabei zu berücksichtigen, das ich kein erfahrener Kommentarschreiber bin)


In diesem Film geht es um ein Volk das sich von der außenwelt abgenabelt hat, weil sie selbst langsamer altern als "normale" Menschen. Im verlauf des Films wird gut erklärt warum das so ist und dies erscheint auch absolut nachvollziehbar. Die Geschichte findet in eine Fantasywelt statt welche, bis auf die Tatsache das Menschen und gewisse Werkzeuge und Mechanismen vorkommen, nichts mit der realen Welt zu tun hat. Man Könnte alternativ Universum sagen.

Der Film strozt vor Emotion, diese empfand ich als wundervoll und lebhaft. Das Drama, was einem hier präsentiert wird, ist glaubwürdig und durchdacht erzählt. Es wird in den Szenen auf den Punkt gebracht ohne dabei zu übertreiben oder unglaubwürdig zu sein.
Zartfühlend und sanft, fast schon wie ein Wiegenlied, begleitet die Musik das Geschehen. Es kommt einem vor als würden Wolken, bei einer Wanderung, die Sonne bewusst von Zeit zu Zeit bedecken um den Wanderer zu schützen.
Die Geschichte die sich von beginn an bildet und Entwickelt war für mich angenehm und spannend zu verfolgen. Ich hatte nie das gefühl das die Handlung erzwungen wirkt oder irgendwie klischeehaft rüberkommt. Auch die Dramatik passte perfekt in die Situationen und wurde gut Inszeniert.
Es wird das aufwachsen als halbweise und damit verbundene Probleme beleuchtet, was es für Schwierigkeiten mitsichbringt wenn man verfolgt wird aufgrund von Besonderheit, die Schwere der Lebensunterhaltung in zeiten von Konflikten und zu guter letzt, die Verzweiflung auf der Suche nach dem selbst das man aufgrund vom Leben in völliger abgeschiedenheit noch nicht gefunden, gar gesucht hat.
Die Charaktere haben für einen Film eine angenehme tiefe (sofern man das so nennen möchte) und ihre Handlungen sind solide und glaubhaft. Ich habe da schon flachere Charaktere erlebt bei 24 Episoden Anime...


Auch wenn das vielleicht meiner Ansicht geschuldet ist, finde ich das der Film seine Geschichte unglaublich fürsorglich und liebevoll erzählt hat. Die Akteure hatten für mich auch einen unglaublichen Liebreiz, den sie ausstrahlten.


Dieser Film bietet eine solide Geschichte von Famile, Liebe, Abschied nehmen und dem umgang mit Trauer ohne das ein Abschied immer schlecht sein muss. Er beinhaltet viel Romantik bzw Romanzen und Liebesbeziehungen verschiedener Charaktere welche den ganzen Film mittragen. Das Drama empfand ich als eher leichte Kost. Es ist gut in die Geschichte eingearbeitet aber eben aufgrund der Geschichte auch unabdingbar, dafür aber sehr gut in Szene gesetzt.


Ich kann den Film allen empfehlen, die ihre Seele baumeln lassen wollen und die eine romantische Geschichte mögen die wirklich Liebevoll erzählt wird. Sei es der Familien anteil, der Drama anteil, die gute Musik oder die wundervoll gezeichnete Welt mit ihren Akteuren.
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