Love and Lies (Anime)Koi to Uso / 恋と嘘

  • TypTV-Serie
  • Episoden12 (~)
  • Veröffentlicht04. Jul 2017
  • HauptgenresLiebesdrama
  • HerkunftJapan
  • Adaptiert vonManga
  • ZielgruppeMännlich

Anime Beschreibung

Anime: Love and Lies
© ムサヲ・講談社/政府通知普及委員会
Koi to Uso spielt in einer nahen Zukunft, in der junge Menschen mit dem Erreichen ihres 16. Lebensjahres einen Ehepartner von der Regierung zugewiesen bekommen. Dadurch müssen sich die Menschen nicht selbst bemühen, den idealen Partner zu finden und akzeptieren dieses Vorgehen auch.

Der 15-jährige Yukari Nejima lebt in einer kleinen Ecke des Landes und scheint nicht wirklich mit seinem Leben zurechtzukommen. Sowohl seine akademischen, als auch seine sportlichen Leistungen liegen unter dem Durchschnitt. Sein Herz brennt jedoch voller Leidenschaft. Doch was wird ihm, in einer Welt in der Liebe verboten ist, widerfahren, wenn er sich verliebt?
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Anime Rezensionen

Avatar: Aodhan
V.I.P.
#1
Im ersten Moment klingt die Ausgangslage etwas seltsam, halb nach 1984, halb nach etwas ziemlich Unglaubwürdigem, aber die Autorin der Vorlage hat sich schon einige Gedanken über das System gemacht und es drängt sich auch gar nicht so sehr auf, denn eigentlich ist Koi to Uso ja eine ganz normale Liebesgeschichte über einen Jungen, der zwischen zwei Mädchen steht. Um genau zu sein steht er sogar zwischen drei der Figuren, aber von einer weiß er nichts. Die Art, wie der Anime erzählt wird, ist für mich eine seiner größten Stärken. Obwohl die Serie sich natürlich eher an Männer richtet, hatte ich beim Schauen das Gefühl, gerade Shoujo zu sehen. Die Figuren haben mir auch gefallen. Yukari ist zwar ziemlich unsicher und unbeholfen, aber nie so sehr, dass er dabei unsympathisch erscheint und Misaki und Ririna sind sowieso sympathisch. Nisaka, der Freund des Helden, auch. Besonders bemerkenswert ist noch, dass im Anime eine homosexuelle Nebenfigur auftaucht, die ernst genommen wird und nicht wie sonst üblich eher in Richtung Karikatur geht.
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Avatar: FearGarden#2
Als ein großer Fan des Mangas war die Nachricht, dass “Koi to Uso” einen Anime bekommt, für mich eine der schönsten Neuigkeiten überhaupt. Seit etwa April fieberte ich dem Start im Juli entgegen, und meine Erwartungen wurden noch erhöht, als der prestigereiche Seiyuu-Cast enthüllt wurde. Letzten Endes, nachdem ich nun alle Folgen gesehen habe, muss ich sagen, dass der Anime zweifellos gut ist. Allerdings gibt es auch Punkte, die mich stören, und auf die ich am Ende eingehen werde.

Zur Story:
Um sinkende Geburtsraten zu bekämpfen, setzte sich im Japan der Zukunft das so genannte „Yukari Gesetz“ durch. Mittels diesem wird jedem Teenager ab seinem oder ihrem 16. Geburtstag ein Partner zur Eheschließung zugeteilt. Wer sich gegen diesen Entschluss sträubt oder neben seinem zugewiesenen Heiratspartner noch andere Liebschaften unterhält, muss mit schwerwiegenden Konsequenzen rechnen.
In diesem Szenario lebt der Protagonist Yukari Nejima, der seit seiner Grundschulzeit in ein Mädchen namens Misaki Takasaki verliebt ist. Kurz vor seinem 16. Geburtstag trifft er sich mit ihr und gesteht seine Liebe. Misaki erwidert seine Gefühle, jedoch werden die beiden kurz darauf von zwei Angestellten der Regierung gestört. Diese sind gekommen, um Yukari noch die Mitteilung über seine zukünftige Heiratspartnerin zu überbringen. Unglücklicherweise handelt es sich bei seiner zukünftigen Frau nicht um Misaki, sondern um ein ihm unbekanntes Mädchen namens Lilina Sanada. Somit gerät Yukari in ein Liebesdreieck, in dem er mehr und mehr Gefühle für beide Mädchen entwickelt, sich am Ende aber für eine entscheiden muss.
 
Eine Sache, die ich sehr positiv im Vergleich zum Manga fand, war die Charakterentwicklung.
Jede der vier Hauptpersonen (Yukari, Misaki, Lilina und Yukaris Freund Yousuke Nisaka) bekommt ausreichend Freiraum sich charakterlich zu entfalten. Yukari, der am Anfang mehrmals seine Gefühle verleugnet, bemerkt nach und nach, wie viel ihm beide Mädchen wichtig sind und dass er keine von beiden verletzen will. Lilina entwickelt sich vom etwas schüchternen Tsundere-Typ zu einem Mädchen, dem das Wohl ihrer Freunde (vor allem Misaki) sehr am Herzen liegt und bereit ist dafür Opfer zu erbringen. Yousuke, der am Anfang sehr verschlossen, cool und mysteriös erscheint, offenbart bereits in den ersten Folgen etwas, was ihn im Nachhinein sehr verletzlich wirken lässt. Bei Misaki zeigt sich, dass hinter ihrem immer fröhlichen Lächeln nicht alles eitel Sonnenschein ist, sondern, dass auch sie unter den Ereignissen leidet, egal wie sehr sie es versucht zu verstecken.
Im Manga entwickeln sich die Charaktere zwar auch weiter, aber im Anime ist diese Entwicklung dank der hervorragenden Arbeit durch die Seiyuus noch mal eine Spur greifbarer. Freude, Trauer, Resignation, Wut – egal welches Gefühl, es wird in den jeweiligen Situationen wunderbar herübergebracht. Dazu trägt auch der Soundtrack bei, der die Gefühle in den jeweiligen Szenen nochmals unterstreicht. (Vor allem ist mir da das Stück „Confession“ in Erinnerung geblieben.) Somit ist es quasi unmöglich als Zuschauer nicht zumindest ein wenig mit den Figuren mitzufühlen.

Ein Punkt, der mir negativ auffiel, waren etwaige Logikfehler, die auch im Manga auftauchten und die der Anime nicht im Entferntesten ausbesserte.
Um ein Beispiel zu nennen – die oben erwähnten Regierungsangestellten kreuzen noch mal Yukaris Weg, als sie zum ihm nach Hause kommen und sich nach dem Fortschritt mit seiner Partnerin erkundigen. Kurz darauf fragen sie ihn, ob er wüsste wo sich Misaki Takasakis Zuhause befinden würde. Was ich mich da frage - müssten sie als Regierungsangestellte das nicht selbst wissen? Es muss doch ein Archiv geben, in dem sie Misakis Adresse problemlos vorher hätten nachschlagen können. Außerdem – woher wussten sie, dass Yukari Misaki kennt und ihnen weiterhelfen könnte? Ihre Frage setzt ja dieses Wissen voraus. Nun kann man zwar sagen, dass Yukari und Misaki seit ihrer Grundschulzeit zusammen in einer Klasse waren, dazu noch relativ nah beieinander wohnen, und dass diese Daten der Regierung und damit ihren Angestellten vorliegen. Allerdings bedeutet das noch lange nicht, dass man groß etwas miteinander zu tun hat, so dass man zum Beispiel den Wohnort der anderen Person kennen würde. Somit empfinde ich es als relativ unprofessionell, Klienten nach x-beliebigen Personen in meinem Umfeld zu befragen, mit denen ich eventuell gar keine so enge Beziehung führe.

Außerdem fällt es mir negativ auf, dass der Punkt „Homosexualität“ nicht weitergehend behandelt wird. Zwar gibt es einen homosexuellen Charakter in der Serie, darüber hinaus wird das Thema aber nicht weiter angeschnitten. Das ist für mich ein wenig unlogisch, da es sicherlich noch weitere Fälle von Homosexualität geben muss, Yukari-Gesetz hin oder her. Ich hätte gerne mehr über die Konsequenzen davon erfahren, z.B. ob es dann eine andere Behandlung seitens der Regierung gibt als bei normalen Teenagern. Fairerweise muss man aber sagen, dass selbst der Manga dieses Thema noch nicht weiter ausgeführt hat. Deswegen hege ich Hoffnungen, dass in einer eventuellen zweiten Staffel näher darauf eingegangen wird.

Zum Schluss bleibt mir nur noch zu sagen, dass ich diesen Anime trotz seiner Schwächen jedem weiterempfehlen würde. Die Geschichte ist nah genug an der Realität dran, so dass man sich mit ihr und den Charakteren identifizieren kann. Zu Letzterem trägt auch die sehr gute japanische Synchronisation und der stimmungsvolle OST bei. Wenn sie nun noch eine zweite Staffel herausbringen und in dieser die von mir genannten Schwächen ausbessern, bin ich als Fan wunschlos glücklich.
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Avatar: ThRex#3
  • Handlung
  • Animation
  • Charaktere
  • Musik
  • Erotik
Die Story dieses Anime ist ordentlich durchdacht und garnichtmal so realitätsfern wie manche glauben mögen, gerade im asiatischen Raum, in dem Heirats- und Paarvermittlung etwas alltägliches ist. Wem das zu futuristisch anmutet, dem empfehle ich sich mit den Geflogenheiten in asiatischen Ländern vertraut zumachen und, was viel wichtiger ist, mit der Mentalität derMenschen dort, die dieses Thema wohl am meisten betrifft.

Zur Story:
Wie bereits oben erwähnt, gut durchdacht, gut dargestellt und mit Sensiblität für das Thema, die Ängste und Zweifel die die Protagonisten beschäftigen, herüber gebracht. Die Story läd dazu ein darüber nachzudenken wie es einem denn selbst in dieser Situation gehen würde. Mir persönlich ging es garnicht schnell genug um die nächste Folge schauen zukönnen. Die 4 Hauptchars agieren natürlich und offenbaren den inneren Konflikt in dem sie stehen sehr anschaulich.

Zur Aufmachung/Technik:
Der Anime ist gut gearbeitet, ich weiss die grossen Augen sind gewöhnungsbedürftig, aber gerade sie haben in diesem Thema eine besondere Aussage. Sie sind wie Spiegel die die für das Alter typische, Unsicherheit noch betohnt. Hintergründe bestechen durch Detailtreue und "Handwerkskunst". Zeichnerisch klar umrissen und keineswegs überzogen dargestellt, wie in vielen Anime's.

Das Fazit:
Ich kann diesen Anime voll empfehlen und warte gespannt ob es denn nicht eine Fortsetzung geben wird. Offen genug ist das Ende ja dafür
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Avatar: svwfan3#4
Also wann man sich das Szenario so durchliest, denkt man erst, das dies frisch ist und neu erscheint. Im gleichen Moment realisiert man aber auch, dass die Welt, in der dieser Anime spielt, eigentlich sehr unrealistisch ist. Die Regierung wählt für jeden Jugendlichen ab den 16. Lebensjahr einen Heiratspartner aus. Damit soll der zurückgehende Geburtenrate ingegenkommen. Soweit so gut, aber nach so vielen Jahren, müssen doch einige Japaner sich doch beschwert haben, denn niemand kann besser den Partner wählen als man selbst. Und das dies über die Jahre beschwerdefrei hingenommen wurden zu seinen scheint klingt absurd. Aber das ist ein Anime, also sollte das nicht so ins Gewicht fallen.

Im Prinzip erzählt "Koi To Uso" eine Dreiecksbeziehung zwischen Yukari und den beiden Mädchen Misaki und Ririna. Yukari liebt Misaki schon seit der Grundschule und kurz vor seinem 16. Geburtstag lässt er es ihr wissen, was für ihn wie ein Wunder sich anfühlte, da sie das Gleiche für ihn fühlt. Pünktlich zu seinem 16. Geburtstag kommt die Mitteilung, dass das zweite Mädchen in Bunde, Ririna, seine von der Regierung gewählte künftige Frau. Nun steht er da zwischen 2 Mädels und kann sich nicht für die eine der Beiden festlegen, wobei man als Zuschauer genug Stoff in die Hand bekommt, seine Hilflosigkeit zu verstehen. Ich finde selber, dass beide Damen berechtigt sind, seine künftige Frau zu werden. Mehr von der Story gebe ich nicht wieder, das würde zu Spoilern führen.

MIr waren alle drei Hauptcharakter sympatisch, vor allem Ririna konnte ich sehr gut leiden, aber auch der Freund des Protagonisten passt gut in die Serie hinein und gab der Serie sogar noch einen anderen kleinen Unterbau, der nicht weiter gespannt wurden ist. Neben einem guten Opening und Ending gefiel mir auch das Grafische im Anime. Die Hintergründe sind toll gezeichnet und diese großen Augen, welche nicht jedermanns Sache sein wird, störte mich auch weniger (habe alle Key-Werke gesehen).

Wem diese unrealistische Welt nichts ausmacht und vor allem einer netten Erzählweise (sowohl für Jungs als für Mädchen) nicht abgeneigt ist, dem würde ich diesen Anime zum Reinschauen empfehlen.
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Titel

  • Japanisch Koi to Uso
    恋と嘘
    Status: Abgeschlossen
    Veröffentlicht: 04.07.2017 ‑ 19.09.2017
  • Englisch Love and Lies
    Status: Abgeschlossen
    Veröffentlicht: 03.07.2017 ‑ 18.09.2017
  • Deutsch Love and Lies
    Status: Abgeschlossen
    Veröffentlicht: 03.07.2017 ‑ 18.09.2017
    Publisher: Nipponart GmbH

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