Lu Over The Wall (Anime)Yoake Tsugeru Lu no Uta / 夜明け告げるルーのうた

  • TypFilm
  • Episoden1 (~)
  • Veröffentlicht19. Mai 2017
  • Hauptgenres-
  • HerkunftJapan
  • Adaptiert vonOriginalwerk
  • Zielgruppe-

Anime Beschreibung

Anime: Lu Over The Wall
© ルー製作委員会
Mit seinem Vater zieht Kai von Tokyo nach Hinashi, einer rückläufigen Fischerstadt, um nach der Scheidung seiner Eltern bei seinem Großvater zu leben. Kai selbst ist jedoch nicht in der Lage, seine komplexen Gefühle über seine Eltern in Worte zu fassen und so verbringt er seine Mittelschulzeit in Einsamkeit und hat nur Freude daran, seine eigens komponierten Musikstücke im Internet hochzuladen. Als er eines Tages von seinen Klassenkameraden Kunio und Yuuho eingeladen wird, bei ihrer Band mitzumachen, stimmt er widerwillig zu. Als sie sich auf die Meerjungfrauen-Insel begeben, um dort zu proben, treffen sie dabei auf eine Meerjungfrau namens Lu. Lus fröhliches Singen und Tanzen zeigen bei Kai eine besondere Wirkung und er beginnt seine Gefühle offen zu zeigen. Der nächste Schicksalsschlag lässt allerdings nicht lange auf sich warten und Kai sieht sich mit einer neuen Herausforderung konfrontiert.
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Anime Rezensionen

Avatar: Gelonidres
Freischalter
#1
Ich bin ein großer Fan von Masaaki Yuasa, dem Regisseur dieses Filmes. Besonders seine Art der Animation und Inszenierung hat es mir angetan. Oft werden sie als abgedreht bezeichnet, auf mich wirken sie aber ausdrucksstärker als die meisten herkömmlichen Stile, also emotionsvoller und energiegeladener. Auch in diesem Film gibt es einige Szenen, in denen das zum Vorschein kommt, und auf der Kinoleinwand wirkt das nochmal eine Ecke eindrucksvoller.

Die Story des Films ist allerdings um einiges bodenständiger, vor allem im Vergleich zu Yuasas früherem Film Mind Game. Fantastisch ist eine Geschichte um Musikliebhaber-Meerjungfrauen natürlich schon, aber was Handlungsverlauf und Charaktere des Films angeht kommt es zu keinen Wendungen, die ich vorher nicht so oder so ähnlich erwartet hätte. Nur der Romantik-Part wirkte untypisch, aber auch deplatziert; den hätte man sich echt sparen können. Letzten Endes ist Lu Over The Wall aber ein Familenfilm.

Besonders zu Gute halten will ich dem Film noch seinen Einsatz von Musik zur Szenenuntermalung. Das kann Yuasa ohnehin gut und weil die Hauptcharaktere Musiker sind, bietet sich das auch an. Besonders in den letzten Szenen kommt das zur Geltung. Das Finale ist sowieso super inszeniert, wird aber leider etwas abrupt beendet.

Die meisten Trailer vermitteln in meinen Augen ein falsches Bild vom Film. Darin sieht es eher nach einem schrillen Kinder-Tanzfilm aus, das ist aber nicht der Fall. Davon sollte man sich also nicht abschrecken lassen.

Fazit: Ein Familienfilm mit Yuasa-Inszenierung. Fans von dieser werden nicht enttäuscht.
Beitrag wurde zuletzt am 26.09.2018 um 21:35 geändert.
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Avatar: Rabiator
V.I.P.
#2
Jede Serie geht einmal zu Ende - so auch die, dass ich noch nie in meinem Leben in einem Gewinnspiel etwas gewonnen hatte. AniSearch sei Dank durften meine Tochter und ich gestern der Deutschland-Premiere dieses Filmes im Rahmen der Kazé Anime Nights beiwohnen.

Mein erster Eindruck ist der, dass man diesen Film nicht unbedingt erst abends um 20.00 Uhr hätte zeigen müssen. Das Zielpublikum ist zwar offensichtlich die ganze Familie, angesprochen werden aber aus meiner Sicht hauptsächlich Kinder und Jugendliche. Das heißt jetzt nicht, dass nicht auch Erwachsene Spaß dran haben und gut unterhalten werden können, aber die Komplexität der Geschichte reicht nicht ganz an die anderer Werke Masaaki Yuasas heran. Auch optisch machen die Szenerien und Personendarstellungen insgesamt einen aufgeräumteren Eindruck, als man es von Serien wie Kaiba und Yojouhan Shinwa Taikei, oder Filmen wie Mind Game gewohnt ist.

Im Ergebnis hat man manchmal das Gefühl, einer Mischung aus Disney- und Ghibli-Film zuzuschauen, aus dem aber trotzdem immer wieder auch Yuasa-typische Schnuten, Perspektiv­verzerrungen und Animationen herausschimmern. Das gilt so ähnlich auch für den Plot der Geschichte, der zwar häufig einem vorhersehbaren Muster folgt, aber an einigen Stellen abgefahren surreale Schleifen einlegt und immer dann auch bestens unterhält.

Seine insgesamt positive Wirkung verdankt der Film nicht nur einem fast durchgehend sympa­thischen Cast, bei dem die Antagonisten aus dem gleichen Dorf kommen wie unsere Helden, und von denen wirklich jeder einen guten Grund für sein Handeln hat. Auch die Gesamtheit der Geschichten rund um die beiden seit Ewigkeiten verfeindeten Lager von Menschen und Meerjungfrauen spielt da eine gute Rolle – und die kleine Protagonistin aus dem Meer, deren Niedlichkeitsattacken mich mehr als einmal an die kleine EoTo aus der 13. Folge von Darling in the Franxx erinnert haben.

An einigen wenigen Stellen wurde mir das Ganze zu süß und zu einfach – aber deswegen hatte ich am Anfang auch geschrieben, dass der Film wahrscheinlich eher Kinder und ewig Junggebliebene anspricht. Meiner Tochter hat er nämlich hervorragend gefallen – und zwar ohne Einschränkungen.
Beitrag wurde zuletzt am 27.09.2018 um 01:02 geändert.
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Avatar: Asane#3
Vorweg: Das folgende ist eigentlich keine Rezension, sondern ein etwas ausgeuferter Ersteindruck. Denn das ist
wieder so ein Werk, wo keinen wirkliche Idee habe, wie ich das werten und das Gewertete gewichten soll.

Dieser Film vereinigt Elemente von Drama, Romanze, Musical à la Disney und Comedy zu einer Art Familienfilm mit für Yuasa-Verhältnisse klarer Linie und weniger schrulligem Stil als erwartet. Über das handelnde Personal ist zu sagen, dass durchaus bekannte und vertraute Charaktertypen eingesetzt werden, die aber auch ihre Eigenheiten und Marotten haben und nicht durchweg plan und durchschaubar skizziert sind, auch was ihre Beziehungen untereinander angeht. Vor allem generationenübergreifend.

Und damit kommt das erste Problem: nämlich wenn das Charakterdrama schlagartig von Comedy- und Slapstick-Einlagen abgelöst wird. Meiner Auffassung nach konterkariert dies den bisher geleisteten Aufbau des Drama-Teils. Nicht der Umstand allein, dass hier eine Art Bruch stattfindet, sondern wie das realisiert wird. Das gilt entsprechend auch für die Musical-ähnlichen Abschnitte: die kratzen nämlich ganz enorm an der Glaubwürdigkeit der Charaktere wie der Stringenz der Handlung - worin ich das zweite große Problem des Films sehe. Wenn nämlich das (quasi seit Generationen überlieferte) Grundgefühl der Bedrohung und vielleicht auch der Rache sich durch den Einsatz von Musik und einer tanzenden Meerjungfrau in Nichts aufgelöst wird und alles ist in Butter und alle haben sich am Ende furchtbar lieb, als ob nie nix gewesen wäre.

Und da liegt (paradoxerweise?) auch eine Stärke von Yuasas Werk: wo geht die Storyentwicklung definitiv gegen <facepalm> und wo beginnt die Parodie? Denn dieser Film hat sehr wohl auch seine parodostischen Seiten. Die kann man am Finale erkennen, wo alles - sichtlich gegen Erwartung und Vernunft - sich in einem überinszenierten Happy End à la Hollywood auflöst,
(der Opa und die Alte gelangen zu ihren verschollen oder verblichen geglaubten Liebsten, gelten fortan nicht mehr als menschlich, weswegen sie auch ihren Platz im Hausschrein erhalten)
das aber auch größere Teile der bisherigen Entwicklung gewissermaßen leugnet, mindestens aber völlig anders gewichtet.

Beispielsweise wenn man einerseits teils enormen Respekt, teils höllischen Bammel vor den Meerjungfrauen und deren magischen Kräften hat und andererseits ohne mit der Wimper zu zucken das Erscheinen dieser Wesen hinnimmt und sich kaum einer ernsthaft wundert oder sich fürchtet, wenn der Papa von Lu ins Dorf stapft.
Das sind dann in der Regel jene Übergänge vom Dramafilm zu Comedy und Slapstick, wo ich ein gewisses Unwohlsein verspüre.
Wiederum "andererseits": gerade hier offenbart Yuasa seine absolut bezaubernde parodistische Ader. Wenn sich beispielsweise der Haifisch-Papa als eine Art Unterwasser-Totoro entpuppt (gerade in Haltung und Gebaren), oder diese schöne ironische Brechung, quasi über zwei Ebenen hinweg, beim Wettschwimmen, als Lu ihren geliebten Kai etwas entgegen den sportlichen Regeln unterstützt. Musikalisch untermalt wird diese Szene von Wagners "Walkürenritt" - in Erinnerung an die über Meereswellen und -fische hinweg springende Ponyo, wo Joe Hisaishi ebenfalls auf den "Walkürenritt" zurückgreift (allerdings in einer ziemlich genialen Paraphrase), einzig aus dem Grund, weil Ponyo von ihrem Vater "Brünhilde" genannt worden ist.

Und natürlich mag man auch die Sache mit dem Vergnügungspark unter diesem Gesichtspunkt sehen; es ist sogar ziemlich naheliegend angesichts der "Gemeindeversammlung" und der dort geführten Argumentation. Eine Konstellation, die in fast jedem amerikanischen Katastrophenfilm auftaucht, wenn es darum geht, gesellschaftliche Mißstände und persönliche Egozentrik einzelner Meinungsführer bloßzustellen.

Und noch eins sticht positiv hervor: der Humor, abseits der Comedy-Passagen, wirkt nie aufgepfropft, ergibt sich fast immer aus der jeweiligen Situation. Mag sein, dass es auch deshalb nicht übertrieben oder aufgesetzt wirkt, weil Yuasas eigentümlicher Stil dem entgegensteht. (Eigentümlich sind übrigens auch andere Details - wie z.B. die visuelle Gestaltung der Rückblenden, bei denen auf Outlines verzichtet wird. Oder das Charakterdesign von Kai. Er erinnert doch stark an den Protagonisten aus Yojouhan Shinwa Taikei resp. Yoru wa Mijikashi Aruke yo Otome - übrigens aus dem gleichen Jahr.)

Zu guter Letzt - hat denn der Film auch eine Message?
Na, und ob. Ist schließlich ein Familienfilm. Eigentlich hat er - in meinen Augen - gleich zwei dicke Botschaften an sein Publikum.
Zum einen: gebt euch nicht euren Vorurteilen hin!
Zum anderen das, was auf dem Plakat zu lesen steht: 君の"好き"は僕を変える
Etwas frei(!) übersetzt: Dein "ich mag dich" hat mich verändert.

So. Jetzt weiß ich aber immer noch nicht, was ich von dem Film halten soll -

[Edit: Fehler entstehen nicht durch Tippen, sondern durchs Absenden]
Beitrag wurde zuletzt am 16.04.2019 um 16:32 geändert.
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