Made in Abyss (Anime)メイドインアビス

  • TypTV-Serie
  • Episoden13 (~)
  • Veröffentlicht07. Jul 2017
  • HauptgenresAbenteuer
  • HerkunftJapan
  • Adaptiert vonManga
  • ZielgruppeMännlich

Anime Beschreibung

Anime: Made in Abyss
© 2017 メイドインアビス/Kinema Citrus
Made in Abyss handelt von einem unterirdischen Höhlensystem namens Abyss, das der letzte weitgehend unerforschte Ort auf dieser Welt ist. Niemand weiß, wie tief diese gigantische Erdgrube reicht, die von allerhand eigenartigen Kreaturen bewohnt wird und in denen man immer wieder mysteriöse Reliquien findet, deren Zweck dem heutigen Menschen noch unerschlossen sind. Viele Generationen von tapferen Abenteurern hat es schon in die Tiefen des Abyss verschlagen, doch kehrten viele von dort niemals zurück.

In Orth, einer Stadt am Rande des Abyss, lebt das kleine Waisenmädchen Riko, die davon träumt, genauso wie ihre Mutter einmal eine große Höhlenforscherin zu werden und den Geheimnissen der Höhlen auf die Spur zu kommen. Eines Tages wird sie auf einem Forschungsausflug von einem geheimnisvollen, kleinen Jungen gerettet, der sich schließlich als Roboter herausstellt und sie von nun an auf ihren Abenteuern begleitet und ihr tatkräftig zur Seite steht.
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Anime Rezensionen

Avatar: Pilop
V.I.P.
#1
Made in Abyss hätte das Zeug gehabt sich an die Spitze der Abenteuer-Anime zu setzen, wäre da nicht eine grundlegende Schwäche im Setting, die auch zu ein paar fragwürdigen Szenen führt. Aber auch so ist daraus eine der besten Serien dieses Genre geworden, die durch hohe Produktionsqualität glänzt und immer wieder auch emotional mitreißend ist.
 
Was hätte aus dieser Serie werden könne, wären die Protagonisten nur keine Kinder? Diese Frage kann hier schnell aufkommen. Mit dem unergründlichen Abyss und seinen Gefahren hat man ein 1A-Abenteuer-Setting und was Optik und Inszenierung betrifft bewegt sich die Serie meistens im Spitzenbereich. Aber die Protagonisten sind eben Kinder und während derlei junge Helden an sich noch kein Problem sind, spießen sie sich doch stark mit der hier erzählten Handlung. Es ist schon befremdlich, dass keiner der Erwachsenen der Serie so wirklich etwas dabei findet, dass sich zwei Kinder auf eine de facto Selbstmordmission an einen Ort begeben, der eigentlich schon nicht mehr nur als lebensgefährlich, sondern als Reise mit ausgeschlossener Wiederkehr zu beschreiben ist. Und noch befremdlicher bzw. auch schlicht mehr als fragwürdig ist es, dass man trotz der jungen Protagonisten nicht vor Fan- und Fetisch-Service zurückschreckt. Beides lastet leider doch auf der Geschichte, wenn sich etwa Riko trotz Wissens über die Lebensgefahr im Abyss völlig blauäugig verhält und man sich wirklich fragt, was zur Hölle sie mit dieser Einstellung eigentlich an einem derartigen Ort macht. In der Folge fällt es relativ leicht sich vorzustellen, wie diese Serie mit erwachsenen Protagonisten besser funktioniert hätte, besonders da auch die meisten emotionalen Szenen wohl nicht wirklich weniger Effekt gehabt hätten, wären sie von älteren Figuren durchlebt worden. Der Abyss, seine Grausamkeiten und die Glücksmomente gemeinsam durchlebter Gefahren sind in ihrer Wirkung doch eher altersunabhängig.
 
Dass ich jetzt so ausführlich diese Schwächen der Serie bespreche, darf man in diesem Fall aber ruhig als eine Art Wehmut über vergebenes Potential verstehen. Wie in der Einleitung schon steht, zählt sie für mich trotzdem zu den besten ihres Genre und meine Bewertung zeigt das ja auch. Aber es ist ihr eben dieses Problem inhärent, dass hier eigentlich zwei verschiedenartige Serien zusammengemischt wurden. Die eine ist eine Kinder-Abenteuerserie, wie sie es etwa der Einstieg darstellt und die andere ist eine Abenteuerserie, die vom Überleben in phantastischen Welten voller tödlicher Monster und brutaler Menschen handelt, was klar etwas für ältere Protagonisten gewesen wäre. Uns so wird man hier eben einige Male ziemlich kalt erwischt, wenn auf freundliches Geplänkel zwischen Riko und Reg plötzlich Szenen folgen, in denen sie ums Überleben kämpfen und Schlimmeres. Zwar verfehlt die Serie weder in ihren positiven, noch in ihren dramatischen Szenen ihre Wirkung auf den Zuschauer – was zweifellos eine ihrer größten Stärken ist – aber so ganz rund fühlt sich dieses Wechselbad der Gefühle hier dann doch nicht an. Dass man vereinzelt in der Darstellung gerade brutaler Szenen auch schon übers Ziel hinausschießt, hilft dann auch wenig. Deshalb bleibt es hier auch „nur“ bei einer gut unterhaltenden, immer wieder auch mitreißenden Serie, deren Produktionsqualität in Optik und Animation positiv hervorsticht, die sich aber eine echte Spitzenwertung durch den Widerspruch im Setting für mich schon von Grund auf verbaut.
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Avatar: Lebbo
V.I.P.
#2
Eine fantastische Reise in den Abgrund

Dass „Made in Abyss“ das Must-See der Sommersaison 2017 werden wird, war schon nach der ersten Episode kein großes Geheimnis mehr. Auch ich war sehr gespannt auf die 13 Folgen und wurde überaus positiv überrascht. Das lag insbesondere an zwei Dingen, die diesen Anime aus der Masse an Titeln hervorstechen lässt…


Die Präsentation dieses Animes ist eine absolute Ausnahmeerscheinung und in den letzten Jahren gibt es hier kaum Vergleichbares. Man taucht in eine fantastische Welt ab und diese fast schon Ghibli-esque Umgebung lässt den Zuschauer dann nicht mehr los. Gut gefallen hat mir, dass ich auf dieser Reise doch auch immer wieder wechselnde Flora und Fauna  – je nach Stimmung und Fortschritt der Reise – bestaunen durfte. Auch der Soundtrack war durchaus abwechslungsreich und er wurde immer zur richtigen Zeit an den passenden Stellen eingesetzt. Das Zusammenspiel dieser beiden Säulen ist eine große – vielleicht sogar die größte – Stärke von Made in Abyss und man merkt recht schnell, welch außergewöhnlich hohes Niveau man hier geboten bekommt.

Was mir bei Made in Abyss aber in besonderem Maße im Gedächtnis bleiben wird: Es fühlte sich wie eine Reise ins Unbekannte an. Ähnlich wie die Charaktere im Anime wusste ich nie, was mich erwarten würde. Ist das Wesen, auf das unsere Helden nun treffen, friedlich gesinnt oder stellt es eine Gefahr da? Welche weiteren Rückschläge müssen sie noch hinter sich lassen und welche fantastischen Begegnungen werden noch kommen? Dass sich die Atmosphäre von einem auf den nächsten Moment ändern konnte und dass auch die Bedrohung immer mehr wuchs, ließ mich noch mehr mitfiebern. Zu meinem Erstaunen schlug es auch immer wieder ins Extreme um: Von sehr leichtherzigen Episoden bis hin zu Verzweiflung und tiefster Finsternis mit einem Übermaß an Gewalt. Teilweise war es auch so düster, dass man sich fragt, ob Kinder für solch ein Setting die geeignete Wahl sind. Mich hat es weniger gestört, da mir die Verbindung der beiden Hauptcharaktere und auch deren Entwicklung sehr gut gefallen haben.  

Fazit
Ich liebe solche Anime, die einen auf eine längere Abenteuerreise mitnehmen. Man weiß genau, dass es einen fixen Startpunkt und ein klares Ende gibt. Man hat den Blick immer auf dieses eine Ziel gerichtet und man freut sich darüber, wenn die nächste Etappe – trotz der vielen Hindernisse und Umwege – geschafft wurde. Umso toller ist es, dass bei Made in Abyss dieser Weg eben voller Überraschungen steckt. Insgesamt also ein sehr stimmiges Bild und eine Reise, die noch nicht zu Ende ist…hoffentlich.
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Avatar: moyashi#3
Eine kleine Insel mitten im Meer. Ein gigantischer Abgrund. Versteinerte und verschüttete Relikte alter Zivilisationen, seltsame Flora und Fauna und die Frage, was am Ende der Reise wartet. Auf dem Weg warten unzählige Gefahren. Doch egal, was passiert, am Ende überwiegt die Faszination, die die Menschen immer wieder und immer weiter nach unten treibt, um die Geheimnisse des Abgrunds zu lüften.

Gerade diese Faszination weiß Made in Abyss wunderbar einzufangen. Dies ist natürlich zum einen dem Autor der Manga-Vorlage zuzuschreiben. Wenn es jedoch um die Anime-Umsetzung seiner fantastischen Landschaften und Biotope geht, sticht aus der Staff-Liste vor allem Masuyama Osamu heraus. Ein kurzes Durchgehen der Werke, an denen er als Künstler beteiligt war, reicht bereits aus, um dem Leser ein zustimmendes Nicken zu entlocken. Darunter befinden sich weltweit bekannte und bildgewaltige Produktionen, allen voran Ghibli-Filme wie "Chihiros Reise ins Zauberland" oder "Das wandelnde Schloss", aber auch Makoto-Shinkai-Streifen wie "Children who chase lost Stars" oder jüngst "Your Name"/"Kimi no na wa".

Angesichts dessen ist es nicht weiter verwunderlich, wenn Made in Abyss vor allem bei der Präsentation seines Settings punktet. Allein der Anblick der Umgebung, durch die sich die Figuren bewegen, reicht aus, um den Zuschauer in die Welt der Serie zu entführen. Die interessante und kreative Fauna, die im Abgrund anzufinden ist sowie das Vorhandensein einer Karte, an der sich auch die Protagonisten orientieren, tun das Übrige. Vor allem letztere sollte nicht unterschätzt werden: Durch sie wird man bereits zu Beginn des Anime über den Aufbau des mysteriösen Abgrunds informiert, bekommt aber zunächst nur vergleichsweise vage Informationen geliefert. Doch während die Protagonisten ihr Abenteuer erleben, kann man parallel ihren Weg auf der Karte nachzeichnen, sich immer vergegenwärtigen, wo sie sich gerade befinden und was alles noch auf sie wartet. Durch das Zusammenspiel von fantastischer Optik und Abenteuer-Feeling wird es fast unmöglich, Made in Abyss den Rücken zu kehren, wenn man erst einmal damit angefangen hat - selbst wenn die Story manchmal holpert.

Natürlich hat auch dieser Anime seine Probleme. Hauptsächlich stehen diese mit dem Alter der Hauptfiguren in Verbindung: Riko und ihr Roboterfreund Reg sind ungefähr 12 Jahre alt, was den Zuschauer immer wieder an der Sinnhaftigkeit und Umsetzbarkeit ihres Vorhabens sowie der inneren Logik der Handlung zweifeln lässt. Der Autor hat diese Unstimmigkeiten teils selbst erkannt und versucht, sie hier und da zu flicken. Letztendlich bleibt aber die Frage, ob Made in Abyss mit etwas älteren Figuren nicht genau so gut oder sogar besser funktioniert hätte (das Setting würde es auf jeden Fall hergeben). Diese Frage ist zum einen aufgrund des zum Ende hin deutlich düsterer werdenden Tons relevant, aber auch im Hinblick auf die oft ziemlich freizügige Darstellung der Körper der Protagonisten, die bei einigen Zuschauern für ein gewisses Grundunbehagen sorgen kann. Andererseits kann auch nicht abgestritten werden, dass es gerade diesem Umstand und dem etwas eigenwilligen Zeichenstil des Manga-Autors geschuldet ist, dass Made in Abyss noch weiter aus der Masse der Anime-Produktionen heraussticht. Die Umsetzung lässt sich also durchaus kontrovers diskutieren, ist aber - zumindest im bisherigen Anime, der endet, bevor sich die Figuren wirklich in die tiefsten Tiefen wagen - zu keiner Zeit eindeutig misslungen oder schlecht. Was den Zuschauer an der einen Stelle mit den Augen rollen oder die Stirn runzelt lässt, wird an anderer Stelle durch die positiven Aspekte wieder wettgemacht.

tl;dr: Made in Abyss ist ein Anime, der vor allem Fans von Fantasy- und Abenteuer-Geschichten so magisch wie der im Titel genannte Abgrund anzieht. Er bleibt nicht ohne Schwächen v.a. im Hinblick auf Handlung, (Neben)figuren und Inszenierung, am Ende überwiegen jedoch die positiven Aspekte. Eine Empfehlung für jeden, der sich gerne in beeindruckenden Fantasie-Welten verliert.
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Avatar: Frostwolf#4
  • Handlung
  • Animation
  • Charaktere
  • Musik
Als ich zum ersten Mal von Made in Abyss las und das Bild daneben sah (Eine fröhliche Riko, mit einem fröhlichen Reg und Nanachi), hätte ich nie gedacht, in was für Abgründe (Und damit meine ich nicht den Abyss) man geführt wird.



Handlung
An sich kann man da nicht all zu viel sagen, ohne dass man spoilert. Klar ist, dass die Handlung sich um eben diesen Abgrund dreht und Riko gemeinsam mit Reg hinabsteigt. Am Anfang ist die Handlung noch relativ locker, obwohl es bereits erste Hinweise darauf gibt, wie es in der Tiefe wirklich abgeht. Made in Abyss wird in den späteren Folgen gnadenlos brutaler, auch wenn der Anime sich jetzt nicht daran festklammert ... Es ist einfach Teil der Welt und nimmt in den Folgen nicht Überhand. Die Handlungstiefe ist hervoragend, vor allem wenn man bedenkt, dass die Serie nur dreizehn, bzw vierzehn Folgen (Die letzte Folge geht circa 50 Minuten) hat. Sowas sieht man nicht all zu oft. Es wurde sich stur an den Manga gehalten.
Das einzige Manko das man anführen kann ist ... Made in Abyss ist kein abgeschlosser Anime.
Die Handlung endet an einem günstigen Punkt und am Ende bekommt man quasi sogar einen Ausblick auf das, was in einer weiteren Staffel kommen wird, aber ob und wann diese angekündigt wird, steht noch in den Sternen.

Animation und die Welt
Mehr als überdurchschnittlich gut. Die Welt wirkt lebendig, farbenfroh und sehr gut ausgearbeitet.

Musik
Die erste Folge hat mich vor allem durch den Anfang und Endingsong überzeugt, aber leider kamen diese Songs nur an wenigen Stellen zum Einsatz. Ansonsten ein solider Soundtrack, mit einem soliden Opening und einem Ending, wo man sich bei manchen Folgen fragt, wie man so dreist von "Wir sind in der Hölle" auf "Alles gut, alles toll" wechseln kann.

Charaktere (+ der Kritikpunkt, der den Thread von Made in Abyss in eine Diskussion verwandelt hat)
Riko und Reg als Hauptcharaktere wirken zu Anfang eher ... "Ob das eine gute Idee ist?", aber mit der Zeit gewöhnt man sich an beide und erkennt, dass mehr hinter der kindlichen Fassade steckt. An Ereignissen wird gehadert, auch wenn Riko manchmal lernresistent wirkt. Nanachi, die später hinzukommt, erweitert die Protagonisten für mich um den Charakter mit der größten Tiefe, weil sie so unfassbar viel durchgemacht hat.

Der Kritikpunkt hinter den Charakteren ist aber ... Der Fanservice, zumindest meiner Meinung nach. Im Gegenteil zum Manga zwar zensiert, aber hier und da denkt man sich schon ein wenig "Wieso nur?". Es ist zwar immer an Humor gekoppelt, so in der Art ... Riko ist ganz naiv unschuldig und Reg wird Rot im Gesicht, aber die meisten Szenen hätte man wahrscheinlich getrost weglassen können - Wobei man den Machern hier zuguhalten muss, dass sie sich eben nur an den Manga gehalten haben.


Fazit
Für mich ist Made in Abyss der beste Anime des Sommers 2017. Wer kein Problem damit hat, dass ein Anime, der relativ fröhlich beginnt, langsam brutaler wird und mit Szenen oder unter anderem einer ganzen Folge glänzt, in der man vom Bildschirm ein Stück abrügt, der sollte ihn sich auf jeden Fall einmal ansehen, denn die Welt in Made in Abyss wurde hervorragend in Szene gesetzt und die Geschichte dahinter ist alles andere als oberflächlich.
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Avatar: Thor87#5
Ich kann mich an dieser Stelle nur Pilop anschließen. Der Anime hat unfassbar viel Potential, wären die Protagonisten nur keine Kinder. Ich habe nichts gegen Kinder ansich, aber das große Problem, dass sich hier und in den meisten anderen Filmen und Serien darstellt in dem die Hauptcharaktere Kinder sind, ist der simple Umstand, dass die Charaktere einfach nichts wissen und nichts können. Sie müssen alles lernen, es muss ihnen alles erklärt werden und sie sind ständig auf Hilfe angewiesen. Außerdem treffen sie die ganze Zeit über Entscheidungen, die einfach nur dämlich sind. Prinzipiell ist das ja auch richtig so, denn sie sind ja nunmal Kinder und sollten auch entsprechend handeln und dazu gehören halt auch Fehler, die sie begehen. Das macht das Ansehen aber nicht besser.
Ein weiteres großes Problem bei Kindern ist, dass sie meist auf keine Backstory zurückgreifen können, die ihren Charakter erklärt und ihn abrundet. Schließlich haben sie ihr Abenteuer ja noch vor sich. Die ziemlich einzige Möglichkeit, wie man solche Charaktere doch noch interessant gestalten kann, ist indem man sie unglaublich nervig macht (siehe hier auch Naruto). Made in Abyss geht diesen Weg glücklicherweise nur bis zu einem gewissen Grad.
Was mich persönlich aber sehr gestört hat ist, dass der alleinige Umstand, dass die Protagonisten noch Kinder sind und somit im Vergleich zu den Erwachsenen nicht viel können, die Möglichkeiten der Autoren massiv eingeschränkt sind. Man kann die Charaktere nicht mit den größten Gefahren des Abyss konfrontieren, weil sie mit diesen niemals alleine fertig werden würden und ständig gerettet werden müssten, was auch so schon gut zu erkennen ist. Und das alles nur um eine größere Zuschauerschaft anzusprechen. Nur dadurch, dass sich der Anime vor allem an Kinder richtet, kann man die Charaktere keine schwerwiegenden Konsequenzen davon tragen lassen, weil das den Zuschauer vermutlich verstören würde.

Die Autoren haben sich mit dieser Entscheidung schlichtweg selbst limitiert und torpediert, wodurch sehr viel Potential leider auf der Strecke geblieben ist. Trotzdem bleibt das Setting des Anime fast schon übertrieben gut und er besitzt immer noch so viele kleine, schöne Ideen, dass die Serie völlig zurecht zu einen der Besten der letzten Jahre gezählt werden kann.
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Anime Kommentare

Avatar: RETROBOTER#1
Kurz & knapp, Ich habe den Anime gestern angesehen. Ich war anfangs etwas voreingenommen, da dieser teils zu kindlich Look nicht so meins ist. Aaaber als ich dann anfing die Serie zu schauen, merkte ich schnell das da mehr dahinter steckt. Angefangen von den echt schönen, mystischen Landschaften, dem großen Abenteuer Faktor und der guten Erzählung. Das beste am Anime fand ich das letzte Drittel, echt gut, emotional und die Chars wurden schroff, hart behandelt... kein schönes ding, trotz Niedlichkeit Optik, echt gut. Der Anime war für mich eine positive Erfahrung und ich hoffe auf mehr, potenzial ist definitiv vorhanden!
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Avatar: Ifosil#2
Was soll ich dazu sagen? Ein wahres Meisterwerk. Sollte jeder mal geschaut haben.
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Avatar: Aodhan
V.I.P.
#4
Ich hätte auch nichts dagegen, wenn sich der Anime um Ozens und Lyzas Abenteuer drehen würde.
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Avatar: Aodhan
V.I.P.
#5
@moyashi
Ja, so richtig kommt es nicht rüber, dass Riko die Denkerin ist, dafür ist sie zu ungestüm. Es wäre mMn besser gewesen, wenn beide sozusagen auf der gleichen Stufe stehen würden.
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