Alice & Zoroku (Anime)Alice to Zouroku / アリスと蔵六

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  • TypTV-Serie
  • Episoden12 (~)
  • Veröffentlicht02. Apr 2017
  • HauptgenresActionkomödie
  • HerkunftJapan
  • Adaptiert vonManga
  • ZielgruppeMännlich

Anime Informationen

Anime Beschreibung

Eine Gruppe von jungen Mädchen besitzt eine geheimnisvolle Kraft, die „Alices Traum“ genannt wird. Mit dieser Kraft können sie ihre Gedanken in die Realität umsetzen. Aufgrund der gefährlichen Macht, die damit einhergeht, wurden die Mädchen eingesperrt und als Versuchsobjekte missbraucht. Eines der Mädchen, Sana, konnte jedoch entkommen. Mit ihrer Fähigkeit setzt sie sich über physikalische Gesetze hinweg und kann alles aus ihrer Vorstellung manifestieren. Nach ihrer Flucht begegnet Sana einem alten Mann mit dem Namen Zouroku, der empfindlich auf Störungen seines alltäglichen Lebens reagiert.
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  • Zouroku KASHIMURA

    I hate crooked stuff.

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Anime Rezensionen

Avatar: Pilop
V.I.P.
#1
Als Forschungsobjekt missbrauchte Mädchen mit übernatürlichen Kräften und Alltagskomödie sind nicht unbedingt zwei Handlungselemente, die sich leicht verbinden lassen. Wenig überraschend hat damit auch diese Serie Probleme, die sie aber in ihrem Verlauf durch eine Änderung ihres Tons überwindet.

Irgendwo habe ich bezüglich der Serie mal den Vergleich gelesen, dass hier Elfen Lied mit einer Alltagskomödie kombiniert wird und auch wenn ich diesen Vergleich aufgrund der weit geringeren Drastik der Handlung für nicht völlig passend halte, macht er das Problem der Serie doch greifbarer. Im ersten Arc spießen sich diese Elemente nämlich ordentlich. Während die den Anime durchziehende positive Botschaft über den Wert der Familie auch schon dort vorhanden ist, wird man als Zuschauer schnell durch die stellenweise vorhandene Brutalität der Handlung befremdet. Die Feel-Good-Atmosphäre samt positiver Botschaft des einen Handlungsteils spießt sich dabei einfach mit der Dramatik und Gewalt des anderen. Glücklicherweise kann man aber sagen, dass die Serie diesen Umstand mit dem zweiten Arc komplett überwindet. Die hier gebotene Geschichte setzt nicht nur noch mehr auf das Familienthema, sondern bietet auch einen mit Sanas Alter und charakterlicher Entwicklung verbundenen Konflikt, der sich gut in die positive Grundbotschaft der Serie einfügt. Dadurch kann der Anime dann auch seine Stärken besser ausspielen, die sich neben der positiven Grundbotschaft auch in den sympathischen Figuren finden.
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Avatar: Asaki
V.I.P.
#2
Augenscheinlich hat man bei Alice to Zouroku den Anschein, als würde einen eine halbwegs ungewöhnliche Geschichte erwarten, doch das täuscht.

Zugegeben allein die Beschreibung des Animes lässt nichts anderes erwarten, ein alter Mann der eigentlich kein aufregendes Leben hat trifft auf ein Mädchen mit sonderbaren Kräften, das sein Leben kurzerhand auf den Kopf stellt. Doch hinter der Geschichte steckt deutlich mehr, als zunächst vermutet und deswegen ist beim weiteren Verlauf schon mit ein paar Überraschungen zu rechnen, die der Geschichte einen gewissen Reiz geben und das schlichte SoL muss weichen. Das Schadet der Serie aber keineswegs und so gelingt der Serie einen angenehmen Mix aus Action- und gemütlicher SoL-Comedy Manier. Hinsichtlich der Handlung, ist Alice to Zouroku nicht wirklich eine Serie, die sich groß hervor tut, zwar ist sie grundsätzlich nicht, aber es gibt doch einige Stellen an denen wird gerne mal übertrieben oder die Logik dahinter fehlt. Doch trotz dessen kann man sich hier auf zwei gute Story-Arcs gefasst machen, bei denen man längst nicht nur mehr über die Kräfte Alice' Traum erfährt, sondern in gewisser Weise auch eine Geschichte darüber, was es heißt eine Familie bzw. Menschen um einen reinen zu haben, die einen wichtig sind und die man die Beschützen möchte. Diesbezüglich zeigt der Anime auch einige gute Momente, die gerade für Sana vollkommen neu sind und bei dem man einfach gerne zu schaut, wie Sana all das kennen lernt, natürlich Abseits von dem, was im Hintergrund passiert.

Von den Charakteren her bietet Alice to Zouroku aber auch eine nette Mischung. Titelfigur Zouroku ist grundsätzlich ein sympathischer älterer Mann, der vor allem eins hat und das ist die Ruhe weg. Gerade als Sana in sein Leben tritt und die für einiges an Chaos sorgt, bleibt er die meiste Zeit dennoch gelassen und schließt wieder erwarten, das Mädchen schnell in sein Herz. Sana selbst ist im Vergleich dazu das Gegenteil und ein recht aufgewecktes und Lebhaftes Mädchen, das es aber auch nicht immer einfach hat und plötzlich auch vieles lernen muss. Beide zusammen ergänzen sich als Hauptfiguren wirklich gut und wissen dem Zuschauer durchaus zu gefallen. Aber auch gänzlich ist der Cast der Serie eine ganz akzeptable Mischung, die außer Zouroku und Sana mit weiteren Figuren aufwarten. 

Fazit:
Alice to Zouroku ist gelungene Mischung als humorvollem Slice of Life mit hin und wieder spannenden Momenten, in denen dann etwas Action und Fantasy dominiert. Die Handlung mag zwar an vielen Stellen, nicht unbedingt immer vollends überzeugen und ein paar Logik-Lücken aufzuweisen, was der Serie aber keinen Bruch zufügen kann. Unterhaltsam und zugleich Spannend bleibt der Anime alle mal.
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Avatar: TaZ
V.I.P.
#3
Der Anime kann sich nicht so richtig entscheiden, ob er von Mädchen mit Superkräften handeln will, die sich gegenseitig bekämpfen und dabei Städte in Schutt und Asche legen oder doch lieber davon, wie ein kleines Mädchen ihren Großvater findet und nun mit dem zusammen lebt.

Nach einer Weile Friede, Freude, Eierkuchen taucht regelmäßig irgendein Konflikt auf, der sich dann aber auch wieder zügig aufklärt. Das geht die 12 Folgen über immer so hin und her und am Ende vermischen sich die beiden Sachen dann in der Art, dass die Konflikte nicht mehr mit Superkräften, sondern mit friendship ausgetragen werden. Kann man mögen, muss man aber nicht. Mir war die Gefühlsduselei im Finale zu dick aufgetragen.

Die beiden Hauptcharaktere waren zwar sympathisch, aber die Handlung hat das mit der Zeit ruiniert, so dass mir am Ende nur Enttäuschung blieb.
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Avatar: Asane
Redakteur
#4
[Eigentlich ist das keine Rezension, dafür ist es zu wenig substantiell, mehr eine lose Folge von Gedanken zu dem Anime.]


Was wohl als erstes ins Auge sticht ist das Charakterdesign, das an Serien wie Yuyushiki oder Ichigo Mashimaro erinnert. Und einige der Protagonistinnen verhalten sich auch dementsprechend (vor allem Miriam C. Tachibana als badass-Variante von Nobue).

Je weiter der Anime fortschreitet, desto klarer wird, dass man dieses ganze Magie-Gesumms nicht allzu ernst nehmen sollte, ansonsten man sich heillos in allerhand Fallstricken und Kletten verfängt, die um all die Logiklöcher herum wuchern; am wenigsten bei dem finalen "Wunderland"-Exposé, das bedeutend mehr Fragen aufwirft, als es löst. Nicht mal in Ansätzen werden Antworten geliefert. Wie auch? Zu dem Zeitpunkt ist alles derart abstrus geraten, dass man froh sein muss, wenn nun schlussendlich das Ganze einigermaßen unfallfrei über die Bühne gebracht werden konnte.

Auch wenn es im ersten Drittel zu actiongeladenen Sequenzen kommt, mit den sattsam bekannten üblen Machenschaften von konkurrierenden Geheimorganisationen, die eine fies und schurkig, die andere nicht ganz so, mit all den ebenso sattsam bekannten Magiebeschwörungs-Schlachten, ist das nicht das, was man als Kern des Animes ansehen könnte. Der liegt vielmehr in den Fragen, die Sana an ihre Umgebung und an ihr Leben überhaupt stellt: Was ist das: Menschsein? Was ist Familie, Geborgenheit, Verantwortung? Und überhaupt: wer bin ich eigentlich?

Diese Szenen, meist in den Slice-of-Life-Folgen, gehören zu den stärksten Momenten des Animes, hier kommt das eigenwillige Charakterdesign genauso zum Tragen wie die dezente BGM, und auch der leichte, luftige Humor der Serie.

Es bleibt der Verdacht, man habe mit dem Chara-Design ein wenig den Zuschauer aufs Glatteis führen wollen, um - ähnlich wie in Alien 9 - die Erwartungen an zuckersüße Comedy auszukontern mit bizarrem Drama und knallharter Action. Was dort gelingt, funktioniert hier überhaupt nicht. Vor allem, weil der Anime nicht weiß, welche Linie er einschlagen und welches Ziel er verfolgen soll. So hat man am Ende zwei etwas widersprüchliche Hälften, die sich gegenseitig im Weg stehen, und es bleibt ein unschönes Gefühl von Beliebigkeit, gerade auch wegen der Schlussfolge, nach der man sich fragt, was um alles in der Welt das jetzt sein sollte.

Daher der eingangs erwähnte Rat: nicht fragen. Einfach schauen. Und sich freuen bei den Folgen, wo es um Sanas Verständnis der Welt und ihre inneren Kämpfe geht. Die sind es, die den Anime letztlich über das Mittelmaß hinaus heben und dieses spezielle "warm and fuzzy" Feeling verströmen.
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Anime Kommentare

Avatar: Legoshi
V.I.P.
#2
Das hört sich echt interessant an, da hätte ich ja gerne ein Simulcast von.
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