• TypTV-Serie
  • Episoden12 (~)
  • Veröffentlicht06. Jan 2017
  • HauptgenresRomantische Komödie
  • HerkunftJapan
  • Adaptiert vonOriginalwerk
  • Zielgruppe-

Anime Beschreibung

Anime: Seiren
© Tokyo Broadcasting System Television, Inc.
Shouichi Kamita ist ein Schüler im zweiten Jahr der Oberschule und er macht sich wie all seine Mitschüler bereits so einige Gedanken darüber, welche Universität er später besuchen oder wie seine Zukunft generell aussehen soll. An diesem entscheidenden Punkt in seinem Leben kommt er mit unterschiedlichen Mädchen seiner Schule in Kontakt.

Seiren verfolgt Shouichis Geschichte mit jeder dieser jungen Damen und erzählt von der Entwicklung ihrer jeweiligen Beziehungen.
Hauptgenres / Nebengenres / Tags

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Anime Rezensionen

Avatar: Pilop
V.I.P.
#1
Romantik von der unspektakulären Sorte. In den Spuren von Amagami SS bietet Seiren einen ähnlichen Ansatz, nämlich voneinander getrennte, in vier Episoden abgehandelte Geschichten, in denen der Protagonist jeweils mit einem anderen Mädchen zusammenkommt. Leider teilt man mit Amagami aber auch, dass der Protagonist nicht von der interessanten Sorte ist und auch die einzelnen Arcs unterschiedlich gelingen.

„Nicht von der interessanten Sorte“ ist wohl noch eine Untertreibung was Shouichi betrifft. Er ist geradezu der Inbegriff des Durchschnittstypen ohne Auffälligkeiten oder echte Talente. Sowas ist bei Harem-Geschichten ja verbreitet – und irgendwie ist ja auch Seiren eine – aber schon der erste Arc zeigt das größte Manko daran. Wenn sich das Klassen-Idol Hikari schließlich in ihn verliebt, bleibt beim Zuschauer nur die große Frage zurück: Warum? Ihre vier Episoden schaffen es nicht glaubhaft zu vermitteln was sie an ihm findet und auch sonst sind sie etwa aufgrund peinlicher Ecchi-Einlagen der schwächste Teil der Serie. Aber man kann sagen, dass es danach bergauf geht, wenn auch nur gemächlich und ohne das Erreichen echter Höhen.  Der Arc der Spielefanatikerin Tooru verläuft dann schon besser, da hier wenigstens klar wird warum die beiden zusammenfinden und auch Shouichi sich nicht mehr wie ein Depp benimmt. Dieser Trend setzt sich dann im finalen Arc fort, bei dem unter dem Stichwort „Kindheitsfreundin“ der dabei problematische Übergang zum Liebespaar im Vordergrund steht, die beiden hier aber ein ungezwungenes Verhältnis zueinander haben und ihre Interaktion entsprechend besser funktioniert.

Empfehlen kann man Seiren, wenn überhaupt, wohl nur Leuten, die auf der Suche nach unspektakulären Romanzen ohne wirkliche Konflikte und – mit Ausnahmen - mit nicht allzu übertriebenem Humor sind. Doch selbst dann ist fraglich ob eine Empfehlung gerechtfertigt ist, da nicht abzustreiten ist, dass die Geschichten ohne Höhepunkte verlaufen und die Protagonisten auch keinen allzu hohen Erinnerungswert besitzen. Insgesamt kommt sie bei mir auf „Schwacher Durchschnitt“. So oft bekommt man diese Art Serie dann aber auch nicht zu sehen, was vielleicht auch der Grund ist, warum ich sie trotz aller vorhandenen Schwächen nicht ungern geschaut habe und auch die Fortsetzung verfolgen werde.
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Avatar: Morti77#2
Sieben Jahre nach Amagami SS kommt mit Seiren jetzt der Quasi-Nachfolger. Die Idee ist die gleiche, aber einiges hat sich doch verändert.

Für die, die es nicht kennen: Es werden die verschiedenen Romanzen des Protagonisten mit seinen Mitschülerinnen/Freundinnen gezeigt. Die hat er erfreulicherweise nicht gleichzeitig, sondern der Anime setzt nach vier Folgen immer noch mal vom Ausgangspunkt an und zeigt wie es wäre, wenn er sich für ein anderes Mädchen entschieden hätte.
Während es relativ viel lustige Szenen gibt und der Anime sich und seine Charaktere nicht allzu ernst nimmt, zeichnet er sich dadurch aus, dass es größtenteils wirklich um die Romanzen geht und nicht um den Humor oder irgendeine Nebenhandlung. Die sind zwar teilweise ziemlich idealisiert und klischeehaft, aber auf eine gute Art und Weise, nämlich so dass man Spaß hat dabei zuzusehen und sich für die Charaktere freut, wenn man auch nicht wirklich mitfiebert. Die verschiedenen Geschichten enthalten zwar auch Konflikte, wohl damit die Charaktere es nicht zu einfach haben zusammenzukommen, aber als Zuschauer wird man sich da kaum Sorgen machen, weil sie zu durchschaubar und/oder harmlos sind.

Auf Seite der Charaktere sieht es leider nicht so gut aus, wie bei Amagami. Die Mädchen sind zwar sympathisch, aber nicht wirklich neu. Das ist bei solchen Animes zwar auch nicht nötig, aber es bleibt auch alles recht oberflächlich und für mich sind sie nie so wirklich lebendig geworden, kaum fing die nächste Route an, hat man den letzten Charakter schon fast vergessen. Trotzdem sind sie zumindest sehr unterschiedlich, sodass man prinzipiell, wenn man eine nicht mag, am Rest der Serie trotzdem gefallen finden könnte.
Der Hauptcharakter ist ein naiver und zurückhaltender Typ, was aber auch gut ausgenutzt wird und die Grundlage für viele Gags bildet. Ich persönlich fand ihn so auch sympathischer als Machos oder die üblichen Protagonisten von Harem-Animes, aber wer bei solchen Charakteren die Männlichkeit in Person erwartet, wird ihn sicherlich nicht mögen.

Fazit: Ich mag Romcoms mit Fokus auf der Romantik, deshalb hat mir Seiren gut gefallen, aber an sich ist der Anime nicht besonders herausragend. Er steht bei Kennern von Amagami SS wohl auch in dessen Schatten, aber das zurecht. Wer Amagami schon gesehen hat und mehr davon will, kann sich Seiren auf jeden Fall angucken, ansonsten fängt man lieber beim Vorgänger an.
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Titel

  • Japanisch Seiren
    セイレン
    Status: Abgeschlossen
    Veröffentlicht: 06.01.2017 ‑ 24.03.2017
  • Englisch Seiren
    Status: Abgeschlossen
    Veröffentlicht: 06.01.2017 ‑ 24.03.2017
    Publisher: Crunchyroll

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