Shakugan no Shana (Anime) ➜ Forum ➜ Rezensionen灼眼のシャナ

  • TypTV-Serie
  • Episoden24 (~)
  • Veröffentlicht06. Okt 2005
  • HauptgenresAction
  • HerkunftJapan
  • Adaptiert vonLight Novel
  • ZielgruppeMännlich

Anime Rezensionen

Hier findest Du sowohl kurze als auch umfangreichere Rezensionen zum Anime „Shakugan no Shana“. Dies ist kein Diskussionsthema! Jeder Beitrag im Thema muss eine für sich alleinstehende, selbst verfasste Rezension sein und muss inhaltlich mindestens die Kerngebiete Handlung und Charaktere sowie ein persönliches Fazit enthalten. Du kannst zu einer vorhandenen Rezension allerdings gern einen Kommentar hinterlassen.
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Avatar: DeBaer#1
Shakugan no Shana gehört zu den Serien die zuerst einen völlig neuartigen Eindruck hinterlassen, sich aber schon kurze Zeit später als weit weniger Innovativ darstellen als es zu Anfang den Anschein hatte und in altbekannte Geflogenheiten verfallen. Die Anfangsphase dieses Animes präsentiert sich noch recht originell und legt eine Storybasis vor die viel Potential beinhaltet und in Verbindung mit einem ziemlich düster anmutendem Ambiente dafür sorgt das man sich schnell von ihr fasziniert und interessiert sieht. Zwar erinnert der Plot ein wenig an den von CLAMPs X (Gut und Böse tragen unbemerkt von den Menschen einen Kampf um das Schicksal der Welt aus und benutzen Barrieren die Schaden im realen Raum verhindern) aber dank einiger toller Ideen weiß er auf eigenen Füßen zu stehen und Neugier zu wecken. Genau deshalb ist es auch sehr schade dass mit steigender Episodenzahl immer mehr das Klischee Einzug erhält und das Niveau der Serie anfängt rapide zu sinken. Ein paar viel versprechende Konzepte werden über Bord geworfen und stattdessen kristallisiert sich zunehmend Altbackenes heraus das dafür sorgt das Shakugan no Shana urplötzlich überhaupt nicht mehr so besonders ist wie es die ersten Episoden versprochen hatten. Aus einem Anime der extentielle Fragen gestellt und die Kostbarkeit von Erinnerungen behandelt hat wird vom ein auf den anderen Moment eine stinknormale Kampf-Serie mit vielen “Kampf des Tages-Episoden“ inklusive einer Allerwelts-Romanze mit klischeelastiger Dreiecksbeziehung. Spätestens nach der Badeanzug-Episode (9), die so gut wie alle vergammelten Klischees in sich vereint die man in jedem drittklassigen Harem-Anime schon gesehen hat, hat Shakugan no Shana das meiste seiner Credibility und Faszination eingebüßt und verläuft danach bis zum Ende nach bekannten Mustern ab. Das bedeutet aber dennoch nicht automatisch dass man diesen Anime komplett abschreiben kann. Nachdem die erste Enttäuschung gewichen war habe ich mich letztendlich mit dem zufrieden gegeben was die Serie darbot und das reichte immerhin noch zur netten Unterhaltung für zwischendurch aus. Die Story war im späteren Verlauf bei weitem nicht mehr so mitreißend wie am Anfang und insgesamt viel zu linear, aber es trotzdem noch stellenweise wert weiter verfolgt zu werden, auch wenn sich die von mir verspürte Spannung in Grenzen hielt. Im Endeffekt ist Shakugan no Shana ein immerhin noch stellenweise unterhaltsamer Anime aber in keiner Weise etwas Besonderes und weit davon entfernt großartig zu sein. Dafür stehen hier zu viele Elemente zu buche die altbekannt sind und vor allem jemandem mit viel Erfahrung in Sachen Anime allzu deutlich auffallen. Zu empfehlen für Einsteiger, für Fortgeschrittene nur ein Pausenfüller.

Animation

Die Animationen sind zu Beginn wirklich gut und besonders der Kampf in Episode 1 glänzt mit tollen Effekten und flüssigen Bewegungsabläufen die Lust auf mehr machen. Leider sinkt die Qualität von Episode zu Episode immer dramatischer und lässt den Anime irgendwann nur noch extrem billig aussehen und einer 2005/06er Produktion nicht mal im Entferntesten würdig. Die Action lässt plötzlich jede Form von Dynamik vermissen und es wird auffallend oft mit schnellen Cuts gearbeitet die den Spaß beim zuschauen deutlich hemmen. Auch die Effekte lassen stark nach und kommen nur noch sehr abgespeckt daher (man beachte in der Hinsicht die flammenden Flügel auf Shanas Rücken oder ihr glühendes Haar). Auch der Rest kann nicht überzeugen: Ich habe schon lange nicht mehr so billige und detailarme Hintergründe gesehen und die Charakterzeichnungen sind häufig unsauber was sich in deformierten Gesichtern und Detailmangel bei Kleidung und dergleichen niederschlägt. Das Studio muss wohl einen schmerzhaften Budget-Cut hinnehmen müssen, anders ist dieser Abfall in Qualität in dieser Kategorie wohl nicht zu erklären. Eigentlich schade, denn die Action-Szenen hätten wahrhaft großartig ausfallen können und das hätte dem Unterhaltungswert zusätzlich auf die Sprünge geholfen. So bleibt mit Shakugan no Shana am Ende wohl eine der am schwächsten animierten Serien des Jahres 2005 zurück.

Sound

Die insgesamt 2 Openings und 2 Endings haben mir ziemlich gut gefallen muss ich sagen. Was die BGM angeht wird solide Kost geboten die zwar nicht gerade den Übersoundtrack schlechthin darstellt aber ein paar wirklich schöne Stücke bietet die sich hauptsächlich von der orchestralischen Seite zeigen und jede Szene passend unterstreichen. Allerdings wiederholen sich die Tunes öfters mal gerne und das macht den Sound insgesamt weniger Abwechslungsreich. Nicht überragend aber solide.

Story

Die Story benutzt als Gerüst ein ziemlich altbekanntes Konzept und dreht sich um Parallelwelten, unsere Welt die in Gefahr ist und dem obligatorischen Kampf zwischen Gut und Böse dessen Ausgang entscheidende Auswirkungen auf selbige hat. Trotzdem werden einige originelle Einfälle mit eingebracht die diesem eher ausgelutschten Szenario einen neuen Anstrich verpassen der neugierig macht. Die Idee mit den Torches und dem damit verbundenen Gleichgewicht unserer Welt ist faszinierend und birgt Potential ohne Ende. Potential das aber leider Gottes nicht genutzt wird, denn nach dem interessanten Anfang, der zuerst den Eindruck hinterlässt man bekommt es hier mit einem immens komplexen Plot zu tun, kommt die Handlung von ihrem originellen Weg ab und nimmt langsam aber sicher immer mehr die Formen eines stinknormalen Held vs. Bösewicht-Plots an. Frei nach dem Motto “Feind taucht auf, Feind wird besiegt, neuer Feind taucht auf“ usw. wird die Story linear und voraussehbar. Vor allem bin ich enttäuscht wie sorglos gute Konzepte von Bord geschmissen werden die viel Spannung versprachen und mit der richtigen Handhabung einen hohen Anteil an Dramatik hätten bieten können. Darunter fällt insbesondere die Sache mit Yuji und seinem Schicksal als Torch bzw. Mistes. Das sich später heraus stellt das eine besonders Fähigkeit dafür sorgt das sich seine “Lebensenergie“ ständig wieder auffüllt anstatt immer mehr zu schwinden macht einen tollen Aspekt der Geschichte völlig zunichte. Meiner Meinung nach hätte man DRINGEND daran festhalten müssen um der Serie zu einem emotionalen Einschlag beim Zuschauer zu verhelfen. Das dann auch noch eine überaus klischeelastige Love-Story in die Handlung mit eingewoben wird lässt die innovative Ideen und die tolle Anfangsphase dann gänzlich verblassen und die gesamte Geschichte ist spätestens zu diesem Zeitpunkt nichts Besonderes mehr. Wirklich schade, denn man hätte so viel mehr daraus machen können.

Charaktere

Der Cast von Shakugan no Shana beinhaltet ein paar Charaktere die durchaus Potential besitzen aber im Endeffekt kann keiner so richtig überzeugen. Außer dem Hauptcharakter lässt eigentlich der gesamte Rest in Sachen Entwicklung stark zu wünschen übrig. Und selbst der Werdegang Shanas ist nichts was allzu weltbewegend oder sonderlich interessant ist. Sie macht eine eher typische Entwicklung durch die man bei nicht wenigen anderen Charakteren findet: Am Anfang eher kühl, arrogant und fixiert auf ihre Ziele lernt sie langsam neue Seiten an sich kennen und Gefühle die sie noch nie verspürt hat. Da hätten wir dann ein ziemlich typisches Line-Up wie Zuneigung, Zweifel, und letztendlich Liebe, was dafür sorgt das sie sich später zwischen ihren Gefühlen und ihrem Pflichtbewusstsein hin und hergerissen fühlt. So schlecht hört sich das gar nicht an aber dieser Aspekt ist zu schwach ausgearbeitet worden. Selbst die Episoden die ihre Vergangenheit behandeln ändern nichts daran. Ich fühlte mich zu diesem Charakter zu keiner Zeit großartig hingezogen und sie konnte auch nicht dafür sorgen das Emotionen in mir hoch kamen. Der Rest des Casts ist noch schwächer ausgefallen: Yuji hatte am Anfang Potential und man hätte ihn mit Existenzängsten kämpfen lassen oder in den Fokus nehmen können wie sich seine Gefühlswelt und Denkweisen ändern nachdem er erfährt das er nicht mehr lange existieren wird. Letztendlich ist er aber nur ein weiterer dieser Charaktere die trotz ihres harten Schicksals tapfer in die Zukunft blicken und immer zuletzt an sich denken. Solche Charaktere tendieren zwar dazu sympathisch zu sein aber Yuji ist einfach langweilig. Die anderen Nebencharaktere sind ebenso matt: Was Margery angeht bekommt man nicht mehr als einen kurzen Blick in ihre Vergangenheit spendiert, danach erfährt man nichts näheres über sie und ihre Entwicklung beschränkt sich darauf vom Feind zum Mitstreiter von Shana & Co zu werden. Außerdem ist sie mit einem Klischee-Motiv ausgestattet (mal wieder eine Figur die von Rache angetrieben wird). Ihre 2 Lakaien sind völlig flach und nicht nennenswert ebenso wie Yoshida, die nicht mehr als ein wandelndes Klischee ist. Zum Abschluss wären da noch die Bösewichter, die absolut profillos daher kommen und nur dafür da sind um von Shana in die Knie gezwungen zu werden.

Wert

Ich sehe kaum einen Grund warum ich mir Shakugan no Shana noch einmal anschauen sollte. Dafür bietet die Serie weder genug Abwechslung noch Innovationen. Nicht einmal gute Action-Szenen sind dank den schwachen Animationen ein Grund zum Re-Watch. Hier einen Blick zu wagen kann ich wie gesagt nur Leuten empfehlen die noch nicht allzu viel Erfahrung in Sachen Anime gesammelt haben und deshalb nicht von den vielen gängigen Elementen von SnS gelangweilt werden können.
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Avatar: GaT0r#2
Etwas ältere Review...

Hier haben wir es mit einer Serie zu tun, die meiner Meinung nach deutlich überbewertet ist.

Die Serie beginnt mit einer doch recht netten Einführung in eine eher ungewöhnliche und auch interessante Story mit vernünftigem Drama-Faktor. Doch da offenbahrt sich schon eine Schwäche, wie ich sie auch bei Red Garden feststellen konnnte:
Es ist absolut undramatisch, irgendwen am Anfang sterben zu lassen, bevor die Exposition richtig gelaufen ist.
Bei Red Garden war es auch einfach nur langweilig, die dummen Weiber immer nur flennen zu sehen...
Naja, wie dem auch sei, Drama is ja nicht alles und es kann ja noch anders kommen, wichtig sind die Charaktere. Jaja, die Charaktere....
Um ehrlich zu sein, mich haben sie nicht begeistert. Könnte daran liegen, dass sie langweilig und stereotyp sind. Da haben wir das laute Weib mit dem Riesenvorbau, das keine Gelegenheit ausnutzt, diesen der Welt zu präsentieren, dazu noch ihr komisches Buch, das dauernd die selben uninteressanten Sprüche ablässt. Einen Hoffnungsschimmer für ein wenig Charaktertiefe gab es durch einen Flashback von ihrer Vergangenheit. Aber nur kurz abgehandelt, keine Hintergrundinfos und weiter gehts.
Hauptcharaktere sind immer wichtig, also dann mal Shana.
Am Anfang ist sie ein emotionsloses Werkzeug, was in Yuji(2. Hauptchara) nur ein "Ding" sieht. Hm, wie könnte das wohl am Ende aussehen
Da haben wir auch gleich noch nen Kritikpunkt: Vorhersehbarkeit. Und das ist langweilig.
Und natürlich darf die typische Konkurrenz für Shana nicht fehlen, das typische süße, nette und liebenswerte Mädchen aus der gleichen Klasse, die auch besser bestückt ist als Shana(typisches Loli-Design)...
Dann wären da noch die Feinde.
Der erste ist so ein langweiliger Kerl mit nem Puppenfetisch, der sich sonst eigentlich durch nichts auszeichnet. ziemlich langweiliger Kerl, kein Charisma, kein Auftreten, er ist einfach nur da und wird irgendwann besiegt. Kein Vergleich zu einem Aion aus Chrno Crusade oder einem anderen charismatischen Bösewicht.
Mit den anderen ist es ähnlich. Perverse blonde Zwillinge, die sich gegenseitig ablecken, eignetlich nur ekelhaft und nervig. Die bessere Vaiante gibts in Black Lagoon.
Achja, und die Endgegner, 3 Gestalten, über die man praktisch garnix weiß, aber irgendwie auch nix wissen will. Dazu ein verrückter Professor mit nem fetten Roboter, der eigentlich nur komisch spricht und wirr herumfuchtelt. Überflüssig.
Aber wir haben auch Versuche, den Charakteren ei wenig Tiefe zu verleihen. Shana bekommt nen eigenen Rückblick, recht ausführlich, aber viel neues erfährt man eigentlich nicht. Es sei denn, man will wissen,w arum sie Melonenbrot isst...
Achja, die Kämpfe haben viele Effekte und passende Musik. Schön anzuschauen, wird aber auch langweilig mit der Zeit, vor allem in den letzten Episoden.
Ich habe auch selten erlebt, dass eine Serie derart versagt, Dramatik zu erzeugen, obwohl sie eigentlich keinen schlimmen Fehler begeht, wie z.B. FMP.
Shana wird von nem Schwert durchbohrt. Oh wie schade. Normalerwiese mag ich sowas. Aber das ist einfach nur ein Ereignis wie jedes andere auch. nichts ergreifendes oder so. Ich weiß nicht, warum es so war, da fehlte halt irgendwas.
Wenigstens haben sie das Ende nicht versaut. Alles erwartungsgemäß happy. Doch dummerweise mit Fortsetzungs-Metaphorik durchsetzt. Soll auch eine kommen. Ich frage mich, ob ich mir eine weitere Staffel oder den Film ansehen sollte.
Stellenweise waren auch parts dabei, die mich durchaus zum Weiterschauen animiert haben. Doch dies war leider nicht sehr oft der Fall.
Oh, ich hab das Dienstmädchen Wilhelmina vergessen. Obwohl, eigentlich nicht. Die ist auch langweilig und hat keine Ausstrahlung.
Kommen wir zur Wertung.
Schwirige Sache. Die Serie hat mich eigentlich nicht wirklich stark enttäuscht, das muss ich ihr zugute halten, allerdings hatte sie auch nichts besonderes zu bieten, die Umsetzung des Standard-Krams war dabei sogar teils schlecht.
Also kommen wir wohl vielleicht auf 6, allerhöchstens auf 6.5 Punkte.
Ich nehm mal letzteres, weil wirklich nicht viel gefehlt hätte, die Serie als sehenswert bezeichnen.
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Avatar: Leo#3
Shakugan no Shana ist eine Serie, die in mein Lieblingsgenre (Action, Romance und Comedy) gehört. Dabei sieht es anfangs gar nicht so aus. Das Wissen eine Hülle zu sein für einen längst toten Menschen, das Wissen verschwinden zu müssen, ohne dass sich jemand an dich erinnert und das Wissen, dass es vielen so geht, wirkt eigentlich düster und melancholisch...und ich fand das schon geil (für mich unverständlicherweise)! Aber später gehen mehr und mehr von meinen Lieblingselementen ein und ich war hin und weg.
Natürlich gebe ich nicht allein deswegen eine hohe Bewertung, weil mir das Genre gefällt, sondern weil ich hier auch die beste Umsetzung dieses Themas sehe. Ich kann meine Begeisterung nicht an Einzelelementen festmachen, es ist das Gesamtwerk, welches mich fesselte, wie lange kein Anime mehr!
Die Action ist Klasse gemacht, die Handlungen der Protagonisten sind nachvollziehbar. Es gibt keine Schwarz-Weiß-Malerei wie in anderen Animes, sondern man fragt sich manchmal, wer wirklich zu den Guten gehört. Aber man bekommt auf diese Frage auch immer wieder eine klare Antwort!
Schon bin ich beim nächsten positiven Punkt: man kann die Handlung schön verfolgen und man wird nicht dauernd verwirrt und dann mit unzureichenden Antworten abgespeißt! Glaubt mir, ich musste das schon oft genug erleben.
Außerdem existiert eine ordentliche Charakterentwicklung bei den Protagonisten (speziell Shana), die aber nicht unrealistisch wirkt (hab ich auch schon oft erlebt).
Und ein letzter Aspekt, der Shakugan no Shana empfehlenswert macht, ist die Musik! Ich fand sämtliche Songs (außer das zweite Opening) einfach umwerfend und absolut zur Stimmung passend! Zwar vertrete ich die Ansicht, dass Musikgeschmäcker sehr variieren und deswegen nicht in eine Bewertung gehören, aber hier wollte ich meine Meinung nicht zurückhalten, denke ich doch, dass die meisten mir zustimmen würden!
So und auch wenn mir die Serie noch so gut gefallen hat, sollte ich doch auch ein paar negative Aspekte erwähnen! Erstens fand ich Yuji zwar einen ausnehmend guten männlichen Protagonisten, aber trotz Trainings war er am Ende der Staffel ziemlich nutzlos und hat sogar noch selbst Probleme gemacht.
Er rennt ja mehr oder weniger in die Hände von Balle Masque und schafft es nicht sich aus eigener Kraft von Hecate zu lösen. Wofür hat er dann eigentlich trainiert, wenn er nicht einmal sich ordentlich verteidigt?

Und zweitens kamen meiner Meinung nach die Gefühle (gerade zwischen Shana und Yuji) etwas zu kurz, aber da hoffe noch ein wenig auf die zweite Staffel.
Diese beiden Dinge stören das ansonsten recht gut gemachte Ende (Mensch, die Japaner haben echt ein Problem mit Enden).
Alles in allem ist Shakugan no Shana trotzdem Top und, nur weil die kleinen Kritikpunkte grade das Ende betreffen, kein absolutes Meisterwerk. Ihr solltet es euch auf jeden Fall anschauen.
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Avatar: flumo#4
Aufgrund zahlreicher doch eher durchschnittlicher Kritiken habe ich mich an "Shakugan no Shana" nur mit sehr viel Skepsis gewandt. Ein Grund dafür dürfte auch der "Hype" um diese Serie sein, den ich, und das muss ich hier vorweg nehmen, auch nach Beenden der Serie nicht so ganz verstehen kann. Wenn man allerdings seine Ansprüche ein wenig herunterschraubt bekommt man jedoch einen sehenswerten Anime der zeitweise auch wirklich Spaß machen kann.



Handlung:

Das Potenzial der Handlung von "Shakugan no Shana" wird leider im gesamten Anime nicht ausgeschöpft. Während man anfangs eine Fülle an Informationen bezüglich der Guze und der "Flame Haze" serviert bekommt, driftet alles gegen Ende in ein weiteres, ich will schon fast sagen "Magical Girl rettet die Welt"-Szenario ab. Dabei hätten die Produzenten besonders in Bezug auf Shanas Vergangenheit eine ganze Menge mehr draus machen können.
Der zweite Stützpfeiler dieser Serie neben der Handlung sind die Charaktere und deren Beziehungen. Und, Gott sei Dank, gäbe es diese nicht mehr dann hätte ich "Shakugan no Shana" zwischendurch aufgehört.
Bis es aber zu Romanzen, Gefühlsäußerungen kommt muss man sich aber einige schwächere Episoden ansehen (die Folgen mit den beiden inzüchtigen Geschwistern waren wirklich nicht brilliant).
Dafür aber sind die Entwicklungen zwischen Shana - Yuji und Margery - die 2 Jungs zwischendurch sehr nett anzuschauen.
Von diesen beiden vorher angesprochenen Stützpfeilern sind es die Charaktere die diesen Anime tragen, hätte ich mir eigentlich vorher nicht so recht vorstellen können.
Insgesamt ist die Handlung durchschnittlich und Glanzpunkte sind spärlich. Das Ende rundet die Serie ab ohne jemanden weh zu tun.

Charaktere:

Als Hauptfigur hat mir Shana sehr gut gefallen. Ihre Sturheit und ihre Zickigkeit macht sie ungeheuer identifizierbar für die Zuschauer.
Yuji mimt unseren Otto-Normal-Verbraucher mit dem Herz am rechten Fleck und dem Boden unter den Füßen. Zwischen ihm, Shana und Yoshida entwickeln sich im Verlauf des Animes Romanzen, Konflikte und weitere Sachen aus dem bunten Topf der Gefühlsregungen. Auch wenn diese Abschnitte nicht unbedingt allerhöchste Qualität sind, sind sie im Gegensatz zu der eher schwächelnden Handlung sehenswert.
Yoshida fand ich wirklich zum Teil extrem nervig. Der Stereotyp des braunhaarigen, unschuldigen, schüchternen Körbchengröße-D-Mauerblümchens wurde in "Shakugan no Shana" nicht nur exzessiv missbraucht, sondern fast schon vergewaltigt.
Das spiegelt sich dann in obligatorischen Fanservice-Episoden wieder, die der Anime aufgrund der durchschnittlichen Handlung eigentlich überhaupt nicht gebrauchen kann.
Stereotypen werden oft verwendet um den Zuschauer schnell eine Identifikationsfigur vorzustellen, das Experiment ist hierbei deutlich missraten.
Yuji bleibt während der gesamten Serie sehr farblos. Was mich an ihm und Yoshida am meisten stört ist diese Entscheidungslosigkeit in Sachen Liebe. Jeder normale Mensch auf Erden würde auf Anhieb registrieren das Yoshida und Shana ein bisßchen mehr als Freundschaft von Yuji wollen, aber Yuji und Yoshida stellen sich hierbei teilweise maßlos dämlich an, als hätten sie aus Spaß ihren Intelligenzquotienten auf das Niveau eines Backofens erniedrigt.
Natürlich ist soetwas "menschlich" und diese beiden Charaktere sind auch noch jung - aber muss diese große Schwachstelle durch soetwas rechtfertig werden?? Ist doch ein Anime, oder nicht??
Positiv aufgefallen ist mir Margery Doe die mit ihren 2 Begleitern einige Lacher beschert hat und ganz klar auf der Seite der Sympathisanten bleibt.
In Bezug auf die Bösewichter in dieser Serie muss ich hinzufügen das sie allesamt keine Gummipunkte für innovative Ansätze bekommen.
Insgesamt also ein solider Nebencast der durch den starken Hauptcharakter gerettet wird.

Zeichnungen:

Der von vielen angeprangerte Qualitätsumschwung in mitten der Serie konnte ich eigentlich garnicht registrieren. Die vielleicht eklatanteste Auffälligkeit wären wahrscheinlich Shanas Haare gewesen.
Die Zeichnungen an sich sind in Ordnung: der Zeichenstil ist Anime-Durchschnitt, Hintergründe und Farbgebung kann man auch so stehen lassen.
Die Serie protzt an sich aber nicht unbedingt mit einem Grafikfeuerwerk, da gibt es weitaus bessere Sachen im Gerne.
Insgesamt Standardarbeit die hier verrichtet wurde, mehr auch nicht.

Musik:

Das Opening und besonders das Ending sind sehr höhrbar und lassen das Skippen eigentlich kaum zu.
Die Hintergrundmusik ist tadellos, bietet aber nur wenige Tracks die wirklich erinnerungswürdig sind.
Insgesamt eine ordentliche Arbeit die hier verrichtet worden ist.

Gesamt:

Warum gebe ich dieser Serie nun 7 Punkte und mache sie somit in meinen Augen "sehenswert"??
Zum einen sind es die eigenen Ansprüche die ich schon ganz am Anfang abgestellt habe. Dann wären noch die Beziehungen zwischen den Charakteren und Shana's Screentime.
Also, wer seine Ansprüche runterschraubt und sich mit den Charakteren auseinandersetzt wird irgendwann mal ganz automatisch in die Welt der "Flame Haze" und der "Guze" hineingezogen - und kann dabei wirklich Spaß haben und eine nette Zeit verbringen.
Wer aber von Anfang an seine Ansprüche hoch stellt, weil er es nicht anders gewohnt ist, sollte sich einfach mal umschauen. Denn es gibt eine Handvoll Animes die "Shakugan no Shana" sowohl in Handlung als auch bei den Charakteren und Präsentation eine ganze Ellenlänge voraus sind.
Trotzdem finde ich diesen Anime für einen netten Abend zwischendurch sehr nett - übrigens eine Empfehlung von mir an Anime-Einsteiger, die sich erstmal mit den Grundlagen dieses Gernes auseinandersetzen wollen und schon über "Sailor Moon" und "Dragonball Z" hinaus sind.
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Avatar: Nemesis#5
Shakugan no Shana (SnS) bietet ein sehr interessantes Setting. Die Story ist echt mal was anderes, obwohl sie nicht bis zum Ende so außergewöhnlich wie am Anfang bleibt.


Story:
Was würdet ihr euch denken, wenn ihr erfahren würdet, dass ihr schon lange tot seid, es aber nicht wisst? Genau soetwas widerfährt Sakai Yuji, dem männlichen Hauptcharakter des Animes. Die Welt wird desöftern von sogennanten "Rinnes", die von Tomogaras kontrolliert werden, heimgesucht. Dabei wird ein bestimmter Abschnitt eines Gebietes durch eine sogenannte "Fuzetsu" von der Real-Welt abgeschirmt und die Zeit bleibt sozusagen einfach stehen. Diese "Rinne" saugen dann die Existenzkraft der Menschen innerhalb dieses "Fuzetsus" aus. Dabei sterben diese Menschen. Und diese Menschen werden dann durch sogenannte "Torches" ersetzt, welche als Platzhalter für die gestorbenen Menschen dienen, um Panik zu vermeiden und die Balance der Welt aufrechtzuerhalten. Nach einiger Zeit "brennen" die "Torches" dann aber aus, verschwinden und sie werden von ihren Angehörigen ganz einfach vergessen, als ob es sie nie gegeben hätte. Es gibt aber sogennante "Flame Hazes", die diese "Rinne" jagen und töten. Shana ist ein Flame Haze und von ihr erfährt Yuji erstmals, dass er eigentlich schon tot ist und "nur" noch ein wertloses "Torch" ist. Yuji kann sich damit aber überhaupt nicht abfinden und weicht nicht mehr von Shana's Seite, um mehr zu erfahren. Was aber beide nicht wissen, ist, dass Yuji kein gewöhnliches "Torch" ist und etwas Geheimnisvolles in sich trägt...

Dieses Setting bringt meiner Meinung nach eine sehr gute Atmosphäre rüber, welche aber leider nicht die ganzen 24 Episoden lange anhält.

Charaktere:
Die Charaktere sind auch alle sehr interessant.
Shana zählt zu meinen absoluten weiblichen Lieblingscharakteren und ich liebe ihre jap. Stimme (ich sag nur: "Urusai! Urusai! Urusai! xD), Yuji ist sympathisch und steht Shana bei ihren Kämpfen zur Seite. Dann wäre da noch Margery, die ständig Alkohol-saufende Flame Haze. Die anderen sind auch alle ziemlich interessant, obwohl ich sagen muss, dass Yoshida auf die Dauer dann irgendwie doch ziemlich nervig ist. ^^

Animationen und Musik:
Animationen und Zeichenstil sind Top!
Die Musik fand ich auch immer passend. Die Openings haben mir alle beide gut gefallen und auch die BGM ist bei SnS meines Erachtens sehr gut gelungen.

Wie ich bereits erwähnt habe, kann SnS das geniale Feeling vom Anfang nicht die ganze Serie aufrechterhalten... das ist etwas schade. SnS hat mir aber trotzdem sehr gut gefallen. Ich kann den Anime voll und ganz empfehlen, nur darf man nicht mit zu hohen Erwartungen an ihn rangehen, sonst könnte man enttäuscht werden.
Meine Wertung mit 8.9 ist für manche für diesen Anime warscheinlich viel zu hoch, aber mir persönlich hat der Anime einfach so gut gefallen und ich finde, dass er sich diese Punkte meinerseits einfach verdient hat. Außerdem hab ich schon viele Animes gesehen, die wiederum von anderen in den 7.Himmel gepriesen worden sind, aber mich überhaupt nicht überzeugen konnten. Aber naja, so sind nunmal die Geschmäcker und das ist auch gut so. ;)

Fazit:
Eine klasse Serie mit tollen Charakteren und ner anfangs genialen Atmosphäre.
Unbedingt anschauen!
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Avatar: Balki#6
Hab den Anime nun fertig gesehen, die Gesamtbewertung ändert sich etwas nach oben.
Die Story beginnt hart und man wird gleich in das Geschehen hineingeworfen. Ohne langatmige erste Folgen, die einen vielleicht davon abschrecken weiterzugucken, jedoch wird in der Mitte in etwa viel zu sehr auf die TriangleLovestory gelegt, was mich einerseits sehr gestört hat, anderseits habe ich seit Ranma 1/2 das erste mal wieder bei einer Lovestory mitgefiebert (Shana > Kazumi >.<).
Die Kämpfe sind nicht schlecht, wenn auch viele Effekte (vorallem die Energiebälle), mehr Struktur und Details vertragen hätten, die Kämpfe bleiben die ganze Serie über hochqualitativ, nur sind sie oft sehr kurz.
Musikalisch gesehen bietet Shakugan no Shana Handelsübliche Kost. Man macht nichts falsch, aber es ist auch kein wahres Meisterwerk der AnimeOSTGeschichte, jedoch ist das Geigenstück aus der letzten Folge zu genial, krieg die Gänsehaut nicht weg.
Das Setting bietet was neues, aber auch alte Kost, sodass sich hier bewährtes und Innovation zu einer guten Kombination verschmelzen.
Das Charakterdesign stellt einen zufrieden und besteht den TÜV Test.
Alle technischen Aspekte bewegen sich auf einer überdurchschnittlich bis hohen Qualität, setzen aber in meinen Augen keine Meilensteine.
Die Frage "was würdest du tun, wenn du schon tot wärst ?" die sich einem unweigerlich stellt, ist sehr interessant, regt einem zum nachdenken an und fesselt.
Später als mein von Reiji Mago erfährt, schwindet das etwas, schließlich regeniert sich seine Energie um Mitternacht (er wird ein mehr oder weniger normales Leben haben).
Die Charaktere haben interessante Stories (wenn auch bisher nicht so viel herausgekommen ist), vorallem die 'King of Guze' sind interessant (Alastor, Marcorius, etc) und ihre Beziehungen zu ihren Flame Haze und zu anderen Guze no Tomogara (alastor - rammie) was dem Ganzen eine Ebene mehr verleiht als nur "die Guten wollen die Welt vor den Bösen beschützen".
Was die weiblichen Charaktere angeht so werde ich vollkommen zufriedengestellt.
Shana ist seit langem endlich ein Char, wo ich mir 'kawaii' gedacht habe (vorallem ihr halts Maul ^^) und mit Margery Daw wird auch mein Brillenfetisch bedient.
Unterm Strich kann ich dem Anime 92% geben, dank Shana (fanboi bin ^^) und Margery Daw (die mich an Quistis erinnert und mehr oder weniger der Typ Frau ist den ich mag), werden es 95%

MfG Balki
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Avatar: LittleGirl#7
Eine ganz neuartige Serie. Ich bin vorallem darauf gestoßen, aufgrund der Covers. Da denkt ihr euch, aufgrund des Covers? Das soll ja wohl ein Witz sein! Doch das ist nur ein Ansatzpunkt, diesen Anime überhaupt anzuschauen. Als ich den Inhalt gelesen hatte, habe ich mir was ganz besonders vorgestellt. "Ein Mädchen mit roten Haaren!", daher beschloss ich, diesen Anime unter meine Lupe zu nehmen. Außerdem war es eines der ersten Animes, die ich mit Fansubs angeschaut habe. Leider, jetzt kommt, wozu ich überhaupt diesen Kommentar schreibe, hat mich dieser Anime enttäuscht. Seine Story finde ich einfach nicht an den "Bildschirm-Klebend". Als ich die erste Folge angeschaut habe, habe ich erst nach 2 oder 3 Wochen die nächste Folge angeschaut, also wie man sieht, nicht gerade ein Anime, der mich begeistert hat. Doch das geniale an dieser Story ist ja gerade "das Mädchen mit den roten Haaren". Und das macht diesen Anime auch so erfolgreich. So sehr ich mich auch von diesem Anime abneige, es bleibt doch in meinem Gedächnis hängen. Denn gerade dieses Mädchen hat einen besonderen Charakter, der dieser Serie diesen besonderen Eindruck gibt. Doch bedeutet das nicht, dass es ein besonders guter Eindruck ist, aus meiner Sicht jedenfalls nicht. Aber es fällt auf.
Ein weiterer Teil ist das Opening und Ending, der mir doch recht positiv aufgefallen ist. Es passt sehr zum Image dieses Animes. Ich finde, dass dieser Anime nur dazu geeignet ist, um Leuten ihre eigene Meinung bilden zu lassen. Denn es ist mir natürlich aufgefallen, dass dieser Anime einen guten Ruf hat, doch eben nicht bei allen beliebt. Meinen die Leute, diesen Anime gut zu finden, wissen sie meistens schon, welche Genres sie bevorzugen. Ich zum Beispiel möchte diesen Anime nicht noch einmal schauen, weil es mir hier zu wenig an Romantik fehlt. Da denkt man sich, "Warum schaut sie sich diesen Anime an, wenn sie romantische Animes sucht, das steht weder in den Genres noch sonst irgendwo. Doch das Merkmal dieses Animes ist ja "das Mädchen mit den roten Haaren"! (Im Nachhinein ist mir doch aufgefallen, dass dort Romantik steht ^^, doch zu Romantik in diesem Anime gleich weiter unten!)
Wenn ich z.B. Action-Animes anschaue, bin ich sozusagen auf "Romantik-Entzug". Genau wie in Shakugan no Shana, fehlt es mir an Romantik, denn diese Beziehung zwischen Shana und Sakai taugt mir nicht, auf gut Deutsch Ich würde sie auch nicht gerne als Liebespärchen sehen, darum geht es mir nicht, denn das würde dem Anime ein Kick ins Dunkle geben. Wie gesagt, es ist nicht das Ziel in diesem Anime Romantik einzubauen. Doch leider versucht man, die beiden Hauptcharaktere zusammenzubringen. Dieses Mittelding zwischen Romantik und nicht Romantik ist nicht mein Ding, um es so auszudrücken. Doch ich rede zu viel...

Mein Fazit: Für Leute, die einen Einstieg in die Anime-Welt suchen gut. Doch ist es keinen zweiten Blick Wert. Wer in einem Anime "wenig Romantik" und "etwas Action" sucht, ist hier richtig. Leider entspricht es nicht meinem Geschmack, obwohl ich einiges von diesem Anime erwartet hätte.
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Avatar: Dave#8
Ich bin durch Zufall auf das Movie von "Shakugan no Shana" gestoßen und mir hat die Atmosphäre und das Szenario richtig gut gefallen, weswegen ich mir auch die Serie angeschaut habe. Diese hat mir insgesamt sogar noch besser gefallen als der Film.

Die ersten sechs Episoden gleichen, bis auf einige belanglose Ändereungen, denen aus dem Film, danach setzt die Serie nahtlos daran an und man beleitet Yuji und Shana von Kampf zu Kampf. Dabei greifen immer neue Charaktere in das Geschehen ein, im Mittelpunkt stehen allerdings trotzdem immer die beiden Hauptcharaktere. Zwischen diesen beiden entwickelt sich im Laufe der Serie eine Romanze, die leider etwas wenig dramatisch ist, aber mich trotzdem zum weiterschauen animiert hat, da ich einfach wissen wollte, wie sie sich entwickelt. Der Hauptfokus scheint aber trotzdem auf den meist recht spektakulären Kämpfen zu liegen, die toll inzensiert sind. Dadurch wird eben die angespochene Romanze eher zur Nebensache. Zwischendurch gibt es eine zwei- bis dreiteilige Episodenreihe, die Shanas Vergangenheit aufgreift, da hatte die Serie für mich einen kleinen Hänger, da man dies auch in weniger Zeit hätte erzählen können und lieber mehr auf Dramaelemente in der Handlung, die sich in der Gegenwart abspielt, hätte bauen sollen.
Zwischendruch gibt es ein paar lustige Szenen, die die meist trockene Stimmung auflockern. Ich erinnere mich da beispielsweise an den doch recht lustigen Schwimmbadbesuch oder Shanas "Urusai! Urusai! Urusai!". Einige Witze wiederholen sich allerdings bis zum Schluss und verlieren zwischendurch etwas an Reiz.

Der Hauptcharakter Yuji ist eigentlich ein normaler Junge, der doch recht selbstlos erscheint aber zum großen Teil sympathisch ist. Shana ist zu Beginn noch etwas distanziert, schnell zieht sie aber andere Seiten auf und die Flame Haze ist weniger weltfremd, sondern entwickelt sich zu einem sympathsichen, menschlicheren Charakter und lernt ihre Gefühle kennen. Schade fand ich auch, dass man doch eher wenig auf die Klassenkameraden von Yuji eingeht, die dann doch etwas mehr in die Story hätten integriert werden können, um für mehr Dramatik zu sorgen (Yujis bester Freund oder Yoshida beispielsweise). Interessant ist auch Margery Daw, über die man allerdings sehr wenig erfährt, aber durchaus Potential hat aufgrund ihrer leider nur angedeuteten, aber nciht unbedeutenden Vergangenheit. Doch eher Genretypisch und deswegen für mich auch nicht weiter in's Gewicht fallend ist, dass ebenfalls die anderen Gegenspieler etwas zu kurz kommen , die wohl einfach nur böse und ansonsten eher unwichtig sind, eben nur um ihren Zweck zu erfüllen und die Story voranzutreiben.

Die Animationen sind sehr gut und für mich im Allgemeinen mindestens oberer Durchschnitt oder besser. Sehr schön fand ich auch den Einsatz von den vielen verschiedenen Farben, die in den Kämpfen eingesetzt wurden und den einzelnen Charakteren zugewiesen wurden. Gerade Shana macht in ihrem Kampfoutfit mit ihren Augen und den feurigen Haaren einen guten Eindruck. Ansonsten bleibt der Hintergrund während der Kämpfe eher trist und oft grau, nur manchmal sind auch andere Dinge farblich hervorgehoben, aber das stört kaum, da der Fokus deutlich auf den Charakteren liegt und durch das "Fusezu" einfach so ist dann. Ansonsten sind mir besonders die Augen der Protagonisten (nicht nur Shanas) aufgefallen und das Charakterdesign allgemein, welche mir sehr zugesagt haben.
Der Soundtrack ist ganz gut gelungen, manche Tracks haben mir sehr gut gefallen und hat für mich einen hohen wiedererkennungswert. Die beiden Openings passen gut zu der Serie und das erste Ending fand ich klasse, da es manchmal einen guten Übergang von der Szene direkt zum Ending, was einige Episoden toll ausgeleitet haben.

Trotz der vielen Kritikpunkte ist "Shakugan no Shana" eine meiner Lieblingsanimes. Das Setting hat es mir einfach angetan. Die Kämpfe haben mir stilistisch sehr gefallen, auch wenn sie die Dramatik und die nette Romanze etwas zu kurz kommen lassen. Der Anime mag nicht für jederman etwas sein, daher finde ich es ganz Hilfreich, wenn man sich den Film anschaut. Fans von Animes wie "Fate/Stay Night" können aber ohne Bedenken gleich zur Serie greifen.
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Avatar: Pilop
V.I.P.
#9
Shakugan no Shana ist ein schönes Werk aus der Kategorie Popcornkino. Ein flotter Anime, der mit einer gelungenen Mischung aus diversen Genreelementen gute Unterhaltung bietet.


Story:
Das Grundkonzept hinter der Geschichte ist vor allem hinsichtlich der Torches interessant bzw. wie die Charaktere auf diesen Umstand reagieren. Hier lässt der Anime sicher einiges an Potential liegen, obwohl man das Thema für einen reinen Unterhaltungsanime wahrscheinlich durchaus im angebrachten Umfang abhandelt. Eine ernsthaftere, tiefergehendere Behandlung dieses Stoffes hätte aber sicher auch ihren Reiz. Nach ein paar Folgen wird dann vor allem auf eine Mischung aus Action, Comedy und Romance gesetzt, wobei das Romantik- und Gefühlselement eine stetige Steigerung erfährt, wenngleich es durch die schon fast obligatorische Begriffsstutzigkeit der Charaktere bis zum Schluss gebremst bleibt. Bei den Widersachern hat man sich für eine höhere Fluktuation entschieden, was zwar einerseits Abwechslung bringt, andererseits aber verhindert, dass sie besondere Tiefe bekommen, was besonders beim Finale dann schmerzlich auffällt.

Charaktere:
Der Anime ist für mich eine ziemliche One-(wo)man- show von Shana, denn sie ist wohl der einzige Charakter, der aus der Masse etwas heraussticht. Ihre soziale Unbedarftheit, gepaart mit Jähzornigkeit und anderen skurrilen Charaktereigenschaften sind unterhaltsam mitanzusehen und bieten auch die Grundlage für eine Charakterentwicklung, die bei ihr durchaus vorhanden ist. Bei Yuji hingegen ist alles Interessante schon nach den ersten Folgen abgehandelt und er bleibt den Rest der Serie auf dem Niveau eines durchschnittlichen männlichen Hauptprotagonisten. Yoshida ist gleich von Beginn an uninteressant und bleibt es auch, zu sehr ist sie auf die Rolle des 0815, schüchternen, immerguten Mädchens beschränkt. Margery ist der zweite Charakter, der etwas Potential hat, wenngleich man nicht überaus viel daraus macht. (Persönlich ergänze ich jetzt noch, dass für mich Yujis Mutter der beste Charakter neben Shana ist. kA warum genau, ich mochte sie einfach.)

Fazit:
Popcornkino für unterhaltsame Animestunden. Shakugan no Shana fällt für mich in etwa in die gleiche Kategorie wie Mai Hime, Mai Otome oder Fate/Stay Night, also Animes die einem keine großen Denkleistungen abverlangen, aber in den meisten Fällen zumindest ein paar interessante Ansätze bieten und einfach Spaß machen sie sich anzuschauen.
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Avatar: Aodhan
V.I.P.
#10
Shakugan no Shana ist Popcornkino in Reinkultur und vermischt gekonnt Fantasy-Action mit Dreiecksromanze.

Zumindest meistens, denn einige Schwächen gibt es natürlich auch, aber zu denen komme ich später. Am Anfang gibt sich der Anime düster und erschafft eine bedrückende Atmosphäre, die sofort fesselt, bevor er sich dann immer mehr in Richtung Popcornkino wandelt. Das Herzstück des Animes sind für mich gar nicht mal die Actionszenen, sondern die Dreiecksromanze zwischen Yuji, Shana und Kazumi. Ohne die wäre der Anime für mich nur halb so gut und da haben wir auch schon die große Schwäche; die Action lässt nach einem guten Anfang ziemlich nach und relativ langweilige Gegenspieler tun ihr Übriges dazu. Trotzdem konnte der Anime alleine durch die zwischenmenschlichen Konflikte noch gut genug unterhalten um mich zu dieser hohen Wertung zu veranlassen und das Finale macht die Durststrecke davor auch wieder gut.

Yuji ist der typische 0815-Held, der von seinem Gegenstück Shana in einen sehr großen Schatten gestellt wird. Die ist halt so eine typische Rie-Kugimiya-Rolle, eine Mini-Tsundere, wie sie im Buche steht. Ansonsten fallen die anderen Charaktere nicht besonders aus dem Rahmen, sind aber zumindest sympathisch. Wilhelmina ist nach Shana mein geheimer Favorit und das kommt nicht daher, dass ich einen Maid-Fetisch hätte, sondern weil ich ihren Charakter interessant finde. Die Gegenspieler sind überwiegend schwach, besonders in den späteren Episoden. Richtig interessant fand ich nur die beiden Inzest-Geschwister.
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Avatar: Tibsi#11
ich weiß ich bin hier vl etwas anderer Meinung als viele andere aber ich finde Shakugan no Shana hat ihre gute Bewertung, obwohl es nicht schlecht ist, nicht verdient.


Die Animation ist zwar zu beginn noch recht überzeugend nimmt aber drastisch ab. Die Animation lebt hier vom Kampf, jedoch mit fortschreitender Story werden die kämpfe immer kürzter und unspektakulärer. Auch der Letzte Kampf überzeugt nicht durch Animation sondern durch Dramatik.

Bezüglich des Sounds oder der Musik muss ich sagen das zwar einige schöne Melodien dabei sind sich diese aber zu oft wieder holen. Aber doch noch guter durchschnitt.

Zur Story muss ich sagen das sie zwar grundsätzlich gut gelungen ist, das rauben der Existenz, die verschwindenden Fackeln, die Erneuerungen der Personen im sinne von Katharsis, aber leider wird sie für mich schlecht präsentiert. Das Drama der Geschichte wird irgendwie immer hinausgeschoben und stad dessen wird die Geschichte mehr eine art Gegner kommt, viel passiert, Gegner besiegt, alles wieder vergessen, Story. es ist schwer zu sagen aber je weiter die story voranschreitet desto schleppender wird sie.

Zu den Charakterenen kann man sagen sie sind zwar anfangs alle gut gelungen, aber verschwinden dann alle gleich in der Versenkung.

Als Fazit kann ich nur sagen das ich nichts Besonderes an diesem Anime sehen kann da nichts in dieser Geschichte wirklich überzeugen kann. Ich sage nicht das man Shakugan no Shana nicht ansehen kann es trotz allem ein guter Anime aber man sollte sich entgegen der allgemeinen Meinung nicht zuviel erwarten.
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Avatar: resdayn
Freischalter
#12
"Die unendliche Zeit stoppt ihren Herzschlag und Menschen verbrennen ohne jedes Geräusch." Markige Worte, mit denen jede der 24 Folgen von Shakugan no Shana ihren Anfang nimmt. Erzählt wird die Geschichte von Shana, dem Mädchen mit den brennenden Augen und Yuji, einem High School-Studenten, die sich ihrem gemeinsamen Schicksal stellen...

Inhalt:
Die Exposition von Shakugan no Shana haut einen erstmal von den Socken, führt sie doch in eine Welt ein, in der im Verborgenen Mächte am Werk sind, die Menschen kurzerhand ihrer Existenz berauben. So macht sich hier schnell eine bedrückende Grundstimmung breit, es werden Fragen aufgeworfen wie: "Worauf begründe ich meine eigene Identität".
Nun zur schlechten Nachricht: Diese Thematik flackert zwar immer mal wieder auf wird aber nicht konsequent weiter verfolgt, stattdessen übernehmen die Elemente Action und Romance die Regie. Ich kann also nur eindringlich davor warnen den Anime nach den ersten Folgen mit der Erwartungshaltung weiter zu schauen, man bekäme hier die psychologische Tiefe eines Blade Runner im Animegewand präsentiert.
Der Begriff Popcornkino ist hier des öfteren schon gefallen und dem schließe ich mich einfach mal an.
Der Spannungsbogen erfährt nach starkem Beginn im zweiten Viertel der Serie gelegentlich einen kleinen Durchhänger, hier wurde auch eine völlig überflüssige Comedyfolge eingestreut. Dafür gibt es im dritten Viertel einige Rückblicke in Shanas Vergangenheit, die durchaus noch eine Folge mehr hätten vertragen können. Ab da zieht die Geschichte auch wieder merklich an und bleibt bis zum Ende auf dramaturgisch hohem Level.
Technik:
Die Animation startet auf solidem bis guten Niveau, lässt aber im Laufe der Serie wie auch der Detailgrad der Hintergründe nach. So sind die wehenden glühenden Haare der rotäugigen Jägerin zu Anfang wesentlicher detailreicher dargestellt, was später nicht mehr so zu sehen ist. Sie bleibt aber mit ihrer Aura aus Funken wie von einem Lagerfeuer ein hübscher Anblick. Bewegungsabläufe sind sehr flüssig gezeichnet, auf Standbilder wurde aber auch hier wie bei fast allen Anime, nicht verzichtet. Sie sind jedoch nicht sonderlich häufig und mir daher auch nicht besonders unangenehm aufgefallen.
Bis auf wenige Ausnahmen sind die Kämpfe ausgezeichnet inszeniert und sehr dynamisch ausgefallen. Sie gehören zu den absoluten Highlights der Serie.
Choreografisch ist der beste Kampf sicher schon der gegen Friagne, da kann selbst der epische Endfight nicht mehr gegen anstinken.

Musikalisch hat mir der Anime sehr gut gefallen - Hishoku no Sora und Yoake Umarekuru Shoujo gehören zu den wenigen Openings und Endings, die ich beim Schauen mehrerer Folgen eines Anime hintereinander nicht skippe. Opening 2 und Ending 2 kommen gegen diese beiden Ohrwürmer nicht an, trotzdem durchaus hörenswert. Die orchestrale BGM ist vor allem während der Kampfszenen sehr passend und trägt maßgeblich zum guten Eindruck derselben bei. Die restliche Musik bleibt unauffällig und tut das was sie soll: untermalen. Die Begleitstücke wiederholen sich allerdings häufiger, der Soundtrack ist insgesamt nicht sehr umfangreich.
Die japanischen Synchronstimmen sind gut ausgewählt, Shanas dreifaches "Urusai!" ist immer wieder für einen Schmunzler gut. Lediglich Marcosius und der Professor klangen mir zu ähnlich, aber die beiden haben ja immerhin auch den gewaltigen Sprung in der Schüssel gemeinsam.
Charaktere:
Den intensivsten Charakterentwicklungsprozess vollzieht hier (wen wunderts) die Titelfigur. Für die Motivation weiterzuschauen ist die Verfolgung Shanas emotionaler Entwicklung ein nicht unwesentlicher Faktor. Dass irgendwann Gefühle ins Spiel kommen ist bei der Konstellation der beiden Hauptakteure ja offensichtlich ;-)
Nachdem er anfangs interessante Ansätze zeigt und über seine Identität reflektiert verkommt Yuji bald fast zur Nebenfigur, bis sich dann in späteren Folgen eine Dreiecksgeschichte entspinnt und er damit wieder eine prominentere Rolle einnimmt. Die dritte Person in dieser Konstellation bleibt aber leider eher blass und klischeebeladen, hier wurde Potential verschenkt! Entwicklungen anderer Figuren werden nur angedeutet, auch hier hätte man auf einige im Ansatz interessante Personen mehr eingehen können.
Rammie und Wilhelmina haben Potential, kommen aber im Endeffekt viel zu großväterlich bzw. mütterlich daher.


Die Bonus-Specials Shakugan no Shanatan sind eine lustige Sammlung kleiner Einspieler von wenigen Sekunden bis maximal einer Minute Länge, mit der sich Shakugan no Shana selbst auf die Schippe nimmt. Der Humor ist im Bereich absurder Übertreibung angesiedelt. Eine gute Kenntnis der Serie ist vonnöten, da man sonst mit den gelungen veralberten Szenen und zum Teil verdrehten Persönlichkeiten der Charaktere nicht viel anfangen kann. Einige der Parodien sind auch ziemlich schlüpfrig ausgefallen. (7.0 von 10)

Gesamteindruck:
Es gibt einige Schwächen, die vermeidbar gewesen wären, meiner Meinung nach aber nebensächlich sind. Wenn man es schafft darüber hinwegzusehen eine über die gesamte Länge glänzend unterhaltende Serie, die für mich zu den Toptiteln gehört. Dem Anspruch eine fesselnde Geschichte zu erzählen wird Shakugan no Shana vollauf gerecht. Wer nach sehr guter, aber eher leichter Unterhaltung sucht leistet sich hier keinen Fehlgriff.
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Avatar: Raytwohands#13
Anspruch:5
Action:8
Humor:10
Spannung:8
Erotik:5
Was mich bei Shana (ich kürz das jetzt einfach mal ab) direkt begeistert hat war einfach das die Openings und Endings für meinen Geschmack wirklich sehr Geil waren als ich zu fällig darauf gestoßen bin als ich mir ne top 10 angeschaut hatte, hatte ich direkt einen Ohrwurm und ich höre sie auch heute noch auf meinem Mp3 Player.
Aber jetzt mal zum Anime dieser versprüht gerade in den ersten Folgen eine richtig schön düstere Atmosphäre weil ich meine wie oft kommt es vor das man erfährt das man Tot ist? Und das einem dann auch noch von einem super süßen rot haarigen Mädchen das Leben gerettet wird obwohl man eig. schon tot ist. Und mit den Mädchen meine ich Shana eine Flame Haze, was Shana für mich so sympathisch gemacht hat war einfach das sie auf den ersten Blick einen so starken Eindruck macht aber in Wirklichkeit einfach nur ein typisches Mädchen ist das viel verpasst hat. Ja von der Story her ist Shana zwar interessant ich finde aber das gerade gegen Ende des Animes die zweite Staffel nicht mehr denselben Schwung hat wie die erste. Bei den Charakteren handelnd es sich eig. fast nur um Standard Statisten nur Margery (meine Favoritin Margrey GO^^) und Shana stechen wirklich heraus was gerade bei Yuji schade ist finde ich aus dem hätt man noch mehr raus holen können.
Aber naja der Zeichen Styl ist auf jeden Fall sehr schön und sauber(kann da aber nur rein optisch beurteilen weil ich die einzelnen Techniken nicht kenn sorry), anspruchsvoll ist Shana zwar nett aber interessant und schön anzuschauen.
Fazit:
Für alle die auf Aktion mit Romantik, und auf sauber gezeichnete Animes stehen ne gute Wahl.
Aber für super Anspruchsvolle Leute eher ungeeignet.
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Avatar: joo#14
Leider kann ich diesen Kommentar, nicht wie jeder andere Gestalten ...
Ja Leute, ob ihr's glaubt oder nicht, Shakugan no Shana ist mein Top-3-Favorit (nach Elfenlied und One Piece) unter den Animes.
Ich weis es hat nicht die besten Animationen, ich weis die Story ist nicht die eines Elfenlieds, Deathnotes oder Code: Geass', aber ich liebe diesen Anime trotzdem. Eigentlich, wenn ich so darüber nachdenke, weis ich nicht mal wirklich, warum ... Kann sein, dass ich diese Mischung der Genres Action, Comedy, Romance, Magic so super finde oder, dass Shana einfach eine der besten weiblichen Charaktere ist, die es gibt (neben Kallen aus CG, Robin aus OP und vorallem Lucy aus Elfenlied). Ich denke, ich kann nicht erklären, warum ich diesen Anime so liebe. Ein Grund könnte allerdings sein, dass er mich, als es mir mal echt mies ging, wieder aufgebaut hat ...
Naja kommen wir zu meiner nicht ganzen neutralen Bewertung.

Animation: 7/10
Die Animationen sind insgesamt schön, aber das Non-Plus-Ultra ist es auch nicht. Die Kämpfe sind ... actionreich gestaltet und die Figuren schön designt. Der BG ist nicht immer sooo super und es kommt manchmal der, bei vielen Animes auftretende Figuren-sind-auf-den-Hintergrund-geklebt-Effekt auf :)
Das allerdings nur selten.

Sound: 7/10
Der Sound ist, wie auch die "Grafik" ingesamt solide bis gut. Die Intros sind meistens sehr schön. Einige Endings fallen auf, andere nerven einfach nur. Die BGM ist, finde ich, bei diesem Anime besonders schön und passt so gut zu den jeweiligen Szenen, wie es bei nicht vielen anderen Animes der Fall ist.

Story: 9/10
Die Story von SnS zusammengefasst:
Kampf: Flame Haze gegen Guze no Tomogara
Oder auch:
Junge trifft Mädchen. Junge wird zu Fakel. Junge folgt Mädchen. Junge beeindruckt, das zuvor, "konservative" (mir ist kein besseres Wort eingefallen) Mädchen. Mädchen beginnt sich Gedanken zu machen...Ich hoffe das war jetzt nicht gespoilert.
Nein, also die Story ist wunderschön, wie ich finde und kann einen ziemlich mitnehmen. Es ist (bis auf in ein paar Folgen) nicht allzuviel Romance drin und es gibt auch eigentlich genug Action (Vorraussetzung: Man ist kein Gundam-Fanboy/girl :P) drin.

SChade ist, dass aus der anfänglichen Romance zwischen Yuji und Shana eine Dreiecksliebe wird.


Charaktere: 10/10
Eigentlich gefallen mir viele Charaktere nicht, allerdings ist dahingegen Shana so genial geworden, dass ich hier einfach 10 Punkte geben muss ...
Aber von Anfang an:
Es gibt zwei Hauptpersonen:
Yuji: Er ist die männliche Hauptperson und (endlich) mal nicht derjenige, der kämpft. Er ist der, der andere mit seinen Worten berührt, etc. Ich kann mich mit diesem Chara nicht besonders identifizieren, mag ihn aber trotzdem.
Shana: Die weibliche Hauptperson. Sie übernimmt das Kämpfen. Einer der besten Charaktre in der Anime Geschichte, wie ich finde. Dank einem großen Einblich in ihre Vergangenheit, kann man sich gut mit ihr identifzieren und ich habe sie sofort ins Herz geschlossen. Sie hat eine harte Schale und weichen Kern.
Die Nebencharaktre sind reichlich besetzt:
Ich zähle hier ein paar auf und werde anschliessen noch ein paar Sätze zu meinen Favorite-Nebenrollen sagen.
Da gibt es Magery(<-toll), Die Flamme des Himmels: Alastor, Oga-chan :P, usw, usw
Magery: Magery ist eine, ich denke irgendwo aus dem Westen, stammende, Flame Haze, sie allein wäre wohl nicht ernennswert, aber da gibt es ja noch Marco ... ihr Buch. Dieser hat so geniala Sprüche drauf, das finde ich genial:)
Alastor: Der Mentor Shanas. Er ist der weise, ehrwürdige und mysteriöse ... Typ oder Amulett oder wie auch immer und ich man mag ihn, wenn man ihn hört. (Die Jap-Dub stimme ist der Hammer, finde ich)

Gesamt: 9/10
Eigentlich sollte man diesem Anime höchstens 8 Punkte geben, aber ich liebe ihn, wie gesagt, sehr, sodass mein Urteil nicht wirklich neutral ausgefallen ist.
Was soll's ... jeder hat seine Schwächen. Ich empfehle aufjedenfall diesen Anime anzuschauen.

Zur Fortsetzung: Diese ist nicht so gut, ich empfehle, aber sie anzuschauen, da, man sich so auf die dritte Staffel freuen kann *g*

mfg
euer neutraler Richter
Joo
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Avatar: Squiggy#15
Anspruch:mittel
Action:viel
Humor:viel
Spannung:mittel
Erotik:nichts
Shakugan No Shana war für mich eine nette Mischung aus Mystery und Action..
Im Grunde genommen basiert die Serie auf einem neuen Konzept, zieht aber doch viel Altbekanntes heran, wie zB die unglaubliche Dummheit des männl. Protagonisten oder das leidige Thema der Dreiecksbeziehung.

Zuerst mal zu Yuuji ein paar Worte:
Ihm werden im Verlauf der Serie mindestens 80.000 Stuationen geboten, wo es 'Klick' machen sollte - und was passiert?
Yuuji hat überhaupt keine Ahnung, was um ihn rum passiert
Weder den Fakt, dass seine Angebetete Kazumi Yoshida sich an ihn ranwirft, noch dass Shana sich langsam aber sicher in ihn verliebt.

Mal ehrlich - jeder Durchschnittsidiot erkennt, woran er da ist.

Im Grunde genommen war das der einzige Große Kritikpunkt, der mir aufgefallen ist.
Die 24. Episoden sind wunderschön gezeichnet, die Idee der Serie ganz ok umgesetzt, Sounds stören auch nicht wirklich.
Besonders im Bezug auf die Effekte war ich positiv beeindruckt - ich habe manche Stellen deswegen mehrfach angeschaut (ja.. Effektefreak halt)
Storytechnisch muss ich sagen, dass die Idee, die hinter der Serie steckt meiner Meinung nach eher als Basis für andere Arcs genutzt wird was ok ist, wenn die Umsetzung gut gemacht ist und die Macher nicht vom ursprüngl. Thema zu weit abweichen.

Im Bezug auf die Charaktere ist da zum einen Yuuji (s.o.), zum anderen Shana und Margery Daw zu kommentieren.
Shana war die Person, die mir am wenigsten gefallen hat, durch ihre unglaubliche Verbissenheit und Starrsinnigkeit (Naivität?) - außerdem bin ich entschiedener Gegner der Lolikomponente ^^ - klar ist sie die Protagonistin etc. aber dafür, dass sie die Macht von Alastor besitzt, zu dumm.
Margery Daw hingegen war bzw. ist mein Favorit von SnS, da ich durch ihren Alkoholismus und Marchosias' zynische Kommentare des öfteren zumin dest grinsen musste.

Die 24. Folgen ließen sich insgesamt gut ansehen, es waren ein- zwei Filler dabei, kann man so lassen.
Zwar wird bei SnS auf Anspruch weniger wert gelegt als auf Actiontainment, was nicht unbedingt aschlimm ist - allerdings würde ich mir für SnS:S und evtl. SnS:3 mehr Hirn für die Hauptcharaktere wünschen.. das wär's aber schon

Kurz gesagt:
Schöne Serie, recht witzig, gut gezeichnet und ein Muss für Leute, die sich gern mal mit Mystery und Action ohne allzu viel Tiefgang berieseln lassen
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