• TypTV-Serie
  • Episoden24 (~)
  • Veröffentlicht06. Okt 2005
  • HauptgenresAction
  • HerkunftJapan
  • Adaptiert vonLight Novel
  • ZielgruppeMännlich

Anime Beschreibung

Anime: Shakugan no Shana
© 高橋弥七郎/いとうのいぢ/アスキー・メディアワークス/『灼眼のシャナF』製作委員会
Die Zeit zieht an den Menschen vorbei, ohne dass diese merken, wie sie im Schatten ewiger Kämpfe stehen, die unerkannt auf der ganzen Welt toben. Mächtige Wesen aus einer Parallel-Dimension, die Guzen no Tomogara, streben danach eine Existenz in unserer Welt zu erlangen und rauben den Menschen dafür das, was man allgemein „Lebensenergie“ nennt. Die Menschen sterben dabei nicht nur, sondern werden in solche Energie verwandelt und aufgefressen. Sakai Yuji, ein gewöhnlicher Schüler, wird eines Tages von einem Rinnen (einem Bediensteten der Tomogara) angegriffen. Eigentlich dürfte er es nicht mitbekommen, denn alle Existenzen in dem so genannten Fusetzu, dass die Tomogara bilden, sind erstarrt, als wäre der Fluss der Zeit gestoppt. Wie auch immer … Yuji ist kein Mensch mehr, sondern eine Fackel. Und zwar eine ganz besondere Fackel: Ein Mistes, eine Fackel, die ein mächtiges magisches Objekt in sich trägt.

Als der Rinnen Yuji töten will, taucht ein Mädchen auf: Ihr Haar ist flammend und feuerrot sind ihre Augen. Sie führt eine mächtige Klinge und rettet Yuji vor dem Rinnen. Schon bald erfährt er von ihr sein Schicksal und als sie entdeckt, welchen magischen Gegenstand der Junge in sich trägt, beginnt ein unglaubliches Abenteuer mit den beiden …
Sprachauswahl: Deutsch, Englisch
Hauptgenres / Nebengenres / Tags

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  • Shana
    Schnauze! Schnauze! Schnauze!

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Anime Rezensionen

Avatar: Nemesis#1
Shakugan no Shana (SnS) bietet ein sehr interessantes Setting. Die Story ist echt mal was anderes, obwohl sie nicht bis zum Ende so außergewöhnlich wie am Anfang bleibt.


Story:
Was würdet ihr euch denken, wenn ihr erfahren würdet, dass ihr schon lange tot seid, es aber nicht wisst? Genau soetwas widerfährt Sakai Yuji, dem männlichen Hauptcharakter des Animes. Die Welt wird desöftern von sogennanten "Rinnes", die von Tomogaras kontrolliert werden, heimgesucht. Dabei wird ein bestimmter Abschnitt eines Gebietes durch eine sogenannte "Fuzetsu" von der Real-Welt abgeschirmt und die Zeit bleibt sozusagen einfach stehen. Diese "Rinne" saugen dann die Existenzkraft der Menschen innerhalb dieses "Fuzetsus" aus. Dabei sterben diese Menschen. Und diese Menschen werden dann durch sogenannte "Torches" ersetzt, welche als Platzhalter für die gestorbenen Menschen dienen, um Panik zu vermeiden und die Balance der Welt aufrechtzuerhalten. Nach einiger Zeit "brennen" die "Torches" dann aber aus, verschwinden und sie werden von ihren Angehörigen ganz einfach vergessen, als ob es sie nie gegeben hätte. Es gibt aber sogennante "Flame Hazes", die diese "Rinne" jagen und töten. Shana ist ein Flame Haze und von ihr erfährt Yuji erstmals, dass er eigentlich schon tot ist und "nur" noch ein wertloses "Torch" ist. Yuji kann sich damit aber überhaupt nicht abfinden und weicht nicht mehr von Shana's Seite, um mehr zu erfahren. Was aber beide nicht wissen, ist, dass Yuji kein gewöhnliches "Torch" ist und etwas Geheimnisvolles in sich trägt...

Dieses Setting bringt meiner Meinung nach eine sehr gute Atmosphäre rüber, welche aber leider nicht die ganzen 24 Episoden lange anhält.

Charaktere:
Die Charaktere sind auch alle sehr interessant.
Shana zählt zu meinen absoluten weiblichen Lieblingscharakteren und ich liebe ihre jap. Stimme (ich sag nur: "Urusai! Urusai! Urusai! xD), Yuji ist sympathisch und steht Shana bei ihren Kämpfen zur Seite. Dann wäre da noch Margery, die ständig Alkohol-saufende Flame Haze. Die anderen sind auch alle ziemlich interessant, obwohl ich sagen muss, dass Yoshida auf die Dauer dann irgendwie doch ziemlich nervig ist. ^^

Animationen und Musik:
Animationen und Zeichenstil sind Top!
Die Musik fand ich auch immer passend. Die Openings haben mir alle beide gut gefallen und auch die BGM ist bei SnS meines Erachtens sehr gut gelungen.

Wie ich bereits erwähnt habe, kann SnS das geniale Feeling vom Anfang nicht die ganze Serie aufrechterhalten... das ist etwas schade. SnS hat mir aber trotzdem sehr gut gefallen. Ich kann den Anime voll und ganz empfehlen, nur darf man nicht mit zu hohen Erwartungen an ihn rangehen, sonst könnte man enttäuscht werden.
Meine Wertung mit 8.9 ist für manche für diesen Anime warscheinlich viel zu hoch, aber mir persönlich hat der Anime einfach so gut gefallen und ich finde, dass er sich diese Punkte meinerseits einfach verdient hat. Außerdem hab ich schon viele Animes gesehen, die wiederum von anderen in den 7.Himmel gepriesen worden sind, aber mich überhaupt nicht überzeugen konnten. Aber naja, so sind nunmal die Geschmäcker und das ist auch gut so. ;)

Fazit:
Eine klasse Serie mit tollen Charakteren und ner anfangs genialen Atmosphäre.
Unbedingt anschauen!
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Avatar: Aodhan
V.I.P.
#2
Shakugan no Shana ist Popcornkino in Reinkultur und vermischt gekonnt Fantasy-Action mit Dreiecksromanze.

Zumindest meistens, denn einige Schwächen gibt es natürlich auch, aber zu denen komme ich später. Am Anfang gibt sich der Anime düster und erschafft eine bedrückende Atmosphäre, die sofort fesselt, bevor er sich dann immer mehr in Richtung Popcornkino wandelt. Das Herzstück des Animes sind für mich gar nicht mal die Actionszenen, sondern die Dreiecksromanze zwischen Yuji, Shana und Kazumi. Ohne die wäre der Anime für mich nur halb so gut und da haben wir auch schon die große Schwäche; die Action lässt nach einem guten Anfang ziemlich nach und relativ langweilige Gegenspieler tun ihr Übriges dazu. Trotzdem konnte der Anime alleine durch die zwischenmenschlichen Konflikte noch gut genug unterhalten um mich zu dieser hohen Wertung zu veranlassen und das Finale macht die Durststrecke davor auch wieder gut.

Yuji ist der typische 0815-Held, der von seinem Gegenstück Shana in einen sehr großen Schatten gestellt wird. Die ist halt so eine typische Rie-Kugimiya-Rolle, eine Mini-Tsundere, wie sie im Buche steht. Ansonsten fallen die anderen Charaktere nicht besonders aus dem Rahmen, sind aber zumindest sympathisch. Wilhelmina ist nach Shana mein geheimer Favorit und das kommt nicht daher, dass ich einen Maid-Fetisch hätte, sondern weil ich ihren Charakter interessant finde. Die Gegenspieler sind überwiegend schwach, besonders in den späteren Episoden. Richtig interessant fand ich nur die beiden Inzest-Geschwister.
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Avatar: DeBaer#3
Shakugan no Shana gehört zu den Serien die zuerst einen völlig neuartigen Eindruck hinterlassen, sich aber schon kurze Zeit später als weit weniger Innovativ darstellen als es zu Anfang den Anschein hatte und in altbekannte Geflogenheiten verfallen. Die Anfangsphase dieses Animes präsentiert sich noch recht originell und legt eine Storybasis vor die viel Potential beinhaltet und in Verbindung mit einem ziemlich düster anmutendem Ambiente dafür sorgt das man sich schnell von ihr fasziniert und interessiert sieht. Zwar erinnert der Plot ein wenig an den von CLAMPs X (Gut und Böse tragen unbemerkt von den Menschen einen Kampf um das Schicksal der Welt aus und benutzen Barrieren die Schaden im realen Raum verhindern) aber dank einiger toller Ideen weiß er auf eigenen Füßen zu stehen und Neugier zu wecken. Genau deshalb ist es auch sehr schade dass mit steigender Episodenzahl immer mehr das Klischee Einzug erhält und das Niveau der Serie anfängt rapide zu sinken. Ein paar viel versprechende Konzepte werden über Bord geworfen und stattdessen kristallisiert sich zunehmend Altbackenes heraus das dafür sorgt das Shakugan no Shana urplötzlich überhaupt nicht mehr so besonders ist wie es die ersten Episoden versprochen hatten. Aus einem Anime der extentielle Fragen gestellt und die Kostbarkeit von Erinnerungen behandelt hat wird vom ein auf den anderen Moment eine stinknormale Kampf-Serie mit vielen “Kampf des Tages-Episoden“ inklusive einer Allerwelts-Romanze mit klischeelastiger Dreiecksbeziehung. Spätestens nach der Badeanzug-Episode (9), die so gut wie alle vergammelten Klischees in sich vereint die man in jedem drittklassigen Harem-Anime schon gesehen hat, hat Shakugan no Shana das meiste seiner Credibility und Faszination eingebüßt und verläuft danach bis zum Ende nach bekannten Mustern ab. Das bedeutet aber dennoch nicht automatisch dass man diesen Anime komplett abschreiben kann. Nachdem die erste Enttäuschung gewichen war habe ich mich letztendlich mit dem zufrieden gegeben was die Serie darbot und das reichte immerhin noch zur netten Unterhaltung für zwischendurch aus. Die Story war im späteren Verlauf bei weitem nicht mehr so mitreißend wie am Anfang und insgesamt viel zu linear, aber es trotzdem noch stellenweise wert weiter verfolgt zu werden, auch wenn sich die von mir verspürte Spannung in Grenzen hielt. Im Endeffekt ist Shakugan no Shana ein immerhin noch stellenweise unterhaltsamer Anime aber in keiner Weise etwas Besonderes und weit davon entfernt großartig zu sein. Dafür stehen hier zu viele Elemente zu buche die altbekannt sind und vor allem jemandem mit viel Erfahrung in Sachen Anime allzu deutlich auffallen. Zu empfehlen für Einsteiger, für Fortgeschrittene nur ein Pausenfüller.

Animation

Die Animationen sind zu Beginn wirklich gut und besonders der Kampf in Episode 1 glänzt mit tollen Effekten und flüssigen Bewegungsabläufen die Lust auf mehr machen. Leider sinkt die Qualität von Episode zu Episode immer dramatischer und lässt den Anime irgendwann nur noch extrem billig aussehen und einer 2005/06er Produktion nicht mal im Entferntesten würdig. Die Action lässt plötzlich jede Form von Dynamik vermissen und es wird auffallend oft mit schnellen Cuts gearbeitet die den Spaß beim zuschauen deutlich hemmen. Auch die Effekte lassen stark nach und kommen nur noch sehr abgespeckt daher (man beachte in der Hinsicht die flammenden Flügel auf Shanas Rücken oder ihr glühendes Haar). Auch der Rest kann nicht überzeugen: Ich habe schon lange nicht mehr so billige und detailarme Hintergründe gesehen und die Charakterzeichnungen sind häufig unsauber was sich in deformierten Gesichtern und Detailmangel bei Kleidung und dergleichen niederschlägt. Das Studio muss wohl einen schmerzhaften Budget-Cut hinnehmen müssen, anders ist dieser Abfall in Qualität in dieser Kategorie wohl nicht zu erklären. Eigentlich schade, denn die Action-Szenen hätten wahrhaft großartig ausfallen können und das hätte dem Unterhaltungswert zusätzlich auf die Sprünge geholfen. So bleibt mit Shakugan no Shana am Ende wohl eine der am schwächsten animierten Serien des Jahres 2005 zurück.

Sound

Die insgesamt 2 Openings und 2 Endings haben mir ziemlich gut gefallen muss ich sagen. Was die BGM angeht wird solide Kost geboten die zwar nicht gerade den Übersoundtrack schlechthin darstellt aber ein paar wirklich schöne Stücke bietet die sich hauptsächlich von der orchestralischen Seite zeigen und jede Szene passend unterstreichen. Allerdings wiederholen sich die Tunes öfters mal gerne und das macht den Sound insgesamt weniger Abwechslungsreich. Nicht überragend aber solide.

Story

Die Story benutzt als Gerüst ein ziemlich altbekanntes Konzept und dreht sich um Parallelwelten, unsere Welt die in Gefahr ist und dem obligatorischen Kampf zwischen Gut und Böse dessen Ausgang entscheidende Auswirkungen auf selbige hat. Trotzdem werden einige originelle Einfälle mit eingebracht die diesem eher ausgelutschten Szenario einen neuen Anstrich verpassen der neugierig macht. Die Idee mit den Torches und dem damit verbundenen Gleichgewicht unserer Welt ist faszinierend und birgt Potential ohne Ende. Potential das aber leider Gottes nicht genutzt wird, denn nach dem interessanten Anfang, der zuerst den Eindruck hinterlässt man bekommt es hier mit einem immens komplexen Plot zu tun, kommt die Handlung von ihrem originellen Weg ab und nimmt langsam aber sicher immer mehr die Formen eines stinknormalen Held vs. Bösewicht-Plots an. Frei nach dem Motto “Feind taucht auf, Feind wird besiegt, neuer Feind taucht auf“ usw. wird die Story linear und voraussehbar. Vor allem bin ich enttäuscht wie sorglos gute Konzepte von Bord geschmissen werden die viel Spannung versprachen und mit der richtigen Handhabung einen hohen Anteil an Dramatik hätten bieten können. Darunter fällt insbesondere die Sache mit Yuji und seinem Schicksal als Torch bzw. Mistes. Das sich später heraus stellt das eine besonders Fähigkeit dafür sorgt das sich seine “Lebensenergie“ ständig wieder auffüllt anstatt immer mehr zu schwinden macht einen tollen Aspekt der Geschichte völlig zunichte. Meiner Meinung nach hätte man DRINGEND daran festhalten müssen um der Serie zu einem emotionalen Einschlag beim Zuschauer zu verhelfen. Das dann auch noch eine überaus klischeelastige Love-Story in die Handlung mit eingewoben wird lässt die innovative Ideen und die tolle Anfangsphase dann gänzlich verblassen und die gesamte Geschichte ist spätestens zu diesem Zeitpunkt nichts Besonderes mehr. Wirklich schade, denn man hätte so viel mehr daraus machen können.

Charaktere

Der Cast von Shakugan no Shana beinhaltet ein paar Charaktere die durchaus Potential besitzen aber im Endeffekt kann keiner so richtig überzeugen. Außer dem Hauptcharakter lässt eigentlich der gesamte Rest in Sachen Entwicklung stark zu wünschen übrig. Und selbst der Werdegang Shanas ist nichts was allzu weltbewegend oder sonderlich interessant ist. Sie macht eine eher typische Entwicklung durch die man bei nicht wenigen anderen Charakteren findet: Am Anfang eher kühl, arrogant und fixiert auf ihre Ziele lernt sie langsam neue Seiten an sich kennen und Gefühle die sie noch nie verspürt hat. Da hätten wir dann ein ziemlich typisches Line-Up wie Zuneigung, Zweifel, und letztendlich Liebe, was dafür sorgt das sie sich später zwischen ihren Gefühlen und ihrem Pflichtbewusstsein hin und hergerissen fühlt. So schlecht hört sich das gar nicht an aber dieser Aspekt ist zu schwach ausgearbeitet worden. Selbst die Episoden die ihre Vergangenheit behandeln ändern nichts daran. Ich fühlte mich zu diesem Charakter zu keiner Zeit großartig hingezogen und sie konnte auch nicht dafür sorgen das Emotionen in mir hoch kamen. Der Rest des Casts ist noch schwächer ausgefallen: Yuji hatte am Anfang Potential und man hätte ihn mit Existenzängsten kämpfen lassen oder in den Fokus nehmen können wie sich seine Gefühlswelt und Denkweisen ändern nachdem er erfährt das er nicht mehr lange existieren wird. Letztendlich ist er aber nur ein weiterer dieser Charaktere die trotz ihres harten Schicksals tapfer in die Zukunft blicken und immer zuletzt an sich denken. Solche Charaktere tendieren zwar dazu sympathisch zu sein aber Yuji ist einfach langweilig. Die anderen Nebencharaktere sind ebenso matt: Was Margery angeht bekommt man nicht mehr als einen kurzen Blick in ihre Vergangenheit spendiert, danach erfährt man nichts näheres über sie und ihre Entwicklung beschränkt sich darauf vom Feind zum Mitstreiter von Shana & Co zu werden. Außerdem ist sie mit einem Klischee-Motiv ausgestattet (mal wieder eine Figur die von Rache angetrieben wird). Ihre 2 Lakaien sind völlig flach und nicht nennenswert ebenso wie Yoshida, die nicht mehr als ein wandelndes Klischee ist. Zum Abschluss wären da noch die Bösewichter, die absolut profillos daher kommen und nur dafür da sind um von Shana in die Knie gezwungen zu werden.

Wert

Ich sehe kaum einen Grund warum ich mir Shakugan no Shana noch einmal anschauen sollte. Dafür bietet die Serie weder genug Abwechslung noch Innovationen. Nicht einmal gute Action-Szenen sind dank den schwachen Animationen ein Grund zum Re-Watch. Hier einen Blick zu wagen kann ich wie gesagt nur Leuten empfehlen die noch nicht allzu viel Erfahrung in Sachen Anime gesammelt haben und deshalb nicht von den vielen gängigen Elementen von SnS gelangweilt werden können.
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Avatar: Pilop
V.I.P.
#4
Shakugan no Shana ist ein schönes Werk aus der Kategorie Popcornkino. Ein flotter Anime, der mit einer gelungenen Mischung aus diversen Genreelementen gute Unterhaltung bietet.


Story:
Das Grundkonzept hinter der Geschichte ist vor allem hinsichtlich der Torches interessant bzw. wie die Charaktere auf diesen Umstand reagieren. Hier lässt der Anime sicher einiges an Potential liegen, obwohl man das Thema für einen reinen Unterhaltungsanime wahrscheinlich durchaus im angebrachten Umfang abhandelt. Eine ernsthaftere, tiefergehendere Behandlung dieses Stoffes hätte aber sicher auch ihren Reiz. Nach ein paar Folgen wird dann vor allem auf eine Mischung aus Action, Comedy und Romance gesetzt, wobei das Romantik- und Gefühlselement eine stetige Steigerung erfährt, wenngleich es durch die schon fast obligatorische Begriffsstutzigkeit der Charaktere bis zum Schluss gebremst bleibt. Bei den Widersachern hat man sich für eine höhere Fluktuation entschieden, was zwar einerseits Abwechslung bringt, andererseits aber verhindert, dass sie besondere Tiefe bekommen, was besonders beim Finale dann schmerzlich auffällt.

Charaktere:
Der Anime ist für mich eine ziemliche One-(wo)man- show von Shana, denn sie ist wohl der einzige Charakter, der aus der Masse etwas heraussticht. Ihre soziale Unbedarftheit, gepaart mit Jähzornigkeit und anderen skurrilen Charaktereigenschaften sind unterhaltsam mitanzusehen und bieten auch die Grundlage für eine Charakterentwicklung, die bei ihr durchaus vorhanden ist. Bei Yuji hingegen ist alles Interessante schon nach den ersten Folgen abgehandelt und er bleibt den Rest der Serie auf dem Niveau eines durchschnittlichen männlichen Hauptprotagonisten. Yoshida ist gleich von Beginn an uninteressant und bleibt es auch, zu sehr ist sie auf die Rolle des 0815, schüchternen, immerguten Mädchens beschränkt. Margery ist der zweite Charakter, der etwas Potential hat, wenngleich man nicht überaus viel daraus macht. (Persönlich ergänze ich jetzt noch, dass für mich Yujis Mutter der beste Charakter neben Shana ist. kA warum genau, ich mochte sie einfach.)

Fazit:
Popcornkino für unterhaltsame Animestunden. Shakugan no Shana fällt für mich in etwa in die gleiche Kategorie wie Mai Hime, Mai Otome oder Fate/Stay Night, also Animes die einem keine großen Denkleistungen abverlangen, aber in den meisten Fällen zumindest ein paar interessante Ansätze bieten und einfach Spaß machen sie sich anzuschauen.
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Avatar: resdayn
Freischalter
#5
"Die unendliche Zeit stoppt ihren Herzschlag und Menschen verbrennen ohne jedes Geräusch." Markige Worte, mit denen jede der 24 Folgen von Shakugan no Shana ihren Anfang nimmt. Erzählt wird die Geschichte von Shana, dem Mädchen mit den brennenden Augen und Yuji, einem High School-Studenten, die sich ihrem gemeinsamen Schicksal stellen...

Inhalt:
Die Exposition von Shakugan no Shana haut einen erstmal von den Socken, führt sie doch in eine Welt ein, in der im Verborgenen Mächte am Werk sind, die Menschen kurzerhand ihrer Existenz berauben. So macht sich hier schnell eine bedrückende Grundstimmung breit, es werden Fragen aufgeworfen wie: "Worauf begründe ich meine eigene Identität".
Nun zur schlechten Nachricht: Diese Thematik flackert zwar immer mal wieder auf wird aber nicht konsequent weiter verfolgt, stattdessen übernehmen die Elemente Action und Romance die Regie. Ich kann also nur eindringlich davor warnen den Anime nach den ersten Folgen mit der Erwartungshaltung weiter zu schauen, man bekäme hier die psychologische Tiefe eines Blade Runner im Animegewand präsentiert.
Der Begriff Popcornkino ist hier des öfteren schon gefallen und dem schließe ich mich einfach mal an.
Der Spannungsbogen erfährt nach starkem Beginn im zweiten Viertel der Serie gelegentlich einen kleinen Durchhänger, hier wurde auch eine völlig überflüssige Comedyfolge eingestreut. Dafür gibt es im dritten Viertel einige Rückblicke in Shanas Vergangenheit, die durchaus noch eine Folge mehr hätten vertragen können. Ab da zieht die Geschichte auch wieder merklich an und bleibt bis zum Ende auf dramaturgisch hohem Level.
Technik:
Die Animation startet auf solidem bis guten Niveau, lässt aber im Laufe der Serie wie auch der Detailgrad der Hintergründe nach. So sind die wehenden glühenden Haare der rotäugigen Jägerin zu Anfang wesentlicher detailreicher dargestellt, was später nicht mehr so zu sehen ist. Sie bleibt aber mit ihrer Aura aus Funken wie von einem Lagerfeuer ein hübscher Anblick. Bewegungsabläufe sind sehr flüssig gezeichnet, auf Standbilder wurde aber auch hier wie bei fast allen Anime, nicht verzichtet. Sie sind jedoch nicht sonderlich häufig und mir daher auch nicht besonders unangenehm aufgefallen.
Bis auf wenige Ausnahmen sind die Kämpfe ausgezeichnet inszeniert und sehr dynamisch ausgefallen. Sie gehören zu den absoluten Highlights der Serie.
Choreografisch ist der beste Kampf sicher schon der gegen Friagne, da kann selbst der epische Endfight nicht mehr gegen anstinken.

Musikalisch hat mir der Anime sehr gut gefallen - Hishoku no Sora und Yoake Umarekuru Shoujo gehören zu den wenigen Openings und Endings, die ich beim Schauen mehrerer Folgen eines Anime hintereinander nicht skippe. Opening 2 und Ending 2 kommen gegen diese beiden Ohrwürmer nicht an, trotzdem durchaus hörenswert. Die orchestrale BGM ist vor allem während der Kampfszenen sehr passend und trägt maßgeblich zum guten Eindruck derselben bei. Die restliche Musik bleibt unauffällig und tut das was sie soll: untermalen. Die Begleitstücke wiederholen sich allerdings häufiger, der Soundtrack ist insgesamt nicht sehr umfangreich.
Die japanischen Synchronstimmen sind gut ausgewählt, Shanas dreifaches "Urusai!" ist immer wieder für einen Schmunzler gut. Lediglich Marcosius und der Professor klangen mir zu ähnlich, aber die beiden haben ja immerhin auch den gewaltigen Sprung in der Schüssel gemeinsam.
Charaktere:
Den intensivsten Charakterentwicklungsprozess vollzieht hier (wen wunderts) die Titelfigur. Für die Motivation weiterzuschauen ist die Verfolgung Shanas emotionaler Entwicklung ein nicht unwesentlicher Faktor. Dass irgendwann Gefühle ins Spiel kommen ist bei der Konstellation der beiden Hauptakteure ja offensichtlich ;-)
Nachdem er anfangs interessante Ansätze zeigt und über seine Identität reflektiert verkommt Yuji bald fast zur Nebenfigur, bis sich dann in späteren Folgen eine Dreiecksgeschichte entspinnt und er damit wieder eine prominentere Rolle einnimmt. Die dritte Person in dieser Konstellation bleibt aber leider eher blass und klischeebeladen, hier wurde Potential verschenkt! Entwicklungen anderer Figuren werden nur angedeutet, auch hier hätte man auf einige im Ansatz interessante Personen mehr eingehen können.
Rammie und Wilhelmina haben Potential, kommen aber im Endeffekt viel zu großväterlich bzw. mütterlich daher.


Die Bonus-Specials Shakugan no Shanatan sind eine lustige Sammlung kleiner Einspieler von wenigen Sekunden bis maximal einer Minute Länge, mit der sich Shakugan no Shana selbst auf die Schippe nimmt. Der Humor ist im Bereich absurder Übertreibung angesiedelt. Eine gute Kenntnis der Serie ist vonnöten, da man sonst mit den gelungen veralberten Szenen und zum Teil verdrehten Persönlichkeiten der Charaktere nicht viel anfangen kann. Einige der Parodien sind auch ziemlich schlüpfrig ausgefallen. (7.0 von 10)

Gesamteindruck:
Es gibt einige Schwächen, die vermeidbar gewesen wären, meiner Meinung nach aber nebensächlich sind. Wenn man es schafft darüber hinwegzusehen eine über die gesamte Länge glänzend unterhaltende Serie, die für mich zu den Toptiteln gehört. Dem Anspruch eine fesselnde Geschichte zu erzählen wird Shakugan no Shana vollauf gerecht. Wer nach sehr guter, aber eher leichter Unterhaltung sucht leistet sich hier keinen Fehlgriff.
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Anime Kommentare

Avatar: Rio85#1
Dieser Anime ist sehr gelungen und ich hab ihn förmlich verschlungen so sehr hat er mich in seinen Bann gezogen. 

Es ist alles dabei Liebe, Action, Traurigkeit, bissel Ecchi. 

Sollte man geschaut haben
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Avatar: Dreambird1973#2
Shakugan no Shana ist ein eigentlich recht typischer Actionanime von J.C. Staff mit den üblich wechselnden Gegnern inklusive der J.C. Staff typischen Tsundere. Alles in allem im Grunde nichts wirklich besonderes. Was aber hebt den Anime dann doch noch etwas hervor?
Zum einen schafft es der Anime gott sei Dank die üblichen Klischee's und Characterklischee's zumindest ein klein wenig zu umschiffen, wenn der Anime auch bei weitem nicht Klischeefrei bleibt, vor allem auch wegen dem typischen Tsundere Hauptcharacter.
Gott sei Dank schafft sie es aber zumindest in der ersten Staffel einem nicht zu sehr auf den Zeiger zu gehen und auch ihre starken Momente zu haben.
Auch der männliche Hauptcharacter verkommt gott sei Dank nicht zum üblichen Klischee, sondern hebt sich zumindest etwas davon ab. Die anderen Charactere sind aber auch alle mehr oder weniger interessant und schwächeln kaum.
Background ist auch gegeben, vor allem der weibliche Hauptcharacter wird hier gut bedient und auch Spannung kann der Anime gut erzeugen, vor allem im letzten Storyabschnitt und im Finale zieht er nochmal gut an.
Etwas kritisieren muss ich die Kämpfe an sich. Die haben sich zwar im Laufe des Anime verbessert, sind aber auf keinem all zu hohen Niveau, das hat man schon sehr oft wesentlich besser gesehn, auch bei ähnlich alten Anime.

Besonders loben muss ich die Grundstory des Anime, die ich wirklich sehr interessand fand, da ist es schade das man mit so einer Story nur einen typischen Actionanime macht. Alles in allem ist Shakugan no Shana in der ersten Staffel ein grundsolider, aber doch ziemlich guter Actionanime, dem es aber dennoch ein wenig an "dem besonderen Etwas" mangelt. Vielleicht wirds ja in Staffel 2 besser, mal sehen...

Lieblingscharacter(e):
Alastor + Kazumi Yoshida
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Avatar: Ultiless92#3
Story:9
Charaktere:9
Humor:mittel
Spannung:viel
Romanze:8
Sehr guter Anime, mit tiefgehender Storyline und klasse Optik. Wer Animes mit parallelwelten und übernatürlichen wesen [ charakteren ] mag der wird diesen Anime lieben. Genauso wie ich es tu ;-)
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Avatar: AnimeChris#4
Anspruch:wenig
Action:viel
Humor:mittel
Spannung:wenig
Erotik:nichts
shut up, shut up, shut up... hmmm... irgendwie sind die worte von shana in meinem gedächtnis geblieben auch obwohl die serie leider eher vergänglich ist. zeichenstil, musik, syxnchro (englisch) alles auf tollem niveau ... aber irgendwie ist die story und das midnight child am anfang gut, in der mitte top und am ende einfach enttäuschend für mich gewesen. ich werde trotzdem der zweiten staffel bald eine chance geben. dafür gewinnt man die charaktere einfach zu lieb. nochmal schauen würde ich die serie nicht (hatte sie vor einigen jahren gesehen und jetzt nochmal... beim ersten sehen hat sie mir viel besser gefallen...wenn man weiß was kommt fällt die spannung sehr ab).
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Avatar: 95Uranus#5
Action:sehr viel
Humor:viel
Spannung:sehr viel
Erotik:mittel
Anfangs konnte Shana nichts mit Yuuji anfangen aber es entwikelt sich werend der staffe ein großes band der freundschaft und estwas liebe für Shana was sie allerdings noch nicht gern zugiebt
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