No Game No Life Zero (Anime) ➜ Forum ➜ Rezensionenノーゲーム・ノーライフ ゼロ

  • TypFilm
  • Episoden1 (~)
  • Veröffentlicht15. Jul 2017
  • HauptgenresActiondrama
  • HerkunftJapan
  • Adaptiert vonLight Novel
  • ZielgruppeMännlich

Anime Rezensionen

Hier findest Du sowohl kurze als auch umfangreichere Rezensionen zum Anime „No Game No Life Zero“. Dies ist kein Diskussionsthema! Jeder Beitrag im Thema muss eine für sich alleinstehende, selbst verfasste Rezension sein und muss inhaltlich mindestens die Kerngebiete Handlung und Charaktere sowie ein persönliches Fazit enthalten. Du kannst zu einer vorhandenen Rezension allerdings gern einen Kommentar hinterlassen.
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Avatar: dashmaster47#1
No Game No Life Zero hat mich sehr überrascht, denn der Film handelt nicht so wie man es erwartet von Shiro und Sora, sondert spielt als eine Art Prequel einige Jahrtausende vor der eigentlichen Serie. Schafft es der Film eine sinnige Brücke zu schlagen zwischen Film und Anime? Die eindeutige Antwort: JA!!


Story: Als Fan der Serie wird man zunächst etwas ins kalte Wasser geworfen. Ein Flashback in die Vergangenheit zeigt Eindrucksvoll das Geschehen in der Welt, bevor die Spiele das Kämpfen ersetzten. Ein kurzer düsterer Ausschnitt aus einem Kapitel in dem die Menschen dem Untergang geweiht sind und andere Völker um die Vorherrschaft der Welt kämpfen.

Nach einem kurzen Intermezzo in der Zukunft mit Tet und Izuna wird dann die Geschichte von hinten chronologisch aufgerollt. Hier stellt man gleich zu Beginn den Wechsel zwischen den Hauptcharakteren fest: Aus Sora wird Riku und aus Shiro wird Shuvi. Diese verhalten sich aufgrund der Gegebenheiten auch anders, das gesamte Setting ist wesentlich ernster und man versucht dem Zuschauer direkt zu vermitteln das der Tod unter den Menschen alltäglich ist.

Das Ziel: Die Menschheit muss irgendwie überleben. Mit diesem Motto stürzen sich die beiden ins Getümmel der alten Götter.

Hinzu kommt ein schöner Romance-Part, der mir deutlich besser als in der Serie gefallen hat, da hier klare Worte gesprochen werden und die Gefühle wesentlich besser nachvollziehbar sind (Ecchi ist so gut wie gar nicht vorhanden).

Animation: Hier zeigt Madhouse das sie nach wie vor Top-Notch Qualität bei der Animation abliefern können. Auch wenn lange nicht mehr so farbenfroh wie der Vorgänger, werden die Kämpfe sehr detailreich und mit einer großen Wucht dargestellt. Hier muss man sich ganz klar nicht verstecken, für mich jetzt schon eines der Highlights von 2018.

Charaktere: Der wahrscheinlich größte Unterschied zum Vorgänger sind die Charaktere. Vor allem Riku ist mir sympathischer als im Original, da deutlich ernster und erwachsener. Shuvi verhält sich doch sehr analog zu Shiro. Mit der Zeit fiebert man richtig mit den beiden mit und man will unbedingt wissen wie es ausgeht. Lasst euch einfach mal überraschen! Insgesamt für mich sicherlich das größte Plus des Films.

Sound: Gut bis sehr gut, hier ist mir nicht negatives aufgefallen.

Fazit: Sehr guter Film, der mir sogar noch besser gefallen hat als die Serie. Die 106 Minuten sind vorbei wie im Nu. Ganz klare Empfehlung wenn man Fan der Serie war, aber auch generell als Anime-Fan sollte man hier reingeschaut haben.
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Avatar: AssassinAngel#2
  • Handlung
  • Animation
  • Charaktere
  • Musik
No Game No Life Zero ist nicht No Game No Life
Zum Thema Handlung ist „No Game No Life Zero“ eher ernüchternd. Was im Anime an Fantasy dargestellt wird ist hier Mecha; das was durch spiele gelöst wurde, wird jetzt durch krieg und Gewalt geklärt. Besonders zum Ende hin bestand die Handlung quasi nur aus Explosionen. Auch wenn es eine gute Idee war, die Geschichte der Imanity zu erklären hätte man doch ein paar Parallelen zum Anime schaffen sollen, wie sie es bei den Charakteren getan haben.
Womit wir auch schon beim Punkt der Bewertung der Charakteren sind: der Zuschauer findet Charaktere vor, die wie Vorfahren von Sora, Shiro und Steph wirken (wobei Koron die einzige ist, die wirklich mit Steph verwand ist). Allerdings fehlt es allen drei an Charakter tiefe. Nur Schwi ist es zu verzeihen, dadurch, dass sie eine Ex Machine ist und nur wenig Charakter tiefe haben kann.
Ein Punkt, den ich aber noch positiv hervorheben möchte ist, dass sowohl Darstellung bzw Animation und Musik sehr gelungen sind. Man findet genau so knallige Farben wie im Anime vor und das Outro ist echt empfehlenswert.

Mein Fazit: Wenn man No Game No Life Zero als unabhängigen Film betrachtet, ist er wirklich sehenswert. Aber er bietet nicht das erwartete No Game No Life feeling, das man sich erhofft hatte. Ich glaube nicht, dass ich den Film ein zweites mal sehen werde.
Beitrag wurde zuletzt am 09.06.2018 um 16:09 geändert.
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Avatar: alameo#3
Kein Anime-Film hat mir so viele Gefühle ausgelöst.
Im Vergleich zu No Game No Life (TV Serie) ist der Film von den Charaktere her nicht sehr fröhlich und entspannt. Denn im gegensatz zur Serie in der es ums Zocken geht, geht es hier um den Krieg der in der Serie nur als Legende wiedergegeben wurde.

Der Film beginnt und endet in der Zeit in der sich die Serie abspielt.
Der Verlauf der Serie zeigt dann, wie die Imanity überlebt haben und wie der Krieg ein Ende gefunden hat. Ein großes Ereignis jagt das andere und Riku und Schwi sind ein genauso gutes Team wie Sora und Shiro.
Die Animationen für die Serien sind genauso gut wie in der Serie.
In den Charaktere kann man auch Charaktere aus der Serie wiedererkennen. Wie z. B.: Riku = Sora, Schwi = Shiro, ... . Sowie sind im Film auch Charaktere vorhanden, die wir in der Serie bereits kennen gelernt haben. Z. B.: Jibril, Teto, ... . Die Hauptcharaktere Riku und Schwi gehören zu unterschiedlichen Rassen. Riku ist ein Imanity und er ist auch deren Anführer, was meiner Meinung nach zu viel für ihn ist und Schwi ist eine Ex-Makina, welche aus ihrem Kolektiv geworfen wurde weshalb sie nun die Gefühle der Menschen studieren möchte in der Hoffnung wieder in ihr Kolektiv aufgenommen zu werden.

Im großen und ganzen finde das der Film es Wert ist das man ihn sich ansieht. Ich mag so einiges an ihm und bin auch überzeugt das er besser nicht hätte sein können.
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Avatar: 0bserver#4
Samstagabend heisst für mich Kneipentour. Nix besonderes, also warum schreib ich das? Weil ich am darauffolgenden Sonntag eigentlich nicht um 6 Uhr aufstehe. Was man in dieser Situation auf jeden Fall machen sollte: Kaffeemaschine an, viel Milch und ein Review zu seinem liebsten Anime-Film schreiben. Logisch.
Eine kleine Warnung vorab: von Spoilern halte ich mich zwar fern aber ich liebe diesen Film. Ich versuche objektiv zu bleiben, kann das aber nicht garantieren.


Story Der Film spielt 6.000 Jahre vor den Ereignissen der Serie No Game No Life, am Ende eines ca. 20.000 Jahre andauernden Krieges und beantwortet für Fans einige sehr wichtige Fragen: Warum wird auf Disboard gespielt? Warum gibt es die Gebote und woher kommen sie? Warum ist Teto der einzige wahre Gott dieser Welt? Warum gibt es die Exceed und wer hat sie erschaffen? Alle diese Fragen werden sehr gut beantwortet.
Zur Handlung selbst möchte ich weiter nichts sagen, denn die erschließt sich bereits in den ersten Filmminuten. Generell kann man sagen das der Film eine sehr eindeutige Sprache spricht und ich keine "Wtf?" Momente hatte. Die Geschichte ist sauber aufgebaut und trotz der vielen Emotionen keinesfalls zu Sprunghaft. Süß, lustig, spannend, dramatisch, etc., der Film bietet einen guten Gefühls-Cocktail ohne einen zu überlasten.


Animation Man kann mich durchaus als oberflächlich bezeichnen. Ich liebe Schönheit. Ich selbst mag kein guter Vertreter dieser These sein, aber: Schönheit ist wichtig! Animekollegen die Moe-, Sze­ne­rie- oder andere Anime-Bilder aufgrund ihrer Schönheit sammeln wissen genau wovon ich spreche. Deshalb unterteile ich die Animation gerne in 2+1 Punkte: Stil, Sauberkeit und CGI. (CGI bekommt die +1, weil nicht jeder Film/jede Serie CGI enthält)

>>Stil Man mag ihn oder ebend nicht: den Zeichenstil von No Game No Life kann man durchaus als etwas besonderes bezeichnen. Charakteristisch sind die kontrastreichen, hellen (bis grellen) Neonfarben. Der krasse Gegensatz zu diesen sind die häufig von KyoAni verwendeten Pastellfarben (wie z.B. in A Silent Voice, Violet Evergarden oder Kyoukai no Kanata).
Mag ich diesen Stil? Eindeutiges Ja! Es passt einfach. Der Zeichentil ist meiner Meinung nach perfekt gewählt und wunderbar anzusehen. Stimmig zur Welt und Story rund um Disboard.

>>Sauberkeit Mit Sicherheit kennst du es auch: es gibt genügend Animes bei denen, in manchen Momenten, die Charaktere etwas komisch aussehen. Ein Auge ist etwas schief, die Haare stimmen nicht ganz, der Mund bewegt sich unpassend. Das kann passieren wenn man alles selbst zeichnet und ist kein Abbruch. Aber sowas kommt hier zum Glück nicht vor. Zu keinem Zeitpunkt konnte ich eine Unstimmigkeit feststellen. Die Optik ist durchweg hervorragend, die Zeichnungen sind einfach top und wunderbar flüssig. Typisch Madhouse ebend.

>>CGI So gut mir die Optik von NGNL Zero auch gefällt, die CGI Animationen sind die ganz große Besonderheit dieses Films. Es klingt vielleicht übertrieben aber ich habe bisher bei noch keinem Anime, egal ob Film oder Serie, solche sauberen CGI Animationen gesehen. Selbst in den hektischsten Momenten und der hitze des Gefechts wird uns die Action makellose präsentiert. Die kontrastreichen Neonfarben unterstützen das ganze noch zusätzlich.
Meine Augen waren wortwörtlich an den Bildschirm gefesselt.


Charaktere Wer die Serie gesehen hat wird ein kleines (oder großes) Déjà-vu erleben. Allerdings findet man hier, wie schon von dashmaster47 beschrieben, eine wesentlich ernstere Realität vor. Die Meinungen über diesen Stimmungswechsel gehen stark auseinander. Mir persönlich sind die Charaktere im Film sehr viel symphatischer.
Die Persönlichkeiten sind hier passend zur Story erwachsener und logischer aufgebaut. Im großen und ganzen einfach besser nachzuvollziehen und obwohl man, aufgrund der Filmlänge, keinen tiefen Einblick in die Vergangenheit der Charaktere bekommt wirken sie nicht platt oder billig.


Fazit Man sieht es an meiner Bewertung. Der Film hat mich umgehauen und zum NGNL-Fanboy mutieren lassen. Für mich ein absolutes Meisterwerk mit Gefühlsachterbahn. Bei mir herrschte volles Programm: Gänsehaut, Fingernägel knabbern und Tränen. Eine klare Empfehlung für alle und ein Muss für NGNL Fans.
Beitrag wurde zuletzt am 31.03.2019 um 09:25 geändert.
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Titel

  • Japanisch No Game No Life Zero
    ノーゲーム・ノーライフ ゼロ
    Status: Abgeschlossen
    Veröffentlicht: 15.07.2017
  • Englisch No Game, No Life Zero
    Status: Abgeschlossen
    Veröffentlicht: 05.10.2017
  • Deutsch No Game No Life Zero
    Status: Abgeschlossen
    Veröffentlicht: 07.06.2018
    Publisher: KSM GmbH
  • xx Synonyme
    Gekijouban No Game No Life, NGNL Zero

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