Violet Evergarden (Anime)ヴァイオレット・エヴァーガーデン

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  • TypTV-Serie
  • Episoden13 (~)
  • Veröffentlicht11. Jan 2018
  • HauptgenresDrama
  • HerkunftJapan
  • Adaptiert vonLight Novel
  • ZielgruppeMännlich, Weiblich

Anime Informationen

Anime Beschreibung

Violet Evergarden erzählt die Geschichte von Violet, die auf dem Schlachtfeld Worte hörte, die sie nicht vergessen kann. Diese Worte, deren Bedeutung sie noch nicht kennt, stammten von jemandem, den sie sehr liebte. Einige Zeit verging auf dem Kontinent Telesis und der große Krieg, der diesen in eine Nord- und Südhälfte teilte, endete, während die Menschen eine neue Ära begrüßen können.

Nun, nachdem die Wunden der jungen Violet, die früher als „Waffe“ bezeichnet wurde, verheilt sind, fängt sie ein neues Leben im CH Postal Service an. Dort stößt sie auf den Beruf „Autonome Korrespondenz-Assistentin“ und verspürt den Wunsch, selbst eine solche zu werden. Durch diese Arbeit erhofft sie sich, eines Tages die Worte verstehen zu können, die sie einst hörte.

Anmerkung:
Vor ihrer TV-Premiere im Januar 2018, wurde die erste Episode am 2. Juli auf der Anime Expo 2017 und später auch auf der AniMagiC 2017 sowie weiteren Events vorgeführt.
Sprachauswahl: Deutsch, Englisch
Hauptgenres / Nebengenres / Tags

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  • Gilbert BOUGAINVILLEA

    Live... and be free. From the bottom of my heart, I love you.

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Anime Rezensionen

Avatar: Leoknight#1
Es existieren Serien die in so pathetisch und klischeehaft sind, aber versuchen tiefgründig zu wirken, dass es schon anstrengt nur das Opening anzusehen. Und dann gibt es solche, die das Pathos in vollem Maße annehmen und in Gänze aufnehmen und dadurch ein zwar weitestgehend überzeichnetes, aber gerade deshalb verständliches und emotional nachvollziehbares Bild der menschlichen Psyche zeichnen - dieser Anime gehört für mich zur zweiten Kategorie.
Violet durchlebt in diesen 13 Episoden die Stadien des Erwachsenswerdens, die sich üblicherweise über Jahre hinweg ereignen. So erhalten wir ein klare Vorstellung wer Violet ist, wie sich menschliche Gefühle bilden, welchen Einfluss die Umwelt hat, in der man lebt, wie die Vergangenheit auf einen einwirkt und wie der Mensch selbst mit all dem, was auf ihn einstürzt, leben muss.
Dass nicht nur die Charakterbildung Violets, sondern zudem die der Nebencharaktere, die der Gesellschaft nach dem Krieg und aller ihrer Mitglieder symbolisch und stellvertretend in ihr widergespiegelt werden und ihr wiederum durch die sie antreffenden Personen klar gemacht wird, ist einfach eine wundervolle Idee. Denn die Gefühle die sich ihr gegenüberstellen sind so komplex und verzweigt, dass sie sie nicht nachvollziehen kann.
Das wirklich interessante ist, dass auch alle anderen Charaktere immer wieder als kleine Puzzelstücke fungieren, die diese Gefühle langsam für sie, aber auch für sich selbst, aufschlüsseln.

Violet Evergarden ist eine überzeichnete und auf den Gefühlen des Zuschauers spielende Serie, die versucht melodramatisch ein sehr schwieriges Thema darzustellen. Und komischerweise gelingt dies wunderbar. Denn der Zuschauer entwickelt über die ersten – durchaus schwachen – Episoden eine Bindung zu Violet und wird von ihrer Neutralität angesteckt. Aber das bedeutet, dass man ebenso wie Violet, die mit jedem Kunden und mit jeder Geschichte und Brief mehr Gefühle sieht und anfängt zu verstehen, auch beginnt diese Emotionen aufzunehmen. Aber gerade weil dieser extreme Unterschied zwischen der Puppe, die wir zu Beginn hatten, und dem eigentlichen verlorenen und schwer verletzten Mädchen zum Schluss so groß ist, wächst und lernt man unweigerlich mit ihr.
Eine wirklich sehr gute Serie, die ich auch aufgrund ihrer zeichnerischen und musikalischen Schönheit jedem ans Herz legen will.
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Avatar: charlie#2
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  • Animation
  • Charaktere
  • Musik
Story und Charaktere:

Episoden 1-2
Ich werde nicht lügen. Die ersten beiden Episoden von Violet Evergarden fand ich wirklich schwach. Violet hatte bis auf ein paar Andeutungen zu ihrer Vergangenheit den Charakter eines gefühllosen Roboters. Die anderen Mitarbeiter im CH Postal Service waren langweilig bis unsympathisch und die Aussicht Violet und diesem Cast dabei zuzusehen wie sie 13 Episoden Briefe für bis dahin genauso langweilige und unsympathische Kunden schreiben, hat mich schon fast dazu gebracht den Anime abzubrechen.

Episoden 3-6
Doch dann verlässt unsere Protagonistin das Postal Service und geht auf Reisen. Als Erstes für einen Akora Lehrgang, später dann um bei den verschiedenen Kunden persönlich zu arbeiten und auf einmal erlebt der Anime einen Qualitätssprung. Die Geschichten sind besser, schaffen es einen emotional zu packen, die neuen Charaktere ebenso und Violet wird mit jeder Episode sympathischer und menschlicher.

Episoden 7-13
Kunden mit Geschichten, die einen zu Tränen rühren. Eine Protagonistin mit toller Hintergrundgeschichte und überraschend viel Tiefgang, die eine starke Entwicklung durchmacht. Dazu ein überaus gelungenes Ende. Die zweite Hälfte von Violet Evergarden ist wirklich famos und hätte der Anime die ganze Zeit über dieses Niveau gehabt, wären 4.5 -5 Sterne auf jeden Fall gerechtfertigt gewesen.

Grafik:
Großartig. Man kann es nicht anders sagen. Bunt, detailliert und wunderschön. Schon das Intro in dem man eine  Papierseite auf seiner Reise durch die Stadt Leiden begleitet, haut einen um. Violet Evergarden ist sicherlich einer der schönsten Anime die ich jemals gesehen habe.

Musik:
Sehr schön. Meistens eher klassisch mit Geigen und Klavier fängt die Musik die Stimmung des Animes gut ein und wirkt in jeder Szene passend.

Fazit:
Ein Anime der ein paar Episoden braucht, um fahrt aufzunehmen, dann aber zeigt, dass in ihm weitaus mehr steckt als eine hübsche Verpackung. Nach einem schwachen Start werden einem am Anfang nette, in der zweiten Hälfte großartige Geschichten mit toller Grafik und Musik geboten. Dazu eine Protagonistin, die, wie der Anime selbst, ein paar Episoden braucht, um einem ans Herz zu wachsen, am Ende aber einen festen Platz in diesem hat.
Insgesamt kann ich Violet Evergarden nur weiterempfehlen. Wer sich durch die ersten Episoden kämpft , wird mit einem exzellenten Anime belohnt.
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Avatar: PhobosIsFear#3
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  • Charaktere
  • Musik
  • Anspruch
Lange habe ich diesen Anime vor mich hingeschoben, so stand mir lange einfach nicht der Sinn nach einem ruhigen, freundlichen Anime. Nun habe ich mich endlich dazu gebracht (und diesen von 3-7 Uhr morgens durchgeguckt) und kann nur sagen: Dieser Anime ist wunderschön. Der schönste Anime, den ich je sehen durfte. Er ist wie ein Kunstwerk, mit feinem Pinsel genau gezeichnet, ein Wunderwerk der Ästhetik. Dennoch muss man sich erstmal darauf einlassen, erwartet man Action oder Hochspannung, ist man hier an der falschen Stelle.

Die Handlung beginnt mit unserer Protagonistin, der Namensgeberin der Serie, die sich nach dem Ende des ersten Weltkriegs auf die Suche nach der Bedeutung der Worte "Ich liebe dich" begibt. Gezeichnet vom Krieg, mit modernen Handprothesen und Narben ausgestattet (Charakter-Tag: Cyborg...ok), wird sie von ihrem alten Lieutenant bei der Post eingestellt. Auf eigenen Wunsch hin wird sie Autonome Korrespondenz-Assistentin, sie schreibt Briefe für Leute, die selber nicht schreiben können oder sich nicht auszudrücken wissen, um die Worte ihres alten Majors verstehen zu können. Innerhalb ihres Jobs reist sie umher und lernt verschiedene Personen und ihre Geschichten kennen. Gleichsam öffnet sich auch Violet immer mehr, so zeigt sie zu Beginn noch sehr maschinelle Züge, sie wirkt wie ein Roboter. Der Schwerpunkt der Serie liegt dabei gleichsam auf den Kunden und ihren Gefühlen und auf der damit verbundenen Entwicklung Violets.

Damit komme ich zum Grundpfeiler der Serie, der sie trägt, denn ohne diese interessanten Charaktere würde die Handlung schnell langweilig werden und der ganze Anime verblassen.
Beginnt die Serie mit dem Eintritt von Violet in ihre neue Arbeitsstelle, so lernt man ihre Kollegen kennen, die zu Beginn zwar durchaus interessant wirken, jedoch eine gewisse Tiefe vermissen lassen, die sich bei anderen Charakteren auf den ersten Blick erkennen lässt. Mit dem Fortschritt der Serie wird den Kollegen Violets immer mehr Charakterstärke zugeschrieben, die diese Personen spannender und zugänglicher lassen werden. Ähnlich trägt es sich mit den Kunden zu, die Violet um Hilfe bitten und von sich und ihrer Geschichte erzählen, in den einzelnen Abschnitten werden diese immer interessanter, so fühlt man mit ihnen mit, hofft und lacht mit ihnen.
Der Major fungiert zwar vor allem als Antriebskraft für Violet, dennoch lernt man auch ihn kennen und lieben, so ist er ein aufrichtiger und freundlicher, mitfühlender Mensch, der Violet indirekt die Bedeutung von menschlichen Gefühlen klarmacht.
Dennoch trägt eine Person diese Serie und das ist ganz klar Violet Evergarden. Violet ist wohl der menschlichste Charakter der Serie, obgleich man das nicht direkt zu Beginn erkennen kann. Sie ist äußerlich ein junges Mädchen (geschätztes Alter innerhalb der Serie: 14 Jahre, als ich sie das erste Mal sah, schätzte ich sie auf Anfang 20...), innerlich jedoch eine Soldatin, eine Killermaschine, die kaum etwas von Gefühlen anderer Leute versteht und wie eine Maschine handelt. Mit dem Fortschreiten der Serie öffnet sich diese Schale und man lernt ein Mädchen kennen, das emotional und tiefgründig ist, diese Emotionen nur nicht einordnen kann. Ich persönlich habe diesen Charakter kennen und lieben gelernt, so führt er einem das Mensch-Sein perfekt vor. Man muss nicht alles verstehen oder augenscheinlich perfekt sein und kann dennoch ein fantastischer Mensch sein, ein Mensch, den man emotional liebhaben kann oder bewundert. Diese Individualität und Emotionalität macht Menschlichkeit für mich persönlich gerade aus.

Die Musik der Serie ist wunderschön gehalten und untermalt die jeweiligen Momente sehr schön, ebenso nett sind das Intro und das Outro. Sie untermalt die ästhetischen Aspekte wundervoll.

Das Bild der Serie ist wohl die beste Animation eines Animes, die ich je zu sehen bekommen habe. So detailreich wurden selten Charaktere gezeichnet, besonders bewundernswert ist, dass der Hintergrund genauso, wenn nicht sogar noch filigraner animiert wurde.

Mein Abschlusssatz ist, dies ist die ästhetischste Serie (nicht nur Anime), die ich in meinem Leben je erlebt habe. Eine fantastische Charakterzeichnung mit wundervollem Bild und toller Musik sowie Handlung heben diesen Anime besonders hervor. Dennoch lege ich diese Serie nur Leuten ans Herz, die sich Zeit nehmen können und etwas Ruhigeres, Besonderes genießen wollen.
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Avatar: Bariados#4
Anime: Violet Evergarden
Genre: Drama
FSK: 12
Streamingplattform: Netflix
Veröffentlichung: 2018
Deutsche Veröffentlichung: 2018 bei Universum Anime
Studio: Kyoto Animation
Folgen: 13 Folgen (1 Staffel) + 1 Special (ca. 30min)
Persönliche Wertung in Punkten: 10/10

Meine Meinung:
Violet Evergarden ist ein Drama das es trotz des melodramatischen Stils das es an den Tag legt schafft, einen emotionalen Tiefgang zu schaffen und den Zuschauer auf diese Reise mitzunehmen, wie ich es bisher kaum zuvor in einem Anime erlebt habe. Zugegeben die ersten Folgen wirken Anfangs etwas schwach und beeindrucken auf Anhieb nicht wirklich. Man findet zuerst nur schwer Bezug zu der emotionslosen "Puppe" Namens Violet. Aber genau dieser Kontrast ist schlussendlich das was die Geschichte zu einem wahren Meisterwerk macht. Man wächst als Zuschauer zusammen mit Violet von Folge zu Folge was somit eine extrem starke emotionale Bindung entstehen lässt. Dieser Kontrast und vor allem der Weg von der Anfangs emotionslosen "Puppe" bis hin zu dem schwer verletzten Mädchen mit einer grausamen Vergangenheit das in Ihr steckt ist überwältigend gut dargestellt. Die komplexe Gefühlswelt der Menschen der Violet Anfangs Ratlos gegenübersteht wird mit all Ihren Nebencharakteren und kleinen Geschichten grandios dargestellt und nahezu perfekt in die Entwicklung von Violet eingepflegt.

Musikalisch wird dieses Schauspiel der Emotionen von wunderschönen Soundtracks untermalt die sich in das Gesamtbild des Anime grandios einfügen. Auch Animationstechnisch gab man sich hier keine blöße und Kyoto Animation zeigt uns wie wundervoll Animationskunst auf hohem Niveau sein kann.

Violet Evergarden spielt mit den Emotionen der Zuschauer in nahezu perfekter Manier. Noch nie zuvor konnte ich so eine große Charakterentwicklung wie bei Violet miterleben die sich aber trotz der "nur" 13 Folgen zu keinem Zeitpunkt unglaubwürdig anfühlt. Zudem beeindruckt mich die Liebe zum Detail mit der hier gearbeitet wurde. Sei es vom Charakterdesign über die Musik bis hin zu den Animationen. Hier verschmilzt alles in perfektem Einklang und zurück bleibt ein Meisterwerk das ich nicht so schnell vergessen werde.
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Anime Kommentare

Avatar: lag0on#1
So manches Mal musste ich mir beim Schauen eine Träne verdrücken angesichts der Diskrepanz zwischen Optik und Inhalt. Während einem optisch allerhöchstes Niveau geboten wird und einige Szenen vermutlich jahrelang als Referenzen bezüglich Detailreichtum und Komposition gelten werden, ist es umso trauriger, dass dieser Aufwand für eine mittelmäßige Story betrieben wird.
Die Prämisse des im Krieg aufgewachsenen, emotional verkrüppelten Mädchens, welches durch Bekanntschaften ihre Gefühle entdeckt, ist einerseits nicht sonderlich innovativ, sollte andererseits aber genügend Spielraum für ein dessen Entwicklung behandelndes Drama bieten. Allerdings steht diesem Vorhaben die Struktur im Wege. So stehen neben wenigen in die Welt einführenden und Charakterhintergründe erläuternden Episoden Einzelschicksale von Violets Klienten im Mittelpunkt, welche streng episodisch abgefertigt werden. Dabei können die typischen Drama-Klischees wie die todkranke Mutter oder der sterbende Soldat dank der stimmigen Inszenierung einen durchaus mitnehmen, jedoch auf einem ähnlich kurzlebigen Niveau wie Nachrichtenmeldungen über Hungersnöte oder Kriegsflüchtlinge. Für eine stärkere Anteilnahme treten die Figuren zum einen zu kurz auf, zum anderen bleiben ihre Charaktere blass und austauschbar. Leider betrifft dies ebenfalls über weite Strecken Violet selber, die eigentlich als die Folgen verbindendes Element dienen müsste. Anfangs variiert ihr Auftreten sowie ihre emotionale Reife zwischen den einzelnen Kapiteln deutlich, ohne dass diese Sprünge erläutert werden.
Hierfür verantwortlich ist die zeitliche Diskrepanz zwischen Wissensgewinn innerhalb der Episoden anhand der Erlebnisse mit ihren Klienten und den daraus gezogenen Lehren sowie darauf basierender Charakterentwicklung außerhalb, also erfolgt ihre Charakterentwicklung zu diesem Zeitpunkt außerhalb der Episoden, was einen Rattenschwanz an Problemen nachzieht. Violets Verhalten erscheint inkonsistent und verhindert dadurch den Aufbau einer Beziehung zu ihr.
Erst später, nach ein paar sich Violet selber widmenden Episoden, wirkt ihr Handeln kohärent. Da sich an der Struktur der zusammenhanglosen Folgen mit ihrer vorhersehbaren Ausgängen allerdings nichts ändert, die außerdem Violets wenig Handlungsspielraum lassen, entwickelt sich die Serie nie über eine Sammlung hübsch präsentierter, aber blass bleibender Einzelschicksale hinaus.
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Avatar: Asane
Redakteur
#2
Die Handlung dreht sich, oberflächlich betrachtet, um das Schicksal Violets während des Krieges und ihr Leben danach. Diese Handlung ist aber nur die Oberfläche. Darunter kommt ein junges Mädchen zum Vorschein, fehlkonditionert, traumatisiert und auf ihre Bezugsperson fixiert, das keinen Halt mehr findet, ohne Sinn und Ziel. In einer Verfassung, die kein geordnetes Leben in einer zivilisierten Nachkriegsgesellschaft ermöglich.

Aber auch das ist nur Oberfläche, die notwendig ist für das Verständnis ihrer inneren Verfassung und der Zeit, in der sie lebt. Der Anime kratzt daran, geht tiefer und taucht ein die komplizierte Welt der Emotionen und wie die Menschen damit umgehen. Über verschiedene Etappen hinweg erlangt sie ein gewisses Maß an Wissen darüber, und allmählich entsteht aus diesem Wissen ein Fühlen, die Wahrnehmung eines eigenen Selbst, und am Ende des eigenen Herzens.

Daher ist Violet Evergarden ein Anime der ausdrucksstarken Bilder, des ruhigen Pacings und immer wieder weit ausgreifender Szenen ohne viel Worte.

Und natürlich segelt die Serie damit immer wieder hart entlang der Kitschgrenze, und in manchen Details hapert es mit der Logik und dem Sinn des Ganzen; aber dies betrifft meist äußere Umstände. Der Kern des Animes aber liegt in den inneren. Und so, wie er diese berührt, berührt er auch uns.
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Avatar: Ifosil#3

Ein absolutes Meisterwerk, kann ich nur weiter empfehlen. Stellenweise sehr emotional, sogar als Kerl hat man da Pippi in den Augen.

Violet ist sehr fein ausgearbeitet und ist sich ihrem Charakter immer treu. Macht echt Spaß zu schauen :)

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Avatar: Winch#4
finde es hat alles was so ein meisterwerk besitzt nur halt hat es mich nach episode 5 nicht mehr wirklich beeindruckt von der handlung her weil es denn eigentlichen fokus verloren hat und sich nur noch um belanglose charaktere fokusiert hat die kaum wirklich was mit dem hauptcharakter zutun hat und nur noch die leute zum heulen bringen soll und mehr nicht.

ich wollte mehr von violet wissen und mehr über die anderen mitstreiter erfahren die auch wichtig für ihr aufwachsen und weiter entwicklung wichtig sind eigentlich aber sie springt sofort nach der 5ten episode ins gefächt als schreiberling ohne wirklich bereit zu sein aber ja sie ist ja ein super soldat die sofort alles lernt und beherrscht und nie fehler macht.

wo es so schön anfing und sofort absurd und unlogisch wurde und trotzdem war die animation und die snychro und musik atemberaubend und sehr gut getroffen aber sonst ist der anime kaum ein meisterwerk wenn man sofort nach 5 episoden wieder die lust verliert, die meisten die es lieb gewonnen haben haben nicht wirklich verstanden worum es wirklich geht und beurteilen einfach drauf los ohne wirklich objektiv das ganze zu betrachten genaus so wie bei dem anime Re.Zero das sehr viel potenzial hatte aber durch so eine dumme geschichte und hauptcharakter alles kaputt gemacht haben.
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Avatar: Lpark
V.I.P.
#5
"Violet Evergarden" erzählt auf sensible Art und Weise Geschichten, die sich mit nur schwer begreiflichen Emotionen der Menschen auseinandersetzen. Dort wo es die verschiedenen Charaktere nicht zu Stande bringen, ihr Empfinden in Worte zu fassen, kommen die sogenannten "Korrespondenz-Assistentinen" ins Spiel, die dabei helfen, Gedanken in Form von Briefen auf das Papier zu bringen. Durch das von der Seele Schreiben der Gefühle wird somit eine Versöhnung mit eigentlich nur sehr schwer zu verarbeitenden Situationen geschaffen. Die große Ruhe des Animes bei der Schilderung der Hintergründe der einzelnen Kunden ist hierbei ausschlaggebend dafür, dass man als Zuschauer komplett in den Bann gezogen wird und unweigerlich sehr mitfühlt. Auch die bezaubernde Bild- und Tonkulisse trägt maßgeblich zur einzigartigen Atmosphäre bei. Einziges Manko der Serie ist das überzeichnete Grund-Setting um die Protagonistin, das so gar nicht zum sonst bodenständigen und dadurch sehr nahbaren Ansatz bei den vielen Nebengeschichten passt. Nichtsdestotrotz habe ich "Violet Evergarden" sehr genossen und wurde besonders im Mittelteil von den verschiedensten Schicksalen emotional mitgerissen. Dementsprechend kann ich den Anime jedem Freund von ruhigen Erzählungen mit Tiefgang empfehlen.
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