Infini-T Force (Anime)インフィニティーフォース

  • TypWeb
  • Episoden12 (~)
  • Veröffentlicht26. Sep 2017
  • HauptgenresAction
  • HerkunftJapan
  • Adaptiert vonManga
  • Zielgruppe-

Anime Informationen

Anime Beschreibung

Takeshi Yoroi ist ein ganz normaler Detektiv – bis eines Tages die Menschheit angegriffen wird! Um das Mädchen Emi zu beschützen, muss er in die Rolle des Superhelden Polymar schlüpfen. Als sich die Situation jedoch zuspitzt, erhalten die beiden von zwei anderen Superhelden Hilfe: Ken Washio aka Gatchaman und Jouji Minami aka Tekkaman. Wenig später ist mit Tetsuya Azuma aka Casshern und seinem Android-Hund Friender die Truppe komplett, und das ist auch gut so. Bösewicht Z steckt hinter dem Angriff und möchte nun diese Welt, wie auch schon viele andere, dem Erdboden gleichmachen und sie in sein Artefakt „Case“ hochladen.

Problem ist nur, dass „Case“ auf die Erde gefallen und als magischer Stift in Emis Hände gelangt ist. Nun gilt es, Emi und vor allem diesen Stift zu beschützen und gleichzeitig Z aus dem Weg zu räumen. Doch dann meldet sich ein weiterer Bösewicht, den Takeshi noch von seiner Arbeit als Detektiv kennt – und dieser scheint um einiges gefährlicher zu sein als Z.

Anmerkung:
Die vermutlich bereits 2018 produzierte deutsche Synchronfassung wurde bislang nicht veröffentlicht.
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Anime Rezensionen

Avatar: SabriSonne#1
Infini-T-Force ist leider einer dieser Anime, die extrem hinten abgefallen liegen - gefühlt weiß keiner, dass er überhaupt existiert. So fristet die Serie ein enttäuschendes Schattendasein - und das völlig unverdient!


zur Handlung

Bei Infini-T-Force handelt es sich um den klassischen Superhero-Anime... würde man meinen! Und klar, es ist mehr als offensichtlich, dass das klassische Superhero-Genre einen gewalten Part in der Serie ausmacht: 4 "alte" Superhelden aus dem Japan der 70er und 80er Jahre. Wer jetzt Angst bekommt, weil er keine der alten Serien gesehen hat, den kann ich beruhigen: ich selbst kannte auch nur die Serie "Casshern" bzw. deren Neuauflage "Casshern Sins", die zwar eine meiner absoluten Lieblingsserien ist, die mir aber hinsichtlich der Handlung von Infini-T-Force keinen Vorteil für das Verständnis brachte. Infini-T-Force erzählt eine eigene, unabhängige Handlung, die sich lediglich die Figuren ausborgt und damit ein kämpferisch interessantes Kolab und Co-up schafft, nichts desto trotz sollte man jedoch einen gewissen Hang zum Superhero-Genre haben, ansonsten könnte gerade der am Anfang etwas wiederholende Erzählstil schnell ermüden.

Überhaupt sei gesagt, dass trotz des Superhero-Genres der Anime nicht an Kinder gerichtet ist. Die Handlung ist erwachsen und komplex, die Charaktere verhalten sich ebenso erwachsen und heben dadurch die Serie von einem klassischen Gut-gegen-Böse-Kampf auf ein doch nicht zu verkennendes anspruchsvolleres Niveau. Dennoch verliert Infini-T-Force nicht den Kern seines Hauptgenres und bleibt der bekannten Superhero-Linie treu.

Die Serie beginnt mit der Einführung aller wichtigen Charaktere. Überraschenderweise gelingt das sehr schnell, obwohl man gerade zu Beginn das Gefühl hat, die Ideen und Charaktermotivationen wiederholen sich. In der 1. Folge sind von den 5 Hauptfiguren bereits 4 sichtbar und auch der letzte Charakter (Casshern) lässt nicht mehr lange auf sich warten. Danach dümpelt die Handlung erst für einige Folgen etwas dahin, in der die 4 Superhelden Emi und ihre neue Kraft in Form des magischen Stiftes "Case" beschützen, der in der Lage ist, Wünsche zu erfüllen. Wieder nichts besonderes, wird jetzt sicher der eine oder andere denken, denn magische Objekte gibt es in der Geschichtswelt genug, doch Infini-T-Force schafft hiermit einen mehr als interessanten Twist - denn was zuerst als "Emi will den Case nicht, dafür will in der Ober-Bösewicht Z wieder zurück" beginnt, entwickelt sich zu einem Drama mit überraschend viel Tiefgang. Und plötzlich ist der Ober-Bösewicht überhaupt nicht mehr böse, sondern im Gegenteil sogar extrem nachvollziehbar und sympathisch. Und diese Tatsache verwandelt das klassische "Gut-gegen-Böse" in ein moralisches Dilemma, in dem man selbst Stellung beziehen kann, was man in einem solchen Genre nicht erwartet.

Die Auflösung dieser Story bereits in die Hälfte der Serie zu legen, zieht zwar das Tempo deutlich an und lässt die Handlung anders verlaufen als erwartet, da nun dieses Story-Element nicht mehr als "Endkampf-Motivation" fungieren kann, dennoch steht man als Zuschauer unweigerlich vor dem Problem: "Was passiert die 2. Hälfte des Anime?"
Und auch hier überzeugt die Serie mit einer interessanten Idee, die zwar ebenfalls nicht weltbewegend wirkt, aber aufgrund der allgemeinen Stimmung der Serie einen überraschend bitteren Beigeschmack hinterlässt. Somit ist die Serie bis zu letzt spannend und interessant.

zum Animationsstil
Das geübte Auge erkennt sofort, dass es sich bei Infini-T-Force um einen reinen CGI-Titel handelt - und das ist einfach persönlicher Geschmack!
Neutral betrachtet sind die Animationen wirklich gut. Sie laufen flüssig, die Emotionen sind gut modelliert und die Kämpfe sehen wahnsinnig toll aus. Natürlich fehlt der leicht überzeichnete Stil und viele werden vielleicht die typischen Anime-Mimiken vermissen, aber da Infini-T-Force kein Kinderanime ist, erfrischt der erwachsene CGI-Stil eher als zu stören. Für mich beide Daumen hoch!

zu den Charakteren
Hier liegt meiner Meinung nach der einzige Schwachpunkt der Serie.

Von der Anzahl ist die Menge an handlungstragender Figuren insgesamt durchaus überschaubar, dennoch schafft es der Anime nicht, sie charakterlich interessant zu gestalten. Sicherlich gibt es die eine oder andere Motivation, die im ersten Moment interessant klingt, im Endeffekt definieren sich aber viele Figuren über einen aufopferungsvollen Patriotismus. Gerade die Superhelden tun dies und wirken somit als 4er Pack alle wie aus einem Guss. Das ist sehr schade. Im Endeffekt retten sich gerade diese 4 Charaktere über die extrem starke Synchro, die allgemein in dieser Serie aufgrund der vielen namhaften japanischen Sprechern auf einem sehr hohen Niveau ist.

Emi als weibliche Hauptfigur indessen empfand ich als sehr gelungen. Sie ist nicht das typische Frauenzimmer, dass ständig durch Dummheit in Gefahr gerät und gerettet werden muss, sondern überzeugt durch Eigeninitiative. Ergänzt durch die beste Freundin entsteht hier ein Team, dass sich charakterlich wirklich perfekt ergänzt und sich gegenseitig gut puscht.
Auch die Gegner sind deutlich vielschichtiger als die 4 Superhelden, allen voran der Ober-Bösewicht Z. Was im ersten Moment noch als klassisch daher kommt, entwickelt sich spätestens zur Hälfte der Serie zu einem nachvollziehbaren Bösewicht, dem man im Endeffekt schon gar nicht mehr böse sein kann. Man kann die Aktionen nachvollziehen und verstehen, warum er so handelt, was die Serie noch einmal in einem emotionalen und dramatischen Level wirklich ansprechend gestaltet.

Fazit
Infini-T-Force ist ein erwachsener Superhero-Anime - wer das Genre mag und keine Lust mehr auf Material für 10 - 12 jährige Kinder hat, der ist mit dieser Serie mehr als gut bedient. Die Handlung wird nachvollziehbar, komplexer und schafft mit vielen Wendungen überraschende Handlungspunkte, die im ersten Moment nicht zu erwarten waren, bleibt aber der klassischen Superhero-Story mit actiongeladenen Kämpfen treu.
Trotz guter Animation überzeugen zwar die 4 Superhelden in der Gesamtlänge nicht, da sie sich charakterlich zu wenig darstellen und etablieren, dafür rettet sich die Serie mit der Handlung als solche, sowie Emi und Z als gute Ergänzungen im nicht ganz klassischen Kampf zwischen Gut und Böse.
Beitrag wurde zuletzt am 30.07.2020 um 10:05 geändert.
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