High School Fleet (Anime) ➜ Forum ➜ Rezensionenハイスクール・フリート

  • TypTV-Serie
  • Episoden12 (~)
  • Veröffentlicht10. Apr 2016
  • HauptgenresAction
  • HerkunftJapan
  • Adaptiert vonOriginalwerk
  • ZielgruppeMännlich

Anime Rezensionen

Hier findest Du sowohl kurze als auch umfangreichere Rezensionen zum Anime „High School Fleet“. Dies ist kein Diskussionsthema! Jeder Beitrag im Thema muss eine für sich alleinstehende, selbst verfasste Rezension sein und muss inhaltlich mindestens die Kerngebiete Handlung und Charaktere sowie ein persönliches Fazit enthalten. Du kannst zu einer vorhandenen Rezension allerdings gern einen Kommentar hinterlassen.
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Avatar: Asaki
V.I.P.
#1
Girls und Panzer reloaded, diesmal aber mit Schiffen.

High School Fleet oder auch Haifuri zeigt den Alltag einer Gruppe Mädchen, die alle den Traum anstreben eines Tages Blue Mermaids zu werden und so über die Meere zu wachen. Anders als bei Girls und Panzer, geht es hierbei natürlich nicht um eine Art Sportart oder einen Wettkampf, sondern um ernste Angelegenheiten, die meistens mit anderen Schiffen in Verbindung stehen. Hierbei leistet die Serie schon eine gute Arbeit, denn mit dem Thema kommt sie einigermaßen gut klar und beschert dem Zuschauer auch ein paar spannende Schlachten auf dem Meer. Zusätzlich bietet Haifuri auch eine Abwechslung, den neben Schlachten gibt es auch einiges an Slice of Life Momenten und hier schwächelt der Anime meiner Meinung nach etwas. Zwar ist der SoL-Part durchaus in Ordnung, allerdings neigt die Serie dazu diese auch immer an der unpassendsten Momenten zu bringen und treibt so die Haupthandlung nur schleppend voran, heißt im Klartext die Handlung wird so ziemlich in die Länge gezogen und das ist Schade wenn es unbedingt aufs Ende hinauslaufen muss. Zusätzlich arbeitet der Anime mit Elementen die eigentlich vollkommen unpassend sind, die eigentlich gar keinen Sinn machen und einen halbwegs realistisch wirkenden Anime wieder unrealistisch wirken lassen. Nichts desto trotz überzeugt Haifuri aber dennoch Abseits der Handlung für nette Unterhaltung ala Girls und Panzer nur eben auf eine andere Art und Weise, wobei genannter Anime es in meinen Augen etwas besser hin bekommt.

Charaktere bietet Haifuri natürlich im Überfluss, was vorab aber schon klar war, kein Wunder das man sich so erst etwas zurecht finden und sich Namen merken muss. Allerdings kommt der Anime ganz gut mit der Vielzahl an Charakteren zurecht, woran schon einige Anime kläglich gescheitert sind, auch wenn Haifuri nicht auf alle reichlich eingeht, sondern nur auf die wichtigsten.

Fazit: High School Fleet hätte insgesamt eine sehr gute Serie werden können, hat diese Chance aber leider verbaut, in dem sie die Handlung zu lang gezogen hat, obwohl man dies schon viel eher hätte angehen können, aber dazu waren die Macher offenbar nicht im Stande. Für eine kurzweilige Serie ist sie allerdings schon zu empfehlen und gerade diejenigen, die einen Mix aus SoL und Action suchen, sind mit Haifuri sicherlich gut bedient.
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Avatar: Pilop
V.I.P.
#2
Es überrascht nicht, dass nach dem riesigen Erfolg von Girls und Panzer rasch ein Abklatsch davon produziert wurde und auch, dass er mit Schiffen ist, war noch halbwegs naheliegend. Leider hat man hier aber nicht verstanden was die andere Serie unterhaltsam gemacht hat und scheitert entsprechend daran ihre Qualitäten zu reproduzieren.

Dass das Setting mehr als bescheuert und der Cast ein Haufen oberflächlicher Figuren ist, das bricht den meisten Serien schnell das Genick. Girls und Panzer hat damals allerdings gezeigt wie man diese Mankos überdecken kann, nämlich mit einem Haufen martialischer, spannender Action. Insofern kann man wohl das Hauptproblem von Haifuri auf den Mangel ebendieser zurückführen. Anstatt am laufenden Band in dramatische Schiffskämpfe involviert zu sein, verbringt man viel zu viel Zeit mit Alltagsgeplänkel und wenn es dann zu Kämpfen kommt, sind nur die allerwenigsten wirklich aufregend. Dabei wären hier durch die Action noch weit mehr Mankos zu kaschieren gewesen als bei der Vergleichsserie. Nicht nur ist das Setting noch einmal merklich hirnrissiger, sondern auch die Figuren hinterlassen noch einmal weniger Eindruck und wenn sie es tun, dann ist es in der Regel ein negativer. So gibt Mike nicht nur eine fade Heldin ab, sondern disqualifiziert sich in der Serie mehrfach völlig für ihre Position als Kapitän, bis hin zu suizidalen Tendenzen. Über die Unlogik etc. der Serie könnte man sich jetzt ewig auslassen, aber es wäre verschwendete Zeit. Entscheidend ist, dass schlicht der Unterhaltungswert der Serie nur schwach ist, da man nicht nur inhaltlich zu wenige Qualitäten zu bieten hat, sondern auch hinsichtlich Action zu selten punktet.
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Avatar: Asane#3
Eigentlich brauch' ich nur auf die Rezension von Pilop zu verweisen, denn im Wesentlichen werde ich in die gleiche Kerbe hauen. Und dabei die eher negativen Seiten ansprechen, was ja auch leichter fällt. Nur zur Klarstellung: schlecht fand ich die Serie nicht, nur irgendwie unzureichend. Vor allem weil sie in vielen Punkten auf eine Vorgängerserie verweist, an der sie dann unwillkürlich gemessen wird.

Um eine Serie zu schaffen, die das Erfolgsgeheimnis von "Girls & Panzer" kopiert, versucht man, offensichtliche und gut greifbare Merkmale zu identifizieren und dann im Kontext einer Art Kriegsschiffschule für Mädchen zu implementieren.
Daher funktioniert das auch nur oberflächlich, ohne den speziellen Reiz, die Atmosphäre der Vorlage mitnehmen zu können. Wie das so im Wesen einer Kopie liegt, ist alles etwas flacher geraten: die Charaktere, der Humor, das Setting. Was den Charakteren an Tiefe fehlt, wird durch hyperaktives Gefuchtele und outriertes Kreischen ausgeglichen; war der Humor bei "Girls & Panzer" im Einklang mit Setting, Situation und Personal, wirkt er hier irgendwie aufgeklebt; das Setting muss natürlich eigenwillig genug sein, um so eine dezidiert bescheuerte Serie wie "Girls & Panzer" zu tragen. Aber hier ist das dermaßen abstrus, dass man gar nicht erst anfangen sollte, irgendwelche weitergehenden Fragen zu stellen. Problematisch ist das dann insofern, als "High School Fleet" sich deutlich ernster zu nehmen scheint.

Daher gibt es im Vergleich zu "Girls & Panzer" auch wesentlich mehr Punkte, die nicht mehr (oder nur unzureichend) von der Realität gedeckt sind. Aufgrund der besonderen Situationskomik und des stärkeren Anteils an parodistischen Elementen kann ich bei den Panzermädchen zumindest besser über etwaige Schwächen hinwegsehen als es hier bei den angehenden Meerjungfrauen der Fall ist.

Entsprechendes gilt auch für die optische Präsentation. Wie leider zu erwarten war, wird hier ein episches CGI-Fest inszeniert. (Im englischen Sinne, nicht im deutschen.) Das trägt natürlich auch zur humoristischen Qualität der Serie bei, nur eben eher unfreiwillig. Von der Storyline, die leicht am Verschwörungstheoretischen entlangschrammt, um dann die Heldinnen die Welt retten zu lassen, mal ganz zu schweigen.

Im Ganzen wäre es besser gewesen, man hätte nicht die Extreme gesucht zwischen Comedy und Überlebenskampf, sondern wäre mehr auf Ausgleich bedacht gewesen. Man hätte dann wahrscheinlich einen stimmigeren Gesamteindruck erzielen können. Stattdessen hat man einen School-Idol-mäßig überdrehten Hühnerhof auf eine Hochseeflotte gesetzt, wo sich alle dann - unter Beschuss mit scharfer Munition! - bewähren müssen, irgendwie.

Ich will ja jetzt auch das Setting nicht schlechter reden als es wirklich ist. Würde man eine Story finden, die mit dem, was man an Background und Personal hat, besser harmoniert, gäbe das sicherlich eine Serie, die ihrem Vorläufer locker das Wasser reichen könnte. So sind die Risse zwischen den Ingredienzien einfach zu tief; das betrifft besonders die Story mit den Ratten, die in jeder Space Opera super aufgehoben gewesen wäre.

Bewundernswert war allerdings auch die Konsequenz, was die Harekaze in der letzten Folge betrifft:

Vorsicht: Fetter Spoiler!

dass sich keiner mehr um das schwere Leck kümmern konnte und das Schiff daher am Ende sinkt. Im ganzen natürlich schade, aber leider logisch. Ein Opfertod für die Musashi und zugleich ein Ausblick auf eine hoffnungsvolle Zukunft, wie die letzte Kameraeinstellung zeigt.
Endlich glücklich in der Heimat angekommen und wieder festen Boden unter den Füßen, ist alles vollgepackt mit bittersüßem Abschied, heroischem Edelmut und unverstelltem Kitsch. Wie das eben so sein muss in solch einem Augenblick.

Ein schönes, versöhnliches Ende einer in Teilen etwas kruden Serie.
Beitrag wurde zuletzt am 28.11.2019 um 17:21 geändert.
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