Comet Lucifer (Anime)コメット・ルシファー

  • TypTV-Serie
  • Episoden12 (~)
  • Veröffentlicht03. Okt 2015
  • HauptgenresAbenteuer
  • HerkunftJapan
  • Adaptiert vonOriginalwerk
  • Zielgruppe-

Anime Beschreibung

Anime: Comet Lucifer
Gift, eine Welt in der wertvolle blaue Kristalle namens Giftjium unter der Erde verborgen sind. Sougo Amagi ist ein junger Mann, dessen Hobby es ist, seltene Kristalle zu sammeln. Er lebt in der Stadt Garden Indigo, welche durch den Abbau des Giftjium floriert. Eines Tages wird er in eine Auseinandersetzung zwischen seinen Klassenkameraden Kaon, Roman und Otto verwickelt und verirrt sich, bis er auf einen See tief unter den Bergbauruinen der Stadt stößt. Dort hat er eine Begegnung mit einem geheimnisvollen Mädchen mit blauem Haar und roten Augen, welche den Beginn eines Abenteuers markiert ...
Sprachauswahl: Deutsch, Englisch
Hauptgenres / Nebengenres / Tags

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Anime Rezensionen

Avatar: Lpark
V.I.P.
#1
"Comet Lucifer" ist ein unbeholfenes Genre-Potpurri, dem man anmerkt, dass die Macher nicht etwa großartig eigene Ideen verfolgen, sondern vielmehr verkrampft versuchen, den Nerv des Zuschauers zu treffen. So mischt man Mecha-Action, Abenteuer und Romanze mehr schlecht als recht zusammen, bis schließlich nichts davon mehr richtig funktionieren will. Besonders die von Logik-Problemen gespickte, klischeebehaftete Handlung wirkt hier sehr unbeholfen, aber auch die Charaktere kommen wie schlechte Kopien aus anderen Animes rüber. Genau dies ist auch der Punkt, der mich im Endeffekt am meisten gestört hat. Die unfassbare Beschränktheit und Einfältigkeit der Personen machte das Schauen für mich mit der Zeit immer mehr zum Krampf, da sie wieder und wieder auf dämliche Art und Weise ihrem Archetyp gerecht werden mussten.

Sogo, der ständig planlos losstürmt um seine ach so geliebte Felia, die er seit ein paar Tagen kennt zu erretten, Felia, deren Charakter nur daraus besteht, sich an Sogo zu hängen, Kaon, die neidisch auf eben diese ist und die anderen zwei Kerle sollen wohl lustig sein, aber die hätte man auch gleich weglassen können. Dabei hat der Anime in einzelnen Szenen auch mal recht schöne Ansätze, zeigt mal hübsch anzusehende, gut inszenierte Momente oder bietet etwas gelungene Action, was für mich aber im Gesamtzusammenhang einfach nicht genug war. Wer sich mit den Figuren etwas mehr anfreunden kann als ich und wem eventuell die zum Teil wie aus anderen Anime geklaut wirkenden Elemente nicht so stören, der kann vielleicht noch seinen Spaß an "Comet Lucifer" haben. Meine Sympathie haben sich der Anime und speziell seine Charaktere zu flott verspielt, sodass ich mit zunehmender Dauer immer mehr die Lust verlor.
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Avatar: Xaardas
V.I.P.
#2
"Ein Anime, der viel sein wollte und nichts zu bieten hatte".

Seit der hochgelobten und wirklich gelungenen ersten Fassung von Eureka Seven versuchen sich immer mal wieder Mechaanimes an einem ähnlichen Setting rund um das Thema "Mecha" und das Erwachsen werden gepaart mit einer Liebesgeschichte und Dramatischen Elementen um zu einem ähnlichen Erfolg zu gelangen. "Comet Lucifer", welcher ebenfalls auf diesen Zug aufspringen möchte, aber dabei in allen Disziplinen versagt, ist definitiv kein Vertreter dieser Zunft.


Setting:

Begleiten wir den 0815 Shounenhelden, einer obligatorischen weiblichen Sidekick-Tsundere, welche den Mainchar liebt und an sonsten im Hintergrund bleibt, der Gemüseflüsterin und ultimativen Macht auf diesem Planeten in Form eines naiven jungen Mädchens, welche natürlich als Liebesrivalin zu Tsundere-chan auftritt. Diverse "glaubhafte" und "gut" ausgearbeitete Antagonisten und traumhaft schlechte Nebencharaktere runden die Reise in die Wirren der Gedanken der Macher dieses Animes ab.

Hier finden wir alles was der Unterhaltungsmasochist begehrt: Comedy-Elemente, welche nicht lustig, Wendungen, welche vorhersehbar und dramatische Momente, die überhaupt nicht dramatisch sind, eine Qual für den Zuschauer.
Ein so lieblos hingeworfenes Setting habe ich lange nicht mehr gesehen, zumal es eigentlich ein paar gar nicht mal so schlechte Ansätze gab, welche entweder durch ein anderes, völlig deplatziertes Element wieder zunichte gemacht, oder einfach mittendrin fallen gelassen wurden um ein neues Element aufzugreifen.

Alleine wie die Welt des Animes funktioniert wird einem erst näher erklärt, wenn man sich fragt, wieso denn eine Sache so passiert wie sie passiert ist....sofern es überhaupt eine Erklärung für den Zuschauer gibt.

Mann muss zwar zugeben, dass die japanische Animeindustrie sich seit einigen Jahren nur noch selten an Serien heran zu trauen scheint, welche länger als 12-13 Folgen sind, aber gerade ein Anime wie Comet Lucifer hätte mit der doppelten Länge und mehr Konsistenz vielleicht mehr erreichen können (Wobei ich das ehrlich gesagt doch eher bezweifle).


Animation:

Die Animation des Animes bewegt sich auf ganz akzeptablen Niveau. CGI und Handgezeichnetes passen recht gut ineinander und der Zeichenstil der Charaktere ist auch ansprechend. Leider bringt das keine wirklichen Pluspunkte, bei einer so grauenhaften Umsetzung.


Charaktere:

Ja...die Charaktere. Fein säuberlich ausgearbeitete Perlen der Unterhaltungskunst und Quintessenz dieses Animes.

Da haben wir Sougo, den Männlichen Protagonisten mit Shounen typischem Helferlein-Syndrom und der generellen Einstellung: "We have a problem? Worry not! Friendship will fix this!"
Er ist oberflächlich, langweillig und kann sogut wie keinen glaubhaften Hintergrund vorweisen.
Seine Verehrerin, Kaon besticht durch schlichtes unnötig sein. Sie ist da, macht irgendwie nie etwas, freut sich wie ein Schinken, wenn die Gefahr gebannt ist und spielt die beleidigte Tsundere, wenn es gerade am wenigsten Sinn machen würde. An sonsten hat sie keinerlei Mehrwert, weder für den Geschichte, noch für die Charaktere oder gar dem Zuschauer.
Felia, die übersinnliche und naive Loli, mit ihren superkräften, welche sie unverständlicherweise für ihren Spaß ohne Grenzen nutzt, aber in Bedrohngssituationen selten einsetzt, besticht eigentlich nur durch ihre Rolle als "wichtige Existenz", welche es zu schützen gilt. In ihrer Freizeit lässt sie gerne Gemüse tanzen, so wie Merlin aus "Die Hexe und der Zauberer" von Walt Disney.
Dann haben wir noch Steinschlangenmechatsundere-chan (Weiblich) (Ich hab den Namen schon wieder vergessen), welches wie schon der bezeichnende Titel des Geschöpfes vermuten lässt eine Steinschlange/Wurm a La Pokemon ist, und an einer ausgeprägten Selbstüberschätzung leidet. Zudem schafft es dieses groteske Ding ständig nach jedem Satz -Kamon oder dergleichen zu sagen, was einem nach den ersten 5 Minuten schon die Augen verdrehen lässt. Diese Kreatur kann sich wie schon angedeutet in einen mecha verwandeln, weil...ist so und beschützt die Charaktere mehr oder weniger erfolglos.
Später gewinnt dieser Charakter noch eine menschliche Gestalt und erläutert seine Existenz, was im Grund enoch mehr Fragen aufwirft.

Zudem gibt es noch diverse stereotypische Nebencharaktere, welche allesamt kein Profil gewinnen und können, da die Serie ja nur 12 Folgen hat.

Die Antagonisten sind leider ebenso sterbenslangweillig wie die Hauptcharaktere. Da haben wir einen Mann mittleren Alters, der sich selbst für den allmächtigen Kamina hält und getreu dessen Motto immer die Herausforderung sucht und dabei ein ums andere Mal verdroschen wird. Einen Gewalt-verliebten Bengel, dessen Geschichte überhaupt nicht erklärt wird und der gerne Menschen aufschlitzt. Warum? Keine Ahnung und es wäre wohl auch keine 5 Minuten der Vertiefung wert gewesen wie es scheint.
Komplettiert wird dieses lächerliche Team von einem "SUPERHACKER" und ausgeprägten Lolicon, der in einer Episode einfach so dazu kommt. Keine Hintergrundgeschichte, keine tieferen Charakterzüge (Außer PC´s und seine Vorliebe für kleine Mädchen). Gekrönt wird dieser verdrehte Charakter, von seinen Panischen Ausbrüchen, wenn er seine lieblingsloli auf einmal nicht mehr sehen kann und auf einmal eine SIegessichere Situation der Antagonisten, zu welchen er gehört, zunichte macht.
Dann haben wir da noch einen Gastauftritt von Dornkirk aus Tenkyuu no Escaflown. Zumindest tut dieser Mann nichts anderes als durch sein Fernrohr zu schauen und über den Sinn des Lebens zu philosophieren.


Musik:

Der Soundtrack ist in etwa unteres Mittelmaß. Leider stechen nur wenige Stücke wirklich heraus. Das Opening sowie Ending sind hingegen ganz gelungen und machen auch nach mehrmaligem Anhören noch einigermaßen spaß.


Fazit:

Ein wirklich schlechter Anime, mit wirklich sehr schlechten Charakteren, wirklich schlechter Geschichte, wirklich schlechten Wendungen, wirklich schlechter Komik und einer wirklich noch viel schlechteren Gesamtumsetzung. Ein Anime, der im Grundsetting nichts spannendes oder neues zu bieten hat und am Ende eigentlich eine Blamage und reine Zeitverschwendung war. Ich gebe diesem Anime gerade einmal 1,5 Sterne mit 3 Punkten in der Unterbewertung und kann auch nur jedem ans Herz legen sich nicht mit diesem Schund die Zeit zu versauen.
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Avatar: Morti77#3
Comet Lucifer ist eine weitere Zusammensetzung von Elementen, die anderen Animes zum Erfolg verholfen haben. Das kann eigentlich nur schiefgehen und das tut es auch in diesem Fall, aber die Serie landet trotzdem einige Glückstreffer.

Die Handlung von Comet Lucifer ist grundsätzlich nicht mal schlecht. Sie ist nicht besonders originell und wirkt teilweise auch aus anderen Mecha-Animes zusammengeklaut, aber das fällt gar nicht so negativ auf, denn sie wird zum Ende hin immer besser und bei Geschichten dieser Art kommt es meistens sowieso mehr auf die Umsetzung an. Die ist hier auch ziemlich gut, zumindest, was die Action angeht. Die ersten Folgen lassen es kaum vermuten, aber die Kämpfe sind die große Stärke des Animes und der Hauptgrund sich ihn anzusehen. Dazu gibt es auch noch einen sehr guten Soundtrack, der viele Szenen noch mal um einiges aufwertet.
Das eigentliche Problem des Animes ist aber, dass man lange Durststrecken zwischen den guten Stellen (also hauptsächlich den Kämpfen und dem Finale) hat und die dann nicht mal etwas mit der Handlung zu tun haben, sondern nur unterhaltsam sein und eine pazifistische Botschaft vermitteln sollen. Das ist aber nicht nur langweilig, sondern erzeugt auch das starke Gefühl, dass der Autor seine eigene Geschichte nicht besonders ernst nimmt. Außerdem wirkt diese friedliebende Einstellung, durch das Handeln mancher Charaktere, sehr heuchlerisch und lässt die Nebengeschichten im Nachhinein völlig sinnlos wirken.

Die Hauptcharaktere sind auch nicht sonderlich sympathisch, Sogo ist der typische Mecha-Protagonist, der die Werte für die er kämpft höchstens aus Büchern kennt und Felia die „Ich fühle mich so warm, wenn ich bei meinen Freunden bin“-Heldin, die ihre magischen Kräfte mit Intelligenz bezahlen musste. Die Nebencharaktere sind zwar etwas interessanter, aber erhalten kaum Aufmerksamkeit. Deutlich besser gefallen haben mir die Antagonisten. Die sind zwar alle nicht ganz richtig im Kopf und schrecken vor Gewalt nicht zurück, aber Gus ist der einzig erwachsen wirkende Charakter der Serie. Ich hab mich schon nach ein paar Folgen dabei erwischt, bei den Kämpfen, eher mit ihm mitzufiebern, weil er mit Erfahrung und Geschick kämpft und sich nicht einfach auf die Kraft seines Mechas verlässt. Außerdem wirkt er überzeugter als die Helden und hat eine interessantere Hintergrundgeschichte.

Fazit: Comet Lucifer ist nichts Halbes und nichts Ganzes. Der Anime ist nur eine Mischung aus Teilen, die nicht zusammenpassen und sich gegenseitig schaden. Die Action und der Soundtrack gehören für mich zwar zum Besten, was ich in diesen Bereichen kenne, aber die stehen hier auf verlorenem Posten und wer nicht auf Mecha-Action steht, sollte einen großen Bogen um die Serie machen.
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Avatar: TaZ
V.I.P.
#4
Wenn man ein paar JRPGs gespielt hat, wird einem hier wohl so manches bekannt vorkommen. Doch nicht jeder versteht es, mit einem Mischmasch aus bewährten Elementen, gute Unterhaltung zu schaffen.

Die Inszenierung und Animationen sind auf hohem Niveau; die Geschichte selbst springt regelmäßig zwischen heiterer Gelassenheit im Alltagsleben und aufregender Mecha-Action hin und her, was prinzipiell funktionieren kann und auch die Charaktere basieren auf Schablonen, mit denen man eigentlich warm werden könnte, aber der Funke ist hier nie auf mich übergesprungen. Vielleicht, weil mich der Slice-of-Life Part so sehr einschläferte - ich kann das Genre einfach nicht leiden - dass ich es verpasste die Charaktere näher kennenzulernen, um im Actionteil dann mit ihnen mitfiebern zu können oder ihre Motivationen nachzuvollziehen. Möglicherweise langweilte mich das Ganze auch nur, weil ich es schon oft so oder so ähnlich gesehen habe. Wer weiß.

Ist durchaus möglich, dass der Titel Leute begeistern kann, aber bei mir hat er das nicht geschafft.
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Anime Kommentare

Avatar: thorthespy#1
Den guck ich mir auf jedenfall an, sieht sehr vielsprechend aus und die story klingt wirklich interessant ^^
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