Kanon (Anime)Kanon (2006) / カノン

  • TypTV-Serie
  • Episoden24 (~)
  • Veröffentlicht06. Okt 2006
  • HauptgenresSentimentales Drama
  • HerkunftJapan
  • Adaptiert vonVisual Novel
  • ZielgruppeMännlich

Anime Beschreibung

Anime: Kanon
"Kanon 2006" ist die zweite Anime-Adaption des Ren'ai-Adventures "Kanon" aus dem Jahre 1999, die die Geschichte mit opulenter Optik in 24 Episoden noch einmal ganz neu erzählt. Yuuichi Aizawa kehrt erstmals nach sieben Jahren in die namenlose Stadt zurück, in der er als Kind stets seine Ferien verbrachte. Doch ein traumatisches Ereignis aus dieser Zeit verhindert, dass er sich an die Vergangenheit erinnert. Neben seiner Cousine Nayuki, trifft er auf einige mysteriöse Mädchen: Ayu, die etwas Wichtiges verloren hat. Makoto, die Yuuichi auf den ersten Blick nicht zu mögen scheint. Mai, die gegen Dämonen kämpft. Und Shiori, die trotz einer Krankheit immer wieder auf dem Schulhof erscheint. Während Yuuichi den Mädchen näherkommt, muss er feststellen, dass seine verlorenen Erinnerungen eng mit ihrem Schicksal verbunden sind …
Sprachauswahl: Deutsch, Englisch
Hauptgenres / Nebengenres / Tags

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  • Shiori MISAKA
    It would be enough for the depressing things in life to only exist in reality.It is because that I think the birth of a story is from people dreaming of a happy ending.

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Anime Rezensionen

Avatar: DeBaer#1
Wir kennen sie doch alle oder? Animes in denen ein junger, männlicher Protagonist in den Mittelpunkt gestellt wird, im Laufe der Geschichte auf ein Mädchen nach dem anderen trifft, Beziehungen zu ihnen aufbaut und nach der Offenbarung der tragischen Schicksale selbiger, schlussendlich als Hoffnungs- , Trost- , und Mutspender fungiert. Jawoll, "Kanon 2006" ist ganz genau so ein Anime und kann seine mehr als offensichtlichen Dating Sim-Wurzeln zu keiner Zeit verbergen. Die Zutaten die nötig sind um sich als Publikumsmagnet zu etablieren, sind ebenso vorhanden und vor allem der Moe-Faktor spielt hier eine tragende Rolle um den Zuschauer schamlos dazu zu manipulieren die weiblichen Figuren sofort ins Herz zu schließen. Denn schließlich geht der Plan nicht auf wenn das Publikum keine Sympathien für die Charaktere entwickelt, die das Herzstück und der Dreh und Angelpunkt des Ganzen sind. So und nun können wir "Kanon 2006" also als typischen Vertreter des Genres getrost als langweilige Standardware brandmarken und genervt zur Seite schieben... STOPP! VERBOTEN! MÄCHTIG GROßER FEHLER! Denn wer DAS tut, dem entgeht hier einer der mit Abstand stimmigsten, atmosphärischsten und einfach durch die Bank weg sympathischsten Drama-Animes, die das Genre bis heute hervor gebracht hat. Ganz gleich wieviele Klischees und gängigen Schemata das Fundament von "Kanon 2006" auch bilden mögen, die unheimliche Vielfalt an Gefühlen die diese Serie vermag durch ihre Präsentation, ihren Cast und ihre Tragik im Zuschauer aufkeimen und erblühen zu lassen, lässt darüber mit absoluter Leichtigkeit hinwegsehen. Vor allem dieses ständige Auf und Ab zwischen putzigen, fröhlichen Momenten die das Herz hüpfen lassen und den Momenten in denen man das Gefühl hat selbiges wird einem in der Brust zerdrückt, sind das Markenzeichen dieses Animes und dadurch wird stets ein ausgewogens Verhältnis zwischen Frohherzigkeit und Traurigkeit geschaffen, welches zu jeder Zeit absolut harmonisch ist. Hier gibt es keinen ezwungenen Slapstick oder übertriebene Theatralik, hier werden Heiterkeit und Depression Stück für Stück sorgfältig in die Waagschale geworfen, so das alles in der Summe stimmig und glaubhaft rüber kommt. Es wirkt einfach alles wie aus einem Guss und das gilt haargenau auch für die technische Präsentation der Serie, die einen Bärenanteil zur träumerischen, magischen und stellenweise sogar fantastischen Atmosphäre der einzelnen Charakterstories beiträgt und zu verzaubern weiß. Kritik äußern, muss man einzig und allein an der stellenweise auftretenden Disharmonie zwischen den einzelnen Charakterstoriearcs, die eindeutig auf die Dating-Sim-Herkunft geschoben werden muss, wo man sich ja bekanntlich für ein einziges Mädchen entscheidet. Da man hier alle Mädchen nacheinander "abklappert", bleiben Ergeignisse die vor allem in Hinsicht auf den Hauptcharakter sehr prägend sein müssten am Ende der Geschichten der einzelnen Mädchen ohne Nachhall. Mit anderen Worten, es wird zu wenig davon in die nächste Arc "mitgenommen", was einen möglich gewesenen tieferen Einschlag der Dramatik verhindert. Desweiteren sollte man vor "Kanon 2006" gewarnt sein, wenn man eine Abneigung gegen zuckerglasierte Animes hat, die vor Kawaiiness strotzen und Figuren beinhalten die Laute wie "Uguu~", "Auuu~" oder "Unyuu~" von sich geben. Ich selbst würde da aber sagen "Sei kein Klotz! Geb dir'n Ruck und lass dich einfach berieseln!" ;) Fazit: "Kanon 2006" revolutioniert das Genre der "Boy meets MANY Girls"-Animes in keiner Weise, besitzt aber eine unheimlich sympathische Ausstrahlung der man sich nur ganz, ganz schwer entziehen kann (ich selbst halte das ja für unmöglich). Liebreizende Charaktere, bewegende Geschichten und eine unvergleichliche Atmosphäre, tragen ihr übriges dazu bei das sich "Kanon 2006" mit Leichtikgeit einen der vorderen Plätze unter den Top-Serien ergattert, die dieses Genre bis heute hervor gebracht hat.

Animation

Ich habe das "alte" Kanon gesehen und es liegen WELTEN zwischen der Animationsqualität dieses "Vorgängers" und diesem Remake. Kyoto Animation hat sich hier mal wieder selbst übertroffen und verpasst Kanon einen absolut prachtvollen Neuanstrich. Die große Liebe zum Detail ist hier in so gut wie jeder einzelnen Szene deutlich spürbar und wenn es nur so vermeintliche Kleinigkeiten sind wie Schimmer in Pupillen, Reflexionen auf einem Gegenstand aus Glas, wehende Haare im Wind, tanzende Schneeflocken und und und... Die Hintergründe sind malerisch und auch mit etlichen kleinen Details versehen. Hier steht nichts still, alles ist in Bewegung. Während sich im Vordergrund zwei Figuren unterhalten, bummeln Leute im Hintergrund über die Straße, Autos fahren vorbei und gerade wenn man denkt die Person die im Cafee ganz hinten sitzt wäre festgefroren, bewegen sich Kopf oder Hände. Absolutes Highlight sind aber die Szenerien in freier Natur. Wenn das Abendrot den Schnee verfärbt und der Lichteinfall die Figuren bescheint, dann hält man inne und staunt einfach nur. Ebenso großartig werden die dramatischen Szenen damit atmosphärisch verstärkt und die leise, rieselnden Schneeflocken die von einem Licht das einen Springbrunnen in mehrere Farben taucht, beschienen werden und dadurch anfangen zu glitzern, sorgen für einen Hauch Wehmut und Melancholie. Einfach nur herrlich, mehr kann man dazu nicht sagen! Was das Charakterdesign betrifft so hat man sich bei den Mädchen aus dem "Wie mach ich eine Figur so RICHTIG Moe?"-Baukasten bedient und diese mit großen, schimmernden Augen ausgestattet (die wie in AIR mit CGI animiert sind), sowie bunten Haarfarben und Mininäschen. Es ist zwar immer noch quietschsüß, aber zum Glück nicht so "unförmig" wie beim "alten" Kanon, wo die Figuren, vor allem wegen der viel zu großen Augen, etwas entstellt aussahen. Absolute Kawaii-Feinde dürften aber trotzdem mit dem Brechreiz ringen... ^^"

Sound

Das Opening habe ich bereits nach dem ersten Anhören gefeiert. Der sanfte Gesang, zusammen mit sich immer mehr anschließenden Instrumenten klingt einfach nur verdammt gut und unterstreicht das melancholische Feeling das von der Serie ausgeht ohne Fehl und Tadel. Besonders das im letzten Drittel des Songs erklingende Keybord, hat bei mir für Gänsehaut gesorgt. Das Ending hebt die froherzige Seite des Animes hervor und schließt jede Episode mit seinem pumpigen Sound fröhlich ab. Leider passt es am Ende der Episoden die den Zuschauer deprimiert zurücklassen, überhaupt nicht und verdirbt ein wenig die Stimmung. Die BGM hingegen ist über jede Kritik komplett erhaben und stellt ohne Zweifel das musikalische Highlight von "Kanon 2006". Die gesamte Serie über erklingen absolut wunderschöne Melodien, die die Atmosphäre so perfekt aufwerten und den Gemütszustand des Zuschauers in jeder Szene mal positiv und mal negativ (in Sachen Gefühlslage) beeinflussen. Alles wird hier von Tastinstrumenten, Glockenspiel und Streichern dominiert, die sich im perfekten Zusammenspiel sanft ins Ohr des Betrachters legen. Die Tonlagen sind auf jede emotionale Szene abgestimmt und je mehr sich die Emotionen im Gespräch zweier Figuren hochschaukeln desto lauter erklingen die Melodien. Wenn man mit den Tränen zu Kämpfen hat, dann ist es die Musik die am Ende dafür sorgt das der Damm zusammenbricht! In Sachen Synchronstimmen beweisen die Japaner einmal mehr das sie in Sachen "Cute-Acting" einsame Spitze sind. Die verschlafene Nayuki klingt sooooooooooooooo goldig und dieses gottverdammte Uguuuuu~... ich krieg mich nicht mehr ein, wo ist die Insulinspritze!!!! ;)

Story

Oberflächlich betrachtet ist die Basis der Story die gleiche wie in jedem Dating Sim: Ein Junge der auf viele Mädchen trifft, mit ihnen redet, ihnen zuhört und versucht ihnen aus schwierigen Situationen zu Helfen oder seelischen Beistand zu geben. Die Anzahl der Storyarcs, entspricht der Anzahl der Mädchen und das Schema nach dem sie verlaufen ist stets gleich, sprich: Erst näher kennenlernen, dann Problem bzw. schwierige Situation des Mädchens erkennen und zu guter Letzt Abhilfe schaffen. Für den kleinen Twist in der Story von "Kanon 2006" sorgt die Einstreuung von Gedächtnisverlust seitens des Protagonisten, was das Interesse des Zuschauers weckt im Hinblick auf die Ursachen dieses Umstands und zu dem noch was die einzelnen Situationen der Mädchen angeht, die damit in Verbindung stehen. Die Handlung verläuft in einem sehr gemächlichen Tempo und erfordert ein wenig Geduld, bis es dann endlich mal zu einem dramatischen und spannenden Twist kommt. Bis es soweit ist wird man langsam aber zumindest sicher darauf vorbereitet. Man merkt wenn die Handlung die Lunte für die Dramabombe anzündet und durch verschiedene kleine eingestreute Hints die Erkenntnisse liefert, die am Ende von Nöten sind um die Geschichte des betreffenden Mädchens und wie der Hauptcharakter mit dieser in Verbindung steht in ihrer Gesamtheit nachvollziehen zu können. Die Stories der Mädchen sind allesamt sehr unterschiedlich, beinhalten aber mit einem Versprechen aus Kindertagen alle den gleichen Faktor. Am Ende gibt die Story ein überaus überraschendes Gesamtbild ab und stiftet auch etwas Verwirrung, wenn man nicht gut genug aufgepasst hat. Negativ anzumerken wäre nur das die Handlung an manchen Stellen ein wenig den Eindruck macht als wäre sie etwas ruckartig in neue Bahnen gelenkt worden. Vor allem die Übergänge zwischen den einzelnen Charakterstories fallen hier teilweise unangenehm auf.

Charaktere

Der Cast besteht so ziemlich komplett aus, bei der Masse beliebten, Stereotypen: Der Protagonist ist stets hilfsbereit, besorgt und hingebungsvoll. Er kann kein trauriges Mädchen allein lassen und tut alles was nur möglich ist, damit es ihr besser geht. Bei den Mädchen selbst findet man das flegmatische, geistesabwesende Mädel, genau so wie das Energiebündel, die kühle Einzelgängerin, den kleinen Tollpatsch oder das Mädchen das gesundheitlich in schlechtem Zustand ist. Sympathisch sind sie aber dennoch, was bei den Mädchen vor allem an ihrer liebreizenden Art liegt und beim männlichen Protagonisten an dessen Sarkasmus und der Art wie er die Mädchen damit veralbert oder aufzieht, was ihn auch aus dem Schatten des Klischees etwas heraus treten lässt. Er erinnert ein wenig an Kyon aus Haruhi und sorgt für viele lustige Dialoge die großen Anteil daran haben das die Serie keinen Durchhänger bekommt wenn es mal wieder in Sachen Storyverlauf zu langsam voran geht. Richtig gut werden die Charaktere erst wenn sich deren tragische Schicksale und Backstories offenbaren, die den Zuschauer dank überzeugender Dramatik noch enger mit den Figuren verschweißen. Die Mädchen tragen tiefsitzende Gefühle mit sich herum, die irgendwann zu Tage treten und in bewegenden Momenten gipfeln wenn sie diese dem Hauptcharakter offen legen. Es ist nur ein wenig schade, dass die Mädchen deren Story abgehandelt wurde auf's Abstellgleis geschoben und im weiteren Verlauf nur noch beiläufig erwähnt werden. Auch das der Hauptcharakter kaum von dem geprägt wird was er mit den "abgeschlossenen" Mädchen durchgemacht hat, ist ein wenig schade da man ihm damit eine weitaus tragischere Form und mehr Substanz hätte verleihen können. Alles in Allem sind das aber nur kleine Negativpunkte, die in keiner Weise verhindern können das die sympathische Ausstrahlung des Casts den Zuschauer gefangen nehmen und bis zum Ende nicht mehr loslassen wird.

Wert

Eins ist klar: "Kanon 2006" hat immensen Wert für Liebhaber von Animes die einen beim Anschauen regelrecht gefangen nehmen, verzaubern, entspannen und träumen lassen, sowie tief berühren und mitreißen und ist so ziemlich der sympathischste Vertreter dieses Genres. Keinen Wert mehr hingegen hat durch dieses Remake das "alte" Kanon, welches man nur noch zu Vergleichszwecken gucken sollte. Ich selbst ärgere mich ziemlich, dass mir die viel schlechtere Variante viele Sachen gespoilert hat. Wenn man schon weiß was einen erwartet, ist der Einschlag von einigen bewegenden Ereignissen leider nur noch halb so heftig... :/
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Avatar: Death-Note#2
Dream ... I´m inside the dream... like always

Eines Vorweg: Kanon 2006 begeisterte mich wie kein anderes Drama Anime je zuvor. Ich möchte fast sagen es ist das Beste was mir bisher unter die Augen gekommen ist. Noch nie hatte ich so wenig bzw. fast gar nichts an einem Anime auszusetzen wie hier. Alles passt und ist stimmig. Kanon 2006 ist an Gefühl und Dramatik nicht zu überbieten. Ich kann nicht anders als nur noch mehr Lobeshymnen von mir zu geben, den meine Erwartungen wurden soweit übertroffen. Nicht nur ist Kanon 2006 viel besser als das erste Kanon von 2002! Nein! Besonders überrascht hat mich das es auch Genregrößen wie Air oder Kgne locker übertrumpft und einfach, ich weiß nicht wie ich es anders sagen soll, neue Maßstäbe für alle anderen Animes dieses Genres setzt. Jeder Fan eines guten Dramas wird hier voll auf seine Kosten kommen und auch jeder der Air mochte wird begeistert sein, aber auch Leute die Kanon schon kennen sollten sich die Neuauflage nicht entgehen lassen da sie, wie oben schon genannt, nocheinmal deutlich besser ist.

Dream ... I wonder when it was that I realized this is a Dream

Während das erste Kanon für mich grafisch nicht allzu gut abgeschnitten hat, gehen einem bei Kanon 2006 die Augen auf. Es sieht einfach traumhaft aus. Dabei wird natürlich das Augenmerk besonders auf die Figuren gelenkt, die wiederum extrem detailliert dargestellt sind und sofort ins Auge stechen. Auffallen tun sie besonders wegen dem Kawaii Zeichenstil der weiblichen Charaktere, welcher auch hier wieder super gelungen ist genau wie bei Air. Die Zeichnungen und Animationen tragen immer mehr dazu bei damit das richtige Feeling rüber kommt. Und darum bemüht sich Kanon 2006 auch, denn stellenweise fühlt man sich an eine Art Wintermärchen erinnert. Denn die zauberhauften Schneelandschaften und wunderschönen Charaktere laden zum Träumen ein ...

Dream... A dream has an end... no matter how pleasant the dream is... or how scary

Auch steht für mich ganz außer Frage was Kanon 2006 soundtechnisch zu leisten vermag. Ein kleinen Ausblick darauf gibt schon das Opening welches mich seit dem ersten mal hören total begeistert hat, da es doch die Stimmung des Animes super einfängt. Die Musikuntermalung ist aber auch insgesamt immer ausgezeichnet und für die jeweilige Situation sehr passend. So hab ich durch die richtige Musik an der richtigen Stelle, die Botschaften die der Anime vermitteln will noch intensiver empfunden als es ohnehin schon der Fall war.

Dream... I´m seeing a dream... A dream of waiting for someone

Die Story von Kanon ist perfekt gelungen und durch die größere Anzahl an Folgen noch intensiver als beim "Vorgänger". Auch hier kann man wieder den Vergleich mit Air ziehen, verlaufen doch beide ein bisschen ähnlich. Der männliche Hauptcharakter Aizawa Yuuichi kehrt nach sieben Jahren in die Stadt zurück in der er in seiner Kindheit oft seine Ferien verbracht hat. Er besucht dort nun die Schule bis zu seinen Abschluss und wohnt im Haus seiner Cousine, bei der er auch schon bei seinen früheren Besuchen gelebt hat. Auch Kanon schickt den Zuschauer in den ersten Folgen auf eine Reise durch zahlreiche Kawaii-Mädchen, die sich alle mit Yuuichi anfreunden. So erinnert es anfangs an den normalen Beginn eines Standart Harem Animes, doch schon nach den ersten paar Folgen wird allerdings klar, das in Kanon viel, viel mehr steckt als das. Kommen in den ersten Folgen noch alle weiblichen Charaktere vor, spezialisiert sich der Anime im Verlauf immer auf eine Person, deren Geschichte dann in 3-4 Folgen erzählt wird. Diese "Kapital" sind sehr schön und bringen einem die Person näher da, in den Kapiteln meist die tragischen Schicksale der der Personen gezeigt werden. Es geht noch ein bisschen besser, den der Hauptcharakter Yuuichi hat nämlich noch (wär hätts gedacht) keine Erinnerungen daran, was vor 7 Jahren war und tappt damit im Ungewissen. Nun erfährt er nach und nach was in seiner Kindheit dort geschehen ist, in dieser Zauberhauften Stadt. Doch auch einige Comedyelemente gibt es die geschickt eingesetzt werden (Marmelade) Überhaupt ist Kanon recht lustig angehaucht. Da kommt von Yuuichi doch schon mal die eine oder andere Sarkastische Bemerkung. Neben dem natürlich überwiegenden Drama-Anteil ist auch der Comedy-Teil sehr gut anzuschauen und es gibt doch immer wieder einige zum Schreien komische Szenen.

Dream... The day the dream startet... The light through the branches was bright... The snow felt cold...

In den ersten paar Folgen wird man bereits mit allen wichtigen Charakteren des Animes konfrontiert und man wird anfangs über die große Zahl an weiblichen Hauptcharakteren erstaunt sein.
Wie schon oben gesagt gibt’s einen sehr sympathischen Hauptcharakter der oft den ein oder anderen coolen bzw. lustigen Spruch macht, was sehr für ihn spricht. Optisch erinnert er ein bisschen an Kyon aus “Suzumiya Haruhi no Yuuutsu” erinnert. Dieser Eindruck wird auch noch durch den Sarkasmus verstärkt. Den Kyon und eben so Yuuichi sind beide echte Symphathiebolzen, die man nicht leicht nicht mögen kann. Zu Yuuichi selbst, er kommt ja nach sieben Jahren zurück und weiß nicht mehr was passiert war, als er das letzte mal in der Stadt war, seine Persönlichkeit ist leicht erklärt: Er ist witzig, gutmütig und ist anscheinend bei den Mädchen beliebt^^.
Nayuki ist Yuuichis Cousine und lebt mit ihm und ihrer Mutter zusammen. Yuuichi und Nayuki besuchen die gleiche Schule. Sie kennen sich schon lange und sind gute Freunde. Nayuki ist hübsch, mag Erdbeermarmelade und liebt Katzen, obwohl sie eine Allergie hat, was sie aber nicht davon abhält. Sie ist außerdem Kapitän des Lauf Teams der Schule und ziemlich populär. Und absolut kein Frühaufsteher.
Auch in den Folgen trifft Yuuichi ein blondes Mädchen welches ihr Gedächtnis verloren hat und nur noch weiß das sie Yuuichi hasst. Später stellt sich heraus ihr name ist Makoto. Makoto scheint anfangs sehr “gesellig” und laut. Aber bei näherem hinsehen kann man erkennen wie schüchtern sie eigentlich ist.
Die nächste im Bunde ist Mai. Auch sie geht auf dieselbe Schule wie Nayuki und Yuuichi. Sie ist meist in Begleitung ihrer Freundin Sayuri. Mai scheint desinteressiert und nicht sehr gesprächig. Doch kommt sie jede Nacht zurück in die Schule …
Shiori, ein unbekanntes Mädchen das Yuuichi durch Zufall trifft, im weiteren Verlauf kommt sie oft auf das Schulgelände wo sie Yuuichi trifft und ihm sagt das sie auf jemanden wartet … Auch Shiori ist anfangs verschlossen und gibt nichts von sich preis, es scheint außerdem als wolle sie etwas verheimlichen …
Und da ist noch Ayu. Auch sie ein Mädchen auf das Yuuichi trifft. Ayu und Yuuichi scheinen sich aus Kindertagen von vor sieben Jahren zu kennen. Ayu, die ihm ständig über (den Weg) läuft, ist immer für ein süßes ~uguu~ gut und auch sonst recht niedlich. Sie such außerdem etwas das sie verloren hat, aber kann sich nicht erinnern was.
Ich hoffe das ich mit der Beschreibung etwas weiter helfen konnte.

A Dream…

Mit diesem Wort könnte man ebenso leicht wie richtig Kanon 2006 beschreiben. A Dream. Den es ist einfach traumhaft. Den Machern seien für dieses Meisterwerk die Füße geküsst. Einfach unbeschreiblich. Kanon fasziniert in jedem Blickwinkel und zu jeder Sekunde. Eines der perfektesten Animes das je gemacht wurde und für mich persönlich der unangefochtene König des Drama-Throns ist.
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Avatar: raito-kun#3
Wie wahrscheinlich bekannt ist basiert dieser Anime auf einer Visual Novel von Key, die auch für Air und Clannad verantwortlich sind. Dadurch ist der Anime merkbar in verschiedene Arcs aufgeteilt, für jeden der weiblichen Hauptcharaktere eine, so wie auch im Spiel jede eine eigene Route hat. Zwar kommen in den jeweiligen Arcs die jeweils anderen Charaktere ein wenig kurz, doch da die Reihenfolge der Arcs gut gewählt wurde kann man das nicht als negativ deklarieren. Es war bestimmt nicht leicht alle Routen des Spiels zu verbinden (die Visual Novel ist wirklich sehr lang), so dass alles zusammen einen Sinn ergibt, doch hierbei hat man einen guten Job geleistet, bis auf ein paar Ungereimtheiten wurde das Spiel gut adaptiert. Verantwortlich für diesen Anime sind Kyoto Animations und der erfahrene Tatsuya Ishihara, die schon durch andere Produktionen wie Air überzeugen konnten, und auch bei Kanon 2006 eine Präsentation der Extraklasse aufwarten. Am besten kann man Kanon mit "Wintermärchen" beschreiben, denn es ist ein Märchen in vielerlei Hinsicht, aber auch eines mit viel Dramatik.

Animation 10/10
Dies ist einer der stärksten Aspekte der Serie, visuell ist Kanon schlichtweg fantastisch. Angefangen bei den äußerst realen Bewegungen der Charaktere über die wunderschönen Landschaftsbilder bis hin zu den Details im Vordergrund wurde von Kyoani alles perfekt animiert und gezeichnet, so dass man seinen Blick kaum vom Bildschirm abwenden will um nichts zu übersehen. Außerdem hat Kanon wohl den bestanimierten Schneefall, den ich je in einem Anime gesehen habe.
Die Charakterdesigns sind für diese Gattung auch gut gelungen, angesichts des Genres und der Herkunft ist es natürlich sehr "moe" ausgefallen, und es hat auch die entsprechende Wirkung, denn der gesamte weibliche Cast wirkt absolut süß und unschuldig. Die übergroßen Augen und süßen Stimmen ziehen wohl nicht nur das männliche Publikum in seinen Bann.
Es wurde auch sehr viel wert darauf gelegt, dass das Geschehen sehr realitätsnah wirkt, denn im Gegensatz zu vielen gleichartigen Anime hat man beispielsweise auch Wert darauf gelegt, dass selbst Charaktere im Hintergrund realitätsnah animiert werden.

Sound 8/10
Die musikalische Untermalung ist größtenteils gelungen, viele der Lieder erinnern an klassische Stücke oder sind eben solche und haben passend zur Serie einen traurigen Unterton. Meist passt die BGM auch zum Geschehen, nur manchmal war mir die Musik ein bisschen zu unauffällig, durch eine etwas auffälligere Musik hätte man manche Szenen besser untermalen können.
Das OP passt zur Serie wie die Faust aufs Auge, nicht nur wegen der eher traurigen Art, sondern auch von den Lyrics her. Das Ending ist eher das Gegenteil, ziemlich flott und eher lustig.
Die Synchronisation ist sehr gut, der zum Großteil weibliche Cast wurde mit passenden Stimmen versehen, die meisten davon sind mit sehr erfahrenen Seiyuu besetzt, das gleiche gilt auch für die männliche Seiyuu Besetzung.

Charaktere 10/10
Was soll man zu den Charakteren sagen, außer dass es absolut fantastisch ist, wie viele verschiedene Personen und Schicksale von Kyoani porträtiert werden. Im Gegensatz zu den meisten anderen Harem Anime, wo die weiblichen Charaktere sehr stereotypisch sind und hauptsächlich der männlichen Hauptperson nachrennen, gibt es in Kanon starke Kontraste zwischen den Charakteren, das und die persönliche Geschichte jeder Person macht den Anime so interessant, so dass man jeden einzelnen Charakter zu lieben lernt. Der männliche Hauptcharakter namens Yuuichi schließt nach und nach mit den weiblichen Charakteren ein Band und macht so eine Entwicklung durch, die vor allem von viel Trauer geprägt ist, auch wenn die ersten Episoden nicht danach aussehen. Je weiter die Story fortgeschritten ist, desto klarer werden auch die Hintergründe jedes Charakters und das verleiht der Persönlichkeit jedes Charakters (die auf den ersten Blick vielleicht doch ein wenig klischeehaft wirken) eine gewisse Einzigartigkeit.

Story 8/10
Die Story beginnt mit dem Eintreffen des männlichen Hauptcharakters in einer verschneiten Stadt, wo er fortan vor allem Bekanntschaften mit den weiblichen Charakteren schließt, und schließlich deren Leben deutlich beeinflusst. Die Story scheint anfangs ziemlich Slice of Life lastig zu sein, da vor allem der Alltag der Charaktere porträtiert wird, doch nach einiger Zeit kommen die Drama- und ein paar Fantasyelemente hinzu. Wie erwähnt ist der Anime in verschiedene Storyabschnitte bzw. Arcs unterteilt, die jeweils die Story eines anderen Charakters erzählen. Wie es für die meisten Anime dieses Genres üblich ist, liegen auch in Kanon viele der Hintergründe in der Vergangenheit vergraben, doch Kyoani vermag es die doch etwas klischeehafte Story gelungen zu inszenieren und so etwas die Schwächen auszubügeln. Auch braucht es etwas Zeit bis die Story in Fahrt kommt, die ersten 5-6 Folgen waren zwar nicht schlecht, aber doch deutlich unter dem Niveau der restlichen Serie. Aber insgesamt ist die Story doch recht gelungen, wenn man sich nicht gerade eine super anspruchsvolle Serie ohne Logiklücken erwartet, wird man die Handlung zu schätzen wissen.

Gesamt 10/10
Kanon 2006 ist auf jeden Fall eines der besten Dramen, die ich bis jetzt animiert sehen durfte, und noch dazu auch das bestanimierteste. Durch das geschickte Verweben der verschiedenen Story Arcs gibt es auch genug Rewatch Wert, denn beim zweiten Mal bemerkt man Details, die beim ersten Mal Ansehen bedeutungslos wirkten oder einfach nur um zu sehen, was der Charakter im Hintergrund während der anderen Arcs macht.
Solange man keine komplette Abneigung gegen Drama und/oder Moe hat, sollte man sich die Serie auf jeden Fall ansehen, viel besseres gibt es bestimmt nicht.
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Avatar: Nemesis#4
Hab viel Gutes über Kanon 2006 gehört und nun hab ich den Anime endlich auch selbst gesehen. Und was soll ich sagen? Das hätte ich schon viel früher machen sollen. Kanon 2006 ist einer der schönsten und gleichzeitig traurigsten Animes, die ich je gesehen habe. Ich bin ja eigentlich kein Drama-Fan, aber Kanon 2006 konnte mich voll und ganz in seinen Bann ziehen und hat mich total überzeugen können.


Story:
Kanon 2006 handelt von einem Jungen namens Yuuichi Aizawa, der nach 7 Jahren wieder in eine Stadt, in der er viel Zeit in seiner Kindheit verbracht hat, zurückkehrt. Dort wohnt er bei seiner Cousine Nayuki und dessen Mutter Akiko und geht auch auf die dortige Schule. Yuuichi kann sich aber an seine Zeit in der Stadt vor 7 Jahren an fast garnichts mehr erinnern. Er trifft immer mehr Mädchen und als er anfängt sich mit ihnen anzufreunden und mit ihren Problemen zu helfen, beginnt Yuuichi sich nach und nach an seine vergangene Zeit in der Stadt zu erinnern. Denn, sind diese Mädchen wirklich alle Unbekannte...?

Kanon 2006 ist der erste Key-Anime, den ich bis jetzt vollständig gesehen habe. Und was Kyoto Animation hier geleistet hat ist einfach unglaublich. Ich bin eigentlich jemand, der bei traurigen Filmen und dergleichen so gut wie garnie weint, aber Kanon 2006 hat mich an so einigen Stellen zum weinen gebracht. Aber nicht dass ich nur wässrige Augen hatte, mir kamen wirklich die Tränen und das will verdammt nochmal was heissen! Die Dramatik und auch gleichzeitig diesen Charme den dieser Anime bringt ist ganz einfach atemberaubend. Aber auch Spannung kommt beim Schauen auf. Man fiebert mit den Charakteren mit und es ist einfach total spannend dabei zuzusehen, wie Yuuichi seine ganzen Erinnerungen nach und nach wiedergewinnt. Ein weiterer Faktor, der aus Kanon 2006 das macht, was es ist, ist die Mystery. Wer also hier nur Alltägliches erwartet, der wird sich wundern. Da steckt viel mehr dahinter...

Charaktere:
Die größte Stärke bei Kanon 2006, neben der Dramatik und den anderen angesprochenen Dingen, sind die Charaktere. Alle, wirklich alle, Charaktere bei Kanon 2006 sind sowas von verdammt gut inszeniert. Man kann als Zuschauer nicht anders, als sich in die verschiedenen Charaktere zu verlieben und mit ihnen mitzufühlen. Und es gibt wirklich nicht viele Animes, bei denen das so ist. Da gäbe es Yuuichi, der auf der einen Seite mit seinem ständigen Sarkasmus immer für witzige Kommentare sorgt, aber auf der anderen Seite ein großes Herz hat. Dann ist da noch Nayuki, Yuuichi's Cousine, die oftmals müde, aber immer fest entschlossen ist, wenn es um ihr Sport-Team in der Schule geht. Desweitern gibt's auch noch Ayu, das kleine Energiebündel, dass ständig aufgedreht ist und mit ihrem "Uguu~"-Lauten einfach nur süss ist. Außerdem ist da auch noch Makoto, das Mädchen, dass Yuuichi bei ihrem ersten Auffeinandertreffen sagt, dass sie ihn hasst, es aber selbst vergessen hat wieso. Auch ihre "Au~"-Laute sind verdammt süss. Nicht zu vergessen ist auch noch Mai, das geheimnisvolle, ruhige Mädchen, dass nur selten spricht und Shiori, das Mädchen, dass sich ständig draußen im Schulhof rumtreibt, aber krank zu sein scheint. Das waren die ganzen Hauptcharaktere und mehr kann ich auf die leider nicht eingehen, da ich sonst spoilern müsste. All diese Charaktere bieten die unterschiedlichsten Charaktereigenschaften und es wurden wirklich alle total gut umgesetzt. Und außerdem gibt's auch noch die Nebencharaktere, die fast genauso gut dargestellt werden...

Animationen und Musik:
Der Zeichenstil und die Animationen sind erstklassig. Kyoto Animation Qualität - ganz klar.
Die Musik fand ich auch sowas von passend bei dem Anime. Das Opening zählt zu den schönsten, die ich je gesehen habe und wenn man die ganzen Charaktere dann erst richtig kennt, ist das Opening noch viel berührender. Auch die BGM fand ich immer passend und schön.

Fazit:
Kanon 2006 ist ein wirklich sehr schöner und gleichzeitig sehr trauriger Anime. Die Dramatik, die liebevollen Charaktere und der Charme der hier geboten wird ist einfach unglaublich! Dieser Anime ist einfach nur traumhaft schön!
Unbedingt anschauen!
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Avatar: Konsutanchinu#5
"Uguu~"

Eine gute Freundin hat mir "Kanon (2006)" ursprünglich empfohlen und meinte: "Den Anime solltest du dir unbedingt mal anschauen, der ist wirklich gut." Hm, nach ein paar Screenshots dachte ich mir: "Jede Menge hübsche weibliche Charaktere - Nagut: den Anime schaust du dir einfach mal an." Aber "Kanon (2006)" hat meine Erwartungen bei weitem noch übertroffen: ich hätte nicht damit gerechnet das der Anime wirklich so gut ist wie er ist (trotz der vielen Lobpreisung die man über ihn überall hört)...



"Kanon (2006)" ist in einzelne Acts aufgeteilt (4 bzw. 5 an der Zahl - verteilt auf 24 Folgen). Ich habe zwar "Kanon" den Vorgänger (noch) nicht gesehen, aber kann mir noch nicht vorstellen wie man die Storyline in weniger Episoden packen kann - was ich damit sagen will: Ich hatte zu keiner Zeit den Eindruck das der Anime irgendwo gestreckt war oder es Filler gab. Die (grobe) Handlung ist schnell erzählt: Yuuichi war vor 7 Jahren bei seiner Cousine (Nayuki) in einer anderen Stadt zu Besuch - kann sich aber kaum noch daran errinern. Nun zieht in diese Stadt zu seiner Cousine um dort die Oberschule zu besuchen - dabei holen ihn seine Errinerungen Stück für Stück ein... Yuuichis sarkastischer Humor ist selbstverständlich eines der absoluten Highlights in "Kanon (2006)" und wäre allein schon Grund genug sich diese hervoragende Serie anzusehen. Die Comedy Elemente kommen dabei also nicht zu kurz (z.B. Running Gags: Akikos Marmelade oder Nayukis morgendliche Verfassung) und sind vorallem nicht deplaziert - Kanon (2006) volbringt den Drahtseilakt Drama mit Comedy perfekt zu verbinden...

Die Animationsqualität ist natürlich durchgehend hervoragend - da habe ich aber von KyoAni auch nichts anderes erwartet. Die Lichteffekte und Reflektionen im Schnee sehen einfach super aus.
Die Charaktere setzen auf den Moe Faktor und sind natürlich alle sehr süß.

Das Opening "Last regrets" gefällt mir relativ gut ebenso wie auch das (etwas fröhlichere Ending) "Kaze no Tadori Tsuku Basho". Aber die Hintergrundmusik finde ich sogar noch besser: Sie ist sehr einprägsam und passt sehr gut zur Atmosphäre. Dominert wird der Soundtrack von ruhigen (z.B. "Winter fireworks", "Ruins a dream") aber auch fröhlichen Melodien (z.B. "Girl of the snow", "The Glamour of the days").

Im Prinzip ist dieser ganze Text hier auch total überflüssig - eigentlich wollte ich damit nur sagen: Kanon (2006) ist wirklich der beste Anime den ich bis jetzt gesehen habe.

Das Fazit, durch meine rosarote Fanboy-Brille betrachtet:
Ich wüsste nicht was Kanon (2006) hätte besser machen können - hier ist wirklich alles nahezu perfekt. Super Anime - nicht nur (aber auch) für Fans von hübschen Anime Mädchen sehr zu empfehlen...
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Anime Kommentare

Avatar: Dreambird1973#1
Kanon ist wie z.b. Clannad eine Umsetzung einer VN von KEY. Auch hier hatte Kyoto Animation die Umsetzung als Anime übernommen. Kanon ist in einzelne Arcs unterteilt hat aber dennoch eine zusammenhängende Story in der der Maincharacter diverse mysteriöse Mädchen trifft und ihre "Probleme" löst. Das ganze geschieht wie bei Clannad auf eine unglaublich mitreissende und gefühlvolle Art voller Witz, Charme und toller Atmosphäre. Gleichzeitig aber auch melancholisch, dramatisch und sehr ans Herz gehend sind die einzelnen Storyabschnitte. Verbunden werden ale Arcs auch durch die eigentliche Hauptstory, die natürlich den weiblichen Maincharacter betrifft. Man sollte allerdings sagen, dass Moe Gegner, sich das am besten gar nicht ansehen, denn hier ist Moe over 9000 (um es mal so auszudrücken). Gerade der weiblice Hauptcharacter ist eine der niedlichsten in diesem Bereich , was ihre ganze Art angeht. Da ist Nagisa von Clannad wesentlich ernster ;) Auszeichnen tun den Anime natürlich auch der extrem gute Soundtrack und die immer alle Gefühle unterstreichende Backgroundmusic. Wer hier nicht wenigstens einmal ein paar Tränchen vergiesset, sollte sich fragen, ob er überhaupt ein Herz hat :) Durch die vielen Mysterien, die bei den einzelnen Characteren vorhanden sind ist auch genug Spannung gegeben , das man sich immer fragt, was eigentlich los ist. Typische Animeklischees sind hier auch ziemliche Mangelware und so kan mann dem Anime insgesamt attestieren, dass er ein extrem gefühlvolles und mitreissendes kleines Meisterwerk, das sich zumindest vor der ersten Staffel von Clannad nicht zu verstecken braucht im direkten Vergleich. Was man da besser findet ist Ansichtssache.
Ansichtssache ist natürlich auch immer wie Wertung aber hier bleibt mir nur 4,5 Punkte zu geben :)

Lieblingscharacter(e):
Sayuri
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Avatar: Benvolio#2
Anspruch:sehr viel
Dramatik:sehr viel
Humor:mittel
Musik:viel
Liebe:sehr viel
uguu^^, Kanon 2006, was ist das für ein vielversprechender Titel! Schon lange nicht mehr werde ich diesen Anime als ein "Meisterwerk der Extraklasse" bewerten.
Vorweg hat man mir diesen traurigen, aber schönen Anime empfohlen. Ich hatte auch gehört, dass man darin ein paar Tränen vergiessen muss / darf.
Und da ich endlich genug Zeit hatte, plante ich mir, Kanon 2006 in HD-Qualität zu schauen.
Ich muss sage, ich bin ganz und gar nicht enttäuscht, im Gegenteil, als ich die erste Folge schaute, fühlte ich mich wie in einem Traum. Die Bilder sind so wunderschön und ich spürte so richtig den weissen kalten Schnee. Und das Opening passt perfekt, so ruhig, geheimnisvoll und sehr traurig. Das Ending hingegen macht die Vorfreude auf die nächste noch grösser, es ist wie eine Auflockerung zur drückenden Stimmung, was ich sehr gut ist. Wie schon gesagt, die Animation ist von höchster Qualität inkl. die Charakterzeichnung. Alles passt bis dahin.
Nun zur Story: Zuerst werden natürlich alle Charakter vorgestellt, was ich gut finde. Dann geht es jeweils um einen entsprechenden Charakter, dessen Geschichte erforscht und behandelt wird. Überall spielt Yuuichi, der Hauptprotagonist, eine zentrale Rolle. Hier spielt Harem eine Rolle, denn es dreht sich schliesslich um Yuuichi und seine Beziehung zum weiblichen Umfeld. Obwohl Harem nicht mein Geschmack ist, hat es mir dennoch sehr gut gefallen. Es wird ganz und gar nicht übertrieben und Yuuichi ist ein guter männlicher Charakter. Leider ist mir nach dem Ende auch aufgefallen, dass viele Unklarheiten vorhanden sind bzw. Logikfehler. Aber das ist eher nebensächlich, denn die Grundlage basiert zudem auf ein Computerspiel sowie auf die Storys. Kanon 2006 ist ein Anime, in der es sehr viele dramatische Situationen zu überwältigen hat und dem Zuschauer, also mir, kamen dabei auch ein paar Tränen. Zwischendurch kann man aber sogar lachen, denn es fehlt auch nicht an Humor. Darüber hinaus bin ich mit dem Ende höchst zufrieden. Kanon 2006 ist die neueste Version des Remakes. Die älteren Versionen werde ich nicht schauen, da sie bestimmt nicht an die Qualität von 2006 reichen. Alles in allem werd ich diesen Anime weiterempfehlen...uguu^^.
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Avatar: Truri#3
Anspruch:viel
Action:wenig
Humor:viel
Spannung:mittel
Erotik:nichts
Ich habe mir innerhalb von 2,5 Tagen diesen Anime angeschaut und er hat mich mitgerissen wie ich es eigentlich nicht für möglich gehalten hätte.
Letztlich ist in den Kommentaren schon alles gesagt worden, aber ich möchte dies dennoch auch nochmal unterstreichen. Kanon hat etwas, dem sich glaube ich niemand entziehen kann.
Anfangs beginnt alles noch "ruhig" und letztlich harmlos. Aber ehe man sich versieht, packt einen die Story und die Dramaturgie so fest, dass man sich nicht mehr wehren und entziehen kann. Ab dem Punkt lacht und freut man sich mit den Chars... und leidet vor allem mit ihnen. Es gibt Stellen da zerreißt es einem buchstäblich das Herz. Ich bin normal nicht dicht am Wasser gebaut aber...
Wie aktest schon schrieb:
Lachen ist kein Problem für mich, ich lache gerne, doch mich gefühlsmäßig zum Weinen zu bewegen ist eine Herausforderung. Das haben bis jetzt nur wenige Animes geschafft und noch weniger normale Filme und Serien (davor nehme ich vor Kanon meinen Hut ab)!
Wie schon vielfach geschrieben wurde, liegt hier ein Spagat vor der unglaublich gekonnt umgesetzt wurde.

Es mag sicherlich schwächen in Kanon geben, es mag teilweise arg kitschig oder auch konstruiert sein, es mag vllt. auch nicht jeder mit dem Stil zurecht kommen, das ändert aber nichts daran, dass dieser Anime eine emotionale Achterbahnfahrt ist, wie ich sie noch nicht erlebt habe und für mich zu dem Besten gehört, was ich bisher gesehen habe. Denn all die möglicherweise negativen Aspekte sind absolut vernachlässigbar.
Ich kann einfach nur jedem empfehlen, sich Kanon anzuschauen und darauf einzulassen. Niemand wird enttäuscht sein!
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Avatar: Nigloo#4
Kanon 2006, ist einer der besten Animes die ich je gesehen habe.Kein Anime hat mich bis jetz so mitgeriessen wie Kanon 2006.Die geschichte wo ein Junge im Mittelpunkt steht der das letzte mal vor 7 Jahren in der Stadt war und dank eines Traumatisches erlebniss sich an kaum etwas erinnert zieht bei seiner Cousine ein um dort in der Stadt die schule zu besuchen. So Langsam trifft er bekannte gesichter von damals und erinnert sich immer mehr an das drama vor sieben jahren. Noch dazu kommt das die Stadt eine besondere Stadt ist wo setsame wesen auf den zwillingsbergen leben und als menschen in die stadt kommen.Was sich jet so seltsam anhört ist wunderbar in der Story eingebaut und einfach nur schön.

Die animation und effeckte tragen auch ein großen teil bei das meine Bewertung so gut ausfällt.Wunderschöne grafik und schöner Musikuntermalung lassen den anime nie mehr aus einem Gedächtniss verschwinden.Echt lohnenswert sich das anzuschauen.
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Avatar: aniemeengel#5
hi leute
kanon 2006 ist ein wundervoller drama anieme schon ab der ersten folge supi

characktere
die charas sind sehr sympatisch und man muss sie einfach ins herz schliessen . sie alle haben eineneinzigartigen charackter ( am besten finde ich ayu und makoto)

story
wundervoll mal zu tränen rührend und mal sehr schöne momente . einfach genial

gesamt (mehr fällt mia nicht ein)
wunderschöner anieme charas und story passen auch sehr gut zueinander

einfach empfehlenswert

grüßchen
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