The Eden of Grisaia (Anime)Grisaia no Rakuen / グリザイアの楽園

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  • TypTV-Serie
  • Episoden10 (~)
  • Veröffentlicht19. Apr 2015
  • HauptgenresDrama
  • HerkunftJapan
  • Adaptiert vonVisual Novel
  • ZielgruppeMännlich

Anime Informationen

Anime Beschreibung

Sachi, Amane, Michiru, Makina und Yumiko, die Schülerinnen der Mihama-Akademie, entdecken Yuujis finstere Vergangenheit, während der Terrorist Heath Oslo auftaucht und seinen Schützling zurückfordert. Die Mädchen müssen nun einen Plan austüfteln, mit dem sie Yuuji wieder befreien, der sich wiederum von Angesicht zu Angesicht mit seiner Schwester Kazuki wiederfindet.
Sprachauswahl: Deutsch, Englisch
Hauptgenres / Nebengenres / Tags

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Avatar: Ryuu13#1
Im zweiten Teil von Grisaia ist der Geschichtsaufbau ganz einfach gestrickt. Während es in der ersten Staffel mehr um das Retten der Mädchen ging, so rückt nun vielmehr der Protagonist in den Mittelpunkt.

Das TV-Special Grisaia No Meikyuu: Caprice no Mayu 0 ist das Prolog zu Grisaia no Rakuen und bildet somit Teil 0 mit einer Dauer von ca. 2 Episoden. Der Inhalt zum Special ist im verborgenen Abschnitt kurz zusammengefasst.
Spoiler
Die Geschichte erzählt von Yuujis Entwicklung, bevor er von Asako aufgenommen wurde. Es gibt Einblicke in sein verkorkstes Familienleben zu sehen. Während seine begabte Schwester die volle Aufmerksamkeit von ihren Vater bekam, so wurde Yuuji von ihm eher wie Abfall behandelt, welches ihn zu einem introvertierten Jungen werden ließ.
Ihr erfahrt im Laufe der Episode wie seine Familie in die Brüche ging, was seine Zeit danach für ihn an Qualen aufbereitete, welche Veränderungen er durchlebte und wie es letztendlich dazu kommt, dass er von Asako entdeckt wird.

Im ersten Teil(Ep.1-4) bekommt ihr von Yuuji ein wenig Rückblende zu sehen und erfahrt, wie er zu dem wurde was er nun ist. Dabei spielt Asako, die in großgezogen hatte eine bedeutende Rolle. Einige neue Charaktere lernt ihr dabei auch kennen.
Im zweiten Teil(Ep.5-10) geht es nun darum, Yuuji zu retten, welcher eine schicksalshafte Begegnung mit einer gefürchteten Person hatte. Alleine schafft er es selbstverständlich nicht und so kommen ab diesem Zeitpunkt wieder die Mädels an die Reihe und so bekommt ihr mehr von ihnen zu sehen. Auch über Yuujis Schwester werden ihr mehr erfahren.

Wesentlich mehr Charakteretiefe bekommen unsere Mädels zwar auch in der zweiten Season nicht verpasst, aber doch haben einige so ihre Momente, bei denen es interessant war zuzusehen. Insgesamt betrachtet konnte mich persönlich die zweite Staffel aber deutlich besser unterhalten als die erste. Einfach nur, weil die Handlung klar aufgebaut ist und man wesentliches über Yuuji erfahren hat, was in Staffel 1 ein wenig gefehlt hat. Thrillertypischen Spannungsaufbau(ab Ep.6) konnte ich ebenfalls spüren. Es ist noch immer kein überragendes Werk in meinen Augen, aber es bietete eine solide Unterhaltung, bei denen gelegentliche Dialogwitze(auch schmutzige Dialoge) und Actionszenen Hauptmerkmal waren. Wer abgeneigt gegen Yuuji Persönlichkeit und dem großteils weiblichen Cast brauch sich die Fortsetzung nicht anzusehen. Solltet ihr dennoch mehr über Yuuji und seine Schwester erfahren wollen, dann ist es definitiv empfehlenswert Grisaia no Rakuen sich ebenfalls anzusehen. Die 10 Folgen wirken jedenfalls nicht künstlich in die Länge gezogen oder irgendwie stark gekürzt.

Nebenanmerkung:
Ich habe mir die Fortsetzung ohne Rewatch angesehen und hatte nur wage Erinnerungen an den ersten Teil, aber das wesentliche zu den wichtigen Personen bekommt ihr in machen Szenen durch Flashbacks wieder in Erinnerung gerufen, solange ihr einigermaßen aufmerksam die erste Staffel gesehen habt. Ein Rewatch des ersten Teils ist also nicht zwangsläufig notwendig, allerdings wirken dann einige der weiblichen Charaktere recht unbedeutend, wenn man sich nicht so an ihre Wesenszüge erinnert.
Ich habe mir schon so einige Werke des 8 Bit Studios angesehen, dazu zählen Werke wie Infinite Stratos und Walkure Romance. Bei diesen konnte ich durchaus gut unterhalten werden, allerdings auf durchschnittlichen Niveau, aber sehenswert. Tokyo Ravens ist bisher das einzige Werk von ihnen von dem ich sehr begeistert war und auch als Empfehlung dienen könnte.
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Avatar: Asane
Redakteur
#2
Diese ungewohnt kurze Serie zerfällt in zwei deutlich voneinander abgesetzte Teile. Die militärisch geprägte Vorgeschichte von Yuuji, zu der "Grisaia no Meikyuu" den Boden bereitet hat, sowie der Story um Heath Oslo, in der die bekannten Früchtchen aus "Kajitsu" helfend und unterstützend eingreifen.

Natürlich strotzt das alles nur so vor Coolness und Männlichkeit, und speziell in den Folgen 1-4 verzeiht man der Serie vieles, weil eben die Umsetzung, die Atmosphäre und die Präsentation (vor allem die optische) stimmt und sehr gut harmoniert mit dem knochentrockenen Humor, der sich meist wie nebenbei aus der Situation ergibt und der bei Animes dieses Zuschnitts immer gut passt.

Etwas anders sieht es aus mit dem Rest der Serie, denn da kommen nicht nur die altbekannten Mädels ins Spiel, sondern mit ihnen die altbekannten Tropen und Stereotypen, viel Comic relief, der aber an den meisten Stellen unangenehm bis unpassend wirkt und den Eindruck erweckt, er sei irgendwie aufgepfropft. Immerhin sind die grauslichen Ecchi- und Fanservice-Phasen der 1. Staffel passé.
Inwieweit diese klamaukhaften Einlagen den Fluss des Ganzen stören oder nicht, dürfte auch stark von den persönlichen Präferenzen des Zuschauers abhängen, denn immer wieder scheinen Momente durch, die dringend nahelegen, das hier Gebotene bloß nicht zu ernst zu nehmen. Einerseits generell von Seiten der Plausibilität und der Glaubwürdigkeit; andererseits zeigt das Skript deutliche Momente einer Parodie des Action-Genres, beispielsweise wenn es um Dinge geht wie Kapitalvermehrung, Grundstücksacquise und Materialbeschaffung (kurz mal 'n U-Boot kaufen?). Dann allerdings hat man natürlich eine sehr unterhaltsame Serie, und das nicht nur Plot und Action betreffend.

Animationstechnisch ist all das auf erfreulich hohem Niveau (man schaue sich nur mal die Ballwürfe an!), Schwindelanfall-induzierende CG wie noch in der 1. Staffel bleibt fast ganz aus.

Wenn man sich dazu durchringen kann, den kritischen Verstand für einige Zeit an der Garderobe abzugeben, hat man hier wunderbares Popcorn-Kino, das auch nicht viel anders funktionert als James Bond oder Terminator.
Beitrag wurde zuletzt am 15.09.2020 um 16:32 geändert.
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