Sound! Euphonium (2015)Hibike! Euphonium / 響け! ユーフォニアム

Anime Beschreibung

Anime: Sound! Euphonium
Kumiko Oumae war schon in der Mittelschule im Brassband-Klub und spielt mit dem Gedanken diesem nun auch als frischgebackene Highschool-Schülerin beizutreten, selbst wenn das Können dieses Klubs klar unter ihrem alten liegt. Ebenfalls in die Band zieht es ihre Klassenkameradinnen Hazuki und Sapphire. Kumikos Pläne geraten jedoch ins Wanken, als sie feststellen muss, dass auch ihre frühere Mitschülerin Reina dort Mitglied wird, denn durch einen Vorfall bei einem Brassband-Wettbewerb, während ihrer Mittelschulzeit, haben sich die beiden entfremdet. Doch Kumiko stellt sich dieser nun doppelten Herausforderung: Ihrer Mitgliedschaft im Klub und ihrem erneuten Aufeinandertreffen mit Reina.
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Anime Rezensionen

Avatar: Asaki
V.I.P.
#1
K-ON! mit anderer Musikrichtung? Könnte man meinen, wird man aber bei Hibike! Euphonium nicht bekommen, sondern überraschenderweise etwas ganz anderes.

Mann muss schon ehrlich sagen, wenn man von Hibike! Euphonium das erste mal erfährt, dann denkt man vermuttlich an K-ON, weil dies in Verbindung mit dem Animationsstudio Kyoto Animation bringt. Aber HibiEupho ist weit mehr als nur eine K-ON Kopie oder besser gesagt man kann diese Serie gar nicht damit vergleichen. Denn das einzige was die beiden gemeinsam haben, ist wie gesagt das Animationsstudio. KyoAni schafft es aber trotzdem aus Hibike! Euphonium eine wirklich schöne Serie zu machen, die von Anfang bis Ende vollkommen überzeugen kann und dabei auch weitgehend ernst und realistisch bleibt. Was Hibike! Euphonium besonders auszeichnet ist seine Thematik, die ähnlich wie K-ON in einem Musikclub spielt. Doch anders als bei diesem vergleichbaren Titel nimmt HibiEupho das Thema und die damit zusammenhängenden Konflikte auch ernst, was zwar oft dramatisch und sentimental endet, aber dennoch glaubwürdig dabei bleibt und die Serie so zu einem eher realtistischen Alltagsdrama macht. Zwischenzeitlich bietet HibiEupho aber auch abwechslungsreiche Slice Of Life Momente, die gerne auch mal etwas hurmorvoll sind, um die Stimmung etwas aufzulockern und dabei auch nicht immer von Musik handeln müssen. Dies Schadet der Serie aber keinesweg, denn das wesentliche bleibt trotzdem im Vordergrund und macht Hibike Euphonium zu einem durchaus guten Drama, welches auch weitgehend glaubhaft bleibt.

Von den Charakteren her, stechen diese etwas von den typischen KyoAni Charas heraus. Zwar besitzen sie durchaus das was man von diesen Charakteren erwarten würde, doch gerade bei gewissen Konflikten zeigt sich bei dem ein oder anderen Charakter eine gewisse Reife, die man anfangs vielleicht nicht so erwartet hatt, sondern eher leicht unbeholfen und kindisch, was auf diese hier, nur auf die wenigsten zutrifft. Hinzu kommt dabei auch eine ordentliche Charakterentwicklung, die man bei einigen auch deutlich sehen kann. Trotzdem bleiben sie dadurch noch auf ihre Art und Weise sympathisch.

Fazit: Abschließend kann ich nur nochmal sagen, dass Hibike! Euphonium kein gewöhnliches Kyoto Animation Werk ist. Denn hier hat man was geschafft, was andere Werke der letzten Jahren nicht geschafft haben bzw. nicht wollten, nämlich ein glaubwürdiges und realistisches Drama zu sein. Dies macht Hibike! Euphonium gleichzeitig auch zu einem der besten Werke von KyoAni.
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Avatar: Pilop
V.I.P.
#2
Kein K-On mit Marschmusik! Man darf aus dieser Aussage jetzt machen was man will. K-On-Fans werden vielleicht enttäuscht sein, aber für mich ist Hibike Euphonium das erste qualitative Lebenszeichen des Studios KyoAni seit langer Zeit. Eine ansprechende Serie über ein Schulorchester, mit einer für das Studio untypischen Heldin und bodenständigen Konflikten, aber weiterhin mit der gewohnt guten Inszenierung.

Ich spare mir jetzt mal eine Aufzählung der üblichen Schwächen der KyoAni-Anime, da man die bei Interesse bei meinen Kommentaren zu den letzten Serien nachlesen kann (sofern ich die überhaupt noch geschaut habe), sondern stelle an den Beginn nur noch einmal die Feststellung, dass man bei Hibike Euphonium Vieles besser macht. Das fängt schon bei der Heldin Kumiko an, bei der es sich zur Abwechslung mal um ein eher nüchternes Mädchen handelt, das sozial auch schon mal aneckt und setzt sich dann bei der eigentlichen Handlung fort, die weitgehend realistisch anmutend den Alltag eines Schulorchesters zeigt, das sich auf einen Wettbewerb vorbereitet. Zwar kann man nicht davon sprechen, dass man dem Anime sein Produktionsstudio nicht anmerkt, denn neben den mit Kyoani verbundenen positiven Aspekten, wie eben die gute Produktion und Inszenierung, finden sich auch die negativen, wie zu überzeichnete Figuren in der Serie, aber der Anime fühlt sich doch merklich anders an. Man gibt sich im Vergleich klar ernsthafter und gesetzter und zieht diese Linie auch weitgehend durch, was sich etwa in den verschiedenen Konflikten zeigt, deren Entstehen nicht nur eher naheliegend ist, sondern die in der Regel auch ohne echte Eskalation ein Ende finden. Anstatt sich auf seine Hauptheldin zu konzentrieren, ist diese im Verlauf oft auch nur Beobachterin und am Rande Teilhabende an den sich in ihrem Umfeld abspielenden Konflikten. Dadurch mag zwar ihr Heldinnenstatus etwas Kratzer bekommen, aber gleichzeitig ergibt sich auch in stimmiges, lebendiges Bild des Klubs. Die Serie bietet damit also mehr eine breit angelegte Handlung statt einer auf die Heldin konzentrierte, zieht diese Linie aber konsequent und in passender Form durch. Große Kritikpunkte gibt es von meiner Seite deshalb hier eigentlich nicht, kleinere allerdings schon. Neben dem schon angemerkten Umstand, dass man die Serie noch stärker von KyoAni-typischen Elementen purifizieren hätte können, gibt es vereinzelt Szenen von Pseudo-Yuri, die sich nicht recht einfügen und der Lehrer ist mir zu undurchsichtig-manipulativ.

Fazit:
Für alle, welche die Hoffnung in das Studio langsam aufgegeben haben, gibt es hier nun einen Hoffnungsschimmer. Wenn man sich mal zur Wahl einer besseren Vorlage durchringt, dann kann man daraus auch etwas Vernünftiges machen. Und auch wenn es hier Schwächen gibt, ist es doch der beste KyoAni-Anime seit Langem, der einem die Produktionsqualität dank Ausbleibens handlungs- und figurentechnischer Störfeuer auch mal wieder genießen lässt.
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Avatar: Lpark
V.I.P.
#3
"If I practice more and become better, I can become even more special. Not just one of those who think they're special. I'm going to become truly special." - Reina Kousaka

Die meisten würden bei "Hibike! Euphonium" sicher zuerst die volle Ladung Moe erwarten. Das ist jedoch, wie man schnell merkt, weniger als die halbe Wahrheit. Zwar haben wir mit Hazuki und Sapphire zwei Charaktere, die genau in diese Vorstellung passen, aber Kumiko fällt als nachdenkliches Mädchen bereits aus dem Rahmen. Noch extremer wird es dann bei Reina, die mit großer Ernsthaftigkeit und dem festen Glauben daran, außergewöhnlich gut auf ihrem Instrument zu werden, musiziert. Allgemein ist dieser Anime inhaltlich viel interessanter und ernsthafter, als ich es für möglich hielt, wofür auch Taki, der Betreuer des Blasorchesters, eine wichtige Rolle spielt. Dieser schmiert den Jugendlichen nämlich sicher keinen Honig um den Mund, nachdem er ihnen vorher die Wahl gelassen hat, ob man locker und ohne Ziel musizieren wolle, oder sich eben konzentriert auf einen Wettbewerb vorbereiten wolle. Nun sieht er die Gruppe nämlich in der Pflicht und arbeitet durchaus zu einem gewissen Grad perfektionistisch mit ihnen, was auch zu einem intensiven Konkurrenzkampf führt.

So konfrontiert diese Serie den Zuschauer tatsächlich mit realen Problemen und Schattenseiten des Musikerlebens, was gar nicht immer so leicht verdaulich ist. Durchaus ist es traurig mit anzuschauen, wie viele durchs Raster fallen und schwere Rückschläge erleiden, indem sich harte Arbeit in diesem Metier eben nicht immer so auszahlt, wie man es sich gerne einreden würde. So wird anhand von Reina ein Top-Talent gezeigt, welches durch musizierende Eltern früh an das Instrument herangeführt wurde, was es für die "Durchschnitts-Spieler" nahezu unmöglich macht, ihr nachzueifern. Selbst mit der Frage, was eintritt, wenn irgendwann mal wichtige Lebensereignisse die Liebe zur Musik auf eine harte Probe stellen, setzt man sich auseinander. Hier ist real auch nur für wenige die passende Antwort, dass die Musik es tatsächlich Wert ist, andere Bereiche, wie im Falle der Mädchen Prüfungen, zu vernachlässigen.

So schneide ich mit diesem Kommentar nur Einige der Inhalte von "Hibike! Ephonium" an und verbleibe mit einer Empfehlung für jeden Freund von Slice Of Life-Serien, die nicht zu sehr auf Komödie getrimmt sind, sondern ein gutes Maß an Tiefgang mitbringen. Man bekommt hier glaubwürdige Charaktere, die sich gegenseitig beeinflussen und speziell in Kumikos Fall auch entwickeln, geboten und genießt zudem eine qualitativ überaus hochwertige Umsetzung mit Animationen an der Oberkante des Spektrums.
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Avatar: Raest Shippūden#4
Das Erfolgsrezept: Mehr Musik weniger Tee.

“I want to improve. I want to be better than everyone!“

Mit Hibike! Euphonium ist KyoAni nicht nur eine ausgewogen gute Serie gelungen, welche für Freunde von Musik eine klare Empfehlung darstellt, sondern auch eine Serie bei der, zumindest bei mir, die Frage aufkommt: Quo vadis KyoAni? Dazu muss ich vielleicht weiter ausholen. Wofür steht das Studio Kyoto Animation? Exzellente Bildqualität und Animationen, lautet da meist die Antwort, und Moe. Als Vorzeigeserie für KyoAnis Moetum steht da K-On! an der Spitze. Eine leichtgängige Serie über süße Mädchen die nebenbei Musik machen und Tee trinken, aber vor allem Moe sein müssen. Das Konzept wiederholt sich in weiteren Serien und das jahrelang. Man könnte meinen, das Studio steckt in einer kreativen Krise oder hat sich einfach dem Mainstream angepasst, weil bequemer und offenbar erfolgreich.

Mit Hibike! Euphonium bekommt dieser Kreislauf aus Zuckerguss zumindest Risse. Es gibt mehr bodenständige Figuren, allen voran die Hauptfigur. Auch das Versprechen der Musik den höchsten Stellenwert zu geben erfüllt das Studio. Die Handlung wirkt ernster und ist konsequenter, die Figuren ernstzunehmender und so kommt auch ein gewisses Ganbatten-Gefühl auf, wenn man den Figuren beim proben und musizieren bei der Vorbereitung zum großen Schulwettbewerb zusieht. Das täglich Schulleben, kleine Romanzen und dramatische Tränenausbrüche, wirken dabei wie Beiwerk und sind nicht so aufgesetzt wie es normalerweise bei KyoAnis Serien der Fall ist. Doch diese Serie erfindet das Rad nicht neu. Überzeichnete Figuren und andere kleinere Schwächen gibt es weiterhin. Auch etwas Pseudo-Yuri musste scheinbar sein.

Wohin also KyoAni? Will man weiter auf Moe in seiner unendlichen Variation setzen und damit leicht Erfolg haben, wobei Übersättigung immer eine Gefahr darstellt oder versucht man wieder kreativere Weg zu gehen? Das Studio hat schon hervorragende Anime geliefert, damit Erfolg gehabt und kann es wieder, dazu bräuchte es nur eine gute Vorlage, Zeit und Mut. Vielleicht ist Hibike! Euphonium ein erster, langsamer Richtungswechsel. Zu hoffen wäre es.
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Avatar: Lendri#5

Ein Anime über ein Schulorchester. Kann das funktionieren?

Ja, wenn man es so angeht wie dieses Werk. Nicht als reiner Klamauk à la ''Wir haben eine tolle Zeit mit unseren Clubaktivitäten'', sondern mit überraschend tiefgründigen Figuren, Themen und Problemen.


Die Story hört sich für die meisten wohl am ehesten nach Happy Everyday Life an.

Tatsächlich kann man zu Beginn der Serie erstmal auf die Idee kommen, dies sei ein Ganbatte Anime; eher zur reinen Unterhaltung als zu Aussagen bestimmt. Die ersten Folgen beschäftigen sich dann auch eher mit trivialen Themen, z.B. der Wahl des Musikinstruments. Spätesten, wenn sich aber herrausstellt, dass in diesem Orchester nicht alles Friede Freude Eierkuchen ist, entwickelt der Anime eine ganz eigene Spannung. Es werde Themen angeschnnitten, wie der Wille, über sich selbst hinauszuwachsen, aber auch Problematiken wie das Setzen von Prioritäten, Konkurrenzkampf, die Angst vorm Scheitern und das Verarbeiten von Fehlschlägen.


Für eine besondere Atmosphäre sorgen die z.T. ungewöhnlich undurchschaubaren bis ambivalenten Charaktere. Bei einem Schulorchester von dieser Größe ist natürlich nicht jede Figur mit besonderer Tiefgründigkeit gesegnet, und Kumikos Freundinnen Hazuki und Midori (Sapphire) hinterlassen nicht unbedingt einen bleibenden Eindruck.

Dafür ist die Hauptcharakterin selbst entgegen ihres Aussehen kein typischer Moe-Charakter, sondern hat Ecken und Kanten. Sie ist ehrlich auf eine Weise, die nicht jeden erfreut, und ihr schon mal Ärger einhaust. Sie sagt nicht zu allem ja und ist immer super drauf, sondern für eine Serie dieses Genres ist ihre Persönlichkeit gradezu ''zickig''. Das macht sie nicht gleich unliebenswürdig, sondern lebendig und lässt sie aus dem Moe-Einerlei des süßen Mädchens ohne echte Meinung mehr als positiv herrausstechen.

Dann haben wir noch Reina, von der man nie so recht weiß, was man von ihr halten soll, die sich im Verlauf der Serie aber als sehr reifes und tiefgründiges Mädchen offenbart. Sie will ''besonders'' sein, und in meinen Augen hat man mit ihr einen durchaus interessanten Charakter entworfen.

Ambivalent bezieht sich vorallem auf Asuka, die scheibare Madonna des Orchestas. Tatsächlich zeigt sich aber immer mehr, dass sie nur äußerlich die perfekte junge Frau ist.

 Viel eher spricht in so mancher Szene der Egoismus aus ihr, und vermutlich bin ich nicht die einzige Zuschauerin, der dieser Charakter zum Ende hin nicht mehr allzu sympatisch ist.

Auch der Orchesterleiter ist wider Erwarten kein allzu lieber, immer lobender Lehrer, sondern trifft öfter mal die ein oder andere kritische bis schmerzliche Aussage gegenüber den Schülern. Dies ist realistisch und sorgt für Authentizität.

Die Animationen sind... bezaubernd. Das gute Niveau hält KyotoAni wie gewohnt, indem das Studio mit dem Licht spielt, stimmungsvolle Landschaften einsetzt und flüssige Animationen bietet.
Nicht zu vergessen, das Design der Charaktere. Trotz der Vielzahl gelang es, jeder Figur einen gewissen Wiedererkennungswert zu verleihen, und das liegt auch daran, dass man sich auch für etwas kräftigere Körperformen bei dem ein oder anderen Mädchen entschied. Die etwas fülligeren Charas werden keinesfalls als dümmlich dargestellt, wie man es sonst leider - wenn überhaupt - oft sieht. Dies ist für Animes äußert untypisch und dafür umso lobenswerter.

Die Musik, das eigentliche Hauptthema der Serie, stellt wie so oft eher die Rahmenhandlung, das aber in hoher Qualitäit.
Das OP und ED sind im orchestralen Stil gehalten und machen Lust auf das Thema.

Von dem Orchester selbst hört man zwar selten ganze Stücke. Die wichtigen Auftritte sind zumeist dennoch passend inszeniert und vorallem gegen Ende einfach berührend.

Selbst Amateure, die absolut nichts mit Musikinstrumenten am Hut haben, können qualitative Unterschiede zwischen Stücken und Spielart unterscheiden, und die Entwicklung der Gruppe nachvollziehen.

Bewertung
Ganz ohne Kritik kommt die Serie bei mir trotz des überquellenden Lobes nicht weg.
Zwar schafft es Euphonium durchaus, Emotionen zu wecken, übertreibt es an der ein oder anderen Stelle jedoch. Die Figuren geben ihr Herzblut für ihre Ziele, aber der Versuch, diese Gefühle beim Zuschauer zu wecken, führt leider nicht nur einmal eher zu erzwungenen und überzeichnenten Emotionsausbrüchen, als zu nachvollziehbaren Handlungen.

Darüber hinaus ist der Anfang leider etwas fehlleitend und lässt den Eindruck entstehen, die Serie entwickle sich in eine andere Richtung. Dies betrifft aber nur die ersten paar Folgen.

 

Dennoch, Sound! Euphonium ist ein Anime, der aus dem Einheitsbrei durchaus herrauszustechen weiß. Beim Zuschauer weckt er die Motivation, sich selbst weiterentwickeln zu wollen, ganz unabhängig von dem Bereich.

Ich würde die Serie jedem empfehlen, der das Schulsetting mag, aber gerne mal eine neue Thematik erleben würde. Coming of Age Fans sollten hier ebenso ihren Spaß dran haben können - oder einfach Fans von guter Unterhaltung ohne Actioneinlagen.
Interesse an Musik muss nicht unbedingt vorhanden sein - die entsteht beim Zuschauen ganz von selbst ;)

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Anime Kommentare

Avatar: Feidl
Moderator
#1
Hab den Anime jetzt in weniger als 3 Tagen durchgezogen. Schon seltsam, eigentlich ist er mir manchmal etwas zu langweilig und zu ruhig gewesen, aber irgendwie fand ich ihn doch die ganze Zeit interessant, so dass ich ihn in so kurzer Zeit durchgeschaut habe und mir auch eine zweite Staffel wünsche.
Ähnlich war es damals auch bei Tamako Market.

Besonders beeindruckt hat mich die Inszenierung und vor allem die Animationen. Noch nie so gut bei einem SoL-Anime gesehen. Da hat KyoAni sich selbst übertroffen.

Beitrag wurde zuletzt am 25.09.2015 um 18:54 geändert.
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Avatar: thanatos90#2
Ich fand es Schade das die Beziehung von Kumiko und Reina nciht intensiver behandelt wurde.
Hätte gerne gesehen wie KyoAni das umgesetzt hätte.
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Avatar: resdayn
Freischalter
#4
Bisher hab ich keine weiteren Informationen zu den noch namenlosen Chars gefunden, die ich einstweilen als "Clubmitglieder" betitelt eingetragen habe. Vielen Dank nochmal an alle fleißigen Namensfinder.
Wer sich mal eine Gesamtübersicht ansehen möchte, die ist jetzt auch fertig: http://de.anisearch.com/character/50963
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Avatar: fluffy4040#5
26 sollte  野口瑠璃子 sein.
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