My Love Story!! (Anime)Ore Monogatari!! / 俺物語!!

  • TypTV-Serie
  • Episoden24 (~)
  • Veröffentlicht09. Apr 2015
  • HauptgenresRomantische Komödie
  • HerkunftJapan
  • Adaptiert vonManga
  • ZielgruppeWeiblich

Anime Beschreibung

Anime: My Love Story!!
Takeo Gouda hat es nicht einfach im Leben: Mit seinen zwei Metern Höhe und 120 Kilogramm ist er bei den Mädchen nicht gerade beliebt, und das obwohl er eigentlich ein sehr gutmütiger Mensch ist. Zu seinem Leidwesen sind auch noch seit der Grundschule alle Mädchen hinter seinem gutaussehenden und besten Freund Makoto her. Doch gutes Aussehen ist längst nicht alles und so hat sich Takeo eigentlich schon mit seinem Schicksal abgefunden. Eines Tages jedoch eilt er dem Mädchen Rinko zu Hilfe, welche gerade von einem Perversen bedrängt wird. In diesem Augenblick scheint Takeos Liebesgeschichte eine schlagartige Wendung zu nehmen - wird er nun endlich sein Glück in der Liebe finden?
Sprachauswahl: Deutsch, Englisch
Hauptgenres / Nebengenres / Tags

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Anime Rezensionen

Avatar: Lpark
V.I.P.
#1
Wenn ein Anime mit einer spannenden Handlung, tiefschichtigen Charakteren oder rasanter Action auftrumpft, ist das natürlich klasse. Bringt mich jedoch einer so dermaßen zum Lachen, dass ich schon Tränen in die Augen bekomme, dann ist das sicher nicht minder wertvoll. "Ore Monogatari!!" war mein absoluter Favorit der letzten Monate und auf jede Folge habe ich mich wieder gefreut wie ein Schneekönig. Das Pärchen Takeo und Rinko steht hier im Mittelpunkt und überschreitet im Nu jede Sympathie-Skala. Ganz im Sinne von "Gegensätze ziehen sich an" formt sich eine Romanze zwischen dem groben 2-Meter-Mann Takeo, der so gar nicht beliebt bei den Frauen ist und dem zierlichen Mädchen Rinko, das zuckersüßer nicht sein könnte. 

Ganz besonders Takeo, dessen Körper beinahe über übermenschliche Fähigkeiten verfügt und dessen Ausstrahlung etwas ganz einzigartiges im RomCom-Segment darstellt, ist eine absolute Klasse für sich und er ist das, was diesen Anime ausmacht. Bedient man sich auch ab und an oft gesehenen Szenarien, gibt Takeo jedem wieder eine so starke eigene Note, dass man beim Schauen eine riesige Freude daran hat. Hierbei werden zum schreien komische Gesichtsausdrücke oder Aktionen seinerseits immer wieder für Slapstick-Einlagen verwendet, die mitunter zu den witzigsten gehören, die ich kenne. Merkmal von "Ore Monogarari!!" ist besonders maßlose Überzeichnung und zum Teil auch Idealisierung, wenn beispielsweise Rinko als die pure Unschuld und Niedlichkeit in Person dargestellt wird. So wäre ein ganz berechtigter Vorwurf, den man "Ore Monogatari!!" machen kann, dass die Serie sehr kitschig ist, was für mich allerdings nicht negativ ins Gewicht fällt, da ich es als unheimlich schön empfand, in eine derart herzliche, heile Welt entführt zu werden.

Wer die Welt also lieber brennen sehen will, ist hier falsch. Traurigere Teile sind in der Wirkung deutlich Schwächer als die Komödie und es geht auch nicht darum, eine möglichst spannende Geschichte zu erzählen, sondern eher darum, warme, liebevolle Gefühle zu transportieren. "Ore Monogatari!!" ist ganz einfach ein Wohlfühl-Anime und hat für mich den einen oder anderen Moment am Ende von Episoden geschaffen, wie ich es nur sehr selten erlebt habe. Momente, in denen eben alles gestimmt hat, alles nur schön war und ich komplett im Bann der Atmosphäre stand, bis die wohligen Klänge des Endings ertönten. Mir hat fast alles an "Ore Monogari!!" gefallen. Musik und Animationen tragen ideal zur warmherzigen Art der Serie bei und Openings und Endings haben für mich hier absolut zum einstimmen und abklingen lassen dazugehört.

Ich habe mich in diesen Anime wirklich sehr verliebt, was daran liegt, dass er meinen Geschmack total trifft, absolut frisch wirkt und ganz besonders liebevoll und sympathisch rüberkommt. Selbst Leuten, die RomComs nicht so mögen, würde ich zumindest das Testen der ersten Episode anraten, da der Humor gegebenenfalls trotzdem gefallen könnte. Ansonsten muss man aber klar sagen, dass "Ore Monogatari!!" nicht jedermanns Sache sein wird. Man ist hier über alle Grenzen blumig und niedlich unterwegs, was bei Einigen sicher sogar zum Unverständnis dafür führt, was ich an diesem Anime nur gefunden habe. Abgesehen davon schmerzt es mich auch etwas, dass "Ore Monogatari!!" mit steigender Episodenzahl schon etwas an Frische verlor, die Witze nicht mehr zu 100% gezogen haben, wie in den ersten Episoden und sich typische RomCom-Schwächen wie stagnierende Beziehungen nicht vermeiden ließen. So waren meine Lacher später nicht mehr ganz so reichlich wie zu Beginn, wo ich zum Teil gar nicht mehr aus dem Lachen rauskam und auch sonst schlichen sich ein paar Episoden ein, die einfach nicht mehr ganz so sehr begeisterten. Nichtsdestotrotz zähle ich "Ore Monogarari!!" nun zu meinem erweiterten Favoriten-Kreis und würde mich riesig über eine weitere Staffel freuen. Jeder Freund Romantischer Komödien muss hier unbedingt zuschlagen!
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Avatar: Asaki
V.I.P.
#2
Ore Monogatari, eine etwas andere Liebesgeschichte, die ein richtiger Sympathieträger ist und eine Menge Charme versprüht. 

Ore Monogatari (nachfolgend OreMono) ist eine durchweg Symapthische Serie, die nicht nur mit tollen Charakteren punkten kann, sondern auch mit einer durchweg unterhaltsamen Handlung. Das Genre RomCom verdient diese Serie völlig zurecht, denn wie erwartet steht der Humor mit vielen abwechslungsreichen Gags ziemlich im Vordergrund und das sogar ohne dass es allzu schnell lahm wird. Im Vordegrund steht natürlich die Liebesbeziehung zwischen den beiden Protagonisten Takeo und Rinko und diese passen eigentlich recht gut zusammen, auch wenn beide ziemlich viel Aufmerksamkeit eregen, was aber eher an Takeo liegt. Sind es aber doch gerade diese Situationen die bei OreMono für die meisten Lacher sorgen, denn Takeo geht mit seiner Freundin ziemlich vorsichtig um, weil er u.a noch keine Erfahrungen mit Mädchen hat. Doch genau das zeigt die Serie wirklich auf eine sehr humorvolle Seite, die durch sehr sypathische Charaktere nochmal unterstrichen werden. Zudem darf man bei OreMono auch den ein oder anderen Plot Twist erwarten, indem der ein oder andere Charakter neu eingefügt wird und für einen frischen Wind in der Geschichte sorgen, so dass man durchaus auch etwas Abwechslung hat und nicht ständig an Takeo und Rinko hängen bleibt. So bekommt man bei Ore Monogataru eine durchweg lustige Romance Geschichte, bei der man gerne bis zum Ende dran bleibt.

Wie bereits erwähnt, macht das meiste der Geschichte, die Charaktere aus und diese wissen wirklich auf ganzer Ebene zu gefallen. Da wäre zum einen Takeo, der aufgrund seiner Größe kein Glück beim weiblichen Geschlecht hat, sich davon aber nicht unterkriegen lässt. Er ist ein bisschen naiv, sorgt aber ungemein für die meisten Lacher. Seine Freundin Rinko dagegen ist purer Zucker und dementsprechend verhält sie sich auch. Ergänzt wird die Gruppe durch Takeos Sandkastenfreund, der von Beziehungen gar so gut wie nichts wissen will. Die drei ergänzen sich als Hauptcharaktere sehr gut und versprühen eine gemeinsam eine Menge Charme, wodurch man diese Charaktere einfach nur mögen muss.

Fazit: Ore Monogatari ist wirklich eine sehr lustige RomCom Serie, die dem Genre alle Ehre macht, einen so gut zu Unterhalten das schafft wahrlich nicht jeder RomCom Anime. Mich persönlich hat OreMono herrlich amüsiert und ist meiner Meinung nach auch einer der besten RomComs des Jahres. Wer auf der Suche nach einer gute Komödie mit Romance Faktor ist, dem kann man Ore Monogatari nur ans Herz legen.
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Avatar: Animedetektiv#3

Ore Monogatari!! will ein Wohlfühlanime sein, einer der durch sympathische Charaktere, freundliche Bilder und reichlich Romantik das Herz der Zuschauer erwärmt. Sieht man sich die Bewertungen auf aniSearch an, scheint dies der Serie auch zu gelingen. Und trotzdem positioniere ich mich hier ungewöhnlich kritisch. Denn wie es viele Gründe gibt die Produktion zu mögen, so sprechen auch zahlreiche Aspekte dafür, eher enttäuscht zu sein.

 

Story
Die Handlung der Serie ist genretypisch einfach gestrickt. Takeo und Rinko verlieben sich bereits zu Beginn unsterblich ineinander und verbringen dann gemeinsam ihre Zeit. Und das war es im Grunde auch schon. Die Beziehung macht bis zum Schluss keine nennenswerten Fortschritte mehr und erreicht auch keinerlei inhaltliche Tiefe. Ein Grund dafür ist zweifellos, dass Ore Monogatari!! weitgehend episodisch anmutet. Das Paar macht dies, das Paar macht das, geht zum Bowlen, zur Konditorei, ins Kino, zum Essen und so weiter. Dem Gesamtkonzept geschuldet, muss der Zuschauer auf Drama und Konflikte weitestgehend verzichten. Leider konnte mich aber auch der Humor, einer der Tragpfeiler der Serie, nicht überzeugen. Die meisten Gags sind eher lächerlich denn lustig. Ein weiteres großen Problem des Animes sind seine ständigen Wiederholungen. Zahlreiche Episoden ähneln sich in ihrem Aufbau stark, der einzige wirkliche Unterschied ist die jeweils andere Lokalität. Das Recycling erstreckt sich ebenso auf die Dialoge und Witze, reicht sogar bis zum Bildaufbau. Diese Monotonie wird schnell ermüdend, weshalb ich zunächst eine schlechtere Bewertung vergeben wollte. Glücklicherweise steigert sich die Serie in der zweiten Hälfte, beginnend mit Folge 13 stark. Neue Charaktere werden eingeführt, die Einzelgeschichten sind durchdachter und abwechslungsreicher und auch der Humor steigert sich deutlich. Konnte mir dieser zuvor nie mehr als ein vorsichtiges Schmunzeln entlocken, habe ich im späteren Verlauf bisweilen sogar lauthals gelacht. Was man Ore Monogatari!! in dieser Phase jedoch vorwerfen muss ist, seine neuen Storyfäden nicht zu Ende zu führen, sie fragmentarisch zurückzulassen. So wird eine neue Romanze eingebaut, diese aber schon in ihren Anfängen wieder links liegen gelassen. Hier bleibt aber zumindest Potential für eine mögliche zweite Staffel.

Wenn man sich auf den Anime einlässt, sollte man sich insbesondere auf zwei Dinge gefasst machen: Maßlose Überzeichnung und Kitsch ohne Ende. Wer mit beidem keine Probleme hat, dem wird diese RomCom mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit auch insgesamt gefallen. Ich selbst stehe ständigen Superlativen eher skeptisch gegenüber. Manchmal ist weniger eben doch mehr. Viel schlimmer fand ich jedoch den ausufernden Kitsch. Dieser ist in seiner Penetranz stellenweise schon fast mit "Kimi ni Todoke" vergleichbar. Dauernd glitzert und funkelt es und Sätze ala "Ich liebe dich so sehr" und ähnliches kommen in jeder Episode unzählige Male vor.

Charaktere
Der Protagonist Takeo Gouda ist ein Unikat in der Animelandschaft. Ungebildet, hässlich, groß und unermesslich stark, aber auch sehr zuvorkommend, freundlich, emotional und naiv. In seinem Erscheinungsbild ist er mit einem Gorilla vergleichbar (ja, das wird auch im Anime selbst referenziert!), in kleinen Teilen gar in seinem Handeln und seinen Fähigkeiten. Er ist in der Serie für die Gags zuständig, die aber zu flach und dümmlich geraten sind, um wirklich witzig zu sein. Zugegeben, an ihn konnte ich mich nur schwer gewöhnen. Dennoch ist Takeo absolut positiv hervorzuheben, denn er lässt die Serie aus der Masse herausstechen. Für Rinko Yamata, seine Verliebte, gilt dies nicht mehr. Sie ist ein überidealisiertes, reines, kleines, unschuldiges, auf Kawaii getrimmtes Mädchen, das dauernd verlegen errötet dreinblickt und voll des Lobes und der Bewunderung für ihren Schwarm ist. Alles nichts, was man nicht schon bei anderen Charakteren gesehen hätte. In ihrer Statur und ihren Fähigkeiten ist sie das genaue Gegenteil von Takeo. Nunja, Gegensätze ziehen sich bekanntlich an. Anlass für Kritik liefert allerdings, dass Rinko doch sehr den typischen Rollenklischees und Wunschvorstellungen der Männer entspricht: Süß, liebevoll, unterwürfig, Küche als zweite Heimat et cetera. Sowohl Takeo als auch Rinko haben überdies das Problem, durch ihre maßlose Überzeichnung unrealistisch zu wirken, was es schwierig macht, eine emotionale Bindung zu ihnen aufzubauen. Neben den beiden Protagonisten nimmt Goudas Freund seit Kindertagen Makoto Sunakawa noch eine gewichtige Rolle ein. Makoto ist in jeder Hinsicht das Gegenteil seines Kumpanen. Er ist überaus attraktiv, cool, ruhig, belesen, wenig emotional oder sentimental, kurz: der absolute Mädchentraum. Trotzdem hat er auf sozialer Ebene seine Defizite, auch wenn er diese nach außen halbwegs verbergen kann. So hatte er trotz zahlreicher Verehrerinnen noch nie eine Freundin. Die weiteren Personen von Ore Monogatari!! sind recht unbedeutend. Lediglich in der zweiten Hälfte der Serie nehmen manche davon für je eine Folge eine exponierte Stellung ein, sind ansonsten jedoch überhaupt nicht präsent. Einige bleiben völlig farblos und langweilig, andere wie etwa Yamatos Freundinnen oder Hayato Oda stellen gerade auf humoristischer Ebene meines Erachtens eine willkommene Ergänzung dar. 

Bild
Den Zuschauer erwarten helle, warme und kontrastarme Bilder, die dadurch entschieden zur halbwegs warmen Grundatmosphäre der Serie beitragen. Die Zeichnungen sind aber auch ziemlich detailarm, insbesondere was die Hintergründe angeht. Der Zeichenstil und das Charakterdesign ist ansprechend. Vielfach versuchte man sich bei Takeo an belustigenden Grimassen, was mal mehr, mal weniger gelungen ist. Die Animationen sind absolut flüssig und vielfältig daherkommen. Alles in allem hat Kultschmiede Madhouse hier also eine gelungene, wenn auch nicht herausragende Arbeit abgeliefert.

Musik
Ore Monogatari!! besitzt lediglich ein Opening und Ending. Beides fällt in die Kategorie "ganz nett". Beides lässt sich anhören, ist jedoch konventionell und wenig erinnerungswürdig. Beim Soundtrack dominieren Piano und Geige, generell orchestrale, ruhige Stücke. Diese sind passend gewählt und meistens ziemlich gelungen. Trotz einer geringen Bandbreite an Musikgenres kann der OST daher überzeugen.

Fazit
So wirklich warm werden konnte ich nicht für Ore Monogatari!!. Schlechte Gags, eine selbst für RomCom-Verhältnisse langweilige und stillstehende Handlung, zahlreiche Wiederholungen, übermäßige Überzeichnung und ausufernder Kitsch kennzeichnen den Anime. Bei den Charakteren sticht nur der Protagonist Takeo halbwegs aus der Masse hervor und selbst der ist zu oberflächlich um nachhaltig im Gedächtnis zu verweilen. Diejenigen Leser, die an Kitsch mit allen seinen Nebeneffekten ihren Gefallen finden, können allerdings beruhigten Gewissens eine Blick riskieren.

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Avatar: Leoknight#4
Für mich ist dieser Anime ein Phänomen. Ein Phänomen, welches sich nicht einfach erklären lässt und doch vollständig und in jeder Episode überzeugt. Im Voraus sei erwähnt: Es ist ZWEI Jahre her seit ich einen Anime mit mehr als 4 Sternen bewertet habe. Und das gerade diese RomCom-Mixtur aus lovey-dovey, slapstick und rosaroten Gefühlen es schaffte mich solch eine Wertung rausholen zu lassen, ist mehr als ungewöhnlich. Als Zyniker und Misanthrop wäre es mir niemals in den Sinn gekommen, dass gerade der ultimative „feel good“ Anime mit seiner gigantischen Naivität und seinem übertriebenen „Kuschel-Faktor“ mir so gefallen könnte; und sogar zu einem meiner allzeit Favoriten zählen würde. Ich bin tatsächlich baff, aber sowas von positiv überrascht!

Dabei muss ich sagen, dass die Story rund um Takeo, Rinko und „Suna“ zwar nicht gerade verbraucht ist, aber auch nicht gerade das Rad neu erfindet. Aber, da es in diesem Anime so rein gar nicht um die Geschichte geht, sondern um die Charaktere, ist das völlig egal.
Und da kommt auch gleich das große Manko: Wer auch immer diesen Anime sieht und sich nicht sofort in den Main-Cast verliebt, kann ihn gleich abbrechen. Das muss man leider so deutlich sagen. Denn außer den Charakteren und ihrem Alltag und ihrer Romance ist nichts mehr vorhanden. Alles um sie herum ist nur eine Fassade, die benötigt wird, damit diese Persönlichkeiten irgendwo ihren Handlungen nachgehen können.
Des Weiteren sollte beachtet werden, dass jeder, der eine starke weibliche Person sehen will, hier absolut falsch ist. Rinko ist das japanische Idol einer Frau, die gerne backt, schüchtern und süß ist, und ihren Freund anhimmelt. Und Takeo, obwohl nicht dem heutigen Standard entsprechend, ist das Ebenbild eines männlichen, starken und freundlichen Beschützers. Wer also solche Charaktertypen nicht leiden kann, der wird hier wohl nicht glücklich. Mich persönlich hat es nicht gestört, im Gegenteil, ich habe einfach mit Erleichterung aufgeatmet, als ich diesen Cast kennen lernen durfte.

Dieser Anime hat mir so dermaßen gefallen, dass ich gleich nachdem ich ihn beendet habe diesen Kommentar schreiben musste. Das Hauptpärchen aus Takeo und Rinko könnte nicht unterschiedlicher sein, und doch ist es einfach eine geniale Kollaboration, die so nur selten in Anime zu finden sein wird. „Suna“ ist mein persönliches Highlight, während ich ihn in der ersten Folge noch mit etwas Vorsicht betrachtet habe, wurde er in den nächsten Folgen mein persönlicher Lieblingscharakter. Leider, bekommt er im zweiten Teil des Anime nicht mehr so viel Screen-Zeit, und das finde ich sehr schade, und habe ihn deswegen auch etwas vermisst. Daneben sehe ich „Sunas“ Schwester Ai und ihren Kommilitonen Hayato sehr gerne zu. Ai ist für mich ebenfalls ein sehr gelungener Charakter gewesen, den ich ebenfalls gerne viel öfter sehen würde. Leider taucht sie eher selten auf, und verschwindet auch sofort wieder.
Alles in Allem ist „Ore Monogatari!!“ die Überraschung der letzten Jahre für mich und mein Lieblingsanime der letzten zwei Jahre (wenn ich die Fortsetzungen anderer Meisterwerke mal ignoriere).
Als Einstieg in die Liebesgeschichte um Takeo und Rinko ist er einfach fantastisch. Was ich ihm ankreide, ist seine ausbaufähige Entwicklung verschiedener Nebencharakter und auch „Sunas“. Besonders letzterer sollte bei einer möglichen Fortsetzung mehr in den Mittelpunkt gestellt werden, aber auch seine Schwester würde diesen Cast komplettieren.
Doch keine von den hier angesprochenen „Lücken“ in der Charakterdarstellung und Entwicklung störte mich. Weder war er mir zu irgendeiner Zeit langweilig, noch wollte ich den Anime pausieren. Ich habe ihn eigentlich in einem Rutsch durchgeguckt, und auch das ist bei mir schon sehr lange her. Ich danke diesem Anime dafür, dass er mir so viel Freude bereiten konnte, und ich hoffe natürlich inständig, dass er eine weitere Staffel bekommen wird.
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Avatar: Schierke#5
  • Handlung
  • Animation
  • Charaktere
  • Musik
Yay, mein erster Kommentar auf anisearsch! Endlich mal wieder eine sehr gute RomCom! Seit Toradora! hat mich keine mehr so gefesselt wie Ore Monogatari!!. Jede Woche aufs neue hab ich mich unglaublich auf die nächste Folge gefreut. Jedes mal bei Anfang einer neuen Folge musste ich immer wieder grinsen vor Vorfreude, was mir auf diese Art selten bei einem Anime passiert ist. Meiner Meinung nach ist Ore Monogatari!! die perfekte RomCom, doch worum geht es eigendlich und woher kommt meine Begeisterung?

Plot:
In Ore Monogatari! geht es um den (anfangs noch) Mittelschüler Takeo Gouda, der es auf Grund seiner enormen Größe und Maße schwer hat mit Mädchen. Er hätte zwar gerne eine Freundin, doch verschreckt er eben durch diese zwei Umstände eher das andere Geschlecht, wärend die Jungs ihn als Helden ansehen. Doch eines Tages weist ihn sein bester Freund Makoto Sunakawa im Zug nach Hause auf ein von einem Perversen belästigtes Mädchen hin. Takeo eilt diesem Mädchen natürlich sofort zuer Hilfe, was ja in seiner Art liegt, und so begegnen sich Takeo und Rinko Yamato zum ersten Mal und die RomCom nimmt ihren Lauf.
Klingt zwar unglaublich klischeehaft, aber genau das will Ore Monogatari!!. Es will klischeehaft sein, es will zeigen, dass auch die krassesten Gegensätze sich anziehen können (Takeo mit seiner Größe von über zwei Metern und Rinko, die neben ihm auch mal für seine Tochter gehalten wird, da er sie um mehrere Köpfe überragt). Was den Anime meiner Meinung auch auszeichnet war neben den romantischen Momenten vor allem die erstklassige Comedy. Ich habe bei einem Anime selten so gelacht, es war teilweise sogar so schlimm das ich erst Minuten danach wieder klarkam und sogar nach der Folge, als ich an gewisse Szenen dachte, sofort wieder loslachen musste. Doch auch die romantischen Stellen kommen hier nicht zu kurz und sind zuckersüß. Mir für meinen Teil gefällt sowas ja richtig gut, doch ob das bei allen so gut ankomt wie bei mir sei dahingestellt. Was mir auch gefallen hat ist, dass sich die Romanze sehr schnell entwickelt hat und nicht wie bei diversen anderen Vertretern dieses Genres den ganzen Anime dauert, bis endlich mal diese besonderen drei Worte fallen. Im großen und ganzen kann der Anime den Unterhaltungswert bis zum Ende halten, jedoch gefielen mir die letzten 2-3 Folgen im Vergleich zum Rest weniger gut, was nicht heißt das sie schlecht waren. Ich hatte mir nur etwas anderes erhofft als Finale.

Charaktere:
Kommen wir zum Herzen des Animes. Die drei Hauptcharaktere waren Takeo, Rinko und Takeos bester Freund Makoto. Takeo ist, wie oben schon geschreiben, ein Bild von einem Mann. Über zwei Meter groß und sehr muskulös für einen Mittel/Oberschüler. Er hat jedoch ein sehr sanftes Gemüt, will jedem helfen wo er nur kann und zieht das Wohl der anderem seinem vor. Das er so sanft sein kann wissen allerdings nur wenige, da er durch seine Erscheinung entweder viele verschreckt oder eben als Held angesehen wird. Rinko ist einfach nur süß. Mit ihrer geringen Größe und ihrer zierlichen Statur steht sie im krassen Kontrast zu Takeo. Sie ist ein sehr liebes Mädchen, eins der liebsten, mag gerne Kuchen backen, mag halt alles was süß ist und ist manchmal auch mal verpeilt. Makoto ist Takeos bester Freund seit dem Kindergarten. Er kennt Takeo in-und auswendig und sieht diesen auch als seinen besten Freund an. Aus ihm wird man anfangs nicht wirklich schlau. Er ist im Gegensatz zu Takeo eher von ruhigem Gemüt und redet nicht viel. Trotzdem ist ehr mir durch seine seltsame Art nicht minder sympathisch wie Takeo und Rinko. Nebenbei gibt es noch viele andere Charaktere, wie Makotos Schwester oder Rinkos Freundinnen, auf die allerdings bis auf Ausnahmen weniger eingegangen sind. Mir war jedoch keiner unympatisch, was bei mir eher selten vorkommt.

Animation/Musik:
Die Animationen waren allesamt sehr flüssig und gut umgesetzt, manchmal auch überzeichnet, was dem Anime gut getan hat. Alles war süß gehalten, blumig und unschuldig. Die Musik hat auch immer gepasst. Das Intro ist bei mir gut hängengeblieben, allerdings fand ich es jetzt nicht so gut dass ich es mir jede Folge angesehen habe. Das Outro war auch schön, es war dennoch genauso wie beim Intro.

Fazit:
Ore Monogatari!! hat mich echt überrascht. Ich bin mit wenig Erwartungen an diesen Anime herangegangen und wurde dann völlig überwältigt. Dieser Mix zwischen zuckersüßer Romantik und zum brüllen lustiger Comedy hat bei mir einfach super gefunkt. Aber vor allem die Tatsache, dass die Romantik sich schnell entwickelt hat und es schnell zum Geständnis kam haben mich auch dazu bewegt dem Anime die Bestnote zu geben. Neben Fate/UBW definitiv einer der stärksten Anime des Jahres.
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Anime Kommentare

Avatar: クロキュー#1
Es gibt schon 'n Trailer zum LA. Musste mich schon fast bepissen vor Lachen. ^^
Und das Kinoplakat soll so aussehen
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Avatar: poetman
V.I.P.
#2
Bisher eines der Highlights der Season - relativ frisch was die Gags anbelangt. Ich frag mich nur ob da in dem Anime irgendwann nochmal ein Konflikt auftaucht...?
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Avatar: Noa
V.I.P.
#3
Komisch das ich noch nichts zu Ore Monogatari geschrieben habe, wo es doch mit Punch Line und Arslan Senki mein Highlight der Season ist. Die bisherigen Folgen haben mir allesamt von Romance, Komödie und Story her gefallen und besonders Soundtrack und Animation gefallen mir 1 A. Bin jedoch wie die meisten skeptisch wie sich der Anime über 24 Folgen halten will/wird.
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Avatar: クロキュー#4
Das Bild hab ich vorhin aufm Twitter-Account von Ore Monogatari!! gesehen.
Takeo als Mozartverschnitt, das sieht echt lustig aus... ^^

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Avatar: Mr-Banana#5
@Lpark
Ich setze große Hoffnung in die Entwicklung von Makoto um der Geschichte den nötigen Tiefgang zu geben. Der Charakter ist einfach prädestiniert für eine gewisse Tragik.

Muss dir aber zustimmen, wie erfrischend es ist wenn einfach mal das Pärchen direkt am Anfang zusammenkommt, ohne das man 12(24) Folgen vergeblich auf ein Happy End warten muss was dann auch oft noch sehr unbefriedigent ist.
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