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TypMangaBände28Kapitel142Veröffentlicht09.1970HauptgenresActionHerkunftJapanAdaptiert vonOriginalwerkZielgruppeMännlich
Manga: Lone Wolf & Cub
Klappentext:
In lose verknüpften, nicht chronologisch geordneten Episoden erzählt Lone Wolf & Cub die Odyssee des herrenlos gewordenen Samurai Ogami Ittou, der mit seinem kleinen Sohn Daigorou als Auftragsmörder durch das Japan des späten 17. Jahrhunderts zieht. Als einstmals angesehener Vasall des Shougun ist die Familie Ogami das Opfer einer blutigen Intrige geworden, die nur er selbst und sein Sohn überlebt haben. Ogami widersetzt sich dem Selbstmordbefehl des Shougun und geht auf Wanderschaft, um Rache an den Urhebern der Intrige, der Familie Yagyuu, zu nehmen.

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Avatar: Noa

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Überarbeitete Version eines veralteten Kommentars vom Frühjahr 2015 ...

Im großen Pool der Anime- und Mangawelt gibt es einige Klassiker dieser Medien, auf welche bis heute Referenzen gezogen und die unerschütterlich in ihrem Kulturstatus, als Werke der ewigen Klasse angesehen werden. Viele von ihnen sind heutzutage zu Unrecht vergessen worden und viele kennen diese Werke, auch ohne sich überhaupt mit diesen auseinander gesetzt zu haben, da ihr Einfluss auf die japanische Comic-Kultur so gewaltig ist. Man blicke auf Vagabond, Blade of the Immortal oder Rurouni Kenshin, welche es ohne dieses Werk in ihrer Form nie gegeben hätte.

Um aber zu verstehen, weshalb Lone Wolf and Cub selbst den härtesten Kritiker zu Weißglut treibt, muss man erst einmal verstehen, wie genau das Medium Manga an sich funktioniert. Durch die kreative Freiheit alles Mögliche durch Zeichnungen auszudrücken, explodierte das Medium an sich selbst und gewann schnell an Beliebtheit. Es folgten Trends, Vorherrschende Themen und ungeschriebene Normen, die sich in diesem Medium festgesetzt haben. Alles musste schneller, actionreicher werden und auch Gewalt kam bei den Lesern gut an. Nachdem er sich als Teilautor für Golgo 13 einen Ruf erarbeitet hatte, beschloss Kazuo Koike gemeinsam mit dem Zeichner Goseki Kojima einen neuen Manga zu kreieren. In einem Netz von einzelnen episodischen Geschichten auf fast 9,000 Seiten verteilt, entwickelte sich der Manga schon zu seiner Erscheinung zu einem hoch gelobten Werk, welches in kürzester Zeit über 8 Millionen Mal verkauft wurde. Was dieses Werk so ansehnlich macht, ist die Vereinigung vieler Komponenten, die auf meisterliche Art vollendet werden. Sei es der Umfang, die detaillierte, historische Genauigkeit, die spannende und zugleich charmante Erzählstruktur, die nie alt werdenden Zeichnungen voller Details oder die daran verwobene Liebe, die an die Grausamkeit und Schönheit des Lebens erinnert. Lone Wolf and Cub ist einer der wenigen Manga, der es, meines Erachtens nach, verstanden hat, das Medium Manga für sich zu nutzen. Sowohl die detaillierten, als auch schlichten Zeichnungen sind das Tolle am Manga, selbst wenn sie bei manchen Panels oder gar Seiten ohne Text oder Dialog abgebildet sind. Die Bilder sprechen für sich. Die Emotionen sind da. Die Welt ist aufgebaut: klar, warm, kalt, frisch, hell, dunkel, lebendig. Die einzelnen Handlungen nehmen Einfluss auf die Charaktere, ganz gleich, ob es nur eine kurze flüchtige Bekanntschaft ist oder eine langjährige Begleitung. Es passiert etwas in ihnen. Sie denken nach, sie fühlen, sie zögern, wollen den Weg nicht gehen. Ohne es im Text zu formulieren, spricht der Manga über seine Bilder, die Gestik der Charaktere, ihre Mimik. Ihre Körperhaltung beschreibt sie. Eine in Geschichte lebendig gewordene, perfektionierte Kunstform. Und genauso funktioniert ein Manga. Man spricht über Bilder mit den Charakteren, ohne ihm geschwollene Reden in den Mund zu legen. Man redet und erzeugt dabei auch eine Wirkung, denn man spricht nur wenn es auch nötig ist.

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Avatar: Mr.Columbo

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11 von 12 Mitglieder fanden diesen Kommentar hilfreich
Lone Wolf and Cub ist nicht nur einer der Kultmangas überhaupt, sondern auch ein wahrhaftiger Klassiker. Dabei ist die Handlung des Ganzen grundsätzlich recht simpel: ein herrenloser Samurai, dessen Familie bis auf seinen Sohn von Leuten aus der Familie Yagyuu ermordet wurde, weswegen er auf einem Rachefeldzug gegen die Yagyuu ist. Zudem ist der Manga episodisch, was einige Leute abschrecken mag. Wie kann die Struktur der Serie also so kompliziert sein? Wie schafft sie es, mit jeder kurzen Geschichte beeindruckender und beeindruckender zu werden? Das möchte ich an der Stelle mal genauer untersuchen.
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